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Shakespeare's Hal in "Henry IV" as the Prototypical Machiavellian Prince? An Analysis

Titel: Shakespeare's Hal in "Henry IV" as the Prototypical Machiavellian Prince? An Analysis

Hausarbeit , 2014 , 14 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Benjamin Waldraff (Autor:in)

Didaktik für das Fach Englisch - Literatur, Werke
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Zusammenfassung Leseprobe Details

This paper aims to show how Shakespeare portrays Hal as the prototypical Machiavellian prince - legitimizing him as the true king. In order to prove that, I will first look at Hal’s situation at the beginning of 1 Henry IV, then move on to his staged reformation, and lastly discuss how he uses the advice given by Machiavelli in “The Prince”.

How do you justify a monarchy? Usually it is through the divine right of kings and the belief that they are sent by god to rule in his name on earth. The question remains however, how the rule of a king can be justified if he cannot look back on a long line of royal ancestors or came to power through force and by deposing the rightful king. This question of legitimacy greatly concerned the Italian politician Niccoló Machiavelli in his most famous work “The Prince”, tying to establish guidelines on ensuring stability of a new ruler. Simultaneously, four of Shakespeare’s Histories engage greatly with the theme of legitimacy. This paper analyses the portrayal of Henry IV's son Hal in this respect.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1) Introduction

2) Hal at the Beginning of 1 Henry IV

3) Hal’s Reformation

4) Hal’s Machiavellian Strategies

5) Conclusion

6) Sources

a) Primary

b) Secondary

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit untersucht die Darstellung von Prinz Hal in den Geschichtsdramen von William Shakespeare als prototypischen machiavellistischen Fürsten. Das primäre Ziel ist es, nachzuweisen, dass Hals scheinbar zielloses und rebellisches Verhalten eine kalkulierte Inszenierung ist, um seine Legitimität als künftiger König von England zu sichern und seine Transformation zum Herrscher strategisch vorzubereiten.

  • Die Analyse von Hals Ausgangssituation zu Beginn von „1 Henry IV“.
  • Die Untersuchung von Hals bewusster Inszenierung seiner eigenen Reformation.
  • Die Anwendung der politischen Ratschläge aus Niccoló Machiavellis „Der Fürst“ auf das Handeln des Prinzen.
  • Die kritische Auseinandersetzung mit den Begriffen „body natural“ und „body politic“.
  • Die Rolle der Täuschung und Manipulation als Herrschaftsinstrumente.

Auszug aus dem Buch

3) Hal’s Reformation

In truth, things are not as they seem for the reader. Hal is a master of role playing and has been playing a role from the beginning of 1 Henry IV. First, he plays the role of the do-nothing, no-good son who seems lost. His most famous soliloquy shows just that but it is only the audience to whom he speaks, letting the viewer in on what he is going to do throughout the play:

PRINCE HAL: I know you all, and will a while uphold The unyoked humour of your idleness. Yet herein will I imitate the sun, Who doth permit the base contagious clouds To smother up his beauty from the world, That when he please again to be himself, Being wanted he may be more wondered at

By breaking through the foul and ugly mists Of vapours that did seem to strangle him. If all the year were playing holidays, To sport would be as tedious as to work; But when they seldom come, they wished-for come, And nothing pleaseth but rare accidents. So when this loose behavious I throw off And pay the debt I never promised, By how much better than my word I am, By so much shall I falsify men’s hopes; And like bright metal on a sullen ground, My reformation, glitt’ring o’er my fault, Shall show more goodly and attract more eyes Than that which hath no foil to set it off. I’ll so offend to make offence a skill, Redeeming time when men think least I will. (1 Henry IV, 1.3. 173-195)

Zusammenfassung der Kapitel

1) Introduction: Hier wird die Forschungsfrage eingeführt, wie die Legitimität eines Königs begründet werden kann, und Prinz Hal als eine Figur vorgestellt, die diese Legitimität durch machiavellistische Taktiken absichert.

2) Hal at the Beginning of 1 Henry IV: Dieses Kapitel beleuchtet das anfängliche Bild von Hal, der sich lieber in Kneipen unter Dieben aufhält, als pflichtbewusst am Hof zu agieren, was seine Stellung als Thronfolger in Frage stellt.

