1. Einleitung
2. Der Fetisch
3. Die Ware
3.1. Die Arbeitskraft
4. Der Wert
4.1. Die einfache oder relative Wertform
4.2. Die entfaltete oder totale Wertform
4.3. Die allgemeine Wertform
5. Der Warenfetischismus
6. Literaturverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Der Fetisch
- Die Ware
- Die Arbeitskraft
- Der Wert
- Die einfache oder relative Wertform
- Die entfaltete oder totale Wertform
- Die allgemeine Wertform
- Der Warenfetischismus
- Literatur
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Warenfetischismus im Sinne von Marx, genauer gesagt mit der Analyse des Doppelcharakters der Ware. Um den Warenfetischismus besser zu verstehen, werden zunächst einige verwandte Konzepte, insbesondere der Fetisch selbst, beleuchtet.
- Analyse des Begriffs "Fetisch" im Kontext von Marx' Warenfetischismus
- Untersuchung des Doppelcharakters der Ware, bestehend aus Gebrauchswert und Tauschwert
- Die Rolle der Arbeitskraft bei der Entstehung von Wert
- Erläuterung des Wertbegriffs in den verschiedenen Wertformen (einfache, entfaltete, allgemeine Wertform)
- Die Darstellung des Warenfetischismus als eine spezifische Form der Verdinglichung
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung
Die Einleitung skizziert die Zielsetzung der Arbeit, die darin besteht, den Begriff des Fetischismus, insbesondere den Warenfetischismus, zu untersuchen. Des Weiteren wird der Doppelcharakter der Ware nach Marx beschrieben.
Der Fetisch
Dieser Abschnitt definiert den Begriff "Fetisch" im Kontext von Marx' Analyse des Warenfetischismus. Es werden die Eigenschaften eines Fetischs beschrieben, seine gesellschaftliche Entstehung und seine Auswirkungen auf menschliches Handeln. Dabei wird auch die Rolle der ethnologischen Fetischismustheorie in Marx' Analyse aufgezeigt.
Die Ware
Im Kapitel "Die Ware" werden die beiden zentralen Komponenten der Ware, der Gebrauchswert und der Tauschwert, erläutert. Der Gebrauchswert beschreibt die Nützlichkeit eines Produkts, während der Tauschwert seine Austauschbarkeit auf dem Markt widerspiegelt.
Die Arbeitskraft
Die Arbeitskraft als Ware wird hier näher beleuchtet. Marx' Theorie des Doppelcharakters der Arbeit, bestehend aus nützlicher und wertbildender Arbeit, wird präsentiert. Die Rolle der Arbeitszeit in der Wertschöpfung und die gesellschaftliche Teilung der Arbeit werden ebenfalls diskutiert.
Der Wert
Der Abschnitt "Der Wert" behandelt verschiedene Wertformen, die Marx zur Erklärung der Wertbildung heranzieht. Dabei wird die einfache Wertform, die entfaltete Wertform und die allgemeine Wertform in ihrem Zusammenhang erläutert.
Schlüsselwörter
Die Arbeit beschäftigt sich mit den zentralen Begriffen der Marxschen Kritik der politischen Ökonomie: Warenfetischismus, Doppelcharakter der Ware, Gebrauchswert, Tauschwert, Arbeitskraft, Wertform, gesellschaftliche Teilung der Arbeit und Verdinglichung.
Häufig gestellte Fragen
Was versteht Karl Marx unter dem Warenfetischismus?
Warenfetischismus beschreibt den Zustand, in dem gesellschaftliche Beziehungen zwischen Menschen als sachliche Verhältnisse zwischen Dingen (Waren) erscheinen.
Was ist der Doppelcharakter der Ware?
Eine Ware besitzt nach Marx einen Gebrauchswert (Nützlichkeit) und einen Tauschwert (Austauschbarkeit auf dem Markt).
Welche Rolle spielt die Arbeitskraft bei der Wertbildung?
Die Arbeitskraft ist die einzige Quelle von Wert. Marx unterscheidet dabei zwischen nützlicher Arbeit (schafft Gebrauchswert) und wertbildender Arbeit (schafft Tauschwert).
Was sind die verschiedenen Wertformen nach Marx?
Marx analysiert die Entwicklung des Werts durch die einfache (relative), die entfaltete (totale) und schließlich die allgemeine Wertform.
Wie entsteht der "Fetischcharakter" einer Ware?
Er entsteht dadurch, dass die Privatarbeiten der Produzenten erst durch den Austausch der Produkte auf dem Markt gesellschaftlich wirksam werden, wodurch die Produkte eine scheinbare Eigenmacht erhalten.
Was bedeutet Verdinglichung in diesem Zusammenhang?
Verdinglichung bedeutet, dass menschliche Handlungen und soziale Beziehungen wie leblose Dinge behandelt werden, die den Menschen als fremde Mächte gegenüberstehen.
- Quote paper
- Claudia Gruber (Author), 2001, Waren, Wert und Warenfetischismus aus der Sicht des Karl Marx, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/30932