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Data Mining und Industrie 4.0. Moderne Verfahren der Datenanalyse

Title: Data Mining und Industrie 4.0. Moderne Verfahren der Datenanalyse

Elaboration , 2015 , 22 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Simon Hemmrich (Author)

Business economics - Information Management
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Rückblickend gab es bisher drei industrielle Revolutionen. Die Industrialisierung begann um 1750 nach der Entwicklung der Dampfmaschine. Man spricht heute von der ersten industriellen Revolution. Mit der zweiten Revolution etwa im Jahre 1870 begann die Massenproduktion mit Hilfe von elektrischer Energie. Während dieser Zeit wurden elektrische Antriebe und Verbrennungsmotoren entwickelt. Hervorzuheben ist das Fließband von Henry Ford, das kennzeichnend für diese Entwicklung steht. Die dritte Revolution begann in den 60er Jahren. Zu dieser Zeit wurde durch Elektronik und Information- und Kommunikationstechnologien die Produktivität in den Fabriken erhöht.

Industrie 4.0 wurde als Zukunftsprojekt und strategischem Leuchtturm von der deutschen Innovationspolitik vorgeschlagen und entwickelt. Der Anteil der industriellen Produktion wird inzwischen als einer der bedeutenden Faktoren von Volkswirtschaften gesehen. Um den Standort Deutschlands in der Weltspitze zu verteidigen, versucht man diese industrielle Revolution zu verstehen und zu beschleunigen.

Gerade in Einzel- und Kleinserienfertig steigen die Anforderungen an die Produktion. Um dieser und der zunehmenden Komplexität zu begegnen, gehen immer mehr Unternehmen in ihren Datenbergen auf Schatzsuche. Die Möglichkeiten sind immens. Wer Rohdaten in Wissen verwandelt und richtig nutzt, kann sich einen großen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Doch was bringen die Daten für die einzelnen Fachbereiche und welche Herausforderungen müssen gemeistert werden? Man sucht in den Daten nach Mustern, Abhängigkeiten und Zusammenhängen, mit denen man Prognosen treffen kann. Beispielsweise möchte man das Verhaltensmuster eines Kunden vorhersagen.

Die Informationen in den Datenbanken der Unternehmen steigen mit der Zeit immer weiter an. Die Komplexität der vielfältigen Daten aus Produktion und Prozessen müssen soweit reduziert werden, dass sie echte Entscheidungshilfen oder andere Services bieten können. Zusätzlich sollen die Daten auch mobil abrufbar sein, ohne dass man die IT-Sicherheit vernachlässigen sollte. IT-Sicherheit und das Ownership of Data sind die großen Herausforderungen zu denen Lösungen erarbeitet werden müssen. Es bestehen die Chancen auf neue Geschäftsmodelle in diesen Bereichen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2.Hauptteil

2.1 Grundlagen

2.1.1 Internet der Dinge und Dienste

2.1.2 Das Konzept der digitalen Fabrik

2.1.3 Umsetzung Industrie 4.0

2.1.4 Big Data

2.1.5 Data Mining

2.2 Verbindung zwischen Data Mining und Industrie 4.0

2.2.1 Big Data wird zu Smart Data

2.2.2 Digitale Echtzeitabbildungen

2.2.3 Mobile Computing

2.2.4 Cyber-physische Systeme

2.2.5 Interaktion Mensch-Maschine

2.2.6 Intelligente Produktion

3. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die synergetischen Potenziale der Verknüpfung von Data Mining-Verfahren mit den technologischen Konzepten der Industrie 4.0, um angesichts zunehmender Produktkomplexität und Datenmengen Wettbewerbsvorteile durch datenbasierte Erkenntnisse in der Produktion zu erzielen.

