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Konzeption und Entwicklung eines Event/Action-Mechanismus zur Kommunikation mit mobilen Endgeräten

Title: Konzeption und Entwicklung eines Event/Action-Mechanismus zur Kommunikation mit mobilen Endgeräten

Diploma Thesis , 2004 , 115 Pages , Grade: 2.0

Autor:in: Stefan Göbel (Author)

Computer Science - Internet, New Technologies
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Summary Excerpt Details

Auf die heutigen Logistikdienstleister kommen, verglichen mit früheren Jahren, eine Menge von gestiegenen Anforderungen zu, die sie bewältigen müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. So stehen sie unter einem enormen Preisdruck durch den Wegfall von Tarifbindungen und Preisuntergrenzen sowie einer erhöhten Anzahl von Mitbewerbern vor allem aus osteuropäischen Staaten [ErKo01]. Der Preisdruck wird sich durch die neue LKW-Maut noch mehr verschärfen.
Durch die zunehmende Verbreitung des E-Commerce müssen immer kleinere Losgrößen transportiert werden, häufig direkt zu den Endkunden. Dieses erfordert eine höhere Flexibilität in der Disposition und Transportdurchführung [ErKo01]. Auch die Erfüllung individueller Kundenwünsche nimmt eine immer größer werdende Bedeutung für das Speditionsgewerbe ein. Es ist wichtig, dass flexibel auf kurzfristige Anforderungen reagiert wird [ErKr02]. Außerdem erwarten Kunden mittlerweile fast selbstverständlich zeitnahe Informationen über den Auftragsfortschritt sowie die Möglichkeit der Sendungsverfolgung.

Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, ist es nötig, die Disposition und Transportdurchführung flexibler zu gestalten und sie durch den Einsatz zeitnaher Informations- und Kommunikationssysteme zu unterstützen. Zeitnah bedeutet, dass die Fahrer ihren Auftragsfortschritt ständig dokumentieren, und dieses den Disponenten sofort mitteilen bzw. er ihnen sofort übermittelt wird. So ist es z.B. für den Disponenten wichtig zu erfahren, dass eine Annahmeverweigerung beim Empfänger aufgetreten ist, da die auf dem Fahrzeug verbliebene Ware den weiteren Arbeitsfortschritt behindert. Ist der Disponent gezwungen, diese Informationen aktiv zu beschaffen, wird er in seiner Flexibilität erheblich eingeschränkt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

