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Schnee-Vegetation-Interaktionen. Analyse der arktisch-alpinen Räume

Titel: Schnee-Vegetation-Interaktionen. Analyse der arktisch-alpinen Räume

Hausarbeit , 2015 , 17 Seiten

Autor:in: Leon Heese (Autor:in), Lucas Schmidt (Autor:in)

Geowissenschaften / Geographie - Phys. Geogr., Geomorphologie, Umweltforschung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Schnee-Vegetation-Interaktionen – ein landschaftsprägendes Zusammenspiel in arktisch-alpinen Räumen? Doch wie tragend ist die Rolle des Schnees in Bezug auf die vorherrschende Flora der schneegeprägten Gebiete?

Auf den folgenden Seiten setzten wir uns mit dieser Fragestellung genauer auseinander und fokussieren uns hierbei auf die polaren und subpolaren Zonen der Erde. Die grundlegenden Abläufe unterscheiden sich nicht signifikant und sind somit auch auf anderweitig schneegeprägte Räume übertragbar sind, wie die borealen und alpinen Gebiete.

Besonders werden hierbei tundrische Räume hervorgehoben, die als die am stärksten von Schnee geprägten Gebiete überhaupt gelten Zunächst wird auf die geographische Lage der bezuggenommenen Räume, sowie deren allgemeine Kennzeichen eingegangen. Im weiteren Verlauf wird sowohl die Vegetationsdiversität, als auch deren Herkunft näher thematisiert. Um die pflanzlichen Anpassungen an den lebensfeindlichen Raum zu verdeutlichen, haben wir uns tiefgründiger mit den Überlebensstrategien, die sich in vegetativ, generativ und physiognomisch unterteilen lassen, befasst.

Aufbauend auf diesem Grundwissen werden anschließend die generellen Prozesse und Funktionen der Schnee-Vegetations-Interaktionen beschrieben und analysiert. Nicht unmaßgebliche Einflüsse auf das Schnee-Pflanzen-Zusammenspiel müssen hierbei auch dem menschlichen Eingriff und Handeln zugeteilt werden. Abschließend fassen wir unsere Ergebnisse und gewonnen Erkenntnisse zusammen und nehmen Bezug auf die eingangsgestellte Fragestellung.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Übersicht und Lage polarer und subpolarer Räume

3 Vegetationsdiversität in schneegeprägten Räumen

3.1 Kältewüste

3.2 Tundra

4 Herkunft und Artenpool

4.1 Herkunft des arktischen Artenpools nach PFADENHAUER und PLÖTZLI

4.2 Vegetationsarten und deren Auftreten

4.2.1 Flechten und Moose

4.2.2 Gräser

4.2.3 Sträucher

5 Überlebensstrategien arktisch-alpiner Gewächse

4.1 Vegetative Überlebensstrategien

4.2 Generative Überlebensstrategien

4.3 Physiologische Überlebensstrategien

6 Schnee-Vegetation-Interaktionen

6.1 Schutzfunktionen des Schnees

6.2 Einfluss des Schnees auf den Nährstoffkreislauf

6.3 Einfluss des Windes

6.4 Anthropogener Einfluss

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das komplexe Wechselspiel zwischen der Schneebedeckung und der Vegetation in arktisch-alpinen Räumen. Ziel ist es, die Rolle des Schnees als ökologischen Faktor zu analysieren, der sowohl als lebensfeindliche Einschränkung der Vegetationsperiode als auch als schützendes und nährstoffversorgendes Element für die Flora fungiert.

  • Geographische Grundlagen der polaren und subpolaren Zonen
  • Vegetationsdiversität und deren Anpassungsmechanismen
  • Überlebensstrategien arktisch-alpiner Pflanzenarten
  • Schutz- und Versorgungsfunktionen der Schneedecke
  • Auswirkungen von Wind und menschlichen Eingriffen auf das Ökosystem

Auszug aus dem Buch

6.1 Schutzfunktionen des Schnees

Die Schneedecken der polaren und subpolaren Zonen bestimmen nicht nur den Beginn bzw. das Ende der Vegetationsperiode (KUDO 1991: 436), sondern nehmen auch während dieser maßgeblichen Einfluss auf den Pflanzenbestand.

Die außerhalb der Vegetationsperiode aufliegende Schneedecke stellt eine Art „Lebensversicherung“ für den Großteil der ansässigen Flora dar, die es ohne diese, hinsichtlich der „extremen“ äußeren Bedingungen, schwer hätten, Bestand zu haben.

Als besonders wichtig kristallisiert sich hierbei das hohe Wärmedämmvermögen des Schnees heraus (JONES 1999: 2138), das die unterliegenden Pflanzen, in Relation zur Lufttemperatur, relativ warm hält und vor Frostschäden bewahrt. Das Wärmedämmvermögen liegt der porösen Struktur des Schnees und dem damit verbundenen hohen Luftgehalt zugrunde.

