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Förderliches Verhalten der Lehrkraft im Umgang mit Schulanfängern

Auswertung des Integrierten Schulpraktikums

Titel: Förderliches Verhalten der Lehrkraft im Umgang mit Schulanfängern

Praktikumsbericht / -arbeit , 2013 , 11 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Natalie Rath (Autor:in)

Pädagogik - Schulpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Zur Vorbereitung meines Integrierten Schulpraktikums (ISP) machte ich mir Gedanken über mögliche Beobachtungsschwerpunkte. Ich beschloss jedoch, mich nicht von vornherein auf einen Aspekt festzulegen, da es mir in einer ersten Klasse weniger darum ging, bestimmtes Leistungsverhalten o.ä. unter die Lupe zu nehmen, sondern vielmehr darum, einen Eindruck zu bekommen, wie die Kinder den Unterrichtsalltag nach einem halben Jahr meistern.

In meinem dazugehörigen Blog zum Praktikum (http://blogs.epb.uni-hamburg.de/natalie/) habe ich meine täglichen Erlebnisse festgehalten. Durch zahlreiche krankheitsbedingte Vertretungsfälle konnte ich verschiedene Lehrer beobachten und habe mir im Laufe der vier Wochen ein immer genaueres Bild davon machen können, inwiefern sich das Lehrerverhalten auf den Unterricht und das Schülerverhalten auswirkt.

Aus diesem Grund möchte ich mich in der Auswertung meines ISP diesem Thema widmen und unter dem Aspekt „Förderliches Lehrerverhalten im Umgang mit Schulanfängern“ mein Fazit des Praktikums ziehen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Auswertung meines Integrierten Schulpraktikums

2.1 Einfühlungsvermögen

2.2 Konsequenz

2.3 Vertrauen aufbauen / Bezugsperson

2.4 Strukturen geben, Rituale & Regeln einführen

2.5 Konfliktlösung

2.6 Aktivierung der SuS

3. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit reflektiert die Erfahrungen aus einem vierwöchigen Schulpraktikum in einer ersten Grundschulklasse. Ziel ist es, förderliches Lehrerverhalten zu identifizieren, das den Umgang mit Schulanfängern positiv beeinflusst, eine stabile Lernatmosphäre schafft und trotz der Herausforderungen eines sozialen Brennpunkts ein fruchtbares Miteinander ermöglicht.

  • Bedeutung von Einfühlungsvermögen und authentischer Beziehungsarbeit.
  • Notwendigkeit von Konsequenz für die Handlungssicherheit der Schüler.
  • Etablierung von Ritualen, Regeln und Strukturen im Unterrichtsalltag.
  • Strategien zur konstruktiven Konfliktlösung bei Unterrichtsstörungen.
  • Methoden zur Aktivierung der Schüler zur Steigerung der Lernmotivation.

Auszug aus dem Buch

Konfliktlösung

Lohmann definiert einen Disziplinkonflikt in der Klasse als eine Unterrichtsstörung, die den Lehr-Lern-Prozess beeinträchtigt und zumeist durch von den SuS ausgehende Verletzung von Regeln und Normen, welche häufig vom Lehrer festgelegt wurden, ausgehen. Beobachtungen dieser Art haben sich, wie bereits erwähnt, in den beschriebenen Vertretungsstunden machen lassen. Meiner Einschätzung nach, lassen sich die Ursachen hierzu, wie in den vorangegangenen Punkten herausgearbeitet, insbesondere in der fehlenden Routine und der fehlenden Bezugsperson auf Seiten der SuS sowie teilweise mangelnde Motivation für eine erfolgreiche Vertretungsstunde seitens der Lehrkräfte finden.

Im normalen Schulalltag meiner Klasse konnte ich dahingegen viele positive Konfliktbehandlungen beobachten, hierfür habe ich während einer Stunde eine Beobachtungstabelle angefertigt und exemplarische Situationen festgehalten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Autorin beschreibt den Kontext ihres Schulpraktikums in einer ersten Klasse an einer Grundschule in einem sozialen Brennpunkt und legt das Erkenntnisinteresse an förderlichem Lehrerverhalten dar.

