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Ergänzungstraining mit Schlingen als Fitness- und Therapiemethode

Title: Ergänzungstraining mit Schlingen als Fitness- und Therapiemethode

Term Paper , 2015 , 18 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: BA Johannes Boldt (Author)

Sport - Kinematics and Training Theory
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Im letzten Jahrzehnt hat sich das Schlingentraining im Fitness-, Gesundheits- und Leistungssport als Trainingsform des sogenannten „Funktionellen Trainings“ etabliert, welches genau auf Alltags- und sportartspezifische Bewegungsmuster eingehen kann (vgl. Schurr, 2011). Hierbei kommt dem Schlingentraining zugute, dass sich das Training mit dem eigenen Körpergewicht seit einigen Jahren großer Beliebtheit erfreut. Aufgrund der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und dem simplen Aufbau können Menschen mit ganz unterschiedlichen Trainings- oder auch Therapiezielen mit dem Schlingentrainer, auch „Suspension Trainer“ genannt, arbeiten.

Training in den Schlingen wird sowohl in der Therapie als auch im Fitnessbereich eingesetzt. In beiden Segmenten haben sich jeweils unterschiedliche Anbieter auf dem Markt festgesetzt und machen mit ihren Geräten sowohl ein individuelles Einzeltraining, als auch Gruppentraining, beziehungswiese Gruppentherapie in verschiedenen Umgebungen möglich. In dieser Arbeit soll ein Überblick über die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten eines gezielten Ergänzungstrainings mit verschiedenen Schlingensystemen geben sowie konkrete Eigenschaften und Vorzüge benennen, die ein Schlingentraining von anderen Formen des Krafttrainings unterscheidet. Zudem werden Studien vorgestellt, die die Wirksamkeit der Anwendung von Schlingen in verschiedenen Bereichen des Sports belegen. Aufbauend auf den Vorteilen sollen Fallbeispiele dargestellt werden, bei welchen im Rahmen eines Ergänzungstrainings von dieser Trainingsmethode profitiert wird.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1. Hintergrund der Verwendung von Schlingen

1.2. Aufbau und Funktionsweise verschiedener Schlingentrainer

2 Merkmale und Vorteile des Schlingentrainings

2.1 Bestimmung der Intensität durch Progression

2.2 Neuromuskuläre Ansteuerung und lokale Stabilisatoren

2.3 Training auf mehrdimensionalen Bewegungsebenen

3 Wirkung und Anwendungsbeispiele für Schlingentraining

3.1 Schlingentraining in der Therapie

3.2 Sportartspezifisches Ergänzungstraining und Verletzungsprävention

3.3 Ergänzungstraining für Fitnesssportler

4 Nachteile eines Schlingentrainings

5 Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht das Schlingentraining als funktionelle Trainingsmethode, analysiert dessen spezifische Vorteile für unterschiedliche Leistungsniveaus und beleuchtet die praktische Anwendung in Therapie und Sport zur Steigerung der Stabilität und Prävention von Verletzungen.

  • Funktionsweise und technische Varianten von Schlingentrainingssystemen
  • Mechanismen der Intensitätssteuerung und Progressionsprinzipien
  • Neuromuskuläre Anpassungseffekte und Rolle der lokalen Stabilisatoren
  • Einsatzmöglichkeiten in der Therapie sowie im sportartspezifischen Ergänzungstraining

Auszug aus dem Buch

2.1 Bestimmung der Intensität durch Progression

Da das Training mit dem Schlingentrainer ohne Zusatzgewichte von statten geht, wird eine Kraftentwicklung vor allem durch die wirkende Schwerkraft notwendig und gilt damit als besonders gelenkschonend. Ein wesentliches Merkmal von Schlingentraining ist die Eigenschaft, dass die Übungen in allen Schwierigkeitsstufen stattfinden können und somit für ganz unterschiedliche Zielgruppen und Leistungsstufen geeignet sind. Im Folgenden wird dargestellt, welche Möglichkeiten es gibt, die Schwierigkeit entsprechend zu verändern (nach Schurr, 2011).

Schlaufenhöhe: Tief hängende Schlaufen vergrößern den Hebelarm und damit den Schwierigkeitsgrad der Übung.

Hebelarm: Eine Fixierung der Schlaufen näher zum Körperschwerpunkt hin (zum Beispiel zum Unterarm statt an den Händen oder am Knie statt am Sprunggelenk) verkleinert den Hebelarm und senkt somit in den meisten Fällen den Schwierigkeitsgrad der Übung.

