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Der dritte Sektor in Deutschland

Title: Der dritte Sektor in Deutschland

Term Paper , 2002 , 20 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Susanne Drews (Author)

Sociology - Social System and Social Structure
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In der folgenden Ausführung beschäftigen wir uns mit dem dritten Sektor in Deutschland, der mit seinen Organisationen einen festen Bestandteil in der heutigen Gesellschaft darstellt, und der damit verbundenen Bestandsaufnahme. Mit seinen Organisationen zählt der dritte Sektor zu den wichtigsten Ansprechpartnern für den aktiven Bürger und den Staat. Der einfache Bürger hat hier die Möglichkeit der Identifikation in Bezug auf die wirtschaftliche und politische Globalisierung. Jedoch ist festzustellen, dass man bis vor kurzem noch wenig über den dritten Sektor und seine Organisationen aussagen konnte, da in diesem Bereich große Forschungsdefizite auftreten. Zurückzuführen sind diese Wissenslücken auf die Tatsache, dass Organisationen bislang nicht gesondert aufgeführt wurden und Deutschland noch kein Bewusstsein für die Einteilung in Sektoren entwickelte.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition

3. Geschichte des dritten Sektors

a) Grundsatz der Selbstverwaltung

b) Grundsatz der Subsidiarität

c) Grundsatz der Gemeinwirtschaft

4. Zentrale Ergebnisse

4.1. Der deutsche Nonprofit- Sektor ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor

4.2. Schaffung neuer Arbeitsplätze

4.3. Das Subsidiaritätsprinzip als ökonomische Grundlage

4.4. Öffentliche Mittel als Haupteinnahmequelle

4.5. Teile des deutschen Nonprofit-Sektors sind (zu) staatszentriert

4.6. Das deutsche Stiftungswesen hat in den letzten Jahren einen bedeutenden Aufschwungs erlebt

4.7. Der 3. Sektor ist ein wesentlicher Teil der zivilgesellschaftlichen Infrastruktur

4.8. Bezüglich Größe und Wachstum liegt der deutsche Nonprofit-Sektor international im Mittelfeld

5. Resümee und Ausblick

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit gibt eine Bestandsaufnahme des Dritten Sektors in Deutschland und untersucht dessen wirtschaftliche sowie gesellschaftliche Bedeutung im Kontext von Globalisierung und Subsidiaritätsprinzip. Dabei wird analysiert, wie sich der Sektor finanziert, welche Rolle staatliche Förderung spielt und inwiefern der Nonprofit-Sektor als Stütze der zivilgesellschaftlichen Infrastruktur fungiert.

  • Quantitative und qualitative Struktur des deutschen Nonprofit-Sektors
  • Die drei ökonomischen Grundprinzipien: Selbstverwaltung, Subsidiarität und Gemeinwirtschaft
  • Finanzierungsmodelle und staatliche Förderstrukturen
  • Bedeutung des Stiftungswesens und zivilgesellschaftlicher Vereine
  • Internationaler Vergleich der Wachstumsdynamik

Auszug aus dem Buch

4.2. Schaffung neuer Arbeitsplätze

Seit 1970 hat der „Nonprofit – Sektor alle anderen Wirtschaftssektoren bei der Schaffung neuer Arbeitsplätze übertroffen.“ (Anheier 1998, 45)

Der Dritte Sektor konnte ein relatives Wachstum von 40 Prozent zwischen 1970 und 1987 für sich verbuchen. Damit gehört er zu den am schnellsten wachsenden Wirtschaftssektoren. Einen stärkeren Anstieg konnte nur das Bank- und Versicherungswesen vermerken.

Insgesamt wuchs die westdeutsche Wirtschaft um 295.854 Einrichtungen. Davon gehören 14.290 dem Nonprofit – Sektor an. Das entspricht 4,8 Prozent. Allerdings sind neu entstandene Vereine und Stiftungen nicht berücksichtigt worden, da nur Einrichtungen, die neue Arbeitsplätze schaffen, gezählt wurden.

