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Gewalt an der Schule - was Lehrer und Eltern wissen sollten - und tun können. Teil I: Was wir über Gewalt in der Schule wissen

Título: Gewalt an der Schule - was Lehrer und Eltern wissen sollten - und tun können. Teil I: Was wir über Gewalt in der Schule wissen

Presentación (Redacción) , 2004 , 17 Páginas , Calificación: mit gut bewertet

Autor:in: Daniela Arend (Autor)

Pedagogía - Psicología pedagógica
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Gewalt unter Schulkindern ist ein sehr altes Phänomen, und jeder ist wohl sicherlich in seiner Kindheit mit Gewalt konfrontiert worden, die meisten sogar als Täter und als Opfer.
In den 1970er Jahre wurden in Skandinavien erste systematische Untersuchungen zum Thema „Gewalt“ durchgeführt. Erst Ende der 1980er, Anfang der 1990er Jahre begann eine Thematisierung des Themas in anderen Ländern wie Japan, England, Holland, Kanada, Australien.
Anhand von Erhebungen, die während des letzten Jahrzehnts landesweit in Norwegen durchgeführt wurden und bei denen 1/4 der relevanten Altersgruppe befragt wurde, versucht Olweus im ersten Teil seines Buches folgenden Fragen auf den Grund zu gehen:
x Nimmt Gewalt zu oder ab?
x Gibt es Gewalt eher in ländlichen oder städtischen Gegenden?
x Eher in großen oder in kleinen Schulen?
x Häufiger unter Jungen oder unter Mädchen?
x Woran erkennt man Täter und Opfer?

Sein Buch ist untergliedert in 4 Teile:
1. Überblick über bekannte Fakten des Problems Gewalttäter/Gewaltopfer unter Schulkindern (Grundlage: 4 Forschungsprojekte. 3 groß angelegte Erhebungen, ein Längsschnittprojekt mit 900 Jungen aus dem Großraum Stockholm, das in den 70er Jahren begonnen wurde und noch andauert)
Leitfaden zur Identifizierung von potentiellen Tätern und Opfern

2. Darstellung eines Interventionsprogramms (sehr handlungsorientiert)
a. Verhinderung von unmittelbarer (offene körperliche und verbale Gewalt) und mittelbarer (soziale Isolierung, Ausgrenzung) Gewalt
b. Herstellung besserer Beziehungen der Schüler untereinander
c. Schaffen von Bedingungen, die Gewalttätern und -opfern ein besseres Zurechtkommen innerhalb und außerhalb der schulischen Umgebung ermöglichen

3. Zusammenfassung der positiven Auswirkungen des Interventionsprogramms

4. praktische Ratschläge zur Durchführung des Programms in bestimmten Schularten

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Definition von Gewalttätigkeit

3. Durchgeführte Erhebungen

4. Wie entwickeln sich Gewaltprobleme?

5. Wie oft treten Gewaltprobleme auf?

6. Faktoren

6. 1. In welchen Altersstufen taucht Gewalttätigkeit auf?

6. 2. Vergleich der Gewalt zwischen Jungen und Mädchen

6. 3. Äußere Auffälligkeiten

6. 4. Verhalten von Lehrern und Eltern

6. 5. Einfluss der Erziehung auf gewalttätiges Verhalten

6. 6. Lage und Größe der Schule, Größe der Klasse

6. 7. Gruppenmechanismen

6. 8. Zusammenfassung des Einflusses verschiedener Faktoren auf das Gewaltvorkommen

7. Dauer der Gewalttäter bzw. Gewaltopferrolle

8. Nehmen Gewaltprobleme zu?

9. Leitfaden zu Identifizierung möglicher Gewaltopfer und Gewalttäter

9. 1. Opfer sein – mögliche Anzeichen

9. 2. Gewalttäter sein – mögliche Anzeichen

10. Zusammenfassung der Ergebnisse, Schlussfolgerungen, Ausblick

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit dem Phänomen Gewalt an Schulen auseinander und zielt darauf ab, auf Basis der Forschungsergebnisse von Dan Olweus ein tieferes Verständnis für die Dynamiken zwischen Tätern und Opfern zu entwickeln, um Lehrkräften und Eltern konkrete Anzeichen für Gewalt sowie Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

  • Grundlegende Definition und Erscheinungsformen von Gewalttätigkeit im schulischen Kontext.
  • Analyse signifikanter Faktoren, die die Entstehung und Aufrechterhaltung von Gewalt begünstigen oder hemmen.
  • Untersuchung der langfristigen Rollenverteilung zwischen Gewalttätern und Gewaltopfern.
  • Erstellung eines praktischen Leitfadens zur Identifizierung potenziell gefährdeter Schüler.
  • Diskussion über die Relevanz des Engagements von Erwachsenen bei der Gewaltprävention.

Auszug aus dem Buch

6. 7. Gruppenmechanismen

Unsichere Schüler, die sich selbst bestätigen und von den anderen respektiert werden wollen, werden sehr leicht zu passiven Gewalttätern oder Mitläufern. Sie nehmen sich einen Gewalttäter als Vorbild, der auf sie stark, hart und furchtlos wirkt. Man nennt diesen Prozess „soziale Ansteckung“ (Olweus, 2002, Seite 52).

