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„A Skeltonical Salutation“. Ein Gedicht über den Spott der Niederlage der Spanischen Armada mit Blick auf die Schwarze Legende

Titel: „A Skeltonical Salutation“. Ein Gedicht über den Spott der Niederlage der Spanischen Armada mit Blick auf die Schwarze Legende

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2011 , 18 Seiten

Autor:in: Benjamin Waldraff (Autor:in)

Romanistik - Hispanistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Hausarbeit soll der Spott über die Niederlage der Spanischen Armada anhand des Gedichtes „A Skeltonical Salutation“ dargestellt werden und die Elemente der Schwarzen Legende die hierzu Verwendung finden aufgezeigt werden. Dazu soll zunächst der historische Kontext des 1589 erschienenen Gedichts eines unbekannten Autors dargestellt werden, hierbei wird der Fokus vor allem auf der spanischen Inquisition und ihrem berühmtesten Großinquisitor Tomas de Torquemada und auf der Entstehung und dem Niedergang der Spanischen Armada liegen.

Die Spanische Inquisition ist ein zentraler Punkt der Schwarzen Legende, durch ihre Geheimnistuerei und Gerüchte über ihre Grausamkeit und Unbamherzigkeit regt sie die Fantasie der Menschen bis heute an und auch die Forschung beschäftigt sich nach wie vor intensiv mit diesem Thema.

Die Armada soll deswegen in den Fokus gerückt werden, weil ihre Niederlage ein zentraler Punkt des behandelten Gedichtes ist, des weiteren wird ihre Geschichte immer wieder als Beweis für die Hochmütigkeit und Arroganz der Spanier genommen.

Anschließend soll das Gedicht auf seine versteckten Elemente und Anspielungen untersucht werden. Danach soll das Gedicht in den Kontext der Schwarzen Legende eingeordnet werden und dargestellt werden wie die einzelnen Teile des Gedichts in der Legende Verwendung finden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1) Einleitung

2) Historischer Kontext

3) A Skeltonical Salutation und die Schwarze Legende

4) Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das zeitgenössische englische Gedicht „A Skeltonical Salutation“ aus dem Jahr 1589, um die satirische Verarbeitung der Niederlage der Spanischen Armada und die darin enthaltenen Elemente der sogenannten „Schwarzen Legende“ über Spanien zu analysieren. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie der unbekannte Autor das Bild Spaniens, dessen König Philipp II. sowie die Spanische Inquisition als Projektionsfläche für antikatholische und anti-spanische Propaganda nutzte.

  • Historische Grundlagen des 16. Jahrhunderts und der Aufstieg Spaniens zur Hegemonialmacht
  • Entstehung und Charakteristika der „Schwarzen Legende“ (leyenda negra)
  • Strukturelle Analyse und satirische Elemente des Gedichts „A Skeltonical Salutation“
  • Die Instrumentalisierung von Religion und Inquisition als Feindbilder im englischen Kontext

Auszug aus dem Buch

A Skeltonical Salutation und die Schwarze Legende

In dem Gedicht „A Skeltonical Salutation“ wird die Niederlage der Spanischen Armada satirisch behandelt. Der Autor ist unbekannt, das Wort „Skeltonical“ im Titel weißt aber auf den satirischen Inhalt hin, da der Dichter John Skelton für seine satirischen Werke bekannt war und das Gedicht die für ihn typischen zwei- bis dreihebigen skeltonischen Versmaße aufweist. Skelton selbst scheidet als Urheber des Gedichtes allerdings aus, da er bereits 1529 verstarb. Der Autor der „Salutation“ darf durchaus in die Tradition Skeltons gerückt werden, da das Gedicht dessen Stil sehr ähnelt. Weiter soll die Frage nach dem Autor allerdings nicht ausgeführt werden, da dies den Rahmen der Hausarbeit sprengen würde.

