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Kann die Unterrichtsqualität durch interaktive Whiteboards verbessert werden?

Eine empirische Studie an einem Gymnasium

Title: Kann die Unterrichtsqualität durch interaktive Whiteboards verbessert werden?

Examination Thesis , 2015 , 72 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Freya Westermann (Author)

Pedagogy - Class Preparation General
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Heutzutage sind digitale Medien aus dem Alltag und aus der Schule nicht mehr wegzudenken. Lehrerinnen und Lehrer stehen vor der Herausforderung, auf die Medienvielfalt und den Fortschritt zu reagieren. Aber auch die Schülerinnen und Schüler sollten den sicheren Umgang mit den gängigsten Medien erlernen

Im Rahmen dieser Arbeit hat sich die Autorin mit dem Lernen und Lehren mit neuen Medien auseinandergesetzt. Sie legt den Fokus auf die Nutzung interaktiver Whiteboards und stellt die Unterrichtschancen, konkreten Anwendungsmöglichkeiten und die Probleme dieses neuen Mediums dar.

Die Forschungsfrage dieses Buches lautet: Welche Rahmenbedingungen führen dazu, dass interaktive Whiteboards die Unterrichtsqualität verbessern?

Aus dem Inhalt:
• Anwendung im Unterricht
• Chancen für den Unterricht
• Technik des interaktiven Whiteboards
• Der aktuelle Forschungsstand und seine Defizite
• Empirische Sozialforschung

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Übersicht

1.1 Problemaufriss

1.2 Forschungsinteresse und Forschungsfrage

1.3 Aufbau der Arbeit

2. Das Hintergrundwissen zum interaktiven Whiteboard

2.1 Die theoretische Begriffserklärung

2.2 Die Technik des interaktiven Whiteboards

2.3 Die Verbreitung

3. Die Anwendung des interaktiven Whiteboards im Unterricht

3.1 Chancen für den Unterricht

3.2 Probleme

3.3 Anwendungsmöglichkeiten

3.4 Der aktuelle Forschungsstand und seine Defizite

3.5 Vom Forschungsstand zur Forschungsfrage

4. Methodische Herangehensweise

4.1 Die empirische Sozialforschung

4.1.1 Das Ziel der empirischen Sozialforschung

4.1.2 Der Prozess einer empirischen Sozialforschung

4.1.3 Die Form einer empirischen Sozialforschung

4.2 Quantitative und qualitative Forschung

4.2.1 Die quantitative Forschung

4.2.2 Die qualitative Forschung

5. Empirisches Vorgehen

5.1 Die Rahmenbedingungen

5.2 Das Experteninterview

5.3 Die Leitfadenerstellung

6. Die Auswertung

6.1 Die Kategorienbildung

6.1.1 Das deduktive Kategoriensystem

6.2 Ergebnisse

6.3 Die Methodentriangulation

7. Ausblick

7.1 Die Quintessenz

7.2 Der Schlüssel zum Erfolg

7.3 Fazit

8. Literaturangaben

8.1 Literaturverzeichnis

8.2 Internetquellen

9. Anhang/Interviewleitfaden

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die unterrichtspraktische Nutzung interaktiver Whiteboards (IWBs) an einem Gymnasium, um zu eruieren, welche Rahmenbedingungen zu einer Verbesserung der Unterrichtsqualität beitragen können. Im Fokus steht dabei die Verknüpfung theoretischer Erkenntnisse mit der tatsächlichen Anwendung im Schulalltag.

  • Einfluss von Rahmenbedingungen auf die Unterrichtsqualität bei IWB-Nutzung
  • Methoden der empirischen Sozialforschung (leitfadenorientierte Experteninterviews)
  • Vergleich von IWB-Praxis mit existierenden theoretischen Modellen
  • Herausforderungen bei der Materialerstellung und Urheberrechtsfragen
  • Rolle der Lehrprofessionalität und Medienkompetenz im Umgang mit IWBs

Auszug aus dem Buch

3.2 Probleme

Natürlich können bei der Nutzung von IWBs neben den genannten Chancen auch einige Probleme auftreten, wie in dem Artikel von Aufenanger und Bauer (2010) aufgezeigt wird. Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt bei der tatsächlichen, unterrichtspraktischen Nutzung, allerdings ist es wichtig, dass die bekanntesten Probleme nicht nur genannt, sondern auch näher beschrieben werden, um diese später in den genannten Praxisbezug setzen zu können.

Die eng verknüpfte Bindung zwischen der Medienkompetenz des Lehrenden und des Lernenden kann gleichzeitig Chancen und Probleme darstellen. Um die erfolgreiche Nutzung der IWBs zu gewährleisten, ist die Lehrerprofessionalität im Umgang mit diesem Medium eine Grundvoraussetzung. Dies benötigt eine umfangreiche Kompetenzen Schulung aller Lehrkräfte. Durch die fortlaufenden Entwicklungen der Medienvielfalt sind Fort- und Weiterbildungen der Lehrenden die einzige Möglichkeit, den Schülerinnen und Schülern eine optimale Vorrausetzung für ihre Lebens- und Erfahrungswelt zu bieten.

