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Barrieren für die Umsetzung des Diversity Management in Deutschland

Título: Barrieren für die Umsetzung des Diversity Management in Deutschland

Texto Academico , 2007 , 42 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Ulrike Ditzel (Autor)

Gestión de recursos humanos - Otros
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Diese Arbeit enthält die Aufdeckung möglicher Hindernisse bei einer Einführung und Umsetzung des Konzeptes in Deutschland. Ausgehend von dem Wandelprozess, von einer monokulturellen hin zu einer multikulturellen Organisation, der durch die Ein-führung des Konzeptes in den Organisationen stattfindet, werden zuerst die allgemeinen Wandelprozesse und die damit verbundenen Barrieren denen Organisationen ausgeliefert sind kurz dargestellt (Abschnitt 1). Im Folgenden werden dann Faktoren auf ihre Möglichkeit zur Wirkung als Barrieren bei der Einführung und Umsetzung des Konzeptes in Deutschland überprüft (Abschnitt 2 - 4). Zum Abschluss werden die Ergebnisse in einem Fazit zusammengefasst.

Organisationen weltweit sehen sich momentan einem komplexen ökonomischen und gesellschaftlichen Wandel ausgesetzt. Begleitet werden diese Entwicklungen von einem demographischen Wandel, der vor allem in den westlichen Industriestaaten zu einer alternden Bevölkerung führt. Das Resultat dieser Entwicklungen ist eine zunehmende Heterogenität und Vielfalt, sowohl innerhalb der Organisation als auch in ihrem Umfeld. Dies bedeutet also veränderte Rahmenbedingungen, denen Unternehmen ausgeliefert sind und innerhalb derer sie agieren müssen.

Aus diesem Grund wandten sich zu dieser Zeit immer mehr Unternehmen dem Konzept des Diversity Management zu und eine bis heute andauernde Erfolgsgeschichte dieses Konzeptes in den USA begann. Denn aufbauend auf der Prämisse, dass Vielfalt, also ‚Diversity’, nicht ein Problem darstellt sondern als Ressource betrachtet werden kann, die auch ökonomische Vorteile in sich birgt, entwickelte sich ein Konzept, welches die veränderten Rahmenbedingungen als Chance begreift.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Barrieren bei der Umsetzung des Konzeptes in Deutschland

1 Wandelprozesse in Organisationen

1.1 Arten des Wandels

1.2 Barrieren des Wandels

2 Hindernisse bei der Umsetzung aufgrund interner Barrieren

2.1 Hindernisse aufgrund der Unternehmenskultur

3 Hindernisse aufgrund externer Barrieren

4 Hindernisse aufgrund einer Anpassungsnotwendigkeit

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Gründe für die bislang zögerliche Verbreitung und Implementierung des Diversity-Management-Konzeptes in Deutschland. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, welche internen und externen Barrieren einer erfolgreichen Einführung in deutschen Organisationen entgegenstehen und inwiefern sich diese von den Bedingungen im Ursprungsland USA unterscheiden.

  • Analyse des organisationalen Wandels im Kontext von Diversity Management
  • Untersuchung deutscher Unternehmenskulturen als potenzielle Hindernisse
  • Einfluss gesellschaftlicher Haltungen gegenüber Vielfalt und Fremdheit
  • Bewertung der Rolle rechtlicher Rahmenbedingungen als Treiber oder Barriere

Auszug aus dem Buch

1.1 Arten des Wandels

Wandel wird immer mehr zum zentralen Thema der Unternehmenssteuerung. Das sogenannte Change Management (CM) entwickelte sich in den vergangenen Jahren zu einer Sparte des Managements mit immer größerer Bedeutung. Der permanente Wandel der Umwelt des Unternehmens und die damit verbundene Notwendigkeit zur Anpassung und Gestaltung des Veränderungsprozesses zur Sicherung des Unternehmenserfolges, führten zu dieser enormen Aufwertung (Reiß 1997: 6ff.). Entgegen dem Vorurteil, das Chaos des Wandels lasse sich nicht ordnen, entwickelte das Change Management eine breit gefächerte Palette von Interventionsinstrumenten. Somit werden die Veränderungen, welche sich beispielsweise aufgrund von Fusionen, bei denen verschiedene Kulturen zusammenwachsen müssen oder durch Änderungen in den Strukturen und Abläufen ergeben, umsetzbar (Ayad/ Gattermeyer 2000: 14).

Die einzelnen Arten von Veränderungsprozessen lassen sich zwischen den Dimensionen der Reichweite und der Tiefe aufspannen (Krüger 1994: 358). Bei ersterer unterscheidet man zwischen dem globalen Wandel und lokalen Anpassungen. Der globale Wandel umfasst in der Regel das gesamte Unternehmen, beispielsweise ist dies bei Veränderungen der Strategie oder der Unternehmenskultur der Fall (Reiß 1997). Diese Dimension des Wandels ist gleichzusetzen mit dem transformativen Wandel, vergleichbar mit der Unterteilung der verschiedenen Wandlungsformen, die Krüger (1994) aufgestellt hat (Krüger 1994: 358f.). Bei der lokalen Anpassung betreffen die Veränderungen meist nur einzelne Projekte oder Segmente des Unternehmens (Reiß 1997: 9f.).

