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Der Graphic Novel "Coraline" im Englischunterricht der 7. Jahrgangsstufe

Die Modernisierung des Literaturunterrichts

Titel: Der Graphic Novel "Coraline" im Englischunterricht der 7. Jahrgangsstufe

Examensarbeit , 2015 , 47 Seiten , Note: 1

Autor:in: Daniela Faerber (Autor:in)

Didaktik für das Fach Englisch - Literatur, Werke
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Kinder lesen gerne. Nur eben oft nicht in der Schule. Die dort behandelten Lektüren heben zu häufig den moralischen Zeigefinger, sind zu problemorientiert sind oder es fehlt ihnen am nötigen „Schwung“, um die Schülerinnen und Schüler so zu begeistern, dass diese in bester Harry-Potter-Manier nicht dazu in der Lage sind, ihr Buch aus der Hand zu legen.

Durch eine Modernisierung des Kulturbegriffs kam es aber in den letzten Jahrzehnten nicht nur in den Schulen zu einem Wandel, der sich stärker an eben dieser Existentialsphäre der Schülerinnen und Schüler orientiert.

Die Behandlung von Graphic Novels im Unterricht ist eine Weiterentwicklung dieser Modernisierung und ein noch sehr junges Forschungsfeld auf dem Gebiet der Literatur. Während im angelsächsischen Bereich bereits verstärkt Graphic Novels ihren Weg in die Klassenzimmer gefunden haben, was nicht zuletzt aus der Literaturliste dieser Arbeit zu ersehen ist, steht ihnen in Deutschland immer noch ein gewisses Maß an Skepsis gegenüber. Nachdem Wolfgang Haller sich in den gängigen Fachzeitschriften nun aber der Thematik angenommen hat, scheint ein weiterer wichtiger Schritt getan, um diese Form der Literatur stärker in die Klassenzimmer zu integrieren.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Der Wandel des Kanons

2. Theoretischer Teil

2.1. Der Stellenwert literarischer Texte im Fremdsprachenunterricht

2.1.1. Gründe für die Behandlung einer Lektüre

2.1.2. Vorgaben des bayerischen Lehrplans in Bezug auf Literatur

2.2. Multimodale Romane und Graphic Novels

2.2.1. Definition Multimodale Romane

2.2.2. Versuch einer Definition des Begriffs Graphic Novels

2.3. Die Bedeutung von Graphic Novels im Klassenzimmer

2.3.1. Warum Graphic Novels?

2.3.2. Multimodale Romane und Multiliteralität

2.3.2.1.Visual Literacy

2.4. Coraline als mögliche Lektüre im Englischunterricht der 7.Klasse

2.4.1. Inhalt

2.4.2. Sachanalyse

2.4.3. Sonstige relevante Vorüberlegungen zum Buch

2.4.3.1. Relevante Vorüberlegungen zum Lesen einer Graphic Novel

2.4.3.2. Vorüberlegungen zum Lesen von Coraline in einer siebten Jahrgangsstufe

2.4.4. Einbettung der Lektüre in die Sequenz

2.5. Didaktisch-methodische Vorüberlegungen zur Lektüre der Graphic Novel Coraline

2.5.1. Beobachtungen zur Klasse

2.5.2. Bedeutung der Inhalte für die Schülerinnen und Schüler

2.5.3. Lernziele der Unterrichtssequenz

3. Praxisteil

3.1.Planung der Lektüresequenz

3.1.1. Vorüberlegungen: Schwerpunktsetzung und Handlungsorientierung

3.1.2. Grobsequenz: Ausführliche tabellarische Darstellung des Verlaufs

3.1.3. Feinsequenz: Stundenverläufe

4. Schlussreflexion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Hausarbeit untersucht das Potenzial des Einsatzes der Graphic Novel Coraline im Englischunterricht der 7. Jahrgangsstufe. Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch moderne, visuell geprägte Literatur die Lesemotivation gefördert, die visuelle Kompetenz geschult und eine kreative Auseinandersetzung mit authentischen Texten ermöglicht werden kann, um Lernende in ihrer Sprach- und Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen.

  • Didaktik und methodische Einbettung von Graphic Novels im Englischunterricht
  • Entwicklung visueller Literacy (Visual Literacy) bei Schülerinnen und Schülern
  • Einsatz von Graphic Novels als motivierende Ganzschrift in der Unterstufe
  • Förderung der Lesekompetenz durch Verknüpfung von Text und Bild
  • Handlungsorientierte Unterrichtsplanung zur Graphic Novel Coraline

Auszug aus dem Buch

2.3.1. Warum Graphic Novels?

Warum nun soll die „traditionellere“ Form einer Lektüre in dieser Sequenz durch die recht moderne Graphic Novel ersetzt werden? „Graphic Novels sind cool!“ – In allen Publikationen zum Thema herrscht Einigkeit darüber, dass Graphic Novels beliebt bei jungen Lesern sind und deswegen Einzug in das Klassenzimmer halten sollten. Aber reicht die Popularität („According to School Library Journal, U.S. readers spent approximately $ 330 million on graphic novels and comics in 2006“ (Teacher Created Rescources, 3)) einer Gattung aus, um sie „offiziell“ im Klassenzimmer zu behandeln?

In ihrem Buch The Graphic Novel Classroom - Powerful Teaching and Learning with Images gibt Maureen Bakis gleich zu Beginn eine zweiseitige Liste mit Gründen für diese visuelle Modernisierung des Literaturunterrichts. Als Englischlehrerin an einer High School in Massachusetts greift sie dabei auf ihre Erfahrungen als Unterrichtende aber auch auf ihre eigene Studienzeit und damit auf ihre Begegnungen mit Graphic Novels als Lernende zurück. Außerdem zitiert sie gängige Forschungsliteratur zum Thema. Ihre Behandlung des Themas muss für diese Arbeit mit dem sprichwörtlichen grain of salt gelesen werden, da eine Auseinandersetzung von Muttersprachlern mit der Thematik offensichtlich anders geartet ist, als diejenige von Fremdsprachenlernern.

Einige der Gründe, die ich für besonders relevant in Bezug auf die folgende Unterrichtssequenz halte und mit denen ich übereinstimme, möchte ich im Folgenden zitieren:

Students find the aesthetic experience with visuals pleasurable (as opposed to more typical anesthetic experiences associated with common types of school-based reading).

Because of the interpretive nature of pictures, graphic novels facilitate instruction on the participatory and active, constructive nature of reading (Diamond Bookshelf,2008; Gillenwater,2009).

Because images are open for interpretation, this prompts rich discussion, stimulates problem solving, and builds social meaning (Gillenwater, 2010); therefore, students avoid one authoritative answer, creating a more democratic classroom (Rosenblatt, 1995).

The analysis of the relationship between content and form of graphic novels prompts critical thinking and is applicable to analysis of other media (Diamond Bookshelf, 2008).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Der Wandel des Kanons: Dieses Kapitel erläutert die Modernisierung des Literaturbegriffs in der Schule und die zunehmende Relevanz von Graphic Novels als zeitgemäßes Medium im Fremdsprachenunterricht.

2. Theoretischer Teil: Es werden die didaktischen Grundlagen für den Einsatz literarischer Texte, die Definition multimodaler Romane sowie die Bedeutung der Graphic Novel zur Förderung der Visual Literacy und Multiliteralität dargelegt.

3. Praxisteil: Dieser Teil beschreibt die konkrete unterrichtliche Umsetzung der Lektüresequenz zu Coraline, von der didaktischen Planung über die tabellarische Grobsequenz bis hin zu den detaillierten Stundenverläufen.

4. Schlussreflexion: Das Fazit fasst die positiven Erfahrungen aus der Unterrichtspraxis zusammen und bestätigt die Wirksamkeit von Coraline als motivierende Lektüre für verschiedene Leistungsniveaus.

Schlüsselwörter

Graphic Novel, Coraline, Fremdsprachenunterricht, Englischunterricht, Visual Literacy, Lesemotivation, Multimodale Romane, Handlungsorientierung, Literaturdidaktik, Ganzschrift, Multiliteralität, Textanalyse, visuelle Medien, Schüleraktivierung, Unterrichtssequenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der didaktischen Integration der Graphic Novel Coraline von Neil Gaiman als Ganzschrift im Englischunterricht der 7. Jahrgangsstufe.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Förderung von Lesemotivation durch visuelle Literatur, der Erwerb von Visual Literacy sowie die methodische Gestaltung eines handlungsorientierten Englischunterrichts.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist aufzuzeigen, wie die Arbeit mit Graphic Novels die Sprachkompetenz und das Textverständnis der Lernenden fördert und gleichzeitig eine motivierende Alternative zu traditionellen Lehrbuchtexten darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine fachdidaktische Hausarbeit, die auf einer fundierten Literaturrecherche zu Multimodalität und Literaturdidaktik sowie der Reflexion einer praktischen Unterrichtssequenz basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Block zu multimodalen Texten und deren Bedeutung im Klassenzimmer sowie einen Praxisteil, der die detaillierte Planung und Durchführung der Unterrichtssequenz dokumentiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Graphic Novel, Visual Literacy, Lesemotivation, Handlungsorientierung, Multimodalität und Englischunterricht.

Warum wurde Coraline als Lektüre gewählt?

Coraline bietet durch die düstere, spannende Atmosphäre und die starke Identifikationsfigur ein hohes Potenzial, auch leseschwächere Schülerinnen und Schüler zu motivieren, und eignet sich hervorragend zur Analyse von Bild-Text-Beziehungen.

Welche Rolle spielt die visuelle Gestaltung im Unterricht?

Die Visualisierung hilft den Lernenden, den Textinhalt besser zu erschließen, und bietet zudem Anlass für Bildbeschreibungen, die essenziell für die Vorbereitung auf mündliche Prüfungen im Fach Englisch sind.

Ende der Leseprobe aus 47 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Graphic Novel "Coraline" im Englischunterricht der 7. Jahrgangsstufe
Untertitel
Die Modernisierung des Literaturunterrichts
Note
1
Autor
Daniela Faerber (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
47
Katalognummer
V308364
ISBN (eBook)
9783668115736
ISBN (Buch)
9783668115743
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Zulassung Hausarbeit Referendariat Englisch Deutsch Coraline Comic Graphic Novel Multiliterarität Wolfgang Haller Literaturunterricht
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Daniela Faerber (Autor:in), 2015, Der Graphic Novel "Coraline" im Englischunterricht der 7. Jahrgangsstufe, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/308364
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  47  Seiten
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