Religion als Lebensfrage, Gott als Lebensantwort? Oder: Die Religion als falsche Übersetzerin

Analysiert an den Dramen "Emilia Galotti" und "Nathan der Weise" von Gotthold Ephraim Lessing


Hausarbeit, 2014
26 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung ...3

2. Hauptteil ...5
2.1 Analyse des Entscheidungsprozesses Odoardos mit Einbezug der Themen Religion und Gott ...5
2.1.1 Allgemeine Anmerkungen zum Entscheidungsprozess an sich ...5
2.1.2 Analyse: Fünfter Akt, zweite Szene ...7
2.1.3 Analyse: Fünfter Akt, vierte Szene ...10
2.1.4 Analyse: Fünfter Akt, sechste Szene ...12
2.1.5 Zusammenführung der Ergebnisse der einzelnen Szenen ...13
2.2 Blick auf das gesamte bürgerliche Trauerspiel: Welche Funktion haben Religion und Gott? ...14
2.3 Das Nachdenken Odoardos über Religion und Gott im Vergleich zum Nachdenken über diese Phänomene bei Nathan der Weise – Wo liegen die Unterschiede? ...19

3. Zusammenfassung und Fazit ...24

Literaturverzeichnis ...26

1. Einleitung

„Da sprach Jesus […]: ´So geh hin und tu desgleichen!´“ (Lk 10,37) – Können wir eben durch dieses Bibelzitat hindurch Gott erblicken?

In dieser Arbeit sollen die Dramen Emilia Galotti und Nathan der Weise unter den Gesichtspunkten Religion und Gott analysiert werden. Diese beiden facettenreichen Komplexe bilden das Grundgerüst meiner Interpretation. Es sind zwei Themen, die jeder Interpret nach seiner persönlichen Auffassung beleuchtet und sie so seiner Anschauung Untertan werden lässt. Je nach subjektivem Empfinden werden sie anders behandelt und beurteilt. So stellt meine Arbeit nur eine von unzähligen möglichen Interpretationen dar.

Im ersten Kapitel des Hauptteils wird Odoardos Entscheidungsprozess sowohl im Generellen als auch mit einem speziellen Einbezug der Themen Religion und Gott behandelt werden. Welche Rolle spielen diese Themen in dieser Entscheidungssituation? In welchem Verhältnis stehen sie zueinander? Im zweiten Kapitel wird der Blick auf das gesamte bürgerliche Trauerspiel gerichtet: Welche Funktion haben Religion und Gott in dessen Gesamtzusammenhang? Im letzten Kapitel des Hauptteils kommt die eigentliche Relevanz des Themas zum Vorschein. Dort werden mittels eines Vergleichs der beiden Dramen zwei sich grundlegend unterscheidende Ansichten hinsichtlich der Themen Religion und Gott ans Licht gebracht und vor allem die unendlich großen Differenzen zwischen diesen beiden Komplexen aufgedeckt werden. Eine letzte kapitelübergreifende und zentrale Frage: Bringt uns das von mir im Folgenden als gelehrte Religion bezeichnete Phänomen Gott näher, setzt es uns zu Gott über oder sorgt es für einen unüberbrückbaren Abgrund zwischen ihm und uns?

Formal anzumerken ist, dass es sich in den Dramen um eine literarische Konstruktion der Darstellung der Themen Religion und Gott handelt, also ein rein fiktives Bild kreiert wird, mit dem es gilt, die Realität nicht zu überstürzt widerzuspiegeln. Jedoch bietet es sich aus Gründen des damaligen Umbruchs in Richtung eines aufklärerischen Denkens an, eine Brücke zur Realität zu schlagen und von einer Reflektion der sich verändernden Wirklichkeit in den Dramen auszugehen.

Über die Methodik meiner Analyse ist zu sagen, dass sie auf der des Sinnverstehens, der Hermeneutik beruht. Es geht in erster Linie darum, den Text nicht mehr als reinen Text zu betrachten, sondern diese „buchstäbliche Oberfläche zu durchstoßen, um dahinter einen höheren oder tieferen Sinn […] freizulegen“[1] und sich außerdem stets vom Erkenntnisinteresse leiten zu lassen. Am Anfang jedes Kapitels werden einzelne Teile untersucht werden, um diese anschließend zu einem Ganzen mittels abschließender Aussagen zusammenzuführen. So wird „das Textganze als Zusammenhang von Einzelnem auf[ge]fasst.“[2]

Sowohl die Themen des Inhaltlichen als auch des Formalen wurden nun eckpunktartig angerissen, sodass im Folgenden mit der Interpretation begonnen werden kann.