Der Transformationsprozess von einer monokulturellen hin zu einer multikulturellen Organisation geht, wie dargestellt, mit weitreichenden und tiefgreifenden Veränderungen einher und hat eine Änderung der Unternehmenskultur zur Folge. Daher kann man an dieser Stelle die Verbindung vom Wandelprozess mit der Einführung des DiMs bereits erkennen.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den ökonomischen und gesellschaftlichen Wandel, der Unternehmen zur Auseinandersetzung mit Diversität zwingt, und stellt Diversity Management als strategisches Konzept vor.

Barrieren bei der Umsetzung des Konzeptes in Deutschland: Dieses Kapitel führt in die Problematik ein, warum das ursprünglich in den USA erfolgreiche Konzept in Deutschland bisher nur geringe Verbreitung findet.

1 Wandelprozesse in Organisationen: Hier werden theoretische Grundlagen des Change Managements erläutert und die Transformation zu einer multikulturellen Organisation als komplexer Wandelprozess definiert.

1.1 Arten des Wandels: Der Abschnitt klassifiziert verschiedene Wandlungsformen anhand von Reichweite und Tiefe und verknüpft diese mit den Anforderungen eines Kulturwandels.

1.2 Barrieren des Wandels: Dieses Kapitel analysiert Ursachen für Widerstände gegen Veränderungsprozesse, sowohl auf individueller als auch auf organisationaler Ebene.

2 Hindernisse bei der Umsetzung aufgrund interner Barrieren: Der Fokus liegt hier auf spezifisch deutschen Unternehmenskulturen und den damit verbundenen Hemmnissen für multikulturelle Ansätze.

2.1 Hindernisse aufgrund der Unternehmenskultur: Hier wird der Kulturbegriff im Managementkontext erörtert und aufgezeigt, wie traditionelle deutsche Werte die Implementierung von Diversität erschweren.

3 Hindernisse aufgrund externer Barrieren: Dieser Teil befasst sich mit rechtlichen Rahmenbedingungen und deren historischer Funktion als Treiber für Diversity Management, insbesondere im US-Vergleich.

4 Hindernisse aufgrund einer Anpassungsnotwendigkeit: Das Kapitel thematisiert die Probleme bei der Übertragung US-amerikanischer Managementmodelle auf den deutschen Markt ohne notwendige kulturelle Adaption.

Schlüsselwörter

Diversity Management, Wandelprozess, Unternehmenskultur, Change Management, interkulturelle Organisation, Chancengleichheit, Deutschland, USA, Diskriminierung, Organisationale Barrieren, Transformation, Personalmanagement, Demographischer Wandel, Multikulturalität, Wirtschaftlichkeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, warum das Managementkonzept "Diversity Management", das in den USA weit verbreitet ist, in deutschen Unternehmen bisher nur schwer Fuß fassen konnte.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Schwerpunkte liegen auf organisationalem Wandel, nationalen Unterschieden in der Unternehmenskultur, dem Einfluss gesellschaftlicher Einstellungen sowie der Bedeutung rechtlicher Rahmenbedingungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die spezifischen Hindernisse zu identifizieren und zu erklären, die einer Einführung und dauerhaften Umsetzung von Diversity Management in der Bundesrepublik Deutschland entgegenstehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Literaturanalysen zum organisationalen Wandel und einem landeskundlichen Vergleich der Unternehmenskulturen in den USA und Deutschland.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden allgemeine Wandelprozesse, interne Barrieren wie die Unternehmenskultur und das gesellschaftliche Wertemuster sowie externe Faktoren wie rechtliche Anforderungen detailliert analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Diversity Management, Wandelprozess, Unternehmenskultur, Transformationsprozess, Chancengleichheit und Interkulturalität.

Warum wird die USA als Vergleichsmaßstab herangezogen?

Die USA gelten als Ursprungsland des Diversity Managements, wo das Konzept aufgrund anderer rechtlicher und historischer Rahmenbedingungen bereits in die Unternehmensstrategien integriert ist.

Welche Rolle spielt die Unternehmenskultur als Barriere?

Deutsche Unternehmenskulturen werden häufig als konservativer und bürokratischer beschrieben, was schnelle, risikofreudige Wandelprozesse, die für Diversity Management notwendig sind, erschwert.

Welchen Einfluss haben gesetzliche Vorgaben in Deutschland?

Obwohl Gesetze wie das AGG einen Rahmen bieten, wirken sie momentan eher als ein notwendiger Wegweiser denn als der erhoffte starke Treiber, da der Antidiskriminierungsgedanke hier noch weniger gerichtlich verankert ist als in den USA.

Final del extracto de 42 páginas  - subir

Detalles

Título
Barrieren für die Umsetzung des Diversity Management in Deutschland
Universidad
http://www.uni-jena.de/
Calificación
2,0
Autor
Ulrike Ditzel (Autor)
Año de publicación
2007
Páginas
42
No. de catálogo
V309766
ISBN (Ebook)
9783668087095
ISBN (Libro)
9783668087132
Idioma
Alemán
Etiqueta
barrieren umsetzung diversity management deutschland
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Ulrike Ditzel (Autor), 2007, Barrieren für die Umsetzung des Diversity Management in Deutschland, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/309766
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