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Zu: Theo Vennemann - "Preference laws for syllable structure and the explanation of sound change"

Title: Zu: Theo Vennemann - "Preference laws for syllable structure and the explanation of sound change"

Seminar Paper , 2001 , 14 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: M. A. Heike Mieth (Author)

Romance Studies - Spanish Studies
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Summary Excerpt Details

In seinem Buch „Preference Laws“ beschäftigt sich Theo Vennemann mit bevorzugten Silbenstrukturen und deren Veränderungen im Verlauf der Zeit in verschiedenen Sprachsystemen. Er hat Ergebnisse von zahlreichen Forschungen des 19. Jahrhunderts, die ebenfalls die Silbe betrafen, mit einbezogen und daraus resultierende Preference Laws für bevorzugte Silbenstrukturen aufgestellt. Die Preference Laws von Theo Vennemann betreffen sowohl einzelne Silben, für die er das Head Law, das Nucleus Law und das Coda Law aufgestellt hat, als auch Silbenfolgen, deren Gesetze er im Weight Law, Law of Initials, Law of Finals, Strength Assimilation Law und dem Contact Law festhält. Diese Gesetze sind allgemein gültige Theorien, die weltweite Sprachsysteme umfassen und auf den kommunikativen Aufnahme- und Ausdrucksfähigkeiten des Menschen basieren. Diese allgemeine Gültigkeit der Gesetze erklärt zugleich auch die erstaunliche Gleichmäßigkeit zwischen Sprachsystemen. In den „Preference Laws“ verwendet Vennemann zahlreiche Beispiele aus vielen Sprachen, hauptsächlich aus dem Deutschen und dem Italienischen, die in diesem Werk aber auch durch Beispiele aus dem Spanischen ergänzt wurden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Erläuterung der Begriffe Preference Laws, Silbe und der Interpretation von Theo Vennemann

2. Preference Laws für Silbenstrukturen und Lautveränderungen

2.1. Begriffs- und Zeichenerklärung

2.1.1. Aufteilung einer Silbe in Head, Nucleus und Coda

2.1.2. Silbengrenzen

2.1.3. Silbenkontakt

2.1.4. Konsonantische Stärke

2.1.5. Monotonicity

2.2. Preference Laws für einzelne Silben

2.2.1. Das Head Law

2.2.2. Das Nucleus Law

2.2.3. Das Coda Law

2.2.4. Die perfekte Silbe

2.3. Preference Laws für Silbenfolgen

2.3.1. Weight Law

2.3.2. Law of Initials

2.3.3. Law of Finals

2.3.4. Strength Assimilation Law

2.3.5. Contact Law

3. Zusammenfassung

4. Bibliographie

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit analysiert die von Theo Vennemann entwickelten „Preference Laws“ zur Beschreibung von Silbenstrukturen und deren lautlichen Veränderungen im Zeitverlauf, wobei ein besonderer Fokus auf der Anwendung dieser Gesetze im Sprachsystem des Spanischen liegt.

  • Theoretische Grundlagen zur Silbenstruktur und Definition zentraler Fachbegriffe.
  • Detaillierte Darstellung der Preference Laws für einzelne Silben (Head, Nucleus, Coda).
  • Untersuchung von Silbenfolgen mittels Gesetzen wie dem Weight Law und Contact Law.
  • Kritische Reflexion und Validierung der Gesetze anhand sprachlicher Beispiele.

Auszug aus dem Buch

Contact Law

„A syllable contact A$B is the more preferred, the less the Consonantal Strength of the offset A and the greater the Consonantal Strength of the onset B; more precisely – the greater the characteristic difference CS(B)- CS(A) between the Consonantal Strength of B and that of A.”18

Als Beispiel hierfür verwende ich aus dem Spanischen teatro ‚Theater’ und transportar ‚transportieren’ und vergleiche den Silbenkontakt t.r mit dem Kontakt r.t. Für eine bessere Anschaulichkeit nehme man an, die konsonantische Stärke von t = 10 (im Folgenden CS (t)= 10), da t einer der Laute mit der größten konsonantischen Stärke ist, und r = 4 (im Folgenden CS (r)= 4), als einer der Konsonanten mit der geringsten konsonantischen Stärke.

