Diese Arbeit setzt sich mit der Integration von systemischen Methoden in den schulischen Sportunterricht auseinander.
In den theoretischen Kapiteln geht der Autor maßgeblich auf die sportpädagogischen Hintergründe ein. Es wird davon ausgegangen, dass der Leser dieser Arbeit die Hintergründe des systemischen Handwerks kennt. Daher wird nicht ausführlich auf die theoretischen Hintergründe des systemischen Handwerkes eingegangen. Mit der detaillierten Darstellung des sportpädagogischen Hintergrunds sollen die Gemeinsamkeiten zum systemischen Handwerk sichtbar machen.
Der zweite Teil der Arbeit stellt die Praxis der Integration von Sportunterricht und systemischem Handwerk dar.
Inhaltsverzeichnis
- Vorwort
- Theoretische Hintergründe zum Sportunterricht und Beziehung zum Systemischen Handwerk
- Was zeichnet den Sportunterricht aus?
- Allgemeine Problematik des Sportunterrichts
- Was ist ein erziehender Sportunterricht?
- Allgemeinbildende Ziele des Sportunterrichts
- Mehrperspektivischer Sportunterricht
- Praktische Arbeit
- Kontext der Beratung/Gruppenleitung
- Gruppenzusammensetzung
- Kontrakt
- Verlaufsbeschreibung
- Ergebnis der Beratung/Gruppenleitung
- Selbstreflexion
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Hausarbeit analysiert die Integration von Sportunterricht und systemischem Handwerk, mit dem Ziel, Gemeinsamkeiten und Parallelen zwischen beiden Bereichen aufzuzeigen. Die Arbeit untersucht, inwiefern die Prinzipien und Methoden des systemischen Handwerks auf die Praxis des Sportunterrichts angewendet werden können.
- Paradoxie des Sportunterrichts zwischen Erziehung und Selektion
- Erziehender Sportunterricht als Zielsetzung und seine Umsetzung
- Parallelen zwischen systemischem Handwerk und Sportunterricht in Bezug auf individuelle Förderung und Selbstbestimmung
- Die Rolle von Fremdaufforderung zur Selbsttätigkeit im Sportunterricht
- Integration systemischer Prinzipien in die Praxis des Sportunterrichts
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel beleuchtet die allgemeinen Hintergründe des Sportunterrichts und die Problematik, die durch den Spannungsbogen zwischen Erziehung und Qualifikation entsteht. Das zweite Kapitel widmet sich der Bedeutung von „erziehendem Sportunterricht“ und den damit verbundenen Aufgaben und Herausforderungen. Hierbei werden auch die verschiedenen Perspektiven auf Sportunterricht diskutiert, um den Bezug zum systemischen Handwerk zu verdeutlichen.
Schlüsselwörter
Sportunterricht, Systemisches Handwerk, Erziehung, Bildung, Selbstbestimmung, Fremdaufforderung zur Selbsttätigkeit, Paradoxie, Mehrperspektivischer Sportunterricht, Individuelle Förderung, Gruppenleitung, Beratung, Interventionen, Prozesse, Bildungsanspruch, Schlüsselkompetenzen.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Ziel der Integration systemischer Methoden im Sportunterricht?
Ziel ist es, Gemeinsamkeiten zwischen sportpädagogischen Ansätzen und systemischem Handwerk zu nutzen, um individuelle Förderung und Selbstbestimmung zu stärken.
Was wird unter "erziehendem Sportunterricht" verstanden?
Ein Unterricht, der über die reine Vermittlung von Sporttechniken hinausgeht und allgemeinbildende sowie soziale Ziele verfolgt.
Welche Paradoxie besteht im Sportunterricht?
Der Sportunterricht bewegt sich in einem Spannungsfeld zwischen pädagogischer Erziehung und leistungsbezogener Selektion.
Was bedeutet "Fremdaufforderung zur Selbsttätigkeit"?
Es ist das pädagogische Prinzip, Schüler so anzuleiten, dass sie aus eigenem Antrieb aktiv werden und Verantwortung für ihr Handeln übernehmen.
Was ist ein "mehrperspektivischer Sportunterricht"?
Ein Ansatz, der verschiedene Sinnrichtungen des Sports (z.B. Gesundheit, Wagnis, Kooperation) gleichzeitig im Unterricht berücksichtigt.
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- Alexander Scholz (Author), 2013, Integration von Sportunterricht und systemischem Handwerk, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/310365