"China Shops" als Beitrag der Volksrepublik China zur Entwicklung Namibias?


Bachelorarbeit, 2015
45 Seiten, Note: 2,0

Leseprobe

Inhalt

1.Einleitung

2. „Eine alte Freundschaft lebt wieder auf“ – Chinas Reorientierung nach Afrika
2.1 Historie in Kurzform
2.2 Die Prinzipien der chinesischen Auslandshilfe
2.2.1 Politische Strategien
2.2.2 Wirtschaftliche Strategien
2.2.2.1 Die chinesische Außenwirtschaftspolitik
2.2.2.2 Das schwarze Gold – Chinas Erdöldiplomatie
2.2.2.3 Chinas Exporte nach Afrika
2.2.2.4 Chinas Investitionen
2.2.2.5 Die Einwanderung von Chinesen nach Afrika

3. Institutionen und Instrumentarien der chinesischen Afrikapolitik
3.1 Institutionen und Organisationen der chinesischen Entwicklungshilfe
3.1.1. Das chinesische Wirtschaftsministerium (MOFCOM)
3.1.2 Das chinesische Außenministerium (MOFA)
3.1.3 Das chinesische Finanzministerium (MOF)
3.1.4 Die China EXIM Bank
3.2 Die Finanzierung der chinesischen Entwicklungszusammenarbeit

4. Auswirkungen der chinesischen Entwicklungshilfe auf Afrika
4.1 Allgemeine Auswirkungen
4.2 Auswirkungen der Konsumgüterausfuhr nach Afrika

5. Fallstudie: „China Shops“ in Namibia

5.1 Länderprofil Namibia
5.2. Die Beziehungen zwischen China und Namibia
5.2.1 Politische Beziehungen zwischen China und Namibia
5.2.2 Wirtschaftliche Beziehungen zwischen China und Namibia
5.2.3 Die Beziehungen zwischen China und Namibia in Bildung, Kultur und Gesundheit
5.2.4 Kurzresümee der chinesisch-namibischen Beziehungen
5.3 „China Shops“ in Namibia
5.3.1. Was haben „China Shops“ in Namibia mit Entwicklungszusammenarbeit zu tun?
5.3.2 „China Shops“ und ihr Wirken in Namibia

6. Resümee

Quellen- und Literaturverzeichnis

1.Einleitung

Entwicklungshilfe – für viele Menschen ist dieses Schlagwort ein recht abstrakter Begriff, welcher vor allem mit Not und Elend in Afrika in Verbindung gebracht wird und sporadisch durch die Presse geistert, wenn beispielsweise eine Epidemie – wie jüngst die Ebola in Westafrika – ausbricht.

Die europäische und internationale Entwicklungshilfe setzt sich seit Jahrzehnten mit der Förderung des afrikanischen Kontinents auseinander. Trotz dieser Bemühungen befindet sich in Afrika die größte Anzahl der failed states. Während sich die westliche Hemisphäre nach der Beendigung des Kalten Krieges anderen Schwerpunkten widmet, intensiviert China seine Bemühungen im wirtschaftlichen und entwicklungspolitischen Sektor. China bietet ein attraktives Gegenmodell zu den sanktionierten Forderungen des Westens. Während der westliche Ansatz die good gouvernance -Strategie verfolgt, setzt China auf die Politik der strikten Nichteinmischung und anderer entwicklungspolitischer Instrumente.

Die unterschiedliche Herangehensweise beider Akteure hat sowohl positive als auch negative Folgen für die afrikanischen Staaten. Im Rahmen dieser Arbeit soll und kann jedoch nur auf die chinesische Entwicklungszusammenarbeit in Afrika eingegangen werden. Konkret heißt das, dass zunächst untersucht werden soll, auf welchen Maßnahmen die chinesische Durchdringung Afrikas beruht und welche Ziele sie verfolgt. Es versteht sich von selbst, dass diese einzelnen Punkte – der Kürze dieser Arbeit geschuldet – lediglich auf ihre Hauptaussagen reduziert umrissen werden können. Im Anschluss daran sollen die Positionen der Forschung dargestellt werden, welche Auswirkungen der chinesischen Entwicklungshilfe sich in Afrika bisher entfaltet haben.

Das Kernstück dieser Arbeit ist eine sich daran anschließende Fallstudie: Im Falle des afrikanischen Landes Namibia soll anhand eines Beispiels untersucht werden, wie sich das Engagement Chinas in Namibia in die zuvor genannten allgemeinen theoretischen Ergebnisse der Forschung einfügt und welche Ergebnisse das Engagement Chinas in Namibia konkret zeigt - sowohl in positiver, jedoch hauptsächlich in negativer Hinsicht. Es findet demnach ein Abgleich von zuvor genannter Theorie und der Realität in einem ausgewählten afrikanischen Land – Namibia – statt. Die Untersuchung wurde im Hinblick auf die Kürze dieser Arbeit auf das Fallbeispiel der „China Shops“ beschränkt.