Bei teatro geht es um den Silbenkontakt t.r: t.r= CS (r)- CS (t)= CS (4)- CS (10)= 4- 10= -6. Der charakteristische Unterschied beträgt also –6 und ist damit sogar negativ, der Silbenkontakt t.r wird vermieden und teatro folgendermaßen getrennt: te.a.tro.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Erläuterung der Begriffe Preference Laws, Silbe und der Interpretation von Theo Vennemann: Einführung in die theoretischen Grundlagen und Definition von „primitive concepts“ als Basis der Arbeit.

2. Preference Laws für Silbenstrukturen und Lautveränderungen: Umfassende Herleitung der acht Vennemann’schen Gesetze für Silben und Silbenfolgen sowie deren Anwendung auf Sprachdaten.

3. Zusammenfassung: Kritische Bewertung der Gesetze und Einordnung der Relevanz für die allgemeine Sprachwissenschaft.

4. Bibliographie: Auflistung der für die Arbeit herangezogenen wissenschaftlichen Literatur und Quellen.

Schlüsselwörter

Preference Laws, Silbenstruktur, Lautwandel, Konsonantische Stärke, Phonetik, Head Law, Nucleus Law, Coda Law, Contact Law, Linguistik, Sprachsysteme, Silbenkontakt, Monotonicity.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den von Theo Vennemann in seinem Werk „Preference Laws“ aufgestellten Theorien zur bevorzugten Struktur von Silben und deren lautlichen Entwicklungen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert auf die Struktur der Silbe (Head, Nucleus, Coda), die konsonantische Stärke von Lauten und die Gesetzmäßigkeiten, nach denen sich Silbenfolgen in verschiedenen Sprachsystemen verändern.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die theoretischen Ansätze von Vennemann verständlich darzulegen und deren Anwendbarkeit, insbesondere unter Bezugnahme auf das Spanische, kritisch zu hinterfragen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse und die exemplarische Anwendung der „Preference Laws“ auf konkrete Beispiele aus dem Deutschen, Italienischen und Spanischen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl Gesetze für einzelne Silben (z.B. Head Law, Coda Law) als auch für Silbenfolgen (z.B. Weight Law, Contact Law) definiert und durch historische sowie aktuelle Lautveränderungen illustriert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Silbenstruktur, Preference Laws, Lautwandel, Phonetik und Konsonantische Stärke definiert.

Wie unterscheidet Vennemann zwischen Silben- und Wortgrenzen bei Silbenkontakten?

Vennemann betrachtet Silbenkontakte als Stellen, an denen zwei Silben aufeinandertreffen, wobei es für seine Gesetze unerheblich ist, ob dies innerhalb eines Wortes oder über Wortgrenzen hinweg geschieht.

Warum wird das "Contact Law" von der Autorin als besonders profund eingestuft?

Die Autorin bewertet das Contact Law als eines der wichtigsten Gesetze, da es sich anhand der konsonantischen Stärke mathematisch präzise auf Fälle wie den Silbenkontakt in „teatro“ anwenden lässt.

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Details

Title
Zu: Theo Vennemann - "Preference laws for syllable structure and the explanation of sound change"
College
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg  (Romanistik)
Course
Proseminar
Grade
1,3
Author
M. A. Heike Mieth (Author)
Publication Year
2001
Pages
14
Catalog Number
V30958
ISBN (eBook)
9783638321044
ISBN (Book)
9783638778466
Language
German
Tags
Theo Vennemann Preference Proseminar
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
M. A. Heike Mieth (Author), 2001, Zu: Theo Vennemann - "Preference laws for syllable structure and the explanation of sound change", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/30958
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