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Einführung in die klinische Psychologie. Ein Überblick über psychische Krankheiten

Title: Einführung in die klinische Psychologie. Ein Überblick über psychische Krankheiten

Research Paper (undergraduate) , 2015 , 17 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Matthias Przybilla (Author)

Psychology - Clinical Psychology, Psychopathology, Prevention
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Die meisten Personen werden in ihrem sozialen Umfeld mindestens eine Person kennen, welche an Depression, Alkoholsucht oder Schizophrenie leidet. Bei diesen Krankheiten handelt es sich um psychische Störungen. Psychische Störungen fallen in den Aufgabenbereich der klinischen Psychologie. Bei der klinischen Psychologie handelt es sich um eine Teildisziplin der angewandten Psychologie.

Die klinische Psychologie befasst sich dabei insbesondere mit auftretenden Störungen. Diese Störungen können unter anderem biologische, soziale oder umweltbezogene Ursachen haben. Man unterscheidet hier zwischen internen und externen Einflüssen.

Die Aufgabe der klinischen Psychologie ist es die Zusammenhänge zwischen den Ursachen und den Wirkungen der Störungen zu erkennen. Ziel dieser Studienarbeit ist es eine Einführung in die klinische Psychologie zu geben. Begonnen wird diese Arbeit mit der allgemeinen Beschreibung von psychischen Störungen. Anschließend werden weitere Störungen behandelt. Störungen wie Angststörungen, affektive Störungen, Schizophrenie, Persönlichkeitsstörungen und substanzinduzierte Störungen.

Beschrieben werden diese Störungen mit Hilfe einer Definition oder mit der Darbietung von Merkmalen, die diese Störung aufweist. Zu jeder Störung werden ebenfalls eigene Beispiele zur Visualisierung dargeboten. Da es zwei verschiedene gebräuchliche Klassifikationssysteme von psychischen Störungen gibt, wird darauf hingewiesen, dass sich bei dieser Studienarbeit auf das Klassifikationssystem ICD-10 bezogen wird.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Psychische Störungen und wissenschaftstheoretische Betrachtungen

3. Angststörungen

3.1 Grundunterscheidung bei Zwangsstörungen

4. Affektive Störungen

5. Schizophrenie

6. Persönlichkeitsstörungen

7. Substanzinduzierte Störungen

8. Psychologische Interventionen

Zielsetzung & Themen

Diese Studienarbeit gibt einen grundlegenden Einblick in die klinische Psychologie, indem sie verschiedene psychische Störungsbilder definiert, wissenschaftlich einordnet und mittels praxisnaher Beispiele illustriert. Dabei dient das Klassifikationssystem ICD-10 als theoretische Basis, um Zusammenhänge zwischen Ursachen und Wirkungen der betrachteten Störungen aufzuzeigen.

  • Kriterien zur Identifikation abweichenden Verhaltens
  • Differenzierung von Angst- und Zwangsstörungen
  • Theorien zur Entstehung depressiver Episoden
  • Klinische Symptomatik und Klassifikation von Störungsbildern
  • Therapeutische Ansätze bei Alkoholabhängigkeit und deren Evaluation
  • Methodische Aspekte und Grenzen der Verhaltenstherapie

Auszug aus dem Buch

3.1 Grundunterscheidung bei Zwangsstörungen

Bei der Zwangsstörung wird zwischen zwei Sachen unterschieden. Zum einen die Zwangsgedanken und zum anderen die Zwangshandlungen. „Zwangsgedanken sind Ideen, Vorstellungen oder Impulse, die den Patienten immer wieder stereotyp beschäftigen“ (WHO, S. 164). Diese Zwangsgedanken werden von den Betroffenen oft als sinnlos und quälend empfunden. Inhalt der Gedanken ist überwiegend aggressiver Natur. Auch Verschmutzung oder Kontamination ist ein verbreiteter Inhalt im Bezug auf Zwangsgedanken. Weitere nicht so häufig auftretende Bereiche sind sexuelle oder religiöse Zwangsgedanken, sowie das Sammeln und die Symmetrie. Betroffene Personen versuchen oft Widerstand zu leisten, indem sie die Gedanken ignorieren oder unterdrücken, jedoch erfolglos. Desweiteren sind diese Zwangsgedanken kein von außen kommender Reiz, sondern eigene Gedanken. (Vgl. Berger. 2008, S. 693).

