Abstract
The paper is headlined „Germany, France and Great Britain in the EU- Guarantors for a stable European future?“ It covers the question whether the integration of the European states still is a worthy aim to try achieving. After a short introduction of the basic history of the European Union and it´s institutions the topic is dealt with by focussing on the economically and politically most powerful Germany, France and Great Britain as representatives for the member states. The interests in the EU and the actions taken for the community by those states will show that integration has proven to meet the needs of the country and is likely to be enhanced in the future. Great Britain builds an exception in some areas though. It becomes clear, that the isle has the biggest problems of the three in ceding powers of sovereignity to the union.
Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit trägt den Namen „Deutschland, Frankreich und Großbritannien in der EU- Garanten für eine stabile europäische Zukunft?“ Sie geht der Frage nach, ob die Integration der europäischen Staaten für ihre Mitgliedsländer nach wie vor ein erstrebenswertes Ziel bildet. Nach einem kurzen Rückblick auf die bisherige Verlaufsgeschichte der EU und einer Vorstellung deren Institutionen wird diese Thematik, stellvertretend durch die drei nach wirtschaftlicher und politischer Macht führenden Mitglieder Deutschland, Frankreich und Großbritannien behandelt. Dabei wird durch Aufzeigen der bisher gebrachten Leistungen für die Gemeinschaft und die dahinter stehenden Interessen der Länder, sowie ihre bisherigen symbolischen und konkreten Vorteile, die Frage positiv beantwortet. Es wird außerdem deutlich, daß sich Großbritannien nach wie vor in einer gewissen Außenseiterposition bezüglich des Integrationswillens befindet.
Gliederung
I. Einleitung
II. 1) Kurze Geschichte der Europäischen Union
2) Die Institutionen der EU
III. Die Positionen der Länder
.1) Deutschland
2) Frankreich
3) Großbritannien:
IV. Schluß
IV. 1) Abstract
2) Zusammenfassung
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Die Arbeit untersucht die Rolle Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens als zentrale Akteure in der Europäischen Union und analysiert, ob die europäische Integration für diese Staaten weiterhin als erstrebenswertes Ziel angesehen werden kann.
- Beginn und Entwicklung der europäischen Integration seit dem Zweiten Weltkrieg.
- Analyse der nationalen Interessen und politischen Systeme der drei Hauptakteure.
- Vergleich der Rollen von Deutschland, Frankreich und Großbritannien innerhalb der EU-Institutionen.
- Untersuchung der Beiträge der drei Länder zu wichtigen Vertragsverhandlungen wie Maastricht und Amsterdam.
Auszug aus dem Buch
I. Einleitung
Die Gestaltung der Länder dieses Kontinents mit dem möglichen Ziel einer politischen Union der „Vereinigten Staaten von Europa“ bzw. eines „Europa der Vaterländer“ vom Atlantik bis zum Ural (Charles de Gaulle) hat die Politiker seit den Anregungen von Jean Monnet und Robert Schuman bis heute stark beschäftigt.. Diese Arbeit will einen Überblick über den Beginn und die Entwicklung der europäischen Integration in der Zeit zwischen dem Zweiten Weltkrieg und dem Abschluß der Amsterdamer Verträge vermitteln. Exemplarisch für die Staaten der EU stehen hier die „großen Staaten“ Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Die beiden erstgenannten, weil sie als Initiatoren rechts und links des Rheins den europäischen Zug nicht nur auf die Gleise gestellt, sondern auch immer wieder als „Motor der EU“ wichtige Impulse für das Fortschreiten der Integration gegeben, und an den wichtigen Stellen die Weichen gestellt haben.
Zusammenfassung der Kapitel
I. Einleitung: Dieses Kapitel legt den Grundstein für die Untersuchung, indem es den historischen Kontext der europäischen Integration skizziert und das Ziel der Arbeit definiert, die Rolle der drei bedeutendsten EU-Staaten zu analysieren.
II. 1) Kurze Geschichte der Europäischen Union: Hier wird der historische Werdegang von den Anfängen der EGKS bis zur heutigen Europäischen Union inklusive ihrer zentralen Institutionen zusammengefasst.
III. Die Positionen der Länder: Dieser Hauptteil analysiert detailliert die innenpolitischen Strukturen sowie die europapolitischen Ansätze und Interessen der drei untersuchten Länder Deutschland, Frankreich und Großbritannien.
IV. Schluß: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die unterschiedlichen Integrationsgrade und Perspektiven der drei Länder im Kontext der europäischen Zukunft.
Schlüsselwörter
Europäische Union, Europäische Integration, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Maastricht-Vertrag, Amsterdamer Vertrag, Institutionen, Europapolitik, Staatssouveränität, Wirtschafts- und Währungsunion, GASP, Integration, Politik, Geschichte.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert die Rolle Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens als prägende Akteure innerhalb des europäischen Integrationsprozesses von 1945 bis zum Vertrag von Amsterdam.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zu den Schwerpunkten zählen die historische Entwicklung der EU, die Machtstrukturen in den Mitgliedsländern und deren spezifische politische Herangehensweisen an die europäische Einigung.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob die europäische Integration für die untersuchten Staaten nach wie vor ein erstrebenswertes und stabiles Ziel darstellt.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird ein vergleichender Überblick basierend auf Literaturanalysen aus verschiedenen nationalen Perspektiven genutzt, um die unterschiedlichen Strategien und Interessen abzubilden.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil befasst sich detailliert mit den nationalen politischen Systemen, den geschichtlichen Hintergründen und dem Verhalten der Regierungen bei wichtigen EU-Reformprozessen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zentrale Begriffe sind Europäische Integration, nationale Souveränität, politische Union und die Trias der europäischen Machtakteure.
Wie unterscheidet sich die britische Rolle von der der anderen beiden Länder?
Großbritannien wird als eher distanzierter Akteur dargestellt, der die wirtschaftliche Integration gegenüber supranationalen politischen Vertiefungen bevorzugt und häufig als "Bremsklotz" auftrat.
Wie hat sich die französische Europapolitik gewandelt?
Frankreich hat sich historisch von einem Fokus auf Sicherheit und Kontrolle Deutschlands hin zu einer partnerschaftlichen Kooperation entwickelt, bleibt aber einem intergouvernementalen Ansatz treu.
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- Hendrik M. Buurman (Author), 2000, Deutschland, Frankreich und Großbritannien in der EU - Garanten für eine stabile europäische Zukunft?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/3102