Ebenfalls hält die Schneedecke den bedeckten Boden „warm“, der folglich in den obersten Teilen weiterhin feucht bleibt und die Pflanzen mit Wasser versorgen kann (KUDO 1991: 436).

Des Weiteren dient der Schnee als Schutz vor Wind, der den Pflanzen besonders in der Tundra, hier können in den Wintermonaten Geschwindigkeiten von 15-30m pro Sekunde erreicht werden, gefährlich werden könnte (WALTER u. BRECKLE 1999: 466).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung definiert das Thema der Schnee-Vegetations-Interaktionen und umreißt die wissenschaftliche Herangehensweise zur Untersuchung der polaren und subpolaren Lebensräume.

2 Übersicht und Lage polarer und subpolarer Räume: Dieses Kapitel beschreibt die extremen klimatischen Bedingungen sowie die geographische Verbreitung der arktisch-alpinen Regionen.

3 Vegetationsdiversität in schneegeprägten Räumen: Hier erfolgt eine Differenzierung zwischen Kältewüsten und Tundren hinsichtlich ihrer Artenvielfalt und ökologischen Beschaffenheit.

4 Herkunft und Artenpool: Es wird analysiert, wie sich die arktische Flora historisch entwickelt hat und welche Faktoren die heutige Artenzusammensetzung beeinflussen.

5 Überlebensstrategien arktisch-alpiner Gewächse: Dieses Kapitel behandelt die spezifischen vegetativen, generativen und physiologischen Anpassungen der Pflanzen an die lebensfeindlichen Bedingungen.

6 Schnee-Vegetation-Interaktionen: Der Hauptteil analysiert die konkreten Funktionen des Schnees, unterteilt in Schutzwirkung, Nährstoffbereitstellung, Windeinfluss und anthropogene Störungen.

7 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Betrachtung des Schnees als ambivalenten Faktor, der für die Flora der untersuchten Räume überlebensnotwendig ist.

Schlüsselwörter

Schnee-Vegetation-Interaktionen, Arktis, Tundra, Kältewüste, Überlebensstrategien, Biodiversität, Klimawandel, Nährstoffkreislauf, Permafrost, Vegetationsperiode, Schutzfunktion, Anthropogener Einfluss, Polare Zone, Pflanzenökologie, Anpassung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht das ökologische Wechselspiel zwischen Schnee und der Flora in arktisch-alpinen Regionen und analysiert, wie sich die Pflanzen an diese Bedingungen anpassen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Die zentralen Themen sind die klimatischen Bedingungen der Polargebiete, die Artenzusammensetzung der dortigen Vegetation sowie die verschiedenen Überlebensstrategien der Pflanzen.

Welches primäre Ziel verfolgen die Autoren?

Das Ziel ist es, zu verdeutlichen, wie die Schneedecke als ein für das Überleben essenzieller, aber auch einschränkender Faktor auf die Vegetation einwirkt.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Die Autoren stützen sich auf eine Literaturanalyse wissenschaftlicher Studien zur Pflanzenökologie und Geographie, um die Prozesse der Interaktion zwischen Schnee und Flora zu beschreiben.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Anpassungsstrategien der Pflanzen sowie die detaillierte Analyse der Funktionen des Schnees, etwa in Bezug auf Isolation, Nährstoffgehalt und Windschutz.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung am besten?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Schnee-Vegetation-Interaktionen, Tundra, arktische Flora, Überlebensstrategien und der Einfluss des Klimawandels auf das Ökosystem.

Wie wirkt sich der Klimawandel konkret auf die Interaktionen aus?

Die Arbeit erläutert, dass entgegen der Erwartung einer Abnahme der Schneedecke, regionale Erwärmung zu mehr Schneefall führen kann, was die Vegetationsperiode weiter einschränkt.

Welchen Einfluss haben anthropogene Faktoren?

Neben dem Klimawandel werden auch Schadstoffimmissionen durch industrielle Aktivitäten wie den Bergbau genannt, die durch ihre Giftwirkung die Regenerationsfähigkeit der empfindlichen Vegetation stark beeinträchtigen.

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Details

Titel
Schnee-Vegetation-Interaktionen. Analyse der arktisch-alpinen Räume
Autoren
Leon Heese (Autor:in), Lucas Schmidt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
17
Katalognummer
V310458
ISBN (eBook)
9783668091870
ISBN (Buch)
9783668091887
Sprache
Deutsch
Schlagworte
schnee-vegetation-interaktionen analyse räume
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Leon Heese (Autor:in), Lucas Schmidt (Autor:in), 2015, Schnee-Vegetation-Interaktionen. Analyse der arktisch-alpinen Räume, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/310458
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Leseprobe aus  17  Seiten
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