Thematisch eingebettet ist diese Arbeit somit in der näheren Betrachtung der Entwicklungshilfepolitik, konkret der chinesischen Entwicklungshilfepolitik in Namibia. Die Literatur im Zusammenhang mit Chinas Entwicklungshilfepolitik im Allgemeinen und insbesondere in Bezug auf Namibia ist überschaubar. Bislang sind hauptsächlich grundlegende Darstellungen des chinesischen Engagements erfolgt: Welche Ziele verfolgen die Chinesen, welche Instrumentarien nutzen sie zur Umsetzung, welche allgemeinen Auswirkungen - vor allem auch in der Gegenüberstellung mit westlicher Entwicklungshilfepolitik - gibt es? In Bezug auf einzelne afrikanische Länder gibt es – bis auf wenige Ausnahmen – bisher nur wenige umfassende Dokumentationen bzw. Fachaufsätze. Herausragend ist hier nach wie vor Angola, welches China de facto als „Testballon“ seiner Politik genutzt hat und welches den Begriff der „Angola-Mode“ geprägt hat. In Bezug auf Namibia existieren wie bereits erwähnt nur wenige Aufsätze. Die allgemein wenigen Publikationen beschränken sich größtenteils auf die Entwicklungshilfe der Europäischen Union und insbesondere jene Deutschlands, da Namibia als ehemaliges Deutsch-Südwest-Afrika einst deutsche Kolonie war und sich Deutschland dem Land in besonderer Weise verpflichtet fühlt. Weiterhin beschränken sich die Publikationen, da das Land im Vergleich zu erdölreichen und /oder bevölkerungsreichen Staaten wie Angola oder Kongo selbst für China weniger attraktiv ist. Wichtig für dieser Arbeit sind zwei Aufsätze: Zum einen ein Aufsatz von Herbert Jauch und Iipumbu Sakaria vom Labour Resource and Research Institute mit dem Titel „Chinese Investments in Namibia“ aus dem Jahr 2009 und zum anderen der Aufsatz „Solidarity, Xenophobia and the Regulation of Chinese Businesses in Namibia“ von Gregor Dobler aus dem Jahr 2008. In beiden Aufsätzen haben die Autoren Interviews mit Personen geführt, die direkt oder indirekt mit dem chinesischen Engagement in Namibia in Berührung kommen und gehen insbesondere auf die lokalen Folgen für das Land und die Bevölkerung ein. Die beiden Werke sind somit von besonderer Bedeutung für diese Arbeit. Zudem wurde diese Ausarbeitung aufgrund der geringen Anzahl an Publikationen zur chinesischen Entwicklungshilfe in Namibia unter anderem mit Zeitungsberichten angereichert, welche unter Bezugnahme der Fachliteratur mit einbezogen wurden.

2. „Eine alte Freundschaft lebt wieder auf“ – Chinas Reorientierung nach Afrika

2.1 Historie in Kurzform

Die ersten Kontakte zwischen China und Afrika gab es bereits im 15. Jahrhundert, als Admiral Zheng He bis Kenia vordrang. Im Laufe des 20. Jahrhunderts gab es zudem Kontakte zwischen China und anderen kommunistischen Staaten in Afrika, dennoch wurde Chinas Interesse am afrikanischen Kontinent erst in den 1990er Jahren erst wieder entfacht. Das chinesische Engagement in Afrika ist somit bei genauerer Betrachtung relativ jung. Die gewandelte Rolle Chinas - weg vom Rohstoffexporteur hin zum Rohstoffimporteur - hatte eine erneute Hinwendung Chinas nach Afrika zur Folge.[1]

China sieht sich in seinen Beziehungen zu afrikanischen Staaten hierbei auf gleicher Augenhöhe. Grund hierfür ist die gemeinsame koloniale Vergangenheit der Staaten. Sowohl China als auch die afrikanischen Staaten waren europäische Kolonien- bzw. sogenannte „Halbkolonien“.[2]

Diese Beziehungen schlagen sich auch im Handelsvolumen nieder. Dieses hat zwischen China und den afrikanischen Staaten seit dem Tiananmen-Zwischenfall und insbesondere seit den 1990er Jahren stark zugenommen. Nachdem nach dem der Westen nach dem Zwischenfall das Demokratie- und Menschenrechtsverständnis der chinesischen Regierung massiv in Frage stellte, orientierte sich China auf der Suche nach neuen politischen Partnern und Unterstützern um. Die afrikanischen Führer hatten durchaus Verständnis für den rigiden Umgang der Chinesen mit der eigenen Bevölkerung und wurden in der Folge mit Entwicklungshilfeprojekten belohnt.[3] Ein weiterer Grund ist, dass China seit 1993 auf Rohstoffe aus dem Ausland angewiesen ist, um das eigene Wirtschaftswachstum nicht zu bremsen. China betrachtet Afrika in diesem Sinne als großes, relativ unerschlossenes Rohstoffreservoir, welchem in der westlichen Sichtweise lediglich peripher Beachtung geschenkt wird.[4] In diesem Kontext stehen Länder wie der Kongo, Angola, der Sudan oder Äquatorialguinea ganz oben auf der Einkaufsliste der Chinesen. Sie bieten beispielsweise zinsgünstige Darlehen, meistens gekoppelt an Rohstoffverträge, und den Ausbau der afrikanischen Infrastruktur.[5] Die afrikanischen Staatenlenker wiederum nehmen die Angebote Chinas in der Regel dankbar an. Im Gegensatz zur good governance Strategie des Westens, die auf politische Reformen dringt, verlangt China bis auf die Anerkennung der Ein-China-Politik kaum Zugeständnisse. Die Forschung ist sich in diesem Punkt darüber einig, dass die westliche, insbesondere die europäische Afrikapolitik, sowie jene der internationalen - westlich geprägten - Organisationen, von den afrikanischen Regierungen als Bevormundung betrachtet wird.[6] Die westliche Entwicklungshilfe soll und kann jedoch in dieser Arbeit nicht weiter thematisiert werden, da dies den Umfang der Arbeit sprengen würde.

