1. Einleitung
2. Der Fetisch
3. Die Ware
3.1. Die Arbeitskraft
4. Der Wert
4.1. Die einfache oder relative Wertform
4.2. Die entfaltete oder totale Wertform
4.3. Die allgemeine Wertform
5. Der Warenfetischismus
6. Literaturverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Der Fetisch
3. Die Ware
3.1. Die Arbeitskraft
4. Der Wert
4.1. Die einfache oder relative Wertform
4.2. Die entfaltete oder totale Wertform
4.3. Die allgemeine Wertform
5. Der Warenfetischismus
Zielsetzung und Themen der Arbeit
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, den von Karl Marx geprägten Begriff des Warenfetischismus zu durchleuchten und den Doppelcharakter der Ware umfassend zu analysieren und zu beschreiben.
- Grundlagen des Fetischbegriffs im ökonomischen Kontext
- Differenzierung zwischen Gebrauchswert und Tauschwert
- Analyse des Doppelcharakters der Arbeit
- Untersuchung verschiedener Wertformen (einfache, totale, allgemeine)
- Herleitung und Bedeutung des Warenfetischismus bei Marx
Auszug aus dem Buch
Der Fetisch
So kann und wird der Begriff Fetisch u.a. auf eine nicht-sexuelle Ebene gestellt und folgendermassen beschrieben:
„Ein Fetisch ist ein Ding, dem unabhängig von seiner realen Beschaffenheit Eigenschaften zugeschrieben werden, die es nicht von Natur aus besitzt. Beispielsweise ein Stück geschnitztes Holz, dem die Eigenschaft zugeschrieben wird, Regen herbeizuführen. Auch wenn das Stück Holz diese Eigenschaft nicht von Natur aus besitzt, so scheint sie ihm doch von dem Augenblick an natürlich anzuhaften, von dem an es sich gesellschaftlich durchgesetzt hat, daß ihm diese Eigenschaft zuerkannt wird. Die Menschen beginnen danach zu handeln und der Fetisch wird gesellschaftlich wirksam.
Den Begriff des Fetisch hat Marx der ethnologischen Fetischismustheorie entnommen. Er kannte Charles de Brosses Fetischstudie aus dem 18. Jahrhundert, durch die der Fetischbegriff auch in Deutschland unter Mithilfe Goethes, Wielands, Kants und Hegels in den allgemeinen Sprachgebrauch einging. Bezog sich die Ethnologie auf den archaischen Fetischismus, nahm Marx das Wort auf, um ihn als Metapher und Begriff zur Erklärung des Fetischismus in der Ökonomie zu benutzen.“
Weitere Bezeichnungen wie sie von Marx im Zusammenhang mit Fetischismus in der Ökonomie verwendet werden und auf welche wir unser Augenmerk an dieser Stelle richten wollen betreffen vor allem die Ware und den Wert dieser.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung definiert das Ziel der Arbeit, den Warenfetischismus nach Marx zu analysieren, und erläutert die Notwendigkeit, vorab periphere Begriffe zu klären.
2. Der Fetisch: Dieses Kapitel erläutert den Begriff des Fetisch und zeigt auf, wie Marx diesen aus der Ethnologie übernahm, um ihn als ökonomische Metapher zu nutzen.
3. Die Ware: Es wird der Doppelcharakter der Ware durch die Unterscheidung von Gebrauchswert und Tauschwert beschrieben.
3.1. Die Arbeitskraft: Dieses Kapitel analysiert die Arbeitskraft als gemeinsamen Nenner von Tausch- und Gebrauchswert und diskutiert den Doppelcharakter der Arbeit.
4. Der Wert: Hier wird die Frage thematisiert, wie die Wertgröße in einer gesellschaftlich anerkannten Form ausgedrückt werden kann.
4.1. Die einfache oder relative Wertform: Dieses Kapitel erklärt die einfache Wertform, bei der zwei Waren zueinander in Relation gesetzt werden.
4.2. Die entfaltete oder totale Wertform: Es wird dargestellt, wie sich der Wert einer Ware innerhalb der gesamten Warenwelt entfalten kann.
4.3. Die allgemeine Wertform: Dieses Kapitel zeigt den Übergang zur allgemeinen Wertform auf, die den Zugang zum monetären System und zum allgemeinen Äquivalent ermöglicht.
5. Der Warenfetischismus: Die Arbeit kulminiert in der Erklärung des Warenfetischismus, bei dem menschliche Arbeitskraft hinter der Hülle des Warenprodukts unsichtbar wird.
Schlüsselwörter
Karl Marx, Warenfetischismus, Ware, Gebrauchswert, Tauschwert, Wertform, Arbeitskraft, Doppelcharakter der Arbeit, Fetisch, Ökonomie, gesellschaftliche Verhältnisse, Wert, Arbeitsprodukt, polititsche Ökonomie
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Marx’schen Analyse der ökonomischen Kategorien Ware, Wert und dem darauf basierenden Phänomen des Warenfetischismus.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Werttheorie, der Doppelcharakter der Arbeit sowie die Entstehung und Bedeutung des Fetischcharakters von Waren.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, den Begriff des Warenfetischismus zu durchleuchten und den von Marx beschriebenen Doppelcharakter der Ware theoretisch zu explizieren.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit stützt sich primär auf eine theoretische Literaturanalyse und Exegese der Werke von Karl Marx, insbesondere "Das Kapital".
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil behandelt die Definition von Fetisch, die Komponenten der Ware (Gebrauchswert/Tauschwert), die verschiedenen Wertformen und die Herleitung des Warenfetischismus.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Warenfetischismus, Wertform, Gebrauchswert, Tauschwert, Doppelcharakter der Arbeit und menschliche Arbeitskraft.
Warum bezeichnet Marx den Warenfetischismus als "mystisch"?
Es wird als mystisch bezeichnet, da die gesellschaftlich anerkannte Beschaffenheit eines Produktes als "natürlich" wahrgenommen wird, während der eigentliche Ursprung in der eingesetzten menschlichen Arbeit verborgen bleibt.
Wie unterscheidet sich die allgemeine von der entfalteten Wertform?
Während die entfaltete Wertform eine unübersichtliche Mixtur darstellt, vereinfacht die allgemeine Wertform das Verhältnis, indem eine Ware als allgemeines Äquivalent fungiert.
- Quote paper
- Claudia Gruber (Author), 2001, Waren, Wert und Warenfetischismus aus der Sicht des Karl Marx, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/30932