1.1 SpiW – Mobile Spedition im Web

1.2 Architektur des SpiW-Kommunikationssystems

1.2.1 Fachliche Architektur

1.2.2 Systemtechnische Architektur

1.2.3 Softwaretechnische Architektur

1.3 Aufgabenstellung

1.4 Vorgehensweise

1.5 Rahmenbedingungen

2 Event/Action-Mechanismus

2.1 Begriffe

2.1.1 Event

2.1.2 Event-Listener

2.1.3 Event-Modell

2.2 Anforderungen

2.2.1 Übertragung aller Daten

2.2.2 Erweiterbarkeit / Flexibilität

2.2.3 Anpassbarkeit

2.2.4 Zuverlässigkeit

2.2.5 Sicherheit

2.2.6 Geringe Datenmenge

2.2.7 Schnelligkeit

2.2.8 Skalierbarkeit

2.2.9 Plattformunabhängigkeit

2.3 Lösung

2.3.1 Optimale Granularität

2.3.2 SpiwEvent

2.3.3 Event-Modell

2.3.4 Mapping von Ereignissen nach Aktionen

3 Beschreibung des XML-Datenformats

3.1 Motivation

3.2 DTD

3.3 XML Schema

3.4 Vergleich

3.5 XML Schema für SpiwEvent

4 Data-Binding

4.1 Motivation

4.2 Grundkonzept

4.2.1 Klassengenerierung

4.2.2 Marshalling

4.2.3 Unmarshalling

4.3 Data-Binding-Frameworks

4.4 Low-Level APIs

4.4.1 DOM

4.4.2 SAX

4.4.3 Vergleich

4.5 Umsetzung des individuellen Data-Binding

4.5.1 XmlReader

4.5.2 XmlWriter

5 Übertragung der XML-Daten

5.1 Auswahl des Übertragungsweges

5.2 Web Service Grundlagen

5.2.1 SOAP

5.2.2 WSDL

5.2.3 Lebenszyklus eines ASP.NET XML Web Services

5.2.4 Die push/pull-Problematik

5.2.5 Bewertung

5.3 Erstellen eines ASP.NET XML Web Services

5.4 Erstellen des SpiW-Web Services

5.4.1 Methoden des Web Services

5.4.2 Umwandlung der Datentypen

5.4.3 WSDL-Beschreibung des SpiW-Web Services

5.4.4 Alternative Methoden

5.4.5 Aktualisiertes Klassendiagramm

5.5 Erstellen einer Client-Anwendung

5.6 Sicherheit

5.6.1 SSL

5.6.2 Windows-Authentifizierung

5.6.3 SOAP-Header

5.7 Alternativen zu XML Web Services

5.7.1 .NET Remoting

5.7.2 Sockets

6 Zusammenfassung und Ausblick

6.1 Erfüllung der Anforderungen

6.1.1 Übertragung aller Daten

6.1.2 Erweiterbarkeit / Flexibilität

6.1.3 Anpassbarkeit

6.1.4 Zuverlässigkeit

6.1.5 Sicherheit

6.1.6 Geringe Datenmenge

6.1.7 Schnelligkeit

6.1.8 Skalierbarkeit

6.1.9 Plattformunabhängigkeit

6.2 Besonderheiten bei der Implementierung

6.2.1 Validierung

6.2.2 Dynamisches Laden der Event-Handler

6.3 Ausblick

6.3.1 Die Zukunft der Web Services

6.3.2 Die Zukunft des .NET Frameworks

6.3.3 Weiterer Forschungsbedarf

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption und Entwicklung eines flexiblen Event/Action-Mechanismus (EAM), der eine effiziente Kommunikation von Geschäftsdaten zwischen heterogenen Systemen und mobilen Endgeräten ermöglicht. Das primäre Ziel ist es, ein erweiterbares System auf XML-Basis unter Verwendung des .NET Frameworks zu schaffen, das die Anforderungen an logistische Prozesse erfüllt.

  • Entwicklung eines plattformunabhängigen Event-Modells auf Basis von XML.
  • Implementierung eines effizienten Data-Binding-Konzepts für C#-Objekte.
  • Konzeption der Event-Action-Mapping-Logik zur automatisierten Verarbeitung von Geschäftsobjekten.
  • Integration der Lösung mittels Web Services unter Einhaltung von Sicherheitsstandards.
  • Nachweis der Praktikabilität durch einen prototypischen Aufbau im SpiW-Forschungsprojekt.

Auszug aus dem Buch

2.3.4 Mapping von Ereignissen nach Aktionen

Aus den in 2.2 ausgeführten Anforderungen ergibt sich, dass ein flexibles und ohne großen Aufwand erweiterbares und änderbares Mapping-Verfahren benötigt wird. Je nachdem, welches Event gerade auftritt, müssen bestimmte Aktionen angestoßen werden. Diese Aktionen finden in einem Event-Handler statt, der wiederum von einem der Event-Listener aufgerufen wird. Die Aktionen könnte sich im Laufe einer Software-Evolution ändern (es wäre z.B. denkbar, dass eine andere Datenbank angebunden werden soll), oder es kommen weitere Aktionen dazu. Somit wäre es sicherlich wünschenswert, den Event-Handler einfach auszutauschen, oder aber wenigstens leicht zu modifizieren.

Es existiert ein Entwurfsmuster, das bei diesem Problem anwendbar ist. Es heißt „Strategy“ und definiert eine Familie von Algorithmen, wobei jeder dieser Algorithmen einzeln gekapselt wird und somit austauschbar ist. Je nach Situation kann dann ein anderer Algorithmus angewendet werden [GHJV95].