2.2 Die Prinzipien der chinesischen Auslandshilfe

Wie bereits angemerkt, besteht das Hauptinteresse Chinas in Afrika in der eigenen Versorgung mit Rohstoffen. Um seine Ziele zu erreichen, setzt China vor allem auf eine ganze Reihe an wirtschaftlichen und politischen Maßnahmen. China hat seit Beginn der 1990er Jahre in Afrika sehr rasch seine Stellung ausgebaut, was sich in erhöhten Direktinvestitionen, verstärkter Entwicklungszusammenarbeit und einem verstärkten Außenhandel wiederspiegelt. Als Beispiel soll hier exemplarisch eine Steigerung des Außenhandels zwischen 1998 und 2006 um das Zehnfache angeführt werden.[7] Um was für wirtschaftliche und politische Maßnahmen es sich im Einzelnen handelt sollen die nächsten Kapitel aufzeigen.

2.2.1 Politische Strategien

Bereits die historischen Beziehungen zwischen China und Afrika zeigen, dass die Chinesen besonderen Wert darauf legen, in Afrika als Partner auf gleicher Augenhöhe wahrgenommen zu werden und der gegenseitige Vorteil einer Süd-Süd-Kooperation unterstrichen wird. Politisch sieht China die einzelnen afrikanischen Länder auch im internationalen Zusammenhang als wichtig an. Insbesondere in den Vereinten Nationen, wo jedes Land eine Stimme besitzt, gleich auf welchem Kontinent es sich befindet oder wie viele Einwohner es hat. China politisches Ziel ist daher die Förderung der Stabilität der afrikanischen Staaten und ein verbesserter Zugang zum Weltmarkt sowie internationalen Parkett. Der Eigennutzen Chinas besteht unter anderem auch darin, den afrikanischen Staaten die Angst vor dem Aufsteig Chinas zu nehmen, um diese als politische Verbündete – insbesondere im Kontext der Vereinten Nationen – zu gewinnen.[8]

Asche und Schüller stellen fest, dass es schwierig ist, durch eine enge Verzahnung der chinesischen Ziele bzw. der chinesischen Außen-, Entwicklungshilfe- sowie Außenhandelspolitik, außen- und entwicklungspolitische Strategien sowie außenwirtschaftliche Strategien eindeutig zu trennen.[9] Sie stellen folgendes Vorgehen der Chinesen fest:

1. „Public Diplomacy-Initiativen wie der Bau von öffentlichen Einrichtungen
2. Niedrige oder ganz aufgehobene Handelsschranken zur Schaffung ökonomischer Anreize
3. Aufbau einer Transportinfrastruktur, auch um Rohstoffe besser abtransportieren zu können und die Wirtschaft vor Ort zu fördern
4. Vergabe von oftmals zinsfreien Krediten und anderen Entwicklungshilfeleistungen ohne Bedingungen an die Regierungen
5. Nutzung multilateraler Foren, um chinesischen Ziele durchzusetzen.“ [10]

An dieser Stelle wird in der Literatur vielfach der Vergleich zwischen westlicher und chinesischer Entwicklungshilfe gezogen. Das Resultat ist fast immer die Kritik an der chinesischen Entwicklungshilfe, da diese in der Regel nicht an Bedingungen, zum Beispiel demokratische Reformen geknüpft ist. Im Rahmen dieser Arbeit kann und soll hier jedoch nicht weiter darauf eingegangen werden.

Um generelle Klarheit zu schaffen, soll an dieser Stelle jedoch zumindest kurz umrissen werden, was der Westen unter Entwicklungshilfe versteht. Hendrik Lorenzen charakterisiert Entwicklungshilfe folgendermaßen: Zum einen karitative Leistungen durch Organisationen oder Institutionen, die den Menschen vor Ort helfen. Zum anderen dauerhafte Entwicklungshilfe meist in Form von Hilfszahlungen an Regierungen, die entweder durch einzelne Staaten oder multilaterale Organisationen geleistet werden.[11]

Asche und Schüller sowie Grimm bemerken zur chinesischen Entwicklungshilfezusammenarbeit folgendes: Die Transparenz ist beschränkt, die Verzahnung verschiedener Maßnahmen (s.o.) sehr stark; daher sind Qualität und Quantität nicht international vergleichbar und nur „schwer eindeutig zu bestimmen“.[12] Mit anderen Worten heißt dies, dass die westliche und chinesische Entwicklungszusammenarbeit nicht vergleichbar ist, die Grenzen zwischen chinesischen Investitionen und Entwicklungshilfezusammenarbeit fließend sind und die Chinesen möglicherweise selbst keinen genauen Überblick besitzen. Im Fallbeispiel dieser Arbeit, welches einen kleinen Baustein in diesem Gefüge beisteuern kann, wird hierauf eingegangen.

2.2.2 Wirtschaftliche Strategien

Die chinesische Wirtschaftspolitik agiert nicht im luftleeren Raum. Sie ist eingebettet in eine Gesamtstrategie. Der Politikwissenschaftler Helmut Asche und die Asienwissenschaftlerin Margot Schüller, gehen von vier Säulen aus, auf denen die chinesische Erschließung Afrikas beruht.

Prinzipiell handelt es sich dabei um die Intensivierung von: Handel, Investitionen, Entwicklungshilfe und Einwanderung. Asche und Schüller stellen hierbei folgendes fest:

„1. Ausgeprägtes sektorales Grundmuster mit (a) Schwerpunkt auf Ressourcensicherung (Öl, Bergbau, Holz, Agrarrohstoffe) plus (b) breite Streuung der Wirtschaftsinteressen in nahezu allen afrikanischen Branchen und Ländern.
2. Durchgängige Komplementarität von Handel, Direktinvestitionen, liefergebundener EZ [Entwicklungszusammenarbeit] und Immigration bzw. Einsatz von Wanderarbeitern.
3. Koordinierter Einsatz chinesischer Staatskonzerne, als Vorreiter der Privatunternehmen.
4. Massiver Einsatz staatlicher finanzieller Förderinstrumente mit fließenden Übergängen zwischen Entwicklungshilfe- und Wirtschaftskrediten.“ [13]

Wie diese einzelnen Punkte konkret aussehen, sollen die folgenden Kapitel zeigen.

2.2.2.1 Die chinesische Außenwirtschaftspolitik

Ein Hauptziel der chinesischen Wirtschaft ist es, neue Absatzmärkte für die eigenen Produkte zu finden. China hat mit 41 afrikanischen Ländern sogenannte Meistbegünstigungsklauseln im Außenhandel verabschiedet. In der Praxis heißt das, dass die Anzahl jener Produkte, die afrikanische Länder zollfrei nach China exportieren dürfen, in den letzten Jahren stetig gewachsen ist. Wurden 2006 insgesamt noch 190 Produkte zollfrei von Afrika nach China exportiert, waren es 2007 - also nur ein Jahr später - bereits 454 Produkte.[14]

Trotz dieser wachsenden Außenhandelsbeziehungen ist Afrika für China nach wie vor ein relativ unbedeutender Partner. Auch wenn sich der Außenhandel zwischen China und Afrika in beispiellos rasantem Tempo entwickelt, so betrug Afrikas Außenhandelsanteil mit Chinas im Jahre 2006 nur 8,7%. Die westlichen Partner sind für China bis dato am wichtigsten. Für Afrika hingegen ist China mittlerweile essentiell. China ist bereits vor zehn Jahren – also seit circa 2005 – zu zweitwichtigsten Außenhandelspartner (Importe und Exporte zusammen) nach den USA und der westlichen Industrieländer im Allgemeinen aufgestiegen.[15]

Vergleicht man die Exporte Chinas und des Westens, so zeigt sich zudem, dass Chinas Exportrate nach Afrika schneller wächst als jene der westlichen Industrieländer. Zudem konzentriert sich China, wie bereits erwähnt, auf die Staaten Kongo, Sudan und Äquatorial-Guinea sowie die relativ entwickelten Länder Südafrika, Ägypten, Marokko und Algerien. Besonders auffällig ist, dass der chinesische Ölimport aus Angola jenen aller anderen Länder bei weitem übertrifft.[16]

Helmut Asche und Margot Schüller weisen zudem darauf hin, dass es außer den genannten großen Ländern auch kleinere afrikanische Länder gibt, deren Handelsvolumen im internationalen Vergleich zwar gering sind, in denen China jedoch allgegenwärtig ist. Zudem sehen Asche und Schüller trotz der chinesischen Konzentration auf einzelne Länder auch eine allgemeine Omnipräsenz Chinas auf dem afrikanischen Kontinent.[17]

Zusammengefasst sieht die chinesische Außenwirtschaftspolitik demnach folgendermaßen aus: China propagiert zwar, auf gleicher Augenhöhe zu agieren wie die afrikanischen Länder, in der Realität zeigt der chinesisch-afrikanische Handel jedoch die Merkmale des Handels zwischen Industriestaaten und Entwicklungsländern. Das gleiche Bild wie bereits im Zeitalter des Imperialismus, als die europäischen Kolonialherren ihre afrikanischen Kolonien als Absatzmärkte für heimische Fertigprodukte und gleichzeitig als Rohstoffquelle nutzten, zeigt sich auch im Handel zwischen China und Afrika. China exportiert Industriegüter, Afrika exportiert Rohstoffe.

