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Senioren und ihre sozialen Netzwerke in Service-Wohnanlagen

Eine empirische Forschungsarbeit

Title: Senioren und ihre sozialen Netzwerke in Service-Wohnanlagen

Scientific Study , 2015 , 26 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Cemal Sari (Author)

Sociology - Habitation and Urban Sociology
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Menschen im höheren Alter sind oft einsam, denn ihr vertrautes soziales Netzwerk, die gewohnten Rollen, schwinden nach und nach: Die Position im Beruf, die verantwortungsvolle Rolle als Elternteil, die Rolle des Partners oder der Partnerin in der eigenen Beziehung. Nun wäre es umso wichtiger, die verbliebenen sozialen Kontakte zu pflegen - auch außerhalb des engsten Familienkreises.

Diese Arbeit geht der Frage nach, wie ältere Menschen, die in sogenannten Service-Wohnanlagen leben, in Familienstrukturen und außerfamiliale Netze eingebunden sind. Zudem ist von Interesse, wie sich die Struktur und Häufigkeit der sozialen Netzwerke von Senioren beim Umzug in eine Service-Wohnung ändert und ob sich die sozialen Beziehungen vermehren oder eher verringern?

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Kontinuitätstheorie vs. Aktivitätstheorie

3 Das soziale Netzwerk

3.1 Wer kann zu einem sozialen Netzwerk gehören?

3.2 Worauf beruht der Austausch von Hilfen in sozialen Netzwerken?

3.3 Wie und warum verändern sich soziale Netzwerke im Alter?

3.4 Wichtigkeit von sozialen Netzwerken für ältere Menschen

4 Betreutes Wohnen

4.1 Institutionalisiertes Wohnen - für ein selbstbestimmtes Leben im Alter

4.2 Betreutes Wohnen als Netzwerkgestalter für SeniorInnen

4.3 Charakteristika der Senioren im Betreuten Wohnen

5 Die Befragung

5.1 Auswahl der Befragungsart

5.2 Auswahl der Gesprächspartner

5.3 Durchführung der Interviews

6 Ergebnisse der Befragung

6.1 Wohnentfernung und Kontakthäufigkeit zur Familie

6.2 Wohnentfernung und Kontakthäufigkeit zu Freunden und Bekannten

7 Fallbeispiele

7.1 Personen mit keinem Bezug zur Familie

7.1.1 Fallbeispiel: Frau F.

8 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Einbindung älterer Menschen, die in Service-Wohnanlagen leben, in familienstrukturelle und außerfamiliale soziale Netzwerke. Dabei wird insbesondere analysiert, wie sich der Umzug in eine betreute Wohnform auf die Struktur und Häufigkeit ihrer sozialen Kontakte auswirkt und ob dabei neue Beziehungsgeflechte entstehen.

  • Soziale Netzwerke und ihre Bedeutung für ältere Menschen
  • Veränderung von Kontaktstrukturen durch den Umzug in Service-Wohnanlagen
  • Rolle von Betreutem Wohnen als Netzwerkgestalter
  • Analyse von Hilfserwartungen im Alter (familiär vs. außerfamiliär)
  • Empirische Untersuchung von Lebensentwürfen und sozialen Bindungen im Alter

Auszug aus dem Buch

3.1 Wer kann zu einem sozialen Netzwerk gehören?

Wer gehört zu einem sozialen Netzwerk? Wenn mir jemand einen Gefallen tut oder mich jeden Tag auf der Straße begrüßt, gehört er oder sie zu meinem sozialen Netzwerk? Welche Menschen jeweils zum sozialen Netzwerk gezählt werden, hängt einerseits von der o.g. Definition ab und kann andererseits je nach Zusammenhang definiert werden. Sollen z.B. diejenigen erfasst werden, die im Rahmen der beruflichen Tätigkeit eines Menschen bedeutsam sind, wird die Definition anders aussehen, als wenn das nachbarschaftliche Netzwerk beschrieben werden soll. Im Hinblick auf die Unterstützungsnetzwerke älterer Menschen könnte gesagt werden, dass alle Angehörigen, Bekannten, Freunde und sogar manchmal Nachbarn, unabhängig von der Häufigkeit und Intensität der Kontakte, dazugerechnet werden.

