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Vegetarismus im geschichtlichen Kontext

Title: Vegetarismus im geschichtlichen Kontext

Term Paper (Advanced seminar) , 2004 , 40 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Stephanie Traichel (Author)

History - Miscellaneous
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Vegetarismus – die fleischlose Kost. Ein Begriff, der vielen Menschen im Grunde bekannt ist – trotzdem wissen nur wenige, dass sich dahinter nicht nur eine alternative Ernährungsform, sondern eine ganze Philosophie versteckt. Kaum jemand weiß, woher die Idee zu dieser Kost stammt und welche Vor- und Nachteile sie mit sich bringt.
In dieser Arbeit wird der Vegetarismus genau unter die Lupe genommen. Im Vordergrund steht dabei der geschichtliche Aspekt. Es wird explizit untersucht, ob der Mensch von Natur aus ein Fleisch- oder Pflanzenfresser ist und wie die vegetarische Lebensweise bereits im 6. Jahrhundert v. Chr. entstand und über tausende Jahre hinweg bis in unsere Zeit überlebt hat.
Ein weiterer Fokus liegt auf der Ergründung der verschiedenen Anlässe, sich für eine fleischlose Kost zu entscheiden. Immerhin leben in Deutschland rund sechs Millionen Vegetarier. Tendenz steigend.
Ein Mode-Trend? Oder handelt es sich hierbei um einen Umbruch in der Ernährung unserer Sozialisation?
Dieser und vielen weiteren Fragen wird im Folgenden detailgenau auf den Grund gegangen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Begriffsdefinition

3 Formen vegetarischer Ernährung

4 Geschichte der Vegetarismus

4.1 Ernährungsgeschichte des Menschen

4.2 Ist der Mensch Fleisch- oder Pflanzenfresser?

4.3 Antike

4.3.1 Die Orphiker

4.3.2 Pythagoras

4.4 Neuzeit

4.4.1 Großbritannien

4.4.2 Deutschland

5 Beweggründe, Vegetarier zu werden

5.1 Religion

5.1.1 Christentum

5.1.2 Hinduismus

5.1.3 Buddhismus

5.1.4 Islam

5.2 Gesundheit

5.2.1 Vorbeugung und Milderung von Krankheiten

5.2.1.1 Übergewicht

5.2.1.2 Diabetes mellitus

5.2.1.3 Herz-Kreislauf-Erkrankungen

5.2.1.4 Krebserkrankungen

5.2.1.5 Weitere Krankheiten, auf die vegetarische Kost positiv einwirkt

5.2.1.6 Lebenserwartungen

5.2.2 Nebenprodukte in Fleisch

5.3 Ökologie

5.4 Ethik

6 Tierschutz

6.1 Haltung

6.2 Ernährung

6.3 Transport und Schlachtung

6.4 Peta

7 Neuste Entwicklungen im Vegetarismus

8 Kritik

9 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit untersucht das Phänomen des Vegetarismus umfassend unter historischem, gesundheitlichem, ethischem und ökonomischem Blickwinkel, um die Beweggründe für eine fleischlose Lebensweise sowie deren Auswirkungen und Herausforderungen zu ergründen.

  • Die evolutionsgeschichtliche Einordnung des Menschen als Fleisch- oder Pflanzenfresser.
  • Die historische Entwicklung des Vegetarismus von der Antike bis in die Neuzeit.
  • Die gesundheitlichen Vorteile und Risiken der vegetarischen gegenüber der veganen Kost.
  • Die ethischen Aspekte und Tierschutzproblematiken in der heutigen Massentierhaltung.
  • Aktuelle Trends und die soziologische Akzeptanz fleischloser Ernährung in der Gesellschaft.

Auszug aus dem Buch

4.2 Ist der Mensch Fleisch- oder Pflanzenfresser?

Seit Jahrzehnten diskutieren Evolutionswissenschaftler, Historiker und Ökotrophologen über die Frage, ob der Mensch ein Fleisch- oder Pflanzenfresser ist.

An den Universitäten von Berkeley, Carolina, Southcalifornia, Minnesota und London wollen Wissenschaftler nun durch exakte Vermessungen am menschlichen Organismus und am Gebiss herausgefunden haben, dass der Mensch von seiner Anlage her Pflanzenköstler ist. Demnach hatte der Mensch bis zur Erfindung primitiver Werkzeuge und Waffen, über Millionen Jahre hinweg, lediglich seine Hände zum Nahrungserwerb zur Verfügung. Das Töten von Tieren war ihm daher kaum möglich. Während dieses Zeitraums musste und konnte der Organismus immer von der gegebenen Urnahrung, das heißt Pflanzen, Samen und Früchten, leben.