2.2.2.2 Das schwarze Gold – Chinas Erdöldiplomatie

Im Rahmen der Themenschwerpunkte dieser Arbeit spielt der in diesem Kapitel angeführte spezifische Punkt der chinesischen „Erdöldiplomatie“ keine Rolle. Es ist jedoch wichtig, auch diesen Punkt zu erfassen, um die Gesamtheit, insbesondere die Komplexität sowie die beachtliche Breite der chinesischen Entwicklungshilfezusammenarbeit bzw. der chinesischen Investitionen, zu verstehen und die in dieser Arbeit betrachteten Fallbeispiele letztendlich richtig einzuordnen:

Im Zuge des Erdölhungers der westlichen Industriestaaten und Chinas wurde Afrika seit Beginn der 1990er Jahre ein immer wichtiger werdender Akteur auf dem Weltmarkt. Afrika ist 1993 zum Erdölimporteur (netto) geworden und ist seit 2003 der zweitgrößte Erdölimporteur der Welt. China versucht mit einer Reihe von Unternehmen afrikanisches Erdöl für sich zu sichern. Einige dieser Unternehmen sind auch in Privatbesitz, die Unternehmen Petro-China und BGP International stehen hingegen unter der Kontrolle der State Energy Administration. Ihre Aufgabe ist es, China generell langfristig auf dem Erdöl- und Erdgasmarkt als global player zu installieren. Dabei achtet China besonders darauf den Anteil jener Erdölimporte zu erhöhen, an denen China direkt mit Investitionen beteiligt ist. Asche und Schüller weisen darauf hin, dass bereits im Jahr 2006 15% der chinesischen Erdölimporte sogenanntes equity oil waren, das heißt Öl, welches mit Beteiligung chinesischer Investitionen gefördert wird. So wurde beispielsweise im Jahr 2006 mit der Erdölförderung im Norden Namibias begonnen – unter Beteiligung Chinas.[18]

Durch die Investitionen in afrikanische Erdölquellen (gleiches gilt auch für die Bereiche Erdgas und Bergbau) verfolgt China mehrere Ziele. Zum einen soll die Abhängigkeit von Ölimporten aus dem Nahen Osten und Ländern wie Indonesien weiter reduziert werden, das heißt, die Erdölbezugsquellen sollen diversifiziert werden. Auf der anderen Seite sieht China die großen, bislang unzureichend ausgebeuteten Rohstoffreserven Afrikas. Dort, wo westliche Konzerne entweder noch nicht präsent sind oder sich aufgrund des politischen Umfeldes zurückziehen, entsteht ein Vakuum, welches von China dankbar gefüllt wird. Im Blickfeld Chinas stehen dabei nahezu ausschließlich die eigene Positionierung auf dem globalen Erdölmarkt und die eigene Versorgung mit Rohstoffen. Länder wie der Sudan gelangen dadurch beispielsweise an zinsgünstige Kredite zur Erschließung ihrer Erdölreserven und können dadurch den internationalen Finanzmarkt umgehen. Doch die Chinesen gehen noch weiter: sie koppeln ihre Kredite oftmals an die Bedingung, dass Dienstleistungen und Waren zur Erdölerschließung aus China importiert werden. Um sich eine langfristige Loyalität zu sichern, gehen die Chinesen auch Allianzen mit afrikanischen Unternehmen ein.[19]

2.2.2.3 Chinas Exporte nach Afrika

Die wichtigsten afrikanischen Absatzländer für chinesische Waren sind Südafrika, Ägypten und Nigeria, sowie allgemein Nordafrika und die ölreichen Staaten. Im Gegensatz zu den Einfuhren Chinas aus Afrika sind die Ausfuhren stärker differenziert. Für das Jahr 2006 ergeben sich folgende Ausfuhrschwerpunkte nach Afrika: mechanische und elektrotechnische Produkte, Textilien, High-Tech-Produkte sowie Bekleidung.[20]

2.2.2.4 Chinas Investitionen

Der Hauptteil der ausländischen Direktinvestitionen in Afrika konzentriert sich auf den Erdöl- und Erdgassektor. Die größten Investitionen kommen allgemein nicht aus China, sondern aus Europa – namentlich größtenteils aus Großbritannien, Deutschland und Frankreich. In zahlen bedeutet dies: Großbritannien 30 Mrd. US-Dollar im (2003), Deutschland 5,5 Mrd. US-Dollar

(2003), Frankreich 4,4 Mrd. US-Dollar (2003) und China weit abgeschlagen mit 1,595 Mrd. US-Dollar (2005). Die offiziellen Angaben Chinas und der Presse liegen jedoch weitaus höher.[21]

In Relation zu den gesamten chinesischen Investitionen im Ausland zeigt sich, dass Afrika einen sehr geringen Stellenwert einnimmt. Im Jahre 2005 hatten alle laufenden Investitionen Chinas in Afrika lediglich einen Anteil von 5%. Die Ursache für die China-Begeisterung auf Seiten Afrikas ergibt sich durch die fließenden Übergänge zwischen Entwicklungshilfezusammenarbeit und Handel, hier speziell Investitions- und Handelskredite. Der Fokus Chinas liegt dabei auf Nordafrika, beispielsweise in Ägypten, welches ja, wie auch in der Historie erwähnt, von Anfang an von China unterstützt wurde. Das südliche Afrika steht – bis auf die Ausnahme des entwickelteren Südafrika – weniger im Brennpunkt der Chinesen.[22]

Helmut Asche und Margot Schüller gehen bei den Direktinvestitionen hauptsächlich von folgender Typologie auf Seiten Chinas aus: Markterschließung, Effizienzsteigerung (Kostenersparnis durch billigere Arbeitskräfte), Energie- und Rohstoffsicherung und sogenannte strategische Vorteilssicherung, das heißt Zugang zu neuen Marken, Technologien etc.[23] Insbesondere der Punkt der Markterschließung bzw. die Sicherung von Handelsvorteilen ist im Kontext dieser Arbeit wichtig.