2. Hauptteil

2.1 Analyse des Entscheidungsprozesses Odoardos mit Einbezug der Themen Religion und Gott

2.1.1 Allgemeine Anmerkungen zum Entscheidungsprozess an sich

Odoardos insgesamt langen und ausführlichen aktiv ausgeführten Entscheidungsprozess gilt es ebenso ausgedehnt und detailliert mittels passiven Nachdenkens über dessen Aussage zu untersuchen. So hat sowohl der Protagonist als auch der Leser seine Aufgabe zu bewältigen.

Rein formal betrachtet wird der gesamte Entscheidungsprozess Odoardos in drei durch verschiedene Dialoge zwischen Marinelli, dem Prinzen und ihm selbst getrennte Monologe, zu deren Zeitpunkt sonst keine andere Figur auf der Bühne ist, gehalten. Diese werden in den folgenden drei Kapiteln getrennt voneinander behandelt werden, um sie schlussendlich in einer Zusammenführung wieder zu einem gesamten Prozess werden zu lassen.

Vorab anzumerken ist, dass dieser Entscheidungsprozess der gewichtigste des gesamten Dramas ist und Odoardo dadurch, wie Stahl schreibt, „in den Mittelpunkt des tragischen Geschehens“[3] rücke. Er ist der Grund dafür, dass aus dem Stück Emilia Galotti ein tragisches wird – er ist eine Schlüsselfigur und ein Scharnier, denn „[v]on ihm hängen nun die entscheidenden Entschlüsse und Handlungen ab“[4].

Zur Einführung in den Entscheidungsprozess ist zuerst zu nennen, welche Entscheidung diesem Prozess folgen wird beziehungsweise um welche Art der Entscheidung es sich handelt. Der Grund, der diesen Entscheidungsprozess zustande kommen lässt, ist die Hauptfigur des Dramas Emilia Galotti, die Tochter Odoardos. Bei der Entscheidung selbst geht es um das genaueste Abwägen zweier für Odoardo höchst erregender Überlegungen: Räche ich mich am Prinzen, dem Verführer meiner Tochter und dem mittelbaren Mörder meines zukünftigen Schwiegersohnes? Oder stelle ich meine Tochter in den Mittelpunkt und opfere mich als „Tugendwächter“[5] – als Mörder? – und überlasse das Rächen Gott? Zur ersten Frage ist anzumerken, dass er ein unwiderstehlich subjektives Verlangen danach hat, „die Frucht seines[des Prinzen] Verbrechens“[6], Emilia, dem Prinzen unerreichbar zu machen. Aber die zweite Frage betreffende gesellschaftlich äußerst wichtige Tugend, die objektiv und allgemein gültige Moral wiegt genauso viel, sodass beide Gedanken sich die Waage halten. Für die Entscheidung erschwerend kommt sowohl das in die Enge Getriebensein Odoardos hinzu als auch die Angst davor, Emilia umzubringen; also die Angst vor dem außerhalb der Norm und innerhalb des individuellen Denkens liegenden Gewissens. Die Gefühle seines inneren Kampfes sind nicht auf den ersten Blick anhand des puren Textes ersichtlich, sondern können nur aus der vorherrschenden ungebändigten Stimmung und der Zerrissenheit Odoardos – ausgedrückt durch Wortwahl, Syntax und Regieanweisungen – die eine große Unsicherheit, Unschlüssigkeit und eine gewisse psychische Hektik vermittelt, heraus vermutet werden. Indizien für die gerade beschriebene Stimmung sind zum Beispiel Intensivierungen und Repetitionen: „Von einer Eifersüchtigen; von einer für Eifersucht Wahnwitzigen“[7]; „Schon wieder; schon wieder rennet der Zorn mit dem Verstande davon“[8]; „Ah! er will meine Hand; er will sie“[9]. Von diesem oben genannten exakten Abwägen der verschiedenen Gedanken – in diesem Fall Odoardos ausführliches Nachdenken über subjektive Rache versus objektive Tugend – spricht auch Steinmetz passend zu den hier zentralen Szenen hinsichtlich des gesamten Dramas: „Es ist, als prüften die Sprecher die Gültigkeit ihrer Denkinhalte in ihren Formulierungen, als wagten sie erst dann eine Entscheidung zu treffen, wenn sie alle Pros und Contras […] ausprobiert haben.“[10] Seiner daran anknüpfenden optimistischen und rein theoretisch auch richtigen Behauptung zufolge, würde der Zuschauer nirgends mit bereits vollzogenen Entscheidungen konfrontiert, „sondern […] so gut wie überall zum unmittelbaren Zeugen ihrer Genese“[11] und gewinne „daher bis ins Detail Einsicht in die jeweils individuellen Entscheidungsvorgänge“[12]. Die Rede ist also von persönlichen Entscheidungen wie auch der zu behandelnde Prozess eine darstellt. Steinmetz geht noch weiter und meint, jeder Entschluss würde „mit einer sprachlichen Vor- und Entstehungsgeschichte versehen“[13], was dazu führe, dass das „erreichte Resultat […] zu einem scheinbar logischen und notwendigen“[14] würde. Weiter heißt es: „Alles, was geschieht, erhält dadurch den Charakter des Notwendigen, mindestens aber den des Schlüssigen und Richtigen.“[15] Für all diese Tatsachen seien „die Prinzipien der Lessingschen Sprach- und Dialogführung verantwortlich“[16]. Die Basis Steinmetz´ Bemerkungen sind zusammenfassend die rein sprachlichen Komponenten des Dramas, die eben nicht die Semantik und das Sinnverstehen des Ganzen beschreiben, sondern auf die Ebene der Syntax abzielen. Diese hierarchisch gesehen unterhalb liegende Ebene, die ohne Zweifel als Steigbügel fungiert, um auf die oberhalb liegende des Sinnverstehens zu kommen, läuft meiner Meinung nach Gefahr, mit solch klaren und überzeugenden Worten zu sehr glorifiziert zu werden. Diese Behauptung stelle ich auf, weil die Ebene der Syntax offensichtlich eben doch zu wenig Hilfe darstellt, um schnell und erfolgreich auf die tiefere Ebene zu gelangen – durch welchen Schritt ja erst eine Interpretation entsteht. Auch bei Nisbet heißt es: „Obwohl das Stück eines der am intensivsten interpretierten von allen deutschen Dramen ist, ist man sich von der Uraufführung bis heute niemals über ihren Sinngehalt einig gewesen.“[17] Der folgende Satz trifft exakt meine oben formulierten Gedanken: „[…] die Klarheit von Lessings Dialogen dient offenbar nur dazu, die Schwierigkeit der Probleme zu maskieren, die ihnen zugrunde liegen.“[18] Würde allein schon die syntaktische Beschaffenheit des Textes die ganze Handlung im Drama vollends verständlich erklären, wären alle Interpretationen zu Emilia Galotti überflüssig; im Übrigen auch diese Analyse zu Odoardos Entscheidungsprozess. Dieser kritisierende Aspekt soll jedoch nur am Rande erwähnt bleiben. Die wichtigsten Dinge, die übergreifend alle drei Monologteile betreffen, wurden in diesem Abschnitt genannt oder erklärt, sodass im Folgenden nun die drei zu behandelnden Szenen einzeln ins Zentrum gerückt werden können.