Aufhängungspunkt: Durch die Veränderung des Aufhängungspunktes ergeben sich ebenfalls vielfältige Veränderungen der Übung. Befindet sich der Aufhängungspunkt über dem bewegungsausführenden Gelenk, so spricht man von einem axialen Aufhängungspunkt. Wird der Aufhängungspunkt Richtung kaudal verlegt, so kommt es zu einem leichten Kompressionseffekt im Gelenk. Außerdem wird die Bewegung dadurch etwas erleichtert. Bei kranialer Aufhängung (über dem Fuß und weiter) kommt es gegenteilig zu einer etwas erschwerten Bewegung und zu einer Dekompression im Gelenk.

Bei lateraler Aufhängung muss gegen die Schwerkraft nach außen gearbeitet werden, wobei noch einmal ein anderer Anspruch an die Stabilisationsfähigkeit und an den Kraftaufwand gegen die wirkenden Kräfte gestellt wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Schlingentraining als Form des funktionellen Trainings ein und umreißt die Zielsetzung der Arbeit, einen Überblick über Einsatzmöglichkeiten und Wirkungsweisen zu geben.

2 Merkmale und Vorteile des Schlingentrainings: Hier werden die physiologischen Grundlagen wie neuromuskuläre Ansteuerung, Instabilität und die methodischen Möglichkeiten der Progressionsgestaltung detailliert beschrieben.

3 Wirkung und Anwendungsbeispiele für Schlingentraining: Dieses Kapitel veranschaulicht den Nutzen der Methode in der therapeutischen Rehabilitation, der Verletzungsprävention und im allgemeinen Fitnesssport anhand konkreter Beispiele.

4 Nachteile eines Schlingentrainings: Der Fokus liegt hier auf der notwendigen fachlichen Kompetenz zur Vermeidung von Verletzungen bei unsachgemäßer Ausführung sowie auf der Kostenstruktur der verfügbaren Systeme.

5 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung, dass Schlingentraining eine effektive, anpassungsfähige Methode zur Ganzkörperkräftigung darstellt, die auch in Zukunft eine feste Rolle im Trainingsalltag einnehmen wird.

Schlüsselwörter

Schlingentraining, Suspension Training, Funktionelles Training, Instabilität, Sensomotorik, lokale Stabilisatoren, Muskelketten, Rehabilitation, Verletzungsprävention, Intermuskuläre Koordination, Rumpfstabilisation, Körpergewichtstraining, Progression, Redcord, TRX

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Schlingentraining (Suspension Training) als eine etablierte Methode innerhalb des funktionellen Trainings und bewertet dessen Eignung für den Gesundheits-, Fitness- und Leistungssport.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen umfassen die technischen Grundlagen der Schlingensysteme, physiologische Anpassungsmechanismen, Methoden der Intensitätssteuerung sowie die praktische Anwendung in Therapie und Training.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, einen fundierten Überblick über die Einsatzmöglichkeiten von Schlingentrainern zu geben und aufzuzeigen, wie durch spezifische Übungsgestaltung individuelle Trainingsziele erreicht werden können.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse und der Auswertung von Studien zu Wirkungsweisen und Effektivität des Schlingentrainings basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der technischen Vorteile, der physiologischen Aspekte wie neuromuskulärer Ansteuerung sowie die detaillierte Beschreibung der Anwendungsbereiche in Therapie und Sport.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Funktionelles Training, Instabilität, lokale Stabilisatoren, Sensomotorik und Verletzungsprävention.

Warum spielt die Instabilität im Schlingentraining eine so große Rolle?

Die Instabilität erzwingt eine kontinuierliche muskuläre Gegenregulation, wodurch besonders die tief liegenden lokalen Stabilisatoren aktiviert werden, was die Gelenkstabilität und Koordination signifikant verbessert.

Welche Rolle spielt die Progression für den Trainingserfolg?

Die Progression ermöglicht es, den Schwierigkeitsgrad präzise an das Leistungsniveau des Trainierenden anzupassen, um eine Über- oder Unterforderung zu vermeiden und stetige Anpassungsreize zu setzen.

Wie unterscheidet sich die therapeutische Nutzung von der sportlichen?

Während in der Therapie (z.B. Neurac) meist eine hochspezialisierte, unterstützte Rehabilitation im Vordergrund steht, nutzt der Fitness- und Leistungssport das System verstärkt für hochdynamische, koordinativ anspruchsvolle Bewegungsmuster.

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Details

Title
Ergänzungstraining mit Schlingen als Fitness- und Therapiemethode
College
Academy for health and sport
Grade
1,7
Author
BA Johannes Boldt (Author)
Publication Year
2015
Pages
18
Catalog Number
V310245
ISBN (eBook)
9783668091238
ISBN (Book)
9783668091245
Language
German
Tags
Funktionelles Training Schlingentraining sling training Rehabilitation Redcord TRX Core Training Rumpfkraft Rumpfstabilisation sling exercise functional training functional exercise Krafttraining
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
BA Johannes Boldt (Author), 2015, Ergänzungstraining mit Schlingen als Fitness- und Therapiemethode, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/310245
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