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Diagnose und Förderung bei Rechtschreibschwierigkeiten

Title: Diagnose und Förderung bei Rechtschreibschwierigkeiten

Term Paper (Advanced seminar) , 2004 , 25 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Julia Fischer (Author)

Pedagogy - Pedagogic Psychology
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Bei dem Wort ′Legasthenie′ denken die meisten nur an Schüler, die Schwierigkeiten mit Lesen, Schreiben und Rechnen haben. Einige denken dabei nur an die Verdrehung von Buchstaben und Wörtern, andere an Kinder, die langsam und schwer lernen. Fast alle sehen darin eine Art Lernbehinderung. Aber die Lernbehinderung ist nur ein Aspekt der Legasthenie. Für viele Kinder ist die Schule ein Alptraum, weil sie Probleme mit dem Lesen und der Rechtschreibung haben. Die Eltern verzweifeln nahezu, weil ihr Kind einfach keine Besserung in der Schule zeigt, obwohl sie täglich mit ihm üben. Oft werden die falschen Maßnahmen gesetzt und die Kinder dadurch noch zusätzlich unter Druck gesetzt. Das Ergebnis ist naheliegend - das Kind kann in die nächste Stufe nicht aufsteigen, weil es in manchen Fächern einfach zu schwach ist. Viele Legastheniker landen sogar in der Sonderschule.

Zur Vorgehensweise meiner schriftlichen Arbeit: Als Hinführung zu meinem eigentlichen Thema Rechtschreibstörung und Rechtschreibförderung, möchte ich die Begriffe Legasthenie und Lese-Rechtschreibschwäche erklären, definieren und ihre Kennzeichen hervorheben. Ich finde es, als angehende Lehrerin sehr wichtig, erkennen zu können, wann ein Kind Anzeichen von einer Lese-Rechtschreibschwäche aufweist. Es ist die Aufgabe des Lehrers, dies frühmöglichst zu erkennen, Elterngespräche zu führen und das jeweilige Kind zu fördern. Die Thematik ist sehr weitreichend. Es bieten sich in fast jedem Teilgebiet Ansätze zur Weiterarbeit an. Dabei darf man jedoch nicht vom Pfad des Eigentlichen abkommen. Aus diesem Grund beschränke ich mich auf Rechtschreibstörung und Rechtschreibförderung.

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Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

1. Zu den Begriffen Legasthenie und LRS

1.1 Von der Legasthenie zur Leserechtschreibschwäche

1.2 Definitionen

1.3 Kennzeichen von LRS vor Schuleintritt

1.4 Kennzeichen von LRS in der Grundschule

2. Rechtschreibstörung

2.1 Rechtschreibmodelle

2.2 Die Zeichen der Rechtschreibstörung

2.3 Überprüfung der Rechtschreibfertigkeit

3. Rechtschreibförderung

3.1 Intervenierende Fördermaßnahmen

3.1.1 Hilfen beim Rechtschreiben

3.2 Methoden der Rechtschreibförderung

3.3 Computerprogramme zur Lese-Rechtschreibförderung

3.4 Klasseninterne Förderung

4. Schlussbetrachtung

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der pädagogischen Diagnose und Förderung von Schülern mit Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten (LRS). Das primäre Ziel ist es, Lehrkräften fundiertes Wissen über die Identifikation von Defiziten sowie praxiserprobte Förderansätze für den Schulalltag an die Hand zu geben.

  • Begriffliche Abgrenzung von Legasthenie und Lese-Rechtschreibschwäche
  • Kriterien für die Diagnose und Früherkennung von LRS
  • Wissenschaftliche Modelle zur Erklärung von Rechtschreibstörungen
  • Methodische Ansätze und Förderprogramme zur Verbesserung der Rechtschreibleistung
  • Integration digitaler Medien und klasseninterne Förderstrategien

Auszug aus dem Buch

2.1 Rechtschreibmodelle

Das Erlernen des Schreibens und insbesondere des Rechtschreibens setzt bei den Kindern etwas später ein und verläuft etwas langsamer als das Lesenlernen.