2. Auswertung meines Integrierten Schulpraktikums: In diesem Hauptteil werden zentrale Aspekte wie Einfühlungsvermögen, Konsequenz, Beziehungsaufbau, Klassenführung durch Rituale, Konfliktmanagement und Schüleraktivierung anhand von Beobachtungen und theoretischen Bezügen analysiert.

3. Fazit: Die Autorin reflektiert ihre eigene Anwendung der erkannten Prinzipien in der Unterrichtsplanung und betont die Bedeutung von Vorbereitung, Selbstreflexion und Übung für das Gelingen eines kompetenten Lehrerverhaltens.

Schlüsselwörter

Förderliches Lehrerverhalten, Schulanfänger, Schulpraktikum, Klassenführung, Einfühlungsvermögen, Konsequenz, Vertrauensaufbau, Unterrichtsstörungen, Konfliktlösung, Schüleraktivierung, Lernatmosphäre, Rituale, Regeln, Grundschule, Reflexion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Auswertung eines vierwöchigen Schulpraktikums und reflektiert, welche Verhaltensweisen einer Lehrkraft im Umgang mit Schulanfängern als besonders förderlich für den Unterricht und das Miteinander wahrgenommen werden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen umfassen die Bedeutung von Empathie, das Setzen von Konsequenzen, den Aufbau einer vertrauensvollen Schüler-Lehrer-Beziehung, die Implementierung von Ritualen und Regeln sowie Strategien zur Konfliktlösung und zur Aktivierung der Schüler.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aus den während des Praktikums gemachten Beobachtungen ein Fazit über förderliche professionelle Verhaltensweisen zu ziehen, die auch in herausfordernden sozialen Kontexten eine stabile Lernumgebung gewährleisten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf teilnehmender Beobachtung und qualitativer Reflexion von Unterrichtssituationen, die unter anderem durch Literatur von Autoren wie Lohmann, Palmowski und Bovet/Huwendig theoretisch fundiert werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Anforderungsbereiche an die Lehrkraft. Dabei werden konkrete Fallbeispiele aus dem Praktikum (z.B. Beobachtungstabellen zu Konfliktsituationen oder Ritualen) analysiert und mit pädagogischen Theorien verknüpft.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören insbesondere das Lehrerverhalten im Umgang mit Schulanfängern, die Bedeutung von Konsequenz und Empathie sowie die Gestaltung von Lernumgebungen durch Regeln und Rituale.

Warum spielt die Rolle der Bezugsperson eine so wichtige Rolle?

Die Autorin hebt hervor, dass insbesondere Kinder aus belasteten privaten Verhältnissen eine konstante und verlässliche Bezugsperson benötigen, um Vertrauen aufbauen zu können und sich auf den Unterricht einzulassen.

Wie geht die Autorin mit dem Phänomen der "Vertretungsstunden" um?

Vertretungsstunden werden in der Arbeit als "Negativbeispiele" genutzt, um aufzuzeigen, wie mangelnde Motivation und fehlende Konsequenz auf Seiten der Lehrkraft das Verhalten der Schüler negativ beeinflussen und zu Unruhe führen.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Förderliches Verhalten der Lehrkraft im Umgang mit Schulanfängern
Untertitel
Auswertung des Integrierten Schulpraktikums
Hochschule
Universität Hamburg  (Lehramt / Erziehungswissenschaft)
Veranstaltung
ISP
Note
1,0
Autor
Natalie Rath (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
11
Katalognummer
V309367
ISBN (eBook)
9783668084407
ISBN (Buch)
9783668084414
Sprache
Deutsch
Schlagworte
1. Klasse Schülerverhalten Lehrerverhalten Einfühlungsvermögen Konsequenz Vertrauen Bezugsperson Regeln Rituale Struktur Konfliktlösung Aktivierung der SuS
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Natalie Rath (Autor:in), 2013, Förderliches Verhalten der Lehrkraft im Umgang mit Schulanfängern, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/309367
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  11  Seiten
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