Bereits in der Einleitung des Gedichtes finden sich mehrere satirische Anmerkungen und Seitenhiebe auf die Spanier und die Armada. Der erste Absatz „A Skeltonical Salutation/Or condigne Congratulation/And iust Vexation/Of the Spanish Nation/That in bravado/Spent many a Crusado/In setting forth an Armado/England to invado” verspottet die Spanier bereits und bezeichnet ihr Vorhaben England mit einer Armada zu erobern als Angeberei wie sich an dem Wort „bravado“ erkennen lässt, dass nicht mit „brave“ also mutig zu verwechseln ist. Bravado ist eindeutig negativ gemeint, der Autor hält die Spanier für Angeber die unglaublich viel Geld ausgegeben haben um England zu erobern.

Zusammenfassung der Kapitel

1) Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema der „Schwarzen Legende“ ein und erläutert die Zielsetzung, die Spottdarstellungen der Spanischen Armada anhand eines konkreten Gedichtes zu untersuchen.

2) Historischer Kontext: Dieses Kapitel beleuchtet die politischen und religiösen Rahmenbedingungen des 16. Jahrhunderts in Spanien und England sowie die Entstehung der Spanischen Inquisition und die Hintergründe der Armada-Expedition.

3) A Skeltonical Salutation und die Schwarze Legende: Der Hauptteil analysiert das Gedicht im Detail, deckt satirische Anspielungen auf und verknüpft diese mit den Stereotypen der Schwarzen Legende über Spanien.

4) Fazit: Das Fazit fasst zusammen, wie das Gedicht als Instrument zur Verbreitung antikatholischer Ressentiments diente und die Niederlage der Armada als Folge spanischer Arroganz und Sünde umdeutete.

Schlüsselwörter

Schwarze Legende, Leyenda negra, Spanische Armada, Philipp II., England, Inquisition, Satire, A Skeltonical Salutation, 16. Jahrhundert, Propaganda, Religionskonflikt, Francis Drake, Protestantismus, Katholizismus, Stereotype.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der kulturellen Wahrnehmung Spaniens in England im 16. Jahrhundert, spezifisch anhand eines satirischen Gedichts über die Niederlage der Spanischen Armada.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themenfelder umfassen die Geschichte der Spanischen Inquisition, die politische Rivalität zwischen Spanien und England sowie die Konstruktion der sogenannten „Schwarzen Legende“.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie das Gedicht „A Skeltonical Salutation“ als Propagandainstrument genutzt wurde, um die Niederlage Spaniens mit religiösen und moralischen Vorurteilen zu verknüpfen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literatur- und geschichtswissenschaftliche Analyse, die ein primäres Quellendokument historisch kontextualisiert und inhaltlich interpretiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Einbettung der Geschehnisse um 1588 und eine detaillierte textimmanente Analyse der satirischen Verse des Gedichts.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Schwarze Legende, Armada-Niederlage, religiöse Polemik und frühneuzeitliche Satire charakterisiert.

Wie bewertet der Autor des Gedichts die Rolle von König Philipp II.?

Der Autor zeichnet das Bild eines arroganten, von falschen Ratgebern beeinflussten Königs, der durch seine Hochmütigkeit und sein unüberlegtes Handeln eine vernichtende Niederlage heraufbeschworen hat.

Warum spielt die Inquisition eine besondere Rolle in der Analyse?

Die Inquisition dient im Gedicht als Symbol für Grausamkeit und moralische Verderbtheit, womit der Autor die gängigen Ängste und Vorurteile der englischen Bevölkerung gegenüber dem katholischen Spanien bedient.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
„A Skeltonical Salutation“. Ein Gedicht über den Spott der Niederlage der Spanischen Armada mit Blick auf die Schwarze Legende
Hochschule
Universität Konstanz
Autor
Benjamin Waldraff (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
18
Katalognummer
V308935
ISBN (eBook)
9783668075221
ISBN (Buch)
9783668075238
Sprache
Deutsch
Schlagworte
skeltonical salutation gedicht spott niederlage spanischen armada blick schwarze legende
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Benjamin Waldraff (Autor:in), 2011, „A Skeltonical Salutation“. Ein Gedicht über den Spott der Niederlage der Spanischen Armada mit Blick auf die Schwarze Legende, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/308935
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Leseprobe aus  18  Seiten
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