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Vorstellen des SpiW-Forschungsprojekts, der Architektur des Kommunikationssystems und der allgemeinen Rahmenbedingungen für die Arbeit.

2 Event/Action-Mechanismus: Detaillierte Spezifikation der Event-Begriffe, der Anforderungen an den Mechanismus und das Design des Event-Modells.

3 Beschreibung des XML-Datenformats: Untersuchung und Auswahl eines Dokumentenmodells (XML Schema) zur formalen Definition der zu übertragenden Daten.

4 Data-Binding: Erläuterung der Prozesse zur Abbildung von XML-Daten auf C#-Objekte unter Berücksichtigung von Low-Level APIs wie XmlReader.

5 Übertragung der XML-Daten: Implementierung der Kommunikation mittels Web Services, inklusive Sicherheitsaspekten und der Client-Anbindung.

6 Zusammenfassung und Ausblick: Evaluation der Zielerreichung sowie Analyse zukünftiger Trends bei Web Services und dem .NET Framework.

Schlüsselwörter

Event/Action-Mechanismus, XML, Web Services, .NET Framework, C#, Data-Binding, SpiwEvent, Logistik, Prozessintegration, SOAP, WSDL, XML Schema, Event-Modell, Middleware, Kommunikation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Diplomarbeit widmet sich dem Entwurf und der prototypischen Realisierung eines Event/Action-Mechanismus für die Logistikbranche, um Daten zwischen Server-Systemen und mobilen Endgeräten wie PDAs auszutauschen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der XML-basierten Datenmodellierung, dem Data-Binding zwischen Objekten und XML sowie der Übertragung dieser Daten via ASP.NET Web Services.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Hauptziel ist die Schaffung einer flexiblen und erweiterbaren Infrastruktur, die es ermöglicht, Geschäftsobjekte und Ereignisse standardisiert zwischen verschiedenen Systemkomponenten zu übertragen und dort spezifische Aktionen auszulösen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden gängige Entwurfsmuster wie „Strategy“ und „Flyweight“ in einem objektorientierten Designkontext angewendet, um eine modulare und wartbare Softwarearchitektur zu etablieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Spezifikation des Event-Modells, der Definition des XML-Datenformats, der technischen Umsetzung des Data-Bindings mittels .NET-Klassen und der Integration der Web-Service-Kommunikation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie XML, Web Services, .NET Framework, Event-Handling, Data-Binding und mobile Speditionslogistik definiert.

Warum ist der Einsatz von XML Schema gegenüber DTD zu bevorzugen?

XML Schema bietet eine XML-basierte Syntax, unterstützt Namensräume und erlaubt eine deutlich präzisere Definition von Datentypen, was für die komplexe Struktur der Speditionsereignisse essenziell ist.

Welche Herausforderung ergab sich bei der Arbeit mit dem Compact Framework?

Das .NET Compact Framework unterstützt bestimmte Funktionalitäten zur automatischen Validierung und dynamischen Klasseninstanziierung (Activator-Klasse) nicht, was manuelle Implementierungen oder den Einsatz von Präprozessordirektiven erforderte.

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Details

Title
Konzeption und Entwicklung eines Event/Action-Mechanismus zur Kommunikation mit mobilen Endgeräten
College
University of Dortmund  (Lehrstuhl für Software-Technologie)
Grade
2.0
Author
Stefan Göbel (Author)
Publication Year
2004
Pages
115
Catalog Number
V31006
ISBN (eBook)
9783638321433
ISBN (Book)
9783668148604
Language
German
Tags
Konzeption Entwicklung Event/Action-Mechanismus Kommunikation Endgeräten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stefan Göbel (Author), 2004, Konzeption und Entwicklung eines Event/Action-Mechanismus zur Kommunikation mit mobilen Endgeräten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/31006
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