Auch eine Eingrenzung z. B. auf die Menschen, die wir im Laufe eines Tages, einer Woche, eines Monats oder eines Jahres sehen oder sprechen, ist je nach Fragestellung sinnvoll und möglich. Im qualitativen Sinne kann ausgesagt werden, dass weiterhin Fragen nach den wichtigsten, den am meisten geliebten oder in der einen oder anderen Hinsicht besonders hilfreichen Menschen denkbar sind. Damit rückt der Inhalt der sozialen Beziehungen in den Vordergrund.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die demografische Situation und die Relevanz der Untersuchung sozialer Netzwerke von Senioren in Service-Wohnanlagen.

2 Kontinuitätstheorie vs. Aktivitätstheorie: Theoretische Auseinandersetzung mit Strategien der Lebensgestaltung im Alter und dem Einfluss des Wohnumfeldes auf das Aktivitätsniveau.

3 Das soziale Netzwerk: Definition des Netzwerkbegriffs und Erläuterung der Bedeutung von sozialen Beziehungen für die Lebensqualität und Unterstützung älterer Menschen.

4 Betreutes Wohnen: Darstellung der Konzepte und Rahmenbedingungen des Betreuten Wohnens sowie dessen Funktion als Netzwerkgestalter für die Bewohner.

5 Die Befragung: Erläuterung der methodischen Vorgehensweise, der Auswahl der Befragungsart und der Zusammensetzung der Stichprobe der untersuchten Senioren.

6 Ergebnisse der Befragung: Analyse der empirischen Daten bezüglich der Kontakte zu Familienmitgliedern sowie zu Freunden und Bekannten.

7 Fallbeispiele: Vertiefende Darstellung spezifischer Einzelschicksale, insbesondere zur Veranschaulichung der Situation bei fehlenden familiären Bezügen.

8 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Erkenntnisse über die Netzwerkveränderungen im Betreuten Wohnen.

Schlüsselwörter

Soziale Netzwerke, Senioren, Service-Wohnanlagen, Betreutes Wohnen, Familienstrukturen, Altenhilfe, Lebensqualität, Unterstützung, Kontakthäufigkeit, Sozialkontakte, Vereinsamung, Reziprozität, empirische Forschung, Wohnsituation, Altersfragen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Forschungsarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Senioren in Service-Wohnanlagen in soziale Strukturen eingebunden sind und welche Rolle das soziale Netzwerk für ihr Wohlbefinden spielt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Felder umfassen die Bedeutung von sozialen Netzwerken im Alter, die Auswirkungen des Umzugs in eine Wohnanlage und die Balance zwischen familiären und außerfamilialen Kontakten.

Was ist das primäre Ziel der Studie?

Das Ziel ist es zu klären, wie sich die soziale Einbindung verändert, wenn ältere Menschen in eine Service-Wohnanlage ziehen, und ob dies die sozialen Beziehungen erweitert oder verringert.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine qualitative Forschungsstudie mittels narrativer Interviews mit acht Bewohnern einer Bochumer Service-Wohnanlage durchgeführt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen des sozialen Netzwerks, das Konzept des Betreuten Wohnens sowie die Auswertung der durchgeführten Interviews zu Kontaktfrequenzen und Fallbeispielen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind soziale Netzwerke, Service-Wohnanlagen, Betreutes Wohnen, Kontinuitätstheorie, Aktivitätstheorie und Altersforschung.

Wie unterscheidet sich die Situation von Senioren ohne familiäre Kontakte?

Senioren ohne Familie in der Studie zeigten eine stärkere Abhängigkeit von sozialen Angeboten innerhalb der Wohnanlage und betonten die Wichtigkeit ihrer "guten alten" Freundschaften.

Welche Rolle spielt die räumliche Distanz zur Familie?

Die Studie zeigt, dass eine große räumliche Distanz oft zu einer Einschränkung der physischen Besuche führt, wodurch Telefonkontakte an zentraler Bedeutung für die Aufrechterhaltung der familiären Bindung gewinnen.

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Details

Title
Senioren und ihre sozialen Netzwerke in Service-Wohnanlagen
Subtitle
Eine empirische Forschungsarbeit
College
Ruhr-University of Bochum
Course
Stadt-und Regionalforschung
Grade
1,3
Author
Cemal Sari (Author)
Publication Year
2015
Pages
26
Catalog Number
V308679
ISBN (eBook)
9783668073593
ISBN (Book)
9783668073609
Language
German
Tags
soziale Netzwerke Mobilität qualitative Sozialforschung;
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Cemal Sari (Author), 2015, Senioren und ihre sozialen Netzwerke in Service-Wohnanlagen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/308679
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