Zwischen 1970 und 1990 verdoppelten sich die Beschäftigungszahlen im Dritten Sektor. Der Anteil der Gesamtbeschäftigung stieg von 2,4 auf 4,3 Prozent. Von den 2.575.334 neu entstandenen Arbeitsplätzen konnte der Nonprofit – Sektor 579.860 für sich verbuchen, das entspricht 22,5 Prozent.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einführung thematisiert die Rolle des Dritten Sektors als festen Bestandteil der modernen Gesellschaft und weist auf bestehende Forschungsdefizite hin.

2. Definition: Das Kapitel erläutert die methodischen Schwierigkeiten bei der quantitativen Erfassung des Nonprofit-Sektors und definiert diesen als formal strukturierte, unabhängige und nicht gewinnorientierte Organisationseinheit.

3. Geschichte des dritten Sektors: Hier werden die historischen Ursprünge sowie die zentralen Prinzipien der Selbstverwaltung, Subsidiarität und Gemeinwirtschaft als Fundament des Sektors dargestellt.

4. Zentrale Ergebnisse: Dieses Kapitel analysiert detailliert die wirtschaftliche Bedeutung, die Beschäftigungsstruktur, die Finanzierungsquellen und das Wachstumspotenzial des Sektors in Deutschland.

5. Resümee und Ausblick: Der abschließende Teil reflektiert die Entwicklung des Nonprofit-Sektors, warnt vor Bürokratisierung und Kommerzialisierung und formuliert zukünftige Anforderungen.

Schlüsselwörter

Dritter Sektor, Nonprofit-Organisationen, Subsidiaritätsprinzip, Zivilgesellschaft, Beschäftigungsstruktur, Gemeinwirtschaft, Selbstverwaltung, Staatliche Förderung, Stiftungswesen, Sozialwirtschaft, Vereinswesen, Beschäftigungswachstum, Infrastruktur, Wohlfahrtspflege.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem sogenannten Dritten Sektor (Nonprofit-Sektor) in Deutschland, seiner Geschichte, seiner ökonomischen Struktur und seiner Bedeutung für die Gesellschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Im Zentrum stehen die quantitative Erfassung des Sektors, die drei ökonomischen Grundprinzipien, die Analyse von Finanzierungsquellen sowie der Beitrag des Sektors zur zivilgesellschaftlichen Infrastruktur.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist eine Bestandsaufnahme des Sektors, um die bisherigen Forschungsdefizite zu verringern und die Rolle der Nonprofit-Organisationen als wichtige Akteure neben Markt und Staat aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Analyse stützt sich auf die Auswertung existierender Statistiken, insbesondere des Johns Hopkins Comparative Nonprofit Sector Project, sowie auf eine postalische Umfrage unter Organisationen des Sektors.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Analyse, eine detaillierte Auswertung wirtschaftlicher Kennzahlen wie Beschäftigung und Ausgaben sowie eine differenzierte Untersuchung staatlicher Finanzierungsformen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Dritter Sektor, Subsidiarität, Nonprofit-Organisationen, Beschäftigungswachstum und Zivilgesellschaft sind die maßgeblichen Begriffe.

Warum spielt das Subsidiaritätsprinzip eine so zentrale Rolle im deutschen Nonprofit-Sektor?

Es dient als ökonomisches Rückgrat, da es Organisationen wie Wohlfahrtsverbänden einen privilegierten Status bei der Erbringung sozialer Dienstleistungen einräumt und die Partnerschaft zwischen Staat und Sektor legitimiert.

Wie steht es um die Unabhängigkeit des Dritten Sektors in Deutschland?

Obwohl der Sektor stark von öffentlichen Mitteln abhängt, variiert die Abhängigkeit je nach Tätigkeitsbereich; während soziale Dienste und Gesundheitswesen eng an den Staat gebunden sind, finanzieren sich andere Bereiche, wie etwa Sport- oder Kulturvereine, stärker eigenwirtschaftlich oder durch Spenden.

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Details

Title
Der dritte Sektor in Deutschland
College
University of Passau
Grade
2,3
Author
Susanne Drews (Author)
Publication Year
2002
Pages
20
Catalog Number
V30886
ISBN (eBook)
9783638320528
ISBN (Book)
9783638789516
Language
German
Tags
Sektor Deutschland
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Susanne Drews (Author), 2002, Der dritte Sektor in Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/30886
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