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Resilienz. Die psychische Widerstandskraft

Titel: Resilienz. Die psychische Widerstandskraft

Facharbeit (Schule) , 2014 , 22 Seiten , Note: 1.5

Autor:in: Desirée Vauthey (Autor:in)

Pädagogik - Allgemein
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Wieso dauert es unterschiedlich lang ein, negatives Ereignis zu verarbeiten? Warum können einige einen ein Schicksalsschlag erfolgreich bewältigen und andere zerbrechen daran? Weshalb erlangen die einen in einer belastenden Situation eine geheimnisvolle Kraft, die ihnen hilft? Warum kommt man in Stress? Ist Stress immer negativ?

All diese Fragen drehen sich um „Resilienz“ und sollen in dieser Arbeit behandelt werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Einleitung

3. Definition von Resilienz

4. Merkmale resilienter Personen

5. Woher kommt die Widerstandskraft? Ist die Kraft vererbbar?

6. Wie gibt man seinem Kind die besten Grundlagen für eine gute Resilienz?

7. Wann kommt man in Stress? Was ist stressig? Was ist Stress?

7.1 Stressskala:

8. Wer fühlt sich mehr gestresst- jung oder alt?

8.1 Fragebogen:

8.2 Auswertung

9. Welcher Zusammenhang besteht zwischen Stress und Resilienz?

10. Wie fördert und trainiert man Resilienz?

11. Fallbeispiel

12. Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen der Resilienz, definiert als die psychische Widerstandskraft gegenüber belastenden Lebensereignissen. Ziel der Arbeit ist es, die Ursachen dieser Fähigkeit zu ergründen, deren Trainierbarkeit zu beleuchten und den Zusammenhang zwischen Stressbelastung und resilientem Verhalten empirisch zu hinterfragen.

  • Definition und Merkmale resilienter Persönlichkeitsstrukturen
  • Einflussfaktoren der Erziehung und genetische Dispositionen
  • Analyse von Stressfaktoren und deren subjektive Wahrnehmung
  • Empirische Untersuchung der Stressbelastung bei unterschiedlichen Altersgruppen
  • Strategien zur Förderung und Stärkung der psychischen Widerstandskraft

Auszug aus dem Buch

11. Fallbeispiel

Patrick* lebt mit seinem Vater schon mehrere Jahre in derselben Wohnung. Sein kleiner Bruder wohnt mit der Mutter und dem neuen Freund der Mutter zusammen. Obwohl sie getrennt leben haben alle ein sehr inniges Verhältnis. Der Vater, Thomas* ist ein sehr aufgestellter und hilfsbereiter Mensch. Hat einer der Söhne Schwierigkeiten, steht er immer hinter ihnen und unterstützt sie. So auch die Mutter.

Am Dienstagmorgen stand Patrick* ohne Sorgen oder Kummer auf und machte sich parat. Doch irgendetwas war anders. Irgendwie verspürte er den Drang in das Zimmer seines Vaters zu gehen. Als er die Zimmertüre öffnete, sah er ihn auf dem Bett liegen. Er sprach zu ihm doch es kam keine Antwort. Er ging zu seinem Vater ans Bett um ihn besser zu sehen. Dann wurde es ihm bewusst. Er ist tot. Völlig überfordert mit der Situation rief er die Ambulanz an. Am Telefon sagte man ihm, er solle versuchen den Vater zu reanimieren. Dafür musste Patrick* den Vater zuerst auf den Boden legen. Er ging zu ihm hin packte ihn unter den Armen und zerrte ihn vom Bett. Patrick* erzählte mir, dass der Vater schon Eis kalt war und sehr schwer, jedoch kümmerte dies Patrick* nicht. Er begann mit der Herzmassage und sprach mit dem Vater. Er wollte es nicht wahr haben, dass der eigene Vater unerwartet gestorben war. Es hat nicht lange gedauert bis der Krankenwagen vor der Tür stand. Sofort kamen sie in die Wohnung zu Patrick*. Sie lösten ihn ab, bemerkten aber rasch, dass es schon zu spät war. Patrick* stand mit Tränen in den Augen regungslos im Zimmer. Es ging alles so schnell erklärte er mir bei unserem Gespräch. Nun kam aber noch eine weitere schwierige Aufgabe auf Patrick* zu. Er musste seinen jüngeren Bruder anrufen und erklären, dass der Vater gestorben sei. Doch wie sollte er ihm dies erzählen? Patrick* weiss genau, dass der jüngere Bruder Simon* dies nicht verkraften würde und wollte ihn somit beschützen. Doch auch Simon* hat das Anrecht zu wissen was geschehen war. Patrick* nahm das Mobiltelefon zur Hand und wählt die Nummer seines jüngeren Bruders.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort: Die Autorin beschreibt ihre Motivation zur Themenwahl und spricht den beteiligten Personen ihren Dank für die Unterstützung aus.

2. Einleitung: Es werden die zentralen Forschungsfragen zur Bewältigung negativer Ereignisse und zur Natur der Resilienz eingeführt.

3. Definition von Resilienz: Dieser Abschnitt definiert den Begriff als psychische Widerstandskraft und führt dessen Ursprung aus der Werkstoffkunde ein.

4. Merkmale resilienter Personen: Hier werden Persönlichkeitsfaktoren wie Intelligenz, soziale Bindungen und Optimismus als Grundpfeiler resilienten Verhaltens identifiziert.