Neben den Zwangsgedanken gibt es noch die Zwangshandlungen. Bei den Zwangshandlungen geht es um Handlungen, die ausgeführt werden, um Angst und Anspannung zu reduzieren und mögliche Gefahren abzuwenden. Dieses Verhalten wird von Betroffenen grundsätzlich als ineffektiv und sinnlos erachtet (Vgl. Berger. 2008, S. 693). Auch hier versuchen Betroffene anfangs Widerstand gegen dieses Verhalten zu leisten, doch je länger die Störung andauert, umso geringer wird der Widerstand. Zwangsgedanken und Zwangshandlungen führen den betroffenen Personen subjektives Leid zu, außerdem sind sie zeitraubend und stören so den normalen Tagesablauf. Desweiteren leiden berufliche Leistungen und soziale Aktivitäten unter der Störung (Vgl. Berger. 2008, S. 693). Um diese Störung besser zu verstehen wird nun ein Beispiel angeführt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in den Aufgabenbereich der klinischen Psychologie ein und erläutert die Zielsetzung der Arbeit sowie die Verwendung des ICD-10 Klassifikationssystems.

2. Psychische Störungen und wissenschaftstheoretische Betrachtungen: Hier werden Merkmale abweichenden Verhaltens sowie wissenschaftliche Kriterien zur Identifikation psychischer Störungen dargelegt.

3. Angststörungen: Das Kapitel bietet einen Überblick über verschiedene Angststörungen und differenziert im Unterkapitel 3.1 speziell die Merkmale von Zwangsgedanken und Zwangshandlungen.

4. Affektive Störungen: Der Schwerpunkt liegt auf der Depression und der Erläuterung der drei zentralen Hilflosigkeitstheorien.

5. Schizophrenie: Dieses Kapitel definiert Schizophrenie durch Störungen von Denken und Wahrnehmung und unterscheidet zwischen positiven und negativen Symptomen.

6. Persönlichkeitsstörungen: Es erfolgt eine Einführung in das Spektrum der Persönlichkeitsstörungen mit einer detaillierten Fallanalyse zur Borderline-Persönlichkeitsstörung.

7. Substanzinduzierte Störungen: Das Kapitel vergleicht die Ansätze der Abstinenz und des kontrollierten Trinkens bei der Behandlung von Alkoholsucht.

8. Psychologische Interventionen: Hier werden Grundlagen der Psychotherapie vorgestellt, wobei die Prinzipien, Vorteile und Nachteile der Verhaltenstherapie im Zentrum stehen.

Schlüsselwörter

Klinische Psychologie, Psychische Störungen, ICD-10, Angststörungen, Zwangsstörungen, Affektive Störungen, Depression, Hilflosigkeit, Schizophrenie, Persönlichkeitsstörungen, Borderline, Substanzinduzierte Störungen, Alkoholabhängigkeit, Psychologische Interventionen, Verhaltenstherapie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit liefert eine wissenschaftliche Einführung in zentrale Bereiche der klinischen Psychologie, von der Definition psychischer Störungen bis hin zu therapeutischen Interventionsmöglichkeiten.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den Schwerpunkten zählen Angst- und Zwangsstörungen, affektive Störungen, Schizophrenie, Persönlichkeitsstörungen, stoffgebundene Suchterkrankungen sowie verhaltenstherapeutische Ansätze.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein Verständnis für das Zustandekommen und die Symptomatik verschiedener psychischer Störungen zu vermitteln und die theoretischen Grundlagen der klinischen Psychologie praxisnah zu veranschaulichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, welche gängige Fachliteratur und das Klassifikationssystem ICD-10 nutzt, um Störungsbilder sowie Therapieformen deskriptiv aufzuarbeiten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung spezifischer Störungsbilder, die durch Definitionen, Merkmalsbeschreibungen und Fallbeispiele erläutert werden, gefolgt von einer kritischen Betrachtung von Therapiekonzepten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind klinische Psychologie, ICD-10, Borderline, Verhaltenstherapie, Depression, Schizophrenie, Zwangsstörung und Suchttherapie.

Wie werden Zwangsstörungen differenziert?

Das Dokument unterscheidet strikt zwischen Zwangsgedanken (aufdringliche, stereotype Ideen) und Zwangshandlungen (routinierte Handlungen zur Angstreduktion).

Welche drei Theorien zur Entstehung der Depression werden genannt?

Die Arbeit fokussiert auf die erlernte Hilflosigkeit, die Umattribuierung (Kausalattribution) und die Hoffnungslosigkeit als Erklärungsmodelle für depressive Stimmungen.

Welches Fazit zieht der Autor bezüglich der Alkoholtherapie?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass für Alkoholabhängige eine abstinenzorientierte Therapie im klinischen Bereich nach wie vor das realistischere und sicherere Ziel darstellt als kontrolliertes Trinken.

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Details

Title
Einführung in die klinische Psychologie. Ein Überblick über psychische Krankheiten
College
University of Applied Management
Grade
1,7
Author
Matthias Przybilla (Author)
Publication Year
2015
Pages
17
Catalog Number
V309800
ISBN (eBook)
9783668083776
ISBN (Book)
9783668083783
Language
German
Tags
Psychologie Psychology Klinische Psychologie Einführung Krankheiten Grundlagen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Matthias Przybilla (Author), 2015, Einführung in die klinische Psychologie. Ein Überblick über psychische Krankheiten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/309800
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