Wenn das Vorbild, also der Gewalttäter, mit „seinem oder ihrem Sieg über das Opfer belohnt“ (Olweus, 2002, Seite 52) wird und außerdem keine Erwachsenen oder Lehrer einschreiten, kann ein „Nachlassen der Kontrolle oder der Hemmungen gegen aggressive Tendenzen“ (Olweus, 2002, Seite 52) erfolgen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Es wird die Historie der Gewaltforschung an Schulen sowie die Zielsetzung des zugrundeliegenden Werkes von Dan Olweus dargelegt.

2. Definition von Gewalttätigkeit: Dieses Kapitel erläutert den Begriff „Mobben“ als wiederholte negative Handlung unter einem Kräfteungleichgewicht.

3. Durchgeführte Erhebungen: Hier werden die methodischen Grundlagen der zugrunde liegenden Studien und die Datenerhebung bei Schülern, Lehrern und Eltern skizziert.

4. Wie entwickeln sich Gewaltprobleme?: Es werden die sozialen Gruppendynamiken und Mechanismen untersucht, die aggressive Interaktionen im Klassenverband eskalieren lassen.

5. Wie oft treten Gewaltprobleme auf?: Eine quantitative Einordnung der Verbreitung von Gewalt an Schulen wird vorgenommen.

6. Faktoren: Es erfolgt eine detaillierte Untersuchung verschiedener Einflussgrößen wie Alter, Geschlecht, Lehrerverhalten und Erziehungsstile auf das Gewaltgeschehen.

7. Dauer der Gewalttäter bzw. Gewaltopferrolle: Es wird aufgezeigt, wie stabil die Täter-Opfer-Rollen über einen längeren Zeitraum ohne externe Intervention bestehen bleiben.

8. Nehmen Gewaltprobleme zu?: Eine kritische Auseinandersetzung mit der Entwicklung von Gewaltproblemen im Zeitverlauf unter Berücksichtigung methodischer Unterschiede.

9. Leitfaden zu Identifizierung möglicher Gewaltopfer und Gewalttäter: Dieser zentrale Abschnitt bietet konkrete Kriterien zur Erkennung von Anzeichen bei Opfern und Tätern im schulischen und häuslichen Umfeld.

10. Zusammenfassung der Ergebnisse, Schlussfolgerungen, Ausblick: Das Fazit fasst die Bedeutung des Engagements von Erwachsenen für eine gewaltfreie Schulkultur zusammen.

Schlüsselwörter

Gewalt an Schulen, Mobben, Gewaltprävention, Schulpsychologie, Opferrolle, Gewalttäter, Sozialkompetenz, Gruppendynamik, Lehrerverhalten, Erziehungsstil, Interventionsprogramm, soziales Umfeld, soziale Ansteckung, Schüler, Schulklima.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Phänomen Gewalt an Schulen auf Basis der Forschungsergebnisse von Dan Olweus und zeigt auf, wie Lehrkräfte und Eltern dieses Problem erkennen und aktiv angehen können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die Definition von Mobbing, die Faktoren der Entstehung von Gewalt, die Identifikation von Täter- und Opfermerkmalen sowie die Bedeutung der sozialen Verantwortung von Erwachsenen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein besseres Verständnis für Gewaltmechanismen in Schulklassen zu schaffen, um frühzeitige Interventionen zu ermöglichen und damit die Gewaltprävention nachhaltig zu stärken.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf der Sekundäranalyse groß angelegter empirischer Längsschnitt- und Querschnittsstudien, die von Dan Olweus in skandinavischen Ländern durchgeführt wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Gewalt, die Analyse einflussnehmender Faktoren wie Gruppendynamik und Erziehungsstile sowie die Erstellung eines konkreten Identifikationsleitfadens für Täter und Opfer.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Gewalt an Schulen, Mobben, Prävention, Täter-Opfer-Dynamik, soziale Ansteckung und Lehrer-Eltern-Engagement.

Warum spielen "äußere Auffälligkeiten" bei der Opferrolle laut Arbeit eine untergeordnete Rolle?

Studien haben ergeben, dass gemobbte Kinder nicht signifikant mehr äußere Auffälligkeiten aufweisen als nicht gemobbte Kinder; entscheidender ist oft die allgemeine körperliche Unterlegenheit oder Unsicherheit.

Was bedeutet in der Arbeit der Begriff "soziale Ansteckung"?

Dies beschreibt einen Gruppenprozess, bei dem sich unsichere Schüler einem Gewalttäter als Vorbild anschließen, um von der Gruppe respektiert zu werden, was die Hemmschwelle für Aggressionen senkt.

Final del extracto de 17 páginas  - subir

Detalles

Título
Gewalt an der Schule - was Lehrer und Eltern wissen sollten - und tun können. Teil I: Was wir über Gewalt in der Schule wissen
Universidad
University of Frankfurt (Main)  (Institut für pädagogische Psychologie)
Curso
Trainingsverfahren zur Erhöhung der Sozialkompetenz bei Lehrerinnen und Lehrern
Calificación
mit gut bewertet
Autor
Daniela Arend (Autor)
Año de publicación
2004
Páginas
17
No. de catálogo
V31064
ISBN (Ebook)
9783638321778
Idioma
Alemán
Etiqueta
Gewalt Schule Lehrer Eltern Teil Gewalt Schule Trainingsverfahren Erhöhung Sozialkompetenz Lehrerinnen Lehrern
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Daniela Arend (Autor), 2004, Gewalt an der Schule - was Lehrer und Eltern wissen sollten - und tun können. Teil I: Was wir über Gewalt in der Schule wissen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/31064
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