Bei den anatomischen Merkmalen lassen die Proportionen zwischen Magen, Dünn- und Dickdarm beim Menschen Rückschlüsse auf eine gemischte, jedoch überwiegend pflanzliche Kost zu. Bei reinen Fleischfressern nimmt allein der Magen 70 Prozent des Volumens des Verdauungstraktes ein. Bei reinen Pflanzenfressern, die nicht zu den Wiederkäuern gehören, haben Blind- und Dickdarm ein sehr großes Volumen. Hingegen stellt beim Menschen der Dünndarm mit etwa 60 Prozent des Verdauungstraktvolumens den größeren Teil des Verdauungstraktes dar, was auf eine Stellung zwischen Pflanzen- und Fleischfressern hinweist.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Die Arbeit führt in die Thematik des Vegetarismus ein und skizziert die Fragestellung nach der historischen und philosophischen Bedeutung dieser Ernährungsform.

2 Begriffsdefinition: Es erfolgt die etymologische Herleitung der Begriffe Vegetarier und Vegetarismus sowie die definitorische Abgrenzung im modernen Sprachgebrauch.

3 Formen vegetarischer Ernährung: Dieses Kapitel klassifiziert verschiedene Ausprägungen des Vegetarismus, wie Ovo-, Lacto- oder Veganismus, und erläutert die jeweiligen Abgrenzungen.

4 Geschichte der Vegetarismus: Es wird die Ernährungsgeschichte des Menschen beleuchtet und die historische Entwicklung der vegetarischen Lebensweise von der Antike bis zu den modernen Bewegungen in Großbritannien und Deutschland nachgezeichnet.

5 Beweggründe, Vegetarier zu werden: Eine detaillierte Untersuchung der Hauptmotive für den Vegetarismus, unterteilt in religiöse Überzeugungen, gesundheitliche Aspekte, ökologische Verantwortung und ethische Bedenken.

6 Tierschutz: Dieses Kapitel kritisiert die Bedingungen der heutigen Massentierhaltung in den Bereichen Haltung, Fütterung, Transport und Schlachtung.

7 Neueste Entwicklungen im Vegetarismus: Es werden statistische Daten und Trends analysiert, die auf einen gesellschaftlichen Wandel hin zur fleischlosen Ernährung hinweisen.

8 Kritik: Eine kritische Auseinandersetzung mit den Risiken einer unausgewogenen Ernährung, insbesondere im Kontext der veganen Kost und der damit verbundenen Mangelerscheinungen.

9 Zusammenfassung: Abschließende Synthese der Ergebnisse über die Entwicklung und die vielfältigen Beweggründe einer fleischlosen Lebensweise.

Schlüsselwörter

Vegetarismus, Fleischverzicht, Ernährungsgeschichte, Massentierhaltung, Tierschutz, Gesundheit, Religion, Veganismus, Evolution, Nährstoffmangel, Ethik, Ökologie, BSE, Lebensmittelskandale.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den Vegetarismus als vielschichtiges historisches, ethisches und gesundheitliches Phänomen und beleuchtet die Gründe, warum Menschen auf Fleisch verzichten.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Schwerpunkte liegen auf der Menschheitsgeschichte, der Anatomie der menschlichen Verdauung, religiösen Hintergründen, den gesundheitlichen Auswirkungen sowie der Tierschutzproblematik in der industriellen Tierhaltung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Beweggründe für die vegetarische Lebensweise zu ergründen und kritisch zu hinterfragen, ob diese als zeitgemäße Form der Ernährung anzusehen ist.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, in der historische Quellen, evolutionstheoretische Erkenntnisse und medizinische Studien zum Thema Ernährung zusammengeführt werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Analyse, eine Untersuchung physiologischer Aspekte, eine religiös-ethische Einordnung, eine kritische Betrachtung der Fleischindustrie und eine Auswertung aktueller vegetarischer Trends.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Vegetarismus, Massentierhaltung, Tierschutz, religiöse Ernährungstraditionen und die gesundheitlichen Risiken bzw. Vorteile fleischloser Kost.

Welche anatomischen Hinweise gibt es für die menschliche Ernährungsweise?

Das Kapitel 4.2 argumentiert, dass das menschliche Verdauungssystem mit seinen Proportionen von Dünn- zu Dickdarm sowie die fehlende Fähigkeit zur Vitamin-C-Synthese auf eine überwiegend pflanzliche Kost hinweisen.

Wie unterscheidet sich die Bewertung von vegetarischer und veganer Ernährung im Text?

Während der Text die ovo-lacto-vegetarische Ernährung als gesundheitlich förderlich einstuft, warnt er eindringlich vor den Risiken einer veganen Kost, sofern diese nicht durch tiefgreifendes Ernährungswissen und Supplementierung ergänzt wird.

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Details

Title
Vegetarismus im geschichtlichen Kontext
College
University of Cologne  (Geschichte)
Grade
1,3
Author
Stephanie Traichel (Author)
Publication Year
2004
Pages
40
Catalog Number
V30840
ISBN (eBook)
9783638320177
ISBN (Book)
9783638778442
Language
German
Tags
Vegetarismus Kontext
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stephanie Traichel (Author), 2004, Vegetarismus im geschichtlichen Kontext, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/30840
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