Asche und Schüller stellen weiterhin fest, dass sich die Motive chinesischer Unternehmen ansonsten nicht signifikant von denen anderer ausländischer Investoren in Afrika unterscheiden. Bemerkenswert ist - gerade im Hinblick auf das noch zu erörternde Beispiel Namibia -, dass die Mehrzahl der chinesischen Unternehmen in Afrika Privatfirmen sind. Asche und Schüller gehen von einer Gesamtanzahl aller chinesischen Unternehmen in Afrika von bis zu 1000 aus, davon sind rund 100 Unternehmen mittelgroße bis große Staatsunternehmen.[24]

Die größten Investitionen Chinas in Afrika betreffen den Energie- und Rohstoffsektor. Jedoch zeigt sich auch eine zunehmende Diversifizierung der Investitionen, die ebenfalls für das in dieser Arbeit zu betrachtende Beispiel Namibia von Bedeutung ist. Herausragend sind Investitionen in der Bekleidungs- und Agroindustrie, im Straßenbau, Tourismus usw.[25] Asche und Schüller bemerken, dass die Chinesen in Afrika auch im informellen Sektor auf breiter Front aufgestellt sind, hier vor allem der Groß- und Einzelhandel.[26]

2.2.2.5 Die Einwanderung von Chinesen nach Afrika

Die Durchdringung Afrikas durch China im Zusammenhang mit Entwicklungshilfezusammenarbeit und chinesischen Direktinvestitionen geht einher mit der Immigration von Chinesen in afrikanische Länder. Asche und Schüller bemerken, dass diese chinesischen Immigranten vor allem Arbeitskräfte sind, welche in Handelsniederlassungen, Infrastrukturprojekten und Fabrikgründungen tätig werden.[27] Dieser Punkt wird sich auch in dieser Arbeit bewahrheiten. Asche und Schüller stellen fest, dass sich mittlerweile in ganz Afrika chinesische Einwanderer befinden, es hierzu jedoch keine gesicherten Daten hinsichtlich ihrer Anzahl gibt. Für Namibia gehen sie von 8000 bis 40.000 chinesische Immigranten aus. Die Spannweite dieser Zahlen ergibt sich daher, weil die chinesischen Vertretungen keinen Überblick mehr über die Einwanderung von Chinesen nach Afrika besitzen. Es handelt sich daher immer um Untergrenzen und Obergrenzen.[28]

Die Bedeutung der Migration von Chinesen nach Afrika wird von Asche und Schüller so hoch eingeschätzt, dass sie vergleichbar oder gar bedeutender ist mit der Migration von Europäern nach Afrika während der Kolonialzeit. Nicht nur, dass die Gesamtanzahl von Chinesen in Afrika wahrscheinlich die Millionengrenze überschritten hat, es ist auch gesichert, dass Chinesen in nahezu allen Ländern Afrikas vertreten sind. Konzentrierten sich die Europäer meistens auf bestimmte Länder, beispielsweise die Deutschen auf Namibia (die ehemals deutsche „Siedlungskolonie“ Deutsch-Südwest-Afrika) oder die Franzosen auf Algerien, so sind die Chinesen auch hier sehr breit aufgestellt.[29]

Asche und Schüller eröffnen einen Vergleich, der für diese Arbeit noch von Bedeutung sein wird: In den Küstenstaaten des südlichen und östlichen Afrikas, von Südafrika bis Kenia, haben sich im Laufe der Jahrhunderte sehr viele Inder niedergelassen. Sie nahmen im Laufe der Zeit die Staatsbürgerschaft ihrer neuen Heimatländer an. Im Gegensatz dazu bleiben die Chinesen chinesische Staatsbürger und damit Ausländer. Asche und Schüller umschreiben dieses Verhalten diplomatisch mit einer unterschiedlichen Integration in die jeweilige Wirtschaft.[30] Was diese Aussage konkret bedeutet, wird sich im Laufe dieser Arbeit im Fallbeispiel noch zeigen. Uneingeschränkt recht sollten Asche und Schüller jedoch erhalten, wenn es um die Feststellung geht, dass die chinesische Einwanderung nach Afrika in beeindruckender Weise die Tiefe und Ernsthaftigkeit der chinesischen Bemühungen um Afrika wiederspiegelt[31].

