Bei der folgenden Ausarbeitung werden zunächst der Zusammenhang zwischen E-Fulfillment und E-Commerce vermittelt und Grundlegendes erklärt. Danach werden die Prozesse des Ful-fillment vorgestellt. Anschließend wird das Problem der letzten Meile erläutert und danach verschiedene Lösungskonzepte vorgestellt. Zum Ende wird dann noch ein Fazit gezogen, das einen Ausblick in die Zukunft werfen soll.
Ziel der vorliegenden Arbeit ist es die Bedeutung des Themas des E-Fulfillment für Online-Anbieter und dessen Zusammenhang mit dem Problem der letzten Meile aufzuzeigen. Dabei wird vor allem die B2C (Business to Consumer)- Logistik berücksichtigt. Zur Vereinfachung werden Waren immer als Pakete angenommen und es wird davon ausgegangen, dass sich die Pakete schon im Paketzentrum befinden.
Inhaltsverzeichnis
2 EINLEITUNG
3 GRUNDLAGEN
4 DIE PROZESSE DES FULFILLMENT
4.1 Auftragsmanagement
4.2 Lagerhaltung
4.3 Kommissionierung
4.3.1 Tourenplanung für die letzte Meile
4.4 Verpackung und Etikettierung
4.5 Versand
4.6 Sendungsverfolgung
4.7 Ankunft
4.8 Zahlungsabwicklung
4.9 Nachkaufservice
5 PROBLEMSTELLUNG - DAS PROBLEM DER LETZTEN MEILE
6 LÖSUNGSKONZEPTE FÜR DIE LETZTE MEILE
6.1 Synchrone Zustellsysteme/ Abstimmungskonzept
6.2 Asynchrone Zustellsysteme/ Entkopplungskonzept
6.2.1 Tower24
6.2.2 DHL Packstation
6.2.3 Pickpoint
6.2.4 Paketshopsystem
6.2.5 Paketboxsystem
6.3 Fallbeispiel AMAZON
6.4 Hub-and-Spoke-System
7 FAZIT
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Seminararbeit untersucht die Bedeutung des E-Fulfillment für Online-Händler und analysiert dabei insbesondere die logistischen Herausforderungen der sogenannten "letzten Meile" im B2C-Geschäft sowie existierende Lösungsansätze zur Effizienzsteigerung.
- Grundlagen des E-Commerce und E-Fulfillment
- Prozessketten der Auftragsabwicklung
- Herausforderungen der letzten Meile in der Distributionslogistik
- Vergleich von synchronen und asynchronen Zustellsystemen
- Strategien zur Optimierung der Retourenlogistik und Kostenminimierung
Auszug aus dem Buch
3.2 Lagerhaltung
Im Regelfall werden nur Waren angeboten, die bereits beim Online-Händler in großen Zentrallagern zur Verfügung stehen. Ein gutes Lagersystem enthält lückenlose Informationen über dessen Lagerobjekte. Strategien der Lagerplatzvergabe sowie Ein- und Auslagerungsstrategien bestimmen die Effizienz eines Lagers. Hier gibt es das chaotische System, bei dem nur der Computer überblickt, wo welche Produkte gelagert sind und das geordnete System, das allerdings nicht so kosteneffizient ist. Lager bei großen Online-Händlern sind so ausgestaltet, dass die Ein- und Auslagerungen termingenau, reibungslos und kostengünstig erfolgen können. In vielen Lägern werden bestimmte Servicefunktionen für die Abnehmer übernommen. Dazu gehören Preisauszeichnungen der Waren, eine besondere Verpackung oder zusätzliche Kontrollen von Produktmenge und -art. Teilweise werden diese Servicefunktionen auch von Logistik-Dienstleistern übernommen.
Zusammenfassung der Kapitel
2 EINLEITUNG: Die Arbeit vermittelt den Zusammenhang zwischen E-Commerce und E-Fulfillment und stellt das Problem der letzten Meile sowie die Struktur der Untersuchung vor.
3 GRUNDLAGEN: Dieser Abschnitt definiert den elektronischen Handel und das E-Fulfillment als unterstützende Dienstleistung für den Online-Handel.
4 DIE PROZESSE DES FULFILLMENT: Es werden die operativen Teilbereiche vom Auftragsmanagement über Lagerhaltung und Kommissionierung bis hin zum Nachkaufservice erläutert.
5 PROBLEMSTELLUNG - DAS PROBLEM DER LETZTEN MEILE: Hier wird analysiert, warum die Zustellung beim Endkunden der kostspieligste und ineffizienteste Teil der logistischen Prozesskette ist.
6 LÖSUNGSKONZEPTE FÜR DIE LETZTE MEILE: Das Kapitel vergleicht synchrone Abstimmungskonzepte und asynchrone Entkopplungssysteme (z.B. Packstationen, Paketshops) sowie moderne Netzstrukturen.
7 FAZIT: Abschließende Zusammenfassung der Bedeutung von Fulfillment-Lösungen und ein Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Bereich der Zustellung.
Schlüsselwörter
E-Fulfillment, E-Commerce, letzte Meile, Logistik, B2C, Distributionslogistik, KEP-Dienstleister, Auftragsmanagement, Tourenplanung, Zustellsysteme, Packstation, Retourenmanagement, Hub-and-Spoke, Online-Handel, Sendungsverfolgung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Seminararbeit?
Die Arbeit befasst sich mit der logistischen Abwicklung von Online-Bestellungen, dem sogenannten E-Fulfillment, mit Fokus auf der Problematik der "letzten Meile".
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die Themen umfassen Fulfillment-Prozesse, Lager- und Kommissionierstrategien, die Problematik der Zustellung an Endkunden sowie moderne Lösungsansätze wie Paketboxen oder Hub-and-Spoke-Systeme.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, die Bedeutung des E-Fulfillment für Online-Anbieter aufzuzeigen und den direkten Zusammenhang mit den Herausforderungen und Kosten der letzten Meile zu verdeutlichen.
Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse, der Auswertung bestehender Logistik-Modelle sowie der Untersuchung von Fallbeispielen und statistischen Daten zur Marktsituation.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Darstellung der Fulfillment-Prozessschritte und die anschließende kritische Analyse von Zustellkonzepten (synchron vs. asynchron) zur Effizienzsteigerung.
Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?
Wichtige Begriffe sind E-Fulfillment, letzte Meile, KEP-Dienstleister, Tourenplanung, Zustellkonzepte, Retourenmanagement und Supply-Chain-Optimierung.
Warum wird die letzte Meile als "Renditekiller" bezeichnet?
Die letzte Meile verursacht hohe Kosten durch geringe Dropfaktoren, gescheiterte Zustellversuche und hohe Retourenquoten, was die Handelsspanne massiv belastet.
Wie unterscheidet der Autor zwischen synchronen und asynchronen Zustellsystemen?
Synchrone Systeme (Abstimmungskonzept) zielen darauf ab, den Kunden persönlich bei der Übergabe anzutreffen, während asynchrone Systeme (Entkopplung) die Zustellung unabhängig von der Anwesenheit des Kunden ermöglichen.
Welche Rolle spielt das Amazon-Fallbeispiel?
Amazon dient als Beispiel für eine datengetriebene Logistikstrategie (Data-Mining), bei der Waren bereits vor der Bestellung in Bewegung gesetzt werden, um Wettbewerbsvorteile zu generieren.
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- Simon Hemmrich (Author), 2014, E-Fulfillment und E-Commerce. Grundlagen, Prozesse und Probleme, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/309873