5. Woher kommt die Widerstandskraft? Ist die Kraft vererbbar?: Das Kapitel diskutiert den Einfluss von Zuneigung auf den Cortisol-Spiegel sowie die Rolle genetischer Marker wie MAO-A und Serotonin-Varianten.

6. Wie gibt man seinem Kind die besten Grundlagen für eine gute Resilienz?: Die Bedeutung einer ausgewogenen Erziehung zwischen Unterstützung und dem Zulassen von Enttäuschungen wird thematisiert.

7. Wann kommt man in Stress? Was ist stressig? Was ist Stress?: Neben der biologischen Stressreaktion wird das Konzept der Holmes-und-Rahe-Stress-Skala erläutert.

7.1 Stressskala:: Eine tabellarische Übersicht der Belastungswerte für verschiedene Lebensereignisse wird präsentiert.

8. Wer fühlt sich mehr gestresst- jung oder alt?: Vorstellung der Methodik und des Fragebogens zur Ermittlung der subjektiven Stressbelastung.

8.1 Fragebogen:: Auflistung der Items des verwendeten Testverfahrens.

8.2 Auswertung: Analyse der Umfragedaten, die eine höhere Stressbelastung bei Jugendlichen gegenüber Erwachsenen aufzeigt.

9. Welcher Zusammenhang besteht zwischen Stress und Resilienz?: Die These, dass frühzeitige, bewältigbare Stresskonfrontation wie eine „Impfung“ für die Psyche wirkt, wird dargelegt.

10. Wie fördert und trainiert man Resilienz?: Praktische Empfehlungen zur Erholung und aktiven Trauerbewältigung nach Schicksalsschlägen werden gegeben.

11. Fallbeispiel: Ein persönlicher Bericht über den Umgang zweier Brüder mit dem unerwarteten Tod ihres Vaters verdeutlicht die theoretischen Ausführungen.

12. Schlusswort: Die Autorin reflektiert den Erkenntnisgewinn und ihre persönliche Entwicklung während der Arbeit.

Schlüsselwörter

Resilienz, psychische Widerstandskraft, Stressbewältigung, Cortisol, Erziehung, Genetik, Lebensereignisse, Trauer, Pubertät, Stressskala, Selbstfindung, Schicksalsschlag, Umfrage, Prävention, psychische Gesundheit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der psychischen Widerstandskraft, auch Resilienz genannt, und untersucht, wie Menschen belastende Ereignisse verarbeiten und durch welche Faktoren diese Fähigkeit beeinflusst wird.

Welche zentralen Themenfelder deckt die Untersuchung ab?

Die Arbeit behandelt die Definition von Resilienz, den Einfluss von Erziehung und Genetik, die psychobiologischen Prozesse von Stress sowie die praktische Anwendung von Resilienz im Alltag und in Krisensituationen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, zu klären, ob Resilienz erlernbar ist, wie sehr soziale und genetische Einflüsse die Widerstandskraft bestimmen und ob es Zusammenhänge zwischen dem Lebensalter und der subjektiven Stressbelastung gibt.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche sowie einer empirischen Untersuchung durch einen quantitativen Fragebogen, ergänzt durch ein qualitatives Fallbeispiel.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil der Arbeit im Vordergrund?

Im Hauptteil werden sowohl theoretische Grundlagen aus der Psychologie und Biologie diskutiert als auch die eigenen Umfrageergebnisse zur Stressbelastung bei 17-Jährigen im Vergleich zu Erwachsenen ausgewertet.

Durch welche Schlagworte lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit zeichnet sich durch die Verknüpfung von psychologischer Theorie mit lebensnahen Beobachtungen und Daten aus, wobei Begriffe wie Resilienz, Stressimpfung und Bewältigungsstrategien zentral sind.

Wie unterscheidet sich die Stressbelastung zwischen Jugendlichen und Erwachsenen laut der Studie?

Die Untersuchung zeigt, dass 17-Jährige aufgrund von Lebensumstellungen und Selbstfindungsphasen eine deutlich höhere Stressbelastung aufweisen als Personen über 40 Jahre, die als „stressgeimpft“ bezeichnet werden.

Welche Rolle spielt die Erziehung für die Entwicklung von Resilienz?

Laut der Arbeit ist eine ausgewogene Erziehung entscheidend, bei der Kinder Unterstützung erhalten, aber auch durch eigenständiges Lösen von kleineren Problemen und das Erfahren von Enttäuschungen ihre Widerstandskraft trainieren können.

Was ist die Kernbotschaft des vorgestellten Fallbeispiels?

Das Fallbeispiel verdeutlicht, dass selbst nach einem traumatischen Ereignis, wie dem Tod eines Elternteils, durch eine hohe innere Widerstandskraft eine Verarbeitung möglich ist, die den Betroffenen erlaubt, ihren Alltag nach einer gewissen Zeit wieder zu bewältigen.

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Details

Titel
Resilienz. Die psychische Widerstandskraft
Note
1.5
Autor
Desirée Vauthey (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
22
Katalognummer
V310320
ISBN (eBook)
9783668090880
ISBN (Buch)
9783668090897
Sprache
Deutsch
Schlagworte
resilienz stress pädagogik psyche widerstandskraft immunsystem seele zwischenmenschlich lernen angeboren
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Desirée Vauthey (Autor:in), 2014, Resilienz. Die psychische Widerstandskraft, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/310320
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Leseprobe aus  22  Seiten
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