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Analyse und Gestaltung einer optimalen Fertigungstiefe

Title: Analyse und Gestaltung einer optimalen Fertigungstiefe

Seminar Paper , 2004 , 26 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Roland Schröder (Author)

Engineering - Industrial Engineering and Management
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In der vorliegenden Arbeit wird die Frage nach der (optimalen) Fertigungstiefengestaltung untersucht. Neben dem Studium von Grundlagen- und spezifischer Literatur der Betriebswirtschaftslehre erfolgt auch eine Auseinandersetzung mit Praxisbeispielen.

Nach der Auseinandersetzung mit dem Begriff der Fertigungstiefe und der Einordnung des Begriffs erfolgt die Betrachtung der Einflussfaktoren, einerseits unter der Überschrift Eigenfertigung (entspricht hoher Fertigungstiefe) und andererseits unter der Überschrift Fremdbezug (entspricht niedriger Fertigungstiefe).
Die Möglichkeiten der Gestaltung der optimalen Fertigungstiefe werden zum einen direkt im Zusammenhang mit der Betrachtung der Einflussgrößen und zum anderen in einem separaten Abschnitt (vgl. Abschnitt 5 Einkauf- und Beschaffungsstrategien) dargestellt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

1.1 AUSGANGSSITUATION

1.2 THEMENSTELLUNG

2. FERTIGUNGSTIEFE

2.1 BEGRIFF DER FERTIGUNGSTIEFE

2.2 FERTIGUNGSTIEFENGESTALTUNG INNERHALB DER UNTERNEHMENSPLANUNG

2.2.1 Fertigungstiefe im strategischen Sinne

2.2.2 Ansatzpunkte zur Reduzierung der Fertigungstiefe

2.3 TRANSAKTIONSKOSTENTHEORIE

3. EIGENERSTELLUNG

3.1 QUALITÄT

3.2 KOSTEN

3.3 KERNKOMPETENZEN

4. FREMDBEZUG

4.1 QUALITÄT

4.2 KOSTEN

4.3 MARKETING

5. EINKAUFS- UND BESCHAFFUNGSSTRATEGIEN

6. BRANCHENBEZUG

7. FAZIT

Zielsetzung und Themenbereiche

Die vorliegende Arbeit untersucht die Frage nach einer optimalen Fertigungstiefengestaltung in Unternehmen. Dabei wird analysiert, welche Einflussfaktoren bei der Entscheidung zwischen Eigenerstellung und Fremdbezug (Make-or-Buy) unter strategischen und taktisch-operativen Gesichtspunkten entscheidend sind.

  • Strategische Relevanz der Fertigungstiefengestaltung für den Unternehmenserfolg
  • Vergleichende Analyse der Kriterien Qualität, Kosten und Kernkompetenzen
  • Rolle der Transaktionskostentheorie bei der Entscheidungsfindung
  • Einfluss von Einkaufs- und Beschaffungsstrategien wie Just-in-Time
  • Branchenspezifische Ausprägungen und Praxisbeispiele

Auszug aus dem Buch

3.3 Kernkompetenzen

Ein weiterer Einflussfaktor, der nach Einschätzung des Autors wesentlich ist bei der Frage nach der Gestaltung der Fertigungstiefe, sind strategische Gründe bzw. Kernkompetenzen des Unternehmens. Eine zunehmende Verminderung der Fertigungstiefe führt beim Endfertiger zu einer Konzentration auf „ ... – seine Kernkompetenz betreffenden – Aktivitäten in der Wertschöpfungskette: Dies sind alle (z.B. Know-how-) spezifischen und – z. B. aus Kundensicht – strategisch bedeutsamen Aufgaben.“

Kernkompetenzen sind Schlüsselwertaktivitäten, die langfristig die Wettbewerbsposition eines Unternehmens bestimmen. Kernkompetenzen lassen sich mit Hilfe der folgenden Kriterien definieren bzw. erkennen und analysieren:

a) Eine Kernkompetenz ist technologisch in viele unterschiedliche finale Produkte einsetzbar.

b) Eine Kernkompetenz trägt für den Kunden erkennbar zu Produktvorzügen bei.

c) Eine Kernkompetenz ist nur schwer oder mit sehr hohem Aufwand kopierbar.