3) Hal’s Reformation: Hier wird analysiert, wie Hal durch seine berühmten Monologe seine geplante Wandlung vom scheinbar verantwortungslosen Prinzen zum idealen Herrscher für das Publikum sichtbar macht.

4) Hal’s Machiavellian Strategies: Dieses Kapitel zeigt auf, wie Hal politische Strategien aus Machiavellis „Der Fürst“ anwendet, um sein Reich durch einen außenpolitischen Krieg zu stabilisieren und die Gunst des Volkes zu gewinnen.

5) Conclusion: Das Fazit fasst zusammen, dass Hals Handeln als konsistente und meisterhafte politische Strategie zu verstehen ist, mit der er erfolgreich den Übergang vom Prinzen zum wahren König vollzieht.

6) Sources: Ein Verzeichnis der verwendeten Primär- und Sekundärliteratur, die der Argumentation zugrunde liegt.

Schlüsselwörter

Prinz Hal, William Shakespeare, Machiavellismus, Henry IV, Legitimität, Reformation, body politic, body natural, Niccoló Machiavelli, Herrschaft, politische Strategie, Lancaster, Macht, Täuschung, König.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Figur des Prinz Hal in den Geschichtsdramen von Shakespeare und zeigt auf, dass sein Verhalten nicht aus jugendlichem Leichtsinn, sondern aus einer wohlüberlegten politischen Strategie heraus resultiert.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Themen Legitimität von Herrschaft, die Differenzierung zwischen persönlichem Auftreten (body natural) und politischer Repräsentation (body politic) sowie die Anwendung machiavellistischer Prinzipien auf ein dramatisches Werk.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu belegen, dass Hal durch das „Staging“ seines Verhaltens – vom Taugenichts zum gereiften König – sein Image gezielt steuert, um seine Herrschaft als legitimer Nachfolger des Hauses Lancaster zu festigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine literaturwissenschaftliche Analyse durchgeführt, die Shakespeares Texte in den Kontext von Machiavellis „Der Fürst“ und historisch-politischer Theorien zur Herrschaftslegitimation setzt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse von Hals Ausgangslage in „1 Henry IV“, die Untersuchung seiner bewusst inszenierten Reformation und die Anwendung spezifischer Strategien wie der Ablenkung durch Kriege und der gezielten Manipulation des öffentlichen Bildes.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Neben dem zentralen Akteur „Prinz Hal“ sind Begriffe wie „Machiavellismus“, „politische Inszenierung“, „Reformation“ und die „body politic“-Theorie entscheidend für das Verständnis der Argumentation.

Warum spielt der Charakter Sir John Falstaff eine so wichtige Rolle für Hals Entwicklung?

Falstaff repräsentiert Hals „body natural“ – die ungezügelte, private Welt. Die Verbannung Falstaffs am Ende ist ein notwendiger, wenn auch schmerzhafter Schritt für Hal, um seine Rolle als souveräner und distanzierter Herrscher zu erfüllen.

Wie bewertet der Autor die ethischen Implikationen von Hals Vorgehen?

Der Autor diskutiert dies ambivalent: Während Hals Handeln politisch erfolgreich und „machiavellistisch“ klug ist, wird auch die Kritik aufgegriffen, dass eine solche Form der radikalen Selbstverleugnung und Manipulation eine psychologische Unmöglichkeit darstellen könnte.

Warum entscheidet sich Hal für einen Krieg gegen Frankreich?

Nach Machiavellis Prinzipien dient der außenpolitische Konflikt dazu, die heimischen Adeligen von internen Revolten abzulenken und das Volk unter einem gemeinsamen Ziel zu vereinen, um so die Stabilität des eigenen Thronanspruchs zu sichern.

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Details

Titel
Shakespeare's Hal in "Henry IV" as the Prototypical Machiavellian Prince? An Analysis
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München  (Department für Anglistik und Amerikanistik)
Veranstaltung
Shakespeare's Histories
Note
2,0
Autor
Benjamin Waldraff (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
14
Katalognummer
V308911
ISBN (eBook)
9783668071940
ISBN (Buch)
9783668071957
Sprache
Deutsch
Schlagworte
shakespeare henry prototypical machiavellian prince analysis
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Benjamin Waldraff (Autor:in), 2014, Shakespeare's Hal in "Henry IV" as the Prototypical Machiavellian Prince? An Analysis, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/308911
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  14  Seiten
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