3. Institutionen und Instrumentarien der chinesischen Afrikapolitik

3.1 Institutionen und Organisationen der chinesischen Entwicklungshilfe

An der Spitze der chinesischen Entwicklungszusammenarbeit steht der Staatsrat der Zentralregierung. Von dort werden Richtlinien an die beteiligten Ministerien ausgegeben. Hier zu nennen sind MOFCOM, MOF UND MOFA. Dies sind jedoch lediglich die wichtigsten Ministerien. Die genaue Beteiligung der Institutionen, die an der chinesischen Entwicklungszusammenarbeit mitwirken, hat sich ausländischen Beobachtern bislang noch nicht vollständig erschlossen. Im Rahmen dieser Arbeit kann und soll jedoch auf eine tiefere Betrachtung dieser Thematik ohnehin nicht eingegangen werden.[32]

3.1.1. Das chinesische Wirtschaftsministerium (MOFCOM)

Die wichtigste Institution ist das MOFCOM – das chinesische Wirtschaftsministerium. Was für westliche Betrachter befremdlich erscheinen mag, nämlich dass das Wirtschaftsministerium auch für die Entwicklungszusammenarbeit zuständig ist, ist im Spiegel der Überlappungen der chinesischen Entwicklungszusammenarbeit und Wirtschaftsmaßnahmen- und Politik (bzw. Entwicklungspolitik) zu sehen. Der Fakt, dass die Chinesen hier nicht – wie im Westen üblich – trennen und einen integrierten Ansatz verfolgen, kann nicht stark genug betont werden.[33] Das MOFCOM bzw. Unterabteilungen des MOFCOM sind unter anderem zuständig für die chinesischen Firmen, welche in Afrika Projekte umsetzen, die Vergabe von Zuschüssen und zinsfreien Krediten, Schulungen von Personal der Entwicklungszusammenarbeit und Materialbeschaffung.[34]

3.1.2 Das chinesische Außenministerium (MOFA)

Das chinesische Außenministerium (MOFA) formuliert die Afrikapolitik. Zudem ist es – wie die Außenministerien im Westen auch – zuständig für die diplomatischen Kontakte. Außerdem koordiniert es die Entwicklungshilfemaßnahmen in den jeweiligen Ländern. Das MOFA und das MOFCOM arbeiten insofern zusammen, als dass das MOFA dem MOFCOM als Berater dient und in den chinesischen Botschaften auch Einheiten des MOFCOM untergebracht sind, welche die Aufgabe haben, die Fortschritte der konkreten Maßnahmen in den einzelnen Ländern zu überwachen.[35]

3.1.3 Das chinesische Finanzministerium (MOF)

Das chinesische Finanzministerium stimmt sich mit dem chinesischen Wirtschaftsministerium über den Umfang der Entwicklungszusammenarbeit ab, nach dem der Staatsrat den Anteil der Gelder für Entwicklungszusammenarbeit am Gesamtbudget festgelegt hat.[36]

3.1.4 Die China EXIM Bank

Die China EXIM Bank ist direkt dem chinesischen Staatsrat unterstellt. Die EXIM Bank erteilt Konzessionsdarlehen, Exportkredite und internationale Garantien zur Förderung von Investitionen chinesischer Unternehmen in Afrika. Die Bank hat gegenüber Afrika ein Forderungsvolumen von 8-9 Mrd. US-Dollar (Konzessionsdarlehen und kommerzielle Kredite zusammen, Stand: 2006).

Sowohl die EXIM Bank als auch die China Development Bank (CDB; sie untersteht ebenfalls direkt dem Staatsrat) können Kredite aus eigenen Mitteln ausgeben und so eine relativ unabhängige Politik führen. Asche und Schüller gehen davon aus, dass eine Ausweitung der Auslandsaktivitäten die Wettbewerbssituation zugunsten Chinas ändern wird.[37] Die EXIM und die CDB können somit den Charakter einer Finanzwaffe annehmen, welche China einsetzen kann, um international Großprojekte zu finanzieren und den Zuschlag für die eigenen Firmen zu erhalten.

[...]


[1] Vgl. Fletschinger, Florian und Gleim, Markus: Chinas und Europas Engagement in Afrika: Wer ist der bessere Entwicklungshelfer?, in: Trends East Asia, Studie Nr. 25 (Januar 2011), S. 13.

[2] Vgl. ebd.

[3] Vgl. Asche, Helmut und Schüller, Margot: Chinas Engagement in Afrika – Chancen und Risiken für Entwicklung, Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ), 2008, S. 16.

[4] Vgl. Fletschinger, Florian und Gleim, Markus: Chinas und Europas Engagement in Afrika, S. 13.

[5] Vgl. Bernal, Richard L.: China and small-island developing states, in: African East-Asian Affairs, August 2012, p. 19-21; Presseamt des Staatsrates der Volksrepublik China: Die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen China und Afrika, in german.china.org.cn, 14.02.2011: http://german.china.org.cn/pressconference/2011-02/14/content_21919057.htm, 02.09.2014, S. 1-8.

[6] Vgl. Fletschinger, Florian und Gleim, Markus: Chinas und Europas Engagement in Afrika, S. 13. Dazu auch: Melber, Henning: Der Weißheit letzter Schluss. Rassismus und kolonialer Blick, Frankfurt am Main 1992;

Asche, Helmut und Schüller, Margot: Chinas Engagement in Afrika, S. 14-15.

[7] Asche, Helmut und Schüller, Margot: Chinas Engagement in Afrika, S. 10.

[8] Vgl. Presseamt des Staatsrates der Volksrepublik China: Die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen China und Afrika, in german.china.org.cn, 14.02.2011: http://german.china.org.cn/pressconference/2011-02/14/content_21919057.htm, 02.09.2014, S. 5.

[9] Vgl. Asche, Helmut und Schüller, Margot: Chinas Engagement in, S. 16.

[10] Ebd., S. 16-17; Yongjian, Jin: Talking Points on China`s Foreign Policy, in: Kitissou, Marcel: Africa in China`s Global Strategy, London 2007, p. 41-42.

