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Buddhismus in Ost und West. Wie westliche Führungskräfte die Mahayana-Belehrungen nutzen können

Titel: Buddhismus in Ost und West. Wie westliche Führungskräfte die Mahayana-Belehrungen nutzen können

Hausarbeit , 2013 , 28 Seiten

Autor:in: Manuela Paierhofer (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Interkulturelle Kommunikation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Fokus der Arbeit ist auf Leadership und die buddhistischen Belehrungen der sechs befreienden Handlungen, auch sechs Paramitas genannt, gerichtet. Die zentrale Forschungsfrage lautet: Wie setzen westliche Leader die tibetischen Mahayana-Belehrungen der sechs Paramitas im Berufsleben um und welchen Nutzen haben Sie davon?

Die sechs Paramitas sind zentraler Bestandteil der Belehrungen des Mahayana-Buddhismus – auch großer Weg genannt. Die Belehrungen von Gampopa (einem verwirklichten buddhistischen Meister) aus dem Buch „Der Kostbare Schmuck der Befreiung“ sind direkt aus den Originaltexten übersetzt worden und dienen in der Arbeit, um darzustellen, wie verschieden diese genützt werden, vor allem im Buch „The Leaders Way“. Liebe und Mitgefühl und die Motivation, zum besten aller zu handeln, sind im Buddhismus von äußerster Wichtigkeit, denn ohne sie kann in der Mahayana-Tradition der Zustand der Erleuchtung nicht erreicht werden. Seiner Heiligkeit der Dalai Lama und der internationale Managementberater Laurens van den Muyzenberg setzen sich in ihrem gemeinsamen Buch „The Leaders Way“ intensiv mit der Thematik Leaderhip und Buddhismus auseinander.

Aufgrund des zunehmenden Interesses von globalen Unternehmen, buddhistische Belehrungen als praktische Hinweise für effizientes Leadership zu nützen, kommt Seiner
Heiligkeit der Dalai Lama zur Sichtweise, dass buddhistische Belehrungen Leadern helfen können, zu lernen, universale Verantwortung zu übernehmen und somit nicht nur für sich selbst, sondern auch für die Gesellschaft einen Vorteil zu verschaffen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Transkulturalität und Kultur

2.1 Der Begriff Kultur

2.2 Definition Transkulturalität

2.3 Individualismus vs. Kollektivismus

3. Tibetischer Buddhismus

3.1 Die drei Wege

3.2 Mahayana / Liebe und Mitgefühl im tibetischen Buddhismus

3.3 Die 6 Paramitas

4. Leadership

4.1 Definition und Aufgaben von Leadership

4.1.1 Spirituelle Lehren und Leadership im Westen

4.1.2 Buddhismus und Leadership im Westen

4.2 Zum Nutzen der buddhistischen Lehre für Leader

4. Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit westliche Führungskräfte tibetische Mahayana-Belehrungen, speziell die sechs Paramitas, in ihren beruflichen Alltag integrieren können und welchen konkreten Nutzen sie daraus für ihre Leadership-Rolle ziehen. Ziel ist es, durch eine fundierte Literaturanalyse die Anwendbarkeit dieser spirituellen Konzepte in der modernen, oft individualistisch geprägten westlichen Arbeitswelt zu evaluieren.

  • Kulturelle Matrix und Transkulturalität im Kontext globaler Führung
  • Die Philosophie und Praxis des tibetischen Buddhismus (Mahayana)
  • Die sechs befreienden Handlungen (Paramitas) als ethisches Fundament
  • Leadership-Modelle und die Rolle spiritueller Intelligenz
  • Analyse der Nutzenargumentation für Führungskräfte

Auszug aus dem Buch

3.3 Die 6 Paramitas

Liebe und Mitgefühl sollen also die Motivation sein die sechs befreienden Handlungen auszuführen damit es zur ihrer Verwirklichung kommt. Gampopa beschreibt die sechs Paramitas in seinem Buch „Der Kostbare Schuck der Befreiung“ ausführlich. Er war ein Linienhalter der mündlichen Übertragungslinie der buddhistischen Belehrungen (Kagyüpa) und hat die Belehrungen zu seiner Zeit über ganz Tibet verbreitet. Er hat viele Schüler zur vollkommenen Erleuchtung angeleitet und sie im Mahayana-Buddhismus eingeführt. Die buddhistischen Belehrungen Gampopas aus den Kontext zu nehmen und sie in eigene Worte zu fassen erachte ich als ein zu schwieriges Unternehmen, denn dies kann man erst machen wenn man die Belehrungen auch verstanden hat. Aus diesem Grund sind die Texte aus dem original Übertragen, zwar etwas gekürzt jedoch nicht in eigene Worte gefasst. Da der Weg zur Erleuchtung Stufenweise ist und die Anweisungen genau befolgt werden sollen erachte ich dies als sehr wichtig.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz des Buddhismus im österreichischen Diskurs ein und skizziert die Fragestellung, wie westliche Führungskräfte buddhistische Lehren in den Berufsalltag integrieren.