Auf der einen Seite bieten neue Modelle die Möglichkeit „Kinder selbst das Geschenk des Schreibens als spezifisch menschliche Ausdrucksform entdecken zu lassen, und zwar so, dass sie dieses Geschenk schätzen lernen, um es lustvoll gebrauchen zu können, ja die Möglichkeit zu bemerken, dass in jedem Kind ein Wunder steckt, das es zu entdecken und willkommen zu heißen gilt.“ (Spitta, 1996, S. 12)

Auf der anderen Seite finden wir traditionelle Schreiblerngänge, die lustlose Schüler mit irrelevanten Wörtern füttern, mit Wörtern, die keinen Bezug zu ihrem Leben haben. Ohne Motivation zum Schreiben werden diese bedauernswerten Grundschüler von unsensiblen Pädagogen unterrichtet, die weder das Kind noch dessen Kommunikationsbedürfnis ernstnehmen.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Die Verfasserin schildert ihre persönlichen Erfahrungen aus einem Praktikum und führt in die Problematik ein, dass LRS oft erst spät erkannt wird und die betroffenen Schüler stark belastet.

1. Zu den Begriffen Legasthenie und LRS: Es werden die etymologischen Wurzeln und die begriffliche Entwicklung von der klassischen Legasthenie hin zur heutigen Lese-Rechtschreibschwäche (LRS) aufgezeigt und definiert.

2. Rechtschreibstörung: Dieses Kapitel erläutert theoretische Modelle des Rechtschreibprozesses, identifiziert typische Fehlerbilder und beschreibt diagnostische Verfahren zur Erfassung der Rechtschreibfertigkeit.

3. Rechtschreibförderung: Hier werden verschiedene intervenierende Fördermaßnahmen, methodische Ansätze im Unterricht sowie der Einsatz computergestützter Programme zur gezielten Unterstützung dargestellt.

4. Schlussbetrachtung: Die Autorin fasst zusammen, dass LRS schwer zu überwinden ist und eine kooperative Förderung zwischen Eltern, Lehrern und Schülern unter dem Aspekt der Lernmotivation zwingend erforderlich ist.

Schlüsselwörter

Legasthenie, LRS, Lese-Rechtschreibschwäche, Rechtschreibstörung, Diagnostik, Förderprogramme, Grundschule, Schriftspracherwerb, Lückendiktat, Phonemanalyse, Lernmotivation, Lehrerrolle, Interventionsplanung, Rechtschreibmodelle, Schulförderung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Diagnose und der didaktischen Förderung von Kindern mit Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten im schulischen Kontext.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Themenfelder umfassen die Begriffsklärung, die Erkennung von Symptomen, theoretische Modelle zur Rechtschreibstörung sowie spezifische Förderansätze.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, angehenden Lehrkräften das nötige Rüstzeug an die Hand zu geben, um LRS frühzeitig zu erkennen und die Kinder durch gezielte, motivierende Förderung zu unterstützen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse aktueller Fachpublikationen, Studien und der Auswertung pädagogischer Modelle zur Rechtschreibförderung.

Was ist der Schwerpunkt des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung (Rechtschreibmodelle) und die praktische Umsetzung (Methoden, Computerprogramme, klasseninterne Förderung).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Kernbegriffe sind Legasthenie, LRS, Diagnose, Förderung, Rechtschreibstörung, Grundschule und Schriftspracherwerb.

Warum betont die Autorin die Rolle des Lehrers bei der Früherkennung?

Da Lehrkräfte im täglichen Unterricht die ersten sind, die Auffälligkeiten bemerken, ist ihre Kompetenz entscheidend, um den betroffenen Kindern frühzeitig den Leidensdruck zu nehmen.

Welche Bedeutung kommt dem Computer in der Förderung zu?

Computerprogramme dienen als motivierendes Werkzeug, um durch strukturiertes, individuelles Feedback und den Abbau von Frustration gezielte Lernerfolge zu erzielen.

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Details

Title
Diagnose und Förderung bei Rechtschreibschwierigkeiten
College
University of Education Weingarten
Course
Psychologie der Lese- und Schreibschwierigkeiten
Grade
1,5
Author
Julia Fischer (Author)
Publication Year
2004
Pages
25
Catalog Number
V30951
ISBN (eBook)
9783638320986
Language
German
Tags
Diagnose Förderung Rechtschreibschwierigkeiten Psychologie Lese- Schreibschwierigkeiten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Julia Fischer (Author), 2004, Diagnose und Förderung bei Rechtschreibschwierigkeiten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/30951
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