Eine weitere Hürde sind die immensen Investitionskosten für ein IWB sowie deren Folgekosten, bestehend aus Stromverbrauch, Beamer-Lampen und Wartungskosten. Es können daher noch nicht alle Klassenräume mit einem IWB ausgestattet werden und somit besitzen viele Schulen in der Realität nur wenige Räume mit einer funktionstüchtigen Ausstattung. Zusätzlich entstehen oft hohe Nebenkosten (u.a. Stromleitungen, Sicherungskasten), die im Voraus nicht einkalkuliert werden und somit die IWBs nicht zum Einsatz kommen können. Es ist wichtig, dass Schulen in ihre Haushaltsplanung diese Summen frühzeitig mit einplanen.

Weiterhin muss vorausgesetzt werden, dass die Lehrkräfte kontinuierlich geschult werden und die Wartung der Geräte (Hardware, Beamer, Whiteboard) sowie der Software zuverlässig geklärt ist. Damit keine Störungen oder Ausfälle auftreten, müssten zudem regelmäßige Wartungen erfolgen und kompetente Ansprechpartner für die Schulen möglichst zeitnah erreichbar sein. Jeder der Hersteller besitzt eine eigene Software, was den Austausch von Materialien erschwert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Übersicht: Einführung in die Medialisierung der Lebenswelt und Darlegung des Fokus auf die praktische Nutzung interaktiver Whiteboards im Schulalltag.

2. Das Hintergrundwissen zum interaktiven Whiteboard: Definition des Begriffs sowie Erläuterung der technischen Voraussetzungen und der historischen Verbreitung von IWBs, insbesondere im Raum Hamburg.

3. Die Anwendung des interaktiven Whiteboards im Unterricht: Analyse der didaktischen Chancen und Probleme, ergänzt um Anwendungsmöglichkeiten und den aktuellen Forschungsstand.

4. Methodische Herangehensweise: Theoretische Fundierung der empirischen Sozialforschung mit Abgrenzung zwischen quantitativen und qualitativen Methoden zur Wahl des leitfadenorientierten Experteninterviews.

5. Empirisches Vorgehen: Beschreibung des Forschungssettings am X-Gymnasium, der Auswahl der Experten und des Leitfadenaufbaus für die Interviews.

6. Die Auswertung: Detaillierte Analyse der Interviewergebnisse durch deduktive und induktive Kategorienbildung sowie Methodentriangulation mit externen Studien.

7. Ausblick: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse und Entwicklung von Handlungsempfehlungen für eine erfolgreiche IWB-Integration.

Schlüsselwörter

Interaktives Whiteboard, IWB, Unterrichtsqualität, Medienkompetenz, Empirische Sozialforschung, Experteninterview, Lehrerprofessionalität, Digitalisierung, Unterrichtsgestaltung, Methodentriangulation, Schulentwicklung, Medienpädagogik, Unterrichtsvorbereitung, Lernplattformen, Qualitative Studie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die tatsächliche, unterrichtspraktische Nutzung von interaktiven Whiteboards an einem Gymnasium und analysiert, welche Rahmenbedingungen notwendig sind, um diese Technologie effektiv zur Verbesserung der Unterrichtsqualität einzusetzen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der technischen Einordnung des IWBs, der Analyse der Unterrichtspraxis durch Lehrkräfte, den Herausforderungen bei der Materialerstellung und der kritischen Reflexion über den Einsatz digitaler Medien.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, durch eine qualitative Analyse aufzudecken, welche spezifischen Rahmenbedingungen (wie Fortbildungen, technische Wartung oder Materialzugang) dazu führen, dass IWBs tatsächlich einen Mehrwert für das Lehren und Lernen bieten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Verfasserin nutzt eine qualitative Forschungsstrategie, konkret das leitfadenorientierte Experteninterview mit fünf Lehrkräften, kombiniert mit einer Methodentriangulation, um die Praxis mit quantitativen Daten aus der Fachliteratur abzugleichen.

Was behandelt der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Block zur Technik und Verbreitung der Boards sowie einen empirischen Block, in dem die Ergebnisse der Experteninterviews kategorisiert und ausgewertet werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Die Untersuchung lässt sich maßgeblich durch Begriffe wie Medienkompetenz, Lehrerprofessionalität, IWB-Nutzung, Unterrichtsgestaltung und empirische Sozialforschung beschreiben.

Wie wirkt sich die IWB-Nutzung konkret auf die Schüler aus?

Laut den Aussagen der befragten Lehrkräfte und der herangezogenen Studien steigt die Motivation und der Spaß der Schülerinnen und Schüler, zudem wird die Veranschaulichung komplexer Inhalte erleichtert.

Welche größte Barriere für Lehrkräfte bei der IWB-Nutzung wurde identifiziert?

Eine der zentralen Hürden ist der hohe Zeitaufwand für die Erstellung eigener interaktiver Materialien sowie die Unsicherheit bezüglich der Urheberrechtslage bei der Verwendung und Verbreitung dieser Inhalte.

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Details

Title
Kann die Unterrichtsqualität durch interaktive Whiteboards verbessert werden?
Subtitle
Eine empirische Studie an einem Gymnasium
College
University of Paderborn
Grade
1,5
Author
Freya Westermann (Author)
Publication Year
2015
Pages
72
Catalog Number
V309803
ISBN (eBook)
9783946458036
ISBN (Book)
9783946458241
Language
German
Tags
interaktive Whiteboards Medien empirische Studie Erziehungswissenschaften Fragebogen qualitative Forschung Gymnasium neue Medien Unterrichtsqualität Methoden
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Freya Westermann (Author), 2015, Kann die Unterrichtsqualität durch interaktive Whiteboards verbessert werden?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/309803
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