Eine Kernkompetenz vom Unternehmen erkannt, wird definitionsgemäß grundsätzlich nicht fremdbezogen, sondern vom Unternehmen selbst erbracht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Darstellung der aktuellen Bedeutung der Fertigungstiefengestaltung als strategischer Erfolgsfaktor und Definition der Aufgabenstellung.

2. FERTIGUNGSTIEFE: Definition der Begrifflichkeiten, Einordnung in die Unternehmensplanung und theoretische Fundierung mittels Transaktionskostentheorie.

3. EIGENERSTELLUNG: Analyse der Einflussgrößen wie Qualität, Kosten und Kernkompetenzen, die für eine hohe Fertigungstiefe sprechen.

4. FREMDBEZUG: Untersuchung der Vorteile einer niedrigen Fertigungstiefe hinsichtlich Kostenoptimierung, Spezialisierung und Marketingaspekten.

5. EINKAUFS- UND BESCHAFFUNGSSTRATEGIEN: Erörterung der Auswirkungen der Fertigungstiefenentscheidung auf Logistikkonzepte wie Just-in-Time und die Lieferantenstruktur.

6. BRANCHENBEZUG: Vergleich der Eigenleistungsanteile verschiedener Branchen des verarbeitenden Gewerbes und Analyse der Gründe für Outsourcing oder Insourcing.

7. FAZIT: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Betonung der Notwendigkeit einer unternehmensindividuellen Analyse jenseits rein kurzfristiger Kostenbetrachtungen.

Schlüsselwörter

Fertigungstiefe, Wertschöpfungstiefe, Eigenerstellung, Fremdbezug, Make-or-Buy, Kernkompetenzen, Transaktionskostentheorie, Beschaffungsstrategie, Outsourcing, Insourcing, Strategische Planung, Wettbewerbsvorteile, Produktionsmanagement, Just-in-Time, Lieferantenbeziehungen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die strategische und operative Entscheidung eines Unternehmens, welche Teile oder Komponenten selbst produziert werden (Eigenerstellung) und welche von Zulieferern bezogen werden (Fremdbezug).

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Definition der Fertigungstiefe, die Bedeutung von Kernkompetenzen, Kosteneinflussfaktoren, Beschaffungsstrategien sowie der branchenspezifische Vergleich von Eigenleistungsanteilen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein Verständnis dafür zu schaffen, wie eine optimale Fertigungstiefe unter Berücksichtigung strategischer Relevanz und nicht nur kurzfristiger Kostenvergleiche gestaltet werden kann.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es erfolgt eine Literaturanalyse grundlegender betriebswirtschaftlicher Theorien in Kombination mit der Auswertung von Praxisbeispielen und empirischen Erhebungen, wie etwa Daten des Fraunhofer Instituts.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Eigenerstellung und Fremdbezug, die Analyse von Beschaffungsstrategien (z.B. Just-in-Time) sowie eine branchenspezifische Betrachtung der Eigenleistungsanteile.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Fertigungstiefe, Kernkompetenzen, Transaktionskostentheorie, Outsourcing, Insourcing und strategisches Produktionsmanagement.

Welche Rolle spielt das Marketing bei der Fertigungstiefe?

Der Autor zeigt am Beispiel der Gläsernen Manufaktur Dresden und Porsche Leipzig, dass Marketingkonzepte und Exklusivitätsansprüche die Entscheidung für eine niedrige Fertigungstiefe maßgeblich beeinflussen können.

Warum reicht ein reiner Kostenvergleich oft nicht aus?

Wie im Fazit und in der Transaktionskostentheorie dargelegt, sind Faktoren wie strategische Wettbewerbsvorteile, Risikoverteilung und der Schutz von Know-how oft wichtiger für die langfristige Unternehmenssicherung als reine Stückkostenoptimierungen.

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Details

Title
Analyse und Gestaltung einer optimalen Fertigungstiefe
College
University of Applied Sciences Dresden
Course
Arbeitsanalyse und -gestaltung
Grade
1,7
Author
Roland Schröder (Author)
Publication Year
2004
Pages
26
Catalog Number
V30865
ISBN (eBook)
9783638320399
Language
German
Tags
Analyse Gestaltung Fertigungstiefe Arbeitsanalyse
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Roland Schröder (Author), 2004, Analyse und Gestaltung einer optimalen Fertigungstiefe, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/30865
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