2.1.2 Analyse: Fünfter Akt, zweite Szene

Odoardos erster zum Entscheidungsprozess gehörender Monolog ist auf den ersten Blick ein Erguss aus vielen fast zusammenhangloser Worte. Der Leser hat den Eindruck, als würde der Protagonist seine Worte als Puzzleteile vieler verschiedener, sich zunächst in kleinen Gruppen zusammenfinden müssender Puzzles, aussprechen. Der Betrachtende wird zwar durch diesen Monolog unmittelbar in die Gedankenwelt Odoardos eingelassen, das äußere Kommunikationssystem ist also schneller und direkter als das innere und die Informationsvergabe hervorragend, was jedoch – salopp gesagt – nicht viel bringt, wenn auch in der Gedankenwelt der Figur selbst das Chaos herrscht. Durch dieses wilde Gedankenchaos schimmert eine „brausende Unbesonnenheit“[19] und eine „wachsende Unschlüssigkeit“[20], die laut Stahl für die Entwicklung des fünften Aktes verantwortlich sei.[21]

Anfangs möchte sich Odoardo beruhigen und ist deshalb froh, dass „[n]och niemand hier“[22] ist. Er hat nämlich nicht vor, als unseriöser „brausender Jünglingskopf mit grauen Haaren“[23] gesehen zu werden. Seine anschließende Wut zielt auf ihn selbst, denn er schiebt es auf sein Eingehen auf Orsinas Verlangen danach, den Prinzen zu rächen, dass er sich jetzt in einer solchen prekären Lage befindet: „Und doch ließ ich mich fortreißen: und von wem? Von einer Eifersüchtigen […].“[24]

Nachdem er sich vorübergehend etwas gefasst hat, lautet seine zentrale Frage:Gewähre ich der allgemein objektiv wichtigen Tugend oder dem persönliche Streben nach Rache Vorrang?