  • Grundlagen der Industrie 4.0 und des Internets der Dinge
  • Methodische Anwendung von Data Mining zur Prozessoptimierung
  • Transformation von Big Data zu Smart Data in industriellen Kontexten
  • Die Rolle cyber-physischer Systeme und Mensch-Maschine-Interaktion
  • Herausforderungen der digitalen Transformation in der Produktion

Auszug aus dem Buch

2.1.5 Data Mining

Data Mining ist dem Business Intelligence unterzuordnen. „Der Begriff Data Mining beschreibt allgemein die Analyse umfangreicher Datenbestände (Big Data) zur Aufdeckung nicht-trivialer, geschäftsrelevanter und verständlicher Muster in Daten.“ Die Daten liegen in einem Data Warehouse oder in verteilten Datenbanken vor. Es werden bereinigte und vorverarbeitete Daten verwendet um dann mit geeigneten Algorithmen Datenmuster zu gewinnen. Die Anwendungsbereiche sind dabei vor allem Klassifikation, Clustern von Daten und Aufdecken von Abhängigkeiten. Dies geschieht überwiegend mit Clusterverfahren, Visualisierungstechniken zur Aufbereitung der Daten, Entscheidungsbaumverfahren, Zeitreihenanalysen und Assoziationsanalyse. Data Mining überprüft nicht nur manuell aufgestellte Hypothesen sondern erstellt auch eigene Hypothesen.

Data Mining-Verfahren agieren weitgehend selbstständig. Data Mining-Verfahren stellen Hypothesen über Zusammenhänge in Daten her, welche sich durch einen höheren Automatisierungsgrad auszeichnen. Das heißt, es ist keine intensive Interaktion mit dem Benutzer mehr notwendig. Nach der Hypothesenerzeugung erfolgt eine Hypothesenvalidierung. Im Anschluss daran werden die als gültig erkannten Ergebnisse zurückgegeben. Es gibt viele verschiedene Data Mining-Verfahren. Um die Analyse effizient zu gestalten, laufen die Verfahren oft auf Grundlage von bereits gewonnen Informationen ab. Es wird diverses Hintergrundwissen genutzt und früher errechnete Hypothesen verwendet, um den Rechenaufwand zu minimieren. Errechnete Hypothesen haben den Vorteil, dass man nicht die kompletten alten Daten benötigt. Bei der Hypothesenvalidierung kommt es zu einfachen Ja/Nein Entscheidungen oder auch zu Berechnungen von umfangreichen komplexeren Sachverhalten. Zum Schluss wird das errechnete Ergebnis zurückgegeben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Dieses Kapitel erläutert die historische Entwicklung der industriellen Revolutionen und den aktuellen Wettbewerbsdruck, der Unternehmen zur Digitalisierung zwingt.

2.Hauptteil: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Industrie 4.0 sowie die spezifischen Verbindungspunkte zum Data Mining detailliert dargelegt.

2.1 Grundlagen: Dieses Kapitel definiert die Basiskonzepte wie das Internet der Dinge, die digitale Fabrik und die Relevanz von Big Data für die moderne Produktion.

2.1.1 Internet der Dinge und Dienste: Behandelt die Vernetzung physischer Objekte und deren Bedeutung für eine intelligente Produktion in einer Smart Factory.

2.1.2 Das Konzept der digitalen Fabrik: Beschreibt das Zusammenwirken cyber-physischer Systeme und deren Fähigkeit zur Selbstoptimierung innerhalb einer lernenden Fabrik.

2.1.3 Umsetzung Industrie 4.0: Erörtert die langfristige Realisierung der Industrie 4.0 durch vertikale und horizontale Integration sowie technologische Hauptinnovationen.

2.1.4 Big Data: Analysiert die Herausforderungen der massiven Datensammlung aus verschiedenen Quellen und die Notwendigkeit strukturierter Informationsarchitekturen.

2.1.5 Data Mining: Erklärt die Verfahren zur automatisierten Aufdeckung geschäftsrelevanter Muster in großen Datenbeständen zur Entscheidungsunterstützung.

2.2 Verbindung zwischen Data Mining und Industrie 4.0: Dieses Kapitel beleuchtet, wie Data Mining konkret zur Lösung von Herausforderungen in vernetzten Produktionsumgebungen beiträgt.

2.2.1 Big Data wird zu Smart Data: Beschreibt den Veredelungsprozess von Rohdaten zu nutzbaren Informationen für die intelligente Prozesssteuerung.

2.2.2 Digitale Echtzeitabbildungen: Fokus auf die Möglichkeiten, Produktionsprozesse virtuell abzubilden und in Echtzeit zu analysieren sowie zu steuern.

2.2.3 Mobile Computing: Erläutert die Rolle mobiler Endgeräte bei der flexiblen Datenverfügbarkeit und Interaktion innerhalb des Unternehmens.

2.2.4 Cyber-physische Systeme: Beschreibt das Zusammenwirken von Sensorik, Aktorik und Software sowie den Mehrwert kollaborativer Produktivität.

2.2.5 Interaktion Mensch-Maschine: Analysiert die veränderte Rolle des Menschen bei der Zusammenarbeit mit intelligenten Robotern und Assistenzsystemen.

2.2.6 Intelligente Produktion: Diskutiert die autonome Koordination von Produktionsabläufen durch informationsführende Produkte und optimierte Materialflüsse.

3. Ausblick: Dieses Kapitel bewertet die Risiken und Zukunftsaspekte der Industrie 4.0, insbesondere hinsichtlich Datensicherheit, Qualifikationsanforderungen und gesellschaftlicher Auswirkungen.

Schlüsselwörter

Industrie 4.0, Data Mining, Big Data, Smart Factory, Cyber-physische Systeme, Digitale Fabrik, Smart Data, Vernetzung, Prozessoptimierung, Automatisierung, Echtzeitabbildung, Mensch-Maschine-Interaktion, Produktion

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Integration moderner Datenanalyseverfahren in den Kontext der vierten industriellen Revolution, um Produktionsprozesse effizienter und intelligenter zu gestalten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die technologischen Säulen der Industrie 4.0, die Herausforderungen durch Big Data sowie die Anwendung von Data Mining zur Generierung von Wettbewerbsvorteilen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Data Mining-Verfahren genutzt werden können, um die Komplexität in der modernen Produktion zu beherrschen und aus vorhandenen Datenbergen wertvolles Wissen zu extrahieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse und die Synthese bestehender Konzepte zu Industrie 4.0, Data Mining und cyber-physischen Systemen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die technologischen Grundlagen und die spezifische Verbindung zwischen Data Mining und industriellen Anwendungen wie Echtzeitabbildungen und intelligenter Produktion.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Typische Begriffe sind Industrie 4.0, Smart Factory, Data Mining, Cyber-physische Systeme, Big Data und digitale Transformation.

Wie unterscheidet sich Industrie 4.0 von vorherigen Revolutionen?

Im Gegensatz zu früheren Revolutionen, die auf Mechanisierung oder Elektrizität basierten, steht Industrie 4.0 für die intelligente Vernetzung und Selbstoptimierung auf Basis von Daten.

Welche Rolle spielt der Mensch in der intelligenten Fabrik?

Trotz hoher Automatisierung bleibt der Mensch ein zentraler Produktionsfaktor, wobei sich seine Aufgaben durch Assistenzsysteme und neue Qualifikationsanforderungen stark verändern.

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Details

Title
Data Mining und Industrie 4.0. Moderne Verfahren der Datenanalyse
College
Heilbronn University; Künzelsau
Course
Wahlpflichtfach
Grade
1,3
Author
Simon Hemmrich (Author)
Publication Year
2015
Pages
22
Catalog Number
V309891
ISBN (eBook)
9783668082625
ISBN (Book)
9783668082632
Language
German
Tags
Industrie 4.0 Internet der Dinge Big Data Smart Data CPS Cyber-physische Systeme Intelligente Produktion Zukunftsvision Data Mining digitale Fabrik Hypothesenerzeugung Informationsauswertung industrielle Revolution
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Simon Hemmrich (Author), 2015, Data Mining und Industrie 4.0. Moderne Verfahren der Datenanalyse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/309891
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