[11] Vgl, Lorenzen, Hendrik: DEAD AID. Warum Entwicklungshilfe nicht funktioniert und was Afrika besser machen kann, London 2012, S. 32-34.

[12] Vgl. Asche, Helmut und Schüller, Margot: Chinas Engagement in Afrika, S. 10; Grimm, Sven: Transparency of Chinese Aid. An analysis of the publishes information on Chinese external financial flows, August 2011, p. 1-3.

[13] Asche, Helmut und Schüller, Margot: Chinas Engagement in Afrika, S. 11.

[14] Ebd., S. 18.

[15] Vgl. Sutter, Robert G.: Chinese Foreign relations. Power and Policy since the Cold War, Plymouth 2012, p. 315.

[16] Vgl. Renard, Mary-Francoise: China`s Trade and FDI in Africa, Tunis 2011, p. 8-10.

[17] Vgl. Asche, Helmut und Schüller, Margot: Chinas Engagement in Afrika, S. 21.

[18] Vgl. Kitissou, Marcel: Globalisation and Fragmentation, in: Kitissou, Marcel: Africa in China`s Global Strategy, London 2007, p. 20-21; Asche, Helmut und Schüller, Margot: Chinas Engagement in, S. 22-23.

[19] Vgl. Grimm, Sven: Chinas Afrikapolitik: Chance und Herausforderung für die europäische Entwicklungszusammenarbeit, Deutsches Institut für Entwicklungspolitik, 4/2006, S. 1-3; Asche, Helmut und Schüller, Margot: Chinas Engagement in Afrika, S. 23-24.

[20] Vgl. Renard, Mary-Francoise: China`s Trade and FDI in Africa, Tunis 2011, p. 15-19.

Asche, Helmut und Schüller, Margot: Chinas Engagement in Afrika, S. 26; Goldstein, Andrea et al: „Flying Geese“ or „Hidden Dragon“? Chinese Business and African Industrial Development, in: Oliveira, Ricardo Soares et al: China Returns to Africa. A Rising Power and a Continent Embrace, London 2009, p. 54-56.

[21] Vgl. Fischer, Doris: Integration in die Weltwirtschaft, in: Fischer, Doris und Lackner, Michael: Länderbericht China, Bonn 2007, S. 339-342; Asche, Helmut und Schüller, Margot: Chinas Engagement in Afrika, S. 26.

[22] Vgl. Müller, Constanze: Chinas Engagement in Afrika: Rhetorik und Realität, China aktuell, 6/2006; S. 92-96; Taylor, Ian: The Forum on China-Africa Cooperation (FOCAC), New York City 2011, p. 59-62.

[23] Vgl. Asche, Helmut und Schüller, Margot: Chinas Engagement in Afrika, S. 26.

[24] Vgl. ebd.

[25] Vgl. ebd.

[26] Vgl. ebd., S. 30.

[27] Vgl. ebd.

[28] Vgl. Nyiri, Pal: Chinesen im Ausland, in: Fischer, Doris und Lackner, Michael: Länderbericht China, Bonn 2007, S. 381-382; Asche, Helmut und Schüller, Margot: Chinas Engagement in Afrika, S. Asche, Helmut und Schüller, Margot: Chinas Engagement in Afrika, S. 30-31.

[29] Asche, Helmut und Schüller, Margot: Chinas Engagement in Afrika, S. 31.

[30] Vgl. ebd.

[31] Vgl. ebd.

[32] Vgl. Davies, Penny: China and the End of Poverty in Africa – towards mutual benefit? Sundyberg 2007, p. 46.

[33] Vgl Dreher, Axel und Fuchs, Andreas: Rogue Aid? The Determinants of China`s Aif Allocation, Courant Research Center, Discussion Paper No. 93, September 2011, p. 3-5.

[34] Vgl. ebd.

[35] Vgl. Reily, James and Na, Wu: China`s Corporate Engagement in Africa, in: Kitissou, Marcel: Africa in China`s Global Strategy, London 2007, p.143-147.

[36] Vgl. ebd., p. 142-143.

[37] Vgl. Servant, Jean-Christophe: China`s trade Safari in Africa, in: Kitissou, Marcel: Africa in China`s Global Strategy, London 2007, p. 103-105; Chan-Fishel, Michelle and Lawson, Roxanne: Bankrolling the “Going Out” Strategy: China`s Financing of African Aid and Investment, and implications for Africa`s Debt and Development, in: Kitissou, Marcel: Africa in China`s Global Strategy, London 2007, p. 109-115.

Ende der Leseprobe aus 45 Seiten

Details

Titel
"China Shops" als Beitrag der Volksrepublik China zur Entwicklung Namibias?
Hochschule
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg  (Institut für Politikwissenschaft)
Note
2,0
Autor
Jahr
2015
Seiten
45
Katalognummer
V309127
ISBN (eBook)
9783668073791
ISBN (Buch)
9783668073807
Dateigröße
748 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
china, shops, beitrag, volksrepublik, entwicklung, namibias
Arbeit zitieren
Jens Böhm (Autor), 2015, "China Shops" als Beitrag der Volksrepublik China zur Entwicklung Namibias?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/309127

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