Beim Betrachten des mittleren Teils der Szene – also dieses Abschnittes, indem er sich beruhigt und einen klaren Gedanken gefasst zu haben scheint – scheint sich dies zu klären und es entsteht der Eindruck, als ob er genau wüsste, was er zu tun hätte: „Was hat die gekränkte Tugend mit der Rache des Lasters zu schaffen? Jene allein hab ich zu retten.“[25]

Mit dieser eindeutigen Zwischenentscheidung, die zwar aufs Ganze betrachtet durch die herrschende Aufregung nicht als wirklich geistig hellwacher Entschluss angesehen werden kann, entscheidet sich Odoardo in die Zukunft blickend für die Ermordung seiner Tochter und die damit verbundene Tugendrettung. Oder wie Stahl es ausdrückt: „Also tritt er nun dem Prinzen nicht als Rächer entgegen, sondern als der Vater, der sein Kind retten will.“[26]

Das Wort retten in einem solchen Zusammenhang in einer zeitgemäßen Interpretation zu schreiben, ist für mich eine so unbegreifliche Sache, dass ich nicht im Stande bin Worte für meine Gefühle zu finden. Es geht hier wortgetreu gesprochen doch um die Rettung der gekränkten Tugend, die auch unmittelbar auf Odoardo selbst als oberstes Familienmitglied ihre Schatten wirft und eben nicht um die Rettung Emilias. Meiner Meinung entsprechend schreibt Nisbet: „[…] Odoardo [tötet] seine Tochter lediglich, um ihre Tugend zu bewahren.“[27]

Bereits Lessing beschrieb Odoardo in einem Brief an Nicolai „in seinem ersten Plan für das Stück […] als einen Vater […], ´dem seiner Tochter Tugend werter ist, als ihr Leben´[…].“[28]

Das ist auch meiner Meinung nach, worum es ihm an erster Stelle geht – allem voran um ihre Tugend und damit verbunden um seineEhre.

[...]


[1] Rolf Selbmann: Kafka als Hermeneutiker. Das Urteil im Zirkel der Interpretation. In: Oliver Jahraus/ Stefan Neuhaus (Hg): Kafkas „Urteil“ und die Literaturtheorie. Zehn Modellanalysen. Stuttgart 2002, S. 36.

[2] Ebd., S. 38.

[3] Ernest Ludwig Stahl: Lessing. Emilia Galotti. In: Benno von Wiese (Hg): Das deutsche Drama I. Vom Barock bis zur Romantik. Interpretationen. 28.-30. Tausend. Düsseldorf 1980, S. 110.

[4] Ebd., S. 111.

[5] Gerhard Bauer: Gotthold Ephraim Lessing: “Emilia Galotti“. München 1987, S. 33.

[6] Gotthold Ephraim Lessing: Emilia Galotti. Ein Trauerspiel in fünf Aufzügen. Durchgesehene Ausgabe. Stuttgart 2001, S. 75.

[7] Ebd., S. 75.

[8] Ebd., S. 77.

[9] Ebd., S. 83.

[10] Horst Steinmetz: Emilia Galotti. In: Interpretationen. Lessings Dramen. Stuttgart 1987, S. 94.

[11] Ebd., S. 92.

[12] Ebd., S. 92f.

[13] Ebd., S. 94.

[14] Ebd., S. 94.

[15] Ebd., S. 95.

[16] Ebd., S. 93.

[17] Hugh Barr Nisbet: Lessing. Eine Biographie. München 2008, S. 638.

[18] Ebd., S. 638.

[19] Stahl: Emilia Galotti, S. 111.

[20] Ebd., S. 111.

[21] Vgl. ebd., S. 111.

[22] Lessing: Emilia Galotti, S. 75.

[23] Ebd., S. 75.

[24] Ebd., S. 75.

[25] Ebd., S. 75.

[26] Stahl: Emilia Galotti, S. 112.

[27] Nisbet: Lessing, S.639.

[28] Ebd., S. 654.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten

Details

Titel
Religion als Lebensfrage, Gott als Lebensantwort? Oder: Die Religion als falsche Übersetzerin
Untertitel
Analysiert an den Dramen "Emilia Galotti" und "Nathan der Weise" von Gotthold Ephraim Lessing
Hochschule
Eberhard-Karls-Universität Tübingen
Note
1,3
Autor
Jahr
2014
Seiten
26
Katalognummer
V310013
ISBN (eBook)
9783668087316
ISBN (Buch)
9783668087323
Dateigröße
518 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
religion, übersetzerin, gott, lessings, emilia, galotti, nathan, weise
Arbeit zitieren
Tanja Schill (Autor), 2014, Religion als Lebensfrage, Gott als Lebensantwort? Oder: Die Religion als falsche Übersetzerin, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/310013

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