Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › BWL - Sonstiges

Psychische Belastungen im Berufsalltag. Eine Herausforderung für die betriebliche Gesundheitsförderung

Titel: Psychische Belastungen im Berufsalltag. Eine Herausforderung für die betriebliche Gesundheitsförderung

Hausarbeit , 2015 , 32 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Dr. med. Patrick Dißmann (Autor:in)

BWL - Sonstiges
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Thematik „Psychische Belastung im Berufsalltag – eine Herausforderung für die betriebliche Gesundheitsförderung“ am Beispiel des Arbeitsumfeldes einer Notaufnahme eines Krankenhauses.

Im zweiten Kapitel werden daher zunächst die Grundlagen zum Verständnis der Begriffe psychische Belastung, psychische Beanspruchung und Stress gelegt, um dann im dritten Kapitel die sich hieraus ergebenden Ursachen für psychische Belastungen unter Darstellung der Stressoren aufzuzei-gen. Das vierte Kapitel widmet sich den Folgen psychischer Belastungen im Arbeitsalltag, während das fünfte Kapitel sich mit den Möglichkeiten des Personalmanagements beschäftigt, psychische Belastungen am Arbeitsplatz zu minimieren bzw. zu eliminieren. Ihren Abschluss findet die vorliegende Arbeit in einer zusammenfassenden Reflexion und Beschreibung von Handlungsempfehlungen für die Praxis.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problembeschreibung

1.2 Zielsetzung und Vorgehensweise

2 Psychische Belastung

2.1 Psychische Belastungsfaktoren

2.2 Belastung

2.3 Beanspruchung

2.4 Stress

3 Ursachen psychischer Belastungen und Stressoren

3.1 Über- und Unterforderung

3.2 Zeitdruck

3.3 Technologisierung

3.4 Flexibilität und Mobilität

3.5 Soziale Konflikte

3.6 Angst

4 Folgen psychischer Belastungen

4.1 Präsentismus

4.2 Absentismus

4.3 Arbeitssucht

4.4 Burnout

4.5 Innere Kündigung

4.6 Boreout

4.7 Alkoholismus

5 Maßnahmen und Prävention psychischer Belastungsfaktoren

5.1 Personalmaßnahmen

5.1.1 Personalauswahl

5.1.2 Personaleinsatz

5.1.3 Personalführung

5.1.4 Personalentwicklung

5.2 Betriebliches Gesundheitsmanagement

5.2.1 Unternehmenskultur und Mitarbeiterpartizipation

5.2.2 Verhaltensprävention

5.2.3 Verhältnisprävention

5.3 Coaching und Mentoring

5.3.1 Coaching

5.3.2 Mentoring

5.4 Betriebsärztlicher Dienst

6 Zusammenfassung und Diskussion

6.1 Zusammenfassung und Diskussion

6.2 Ausblick

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die psychischen Belastungen im Berufsalltag, insbesondere im spezifischen Arbeitsumfeld einer Krankenhaus-Notaufnahme, und leitet daraus notwendige Strategien für die betriebliche Gesundheitsförderung ab.

  • Grundlagen der Begriffe psychische Belastung, Beanspruchung und Stress
  • Identifikation zentraler Stressoren und deren Auswirkungen auf die Mitarbeiter
  • Analyse der Folgen psychischer Belastungen wie Burnout, Präsentismus und Suchtverhalten
  • Darstellung präventiver Maßnahmen des Personalmanagements
  • Bedeutung des betrieblichen Gesundheitsmanagements und des betriebsärztlichen Dienstes

Auszug aus dem Buch

4.1 Präsentismus

Nach Schmidt/Schröder (2010, S.93) befinden sich die Fehlzeiten in Unternehmen auf einem konstanten Tiefstand von knapp 3,4%. Dieser niedrige Wert hat jedoch nur vordergründig den Anschein, dass die Beschäftigten gesünder sind bzw. ein effizienteres betriebliches Gesundheitsmanagement zum tragen kommt. Vielmehr verhält es sich so, dass eine nicht unbeachtliche Zahl von Arbeitnehmern trotz Krankheit zur Arbeit geht. Die Gründe hierfür sind vielfältig und umfassen gerade unter Mitarbeitern in Einrichtungen der Notfallversorgung und Daseinsfürsorge:

• Befürchtungen, die Arbeit könne einfach liegenbleiben und somit bei der Rückkehr zum Arbeitsplatz nicht mehr zu bewältigen sein.

• Angst, die Kollegen oder das Team unnötig durch eigene Fehlzeiten zu belasten.

• Arbeitsethische Auffassung, dass Krankheit dem Eingestehen von Schwäche gleichkomme.

• Fehlende Akzeptanz des eigenen Krankheitsbildes, gerade bei psychischen Erkrankungen.

Ängste um den Verlust des Arbeitsplatzes spielen in der aktuellen Situation des Fachkräftemangels im Gesundheitssektor eine eher untergeordnete Rolle.