2. Transkulturalität und Kultur: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen von Kultur und Transkulturalität, wobei die Dynamiken zwischen Individuum und kollektiven Strukturen im Zentrum stehen.

3. Tibetischer Buddhismus: Hier werden die buddhistische Philosophie, die verschiedenen Wege zur Erleuchtung sowie die spezifischen Inhalte der sechs Paramitas als zentrale Handlungsrichtlinien vorgestellt.

4. Leadership: Der Hauptteil definiert zeitgemäßes Leadership, beleuchtet die Bedeutung spiritueller Intelligenz in westlichen Unternehmen und analysiert den Nutzen buddhistischer Prinzipien für Entscheidungsträger.

4. Zusammenfassung und Fazit: Das Fazit synthetisiert die Erkenntnisse der Literaturarbeit, diskutiert die Übertragbarkeit der buddhistischen Konzepte auf die westliche Führungskultur und formuliert Hypothesen für die weiterführende Forschung.

Schlüsselwörter

Transkulturalität, Buddhismus, Leadership, Mahayana, Paramitas, Spirituelle Intelligenz, Gampopa, Führungskultur, Ethik, Mitgefühl, Individuum, Kollektivismus, Management, Unternehmenskultur, Werte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die Integration buddhistischer Mahayana-Belehrungen, insbesondere der sechs Paramitas, in das Berufsleben westlicher Führungskräfte.

Was sind die zentralen Themenfelder dieser Literaturarbeit?

Die Arbeit verknüpft Ansätze der Transkulturalität, des tibetischen Buddhismus sowie aktuelle Theorien zu moderner Führung und Management.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Das Ziel ist die Erforschung der Anwendbarkeit und des Nutzens der sechs befreienden Handlungen für Führungskräfte in einer individualistisch geprägten westlichen Wirtschaftsumgebung.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine systematische Literaturarbeit, die theoretische Konzepte (z.B. von Herdin, Luger, Welsch, Gampopa) analysiert und vergleicht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit primär behandelt?

Im Hauptteil werden der Begriff des Leaderships analysiert, spirituelle Lehren in Managementmodellen beleuchtet und der praktische Nutzen der buddhistischen Lehren für Führungskräfte hinterfragt.

Durch welche Schlüsselbegriffe ist die Arbeit charakterisiert?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Transkulturalität, Paramitas, spirituelle Intelligenz, Führungskultur und das Konzept des altruistischen Handelns definiert.

Inwiefern beeinflusst das Konzept des „Boddhisatvas“ die Definition von Führung?

Das Konzept des Boddhisatvas verschiebt den Fokus von rein egozentrischem Erfolg hin zu einer altruistischen Motivation, die das Wohl aller Wesen zum Ziel hat – eine Eigenschaft, die als wesentlich für „wahre“ Führung angesehen wird.

Welche Rolle spielen die ersten vier Paramitas laut Manfred Kessler?

Kessler argumentiert, dass Freigiebigkeit, richtiges Verhalten, Geduld und freudiges Schaffen direkt im unternehmerischen Alltag umsetzbar sind und eine wesentliche Grundlage für den Erfolg darstellen.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Buddhismus in Ost und West. Wie westliche Führungskräfte die Mahayana-Belehrungen nutzen können
Hochschule
Universität Salzburg
Veranstaltung
Transkulturelles Kommunikationsmanagement
Autor
Manuela Paierhofer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
28
Katalognummer
V308587
ISBN (eBook)
9783668072084
ISBN (Buch)
9783668072091
Sprache
Deutsch
Schlagworte
buddhismus west führungskräfte mahayana-belehrungen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Manuela Paierhofer (Autor:in), 2013, Buddhismus in Ost und West. Wie westliche Führungskräfte die Mahayana-Belehrungen nutzen können, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/308587
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  28  Seiten
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