Beim Präsentismus sind die Beschäftigten somit zwar körperlich anwesend, sie können jedoch ihr gewohntes Leistungsniveau aufgrund des Krankheitszustandes, einer reduzierten Aufmerksamkeitsspanne und einer erhöhten Fehlerwahrscheinlichkeit nicht erreichen bzw. halten. Bei mangelndem Auskurieren von Krankheiten werden diese zusätzlich verschleppt und führen in der Folge häufig zu rezidivierenden und noch längeren Ausfallszeiten. Schmidt/Schröder (2010, S.93) zeigten anschaulich, dass die Kosten aufgrund von Leistungsminderungen und erhöhter Fehlerwahrscheinlichkeit bei Präsentismus ca. zehnmal höher liegen als solche, welche den Unternehmen aufgrund der reinen Fehlzeiten entstehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik psychischer Belastungen in Notaufnahmen ein und skizziert die Zielsetzung sowie das methodische Vorgehen der Arbeit.

2 Psychische Belastung: Hier werden die zentralen Begrifflichkeiten rund um psychische Belastung, Beanspruchung und Stress definiert und ihre Bedeutung für Arbeitnehmer erläutert.

3 Ursachen psychischer Belastungen und Stressoren: Dieses Kapitel analysiert spezifische Ursachen wie Zeitdruck, Technologisierung und soziale Konflikte, die als Stressoren am Arbeitsplatz wirken.

4 Folgen psychischer Belastungen: Es werden die negativen Auswirkungen anhaltender Belastung, darunter Burnout, Präsentismus, Absentismus und Suchtverhalten, detailliert dargestellt.

5 Maßnahmen und Prävention psychischer Belastungsfaktoren: Dieses Hauptkapitel beschreibt verschiedene Strategien des Personalmanagements und des betrieblichen Gesundheitsmanagements zur Minimierung psychischer Belastungen.

6 Zusammenfassung und Diskussion: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, reflektiert die Erkenntnisse und gibt einen Ausblick auf zukünftige Anforderungen an die Gesundheitsförderung in Krankenhäusern.

Schlüsselwörter

Psychische Belastung, Notaufnahme, Stress, Burnout, Präsentismus, Absentismus, Personalmanagement, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Prävention, Arbeitssucht, Unterforderung, Führung, Mitarbeiterpartizipation, Gesundheitsförderung, Arbeitsschutz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht psychische Belastungen im Berufsalltag, wobei ein besonderer Fokus auf dem hochsensiblen Arbeitsumfeld einer Krankenhaus-Notaufnahme liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von Stressoren, die Analyse psychischer Folgen für Mitarbeiter und die Implementierung präventiver Maßnahmen durch das Personal- und Gesundheitsmanagement.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die Ursachen und Folgen psychischer Belastungen in Notaufnahmen zu schaffen und konkrete Handlungsempfehlungen zur Verbesserung des betrieblichen Gesundheitsmanagements abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der systematischen Auswertung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Statistiken aus dem Bereich der Arbeits- und Gesundheitspsychologie.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der detaillierten Analyse von Belastungsfaktoren, der Darstellung konkreter Krankheitsbilder wie Burnout oder Arbeitssucht und der Vorstellung von Maßnahmen wie Coaching, Mentoring und betriebsärztlicher Betreuung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind psychische Belastung, Notaufnahme, Burnout, Präsentismus, Personalmanagement und Prävention.

Wie unterscheidet sich die Arbeitssucht von einem Burnout-Syndrom?

Während Arbeitssucht oft durch ein exzessives Bedürfnis nach Arbeit und Perfektionismus bei gleichzeitigem Suchtcharakter gekennzeichnet ist, bezeichnet Burnout eine "Ausgebranntheit" als Folge chronischer Überlastung und Anpassungsreaktionen.

Warum ist das Betriebliche Gesundheitsmanagement für Notaufnahmen besonders wichtig?

In Notaufnahmen herrscht ein hoher Grad an unvorhersehbarem Arbeitsaufkommen und Stress, weshalb ein gut strukturiertes Gesundheitsmanagement essenziell ist, um die Leistungsfähigkeit und Gesundheit der Belegschaft langfristig zu sichern.

Ende der Leseprobe aus 32 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Psychische Belastungen im Berufsalltag. Eine Herausforderung für die betriebliche Gesundheitsförderung
Note
1,3
Autor
Dr. med. Patrick Dißmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
32
Katalognummer
V310107
ISBN (eBook)
9783668090712
ISBN (Buch)
9783668090729
Sprache
Deutsch
Schlagworte
psychische belastungen berufsalltag eine herausforderung gesundheitsförderung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dr. med. Patrick Dißmann (Autor:in), 2015, Psychische Belastungen im Berufsalltag. Eine Herausforderung für die betriebliche Gesundheitsförderung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/310107
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  32  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum