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Einflussfaktoren auf die Mitarbeiter-Motivation als Erfolgsfaktor in kleinen und mittelständischen Unternehmen

Eine empirische Analyse

Titel: Einflussfaktoren auf die Mitarbeiter-Motivation als Erfolgsfaktor in kleinen und mittelständischen Unternehmen

Masterarbeit , 2015 , 69 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Marc Zuleger (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die sogenannte Generation Y tritt in die Arbeitswelt ein und bringt eigene Werte, Erwartungshaltungen und Wünsche mit. Immaterielle Aspekte rücken in den Vordergrund
und alte Werte wie Disziplin und Unterordnung verlieren an Bedeutung. Schon die Bezeichnung der Generation Y verrät, wie die jungen Leute ticken. Das Y steht nicht nur für die Nachfolge der Generation X, sondern auch für Why (Y englisch ausgesprochen). Es ist die Frage nach dem Sinn und Zweck der Tätigkeit, die im Mittelpunkt steht. Es geht letztendlich darum, einen inneren Anreiz aus der Tätigkeit selbst zu empfinden – man spricht hierbei auch von intrinsischer Motivation.

Die Problematik besteht darin, dass Unternehmen die wissenschaftlichen Erkenntnisse nicht umsetzen. Häufig sind motivationspsychologische Thematiken für die Unternehmen nicht greifbar oder werden in ihrer Relevanz unterschätzt. Durch das fehlende Wissen und Bewusstsein in Unternehmen werden sie deshalb häufig außer Acht gelassen.

In Bezug auf das Thema wurden folgende Fragen definiert:
- Welche Faktoren beeinflussen die Motivation der Mitarbeiter in kleinen und mittelständischen Unternehmen?
- Kann die Mitarbeiter-Motivation in kleinen und mittleren Unternehmen als Erfolgsfaktor institutionalisiert werden?
- Welche Handlungsempfehlungen für Unternehmen steuern welchen Motivations-Einflüssen entgegen?

Ziel der Arbeit ist es, die Erfolgsfaktoren der Mitarbeitermotivation zu analysieren, deren Relevanz darzustellen und kleinen und mittleren Unternehmen Handlungsempfehlungen zu entwickeln. [...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Problemstellung

1.2. Forschungsleitende Fragen

1.3. Zielsetzung und Vorgehensbeschreibung

2. Motivationstheorien

2.1. Inhaltstheorien

2.1.1. Maslowsche Bedürfnishierarchie

2.1.2. ERG-Theorie von Alderfers

2.1.3. Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg

2.1.4. Leistungsmotivationstheorie von McClelland / Atkinson

2.2. Prozesstheorien

2.2.1. VIE-Theorie von Vroom

2.2.2. Theorie von Porter und Lawler

2.2.3. Equity-Theorie von Adams

3. Motivationsinstrumente

3.1.1. Lohn und Gehalt

3.1.2. Mitarbeiterbeteiligungen

3.1.3. Zusatzleistungen

3.2. Immaterielle Anreizsysteme

3.2.1. Soziale Aspekte

3.2.2. Organisatorische Aspekte

4. Empirische Untersuchung

4.1. Forschungsleitende Fragestellung

4.2. Methodendesign

4.3. Quantitative und Qualitative Sozialforschung

4.3.1. Quantitative Forschung

4.3.2. Qualitative Forschung

4.4. Befragung

4.4.1. Allgemeines

4.4.2. Interviewtechniken

4.4.3. Experteninterview

4.5. Untersuchungsablauf

4.5.1. Untersuchungszeitraum

4.5.2. Untersuchungspersonen

4.5.3. Untersuchungsvorgehensweise

4.5.4. Interviewleitfaden

5. Auswertung der Ergebnisse

5.1. Stellenwert Motivation

5.2. Abhängigkeit Unternehmensstruktur

5.3. Abhängigkeit individuelle Motivstruktur der Mitarbeiter

5.4. Faktor Emotionale Intelligenz

5.5. Faktor innere Kündigung

5.6. Einsatz Motivationstheorien in Coaching

5.7. Neue Ansätze der Unternehmensstruktur

5.8. Möglichkeiten motivierender Gehaltssysteme

6. Analysetool

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Master Thesis ist die empirische Analyse der Erfolgsfaktoren von Mitarbeitermotivation in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sowie die Entwicklung eines Analysetools, das Führungskräften praktische Handlungsempfehlungen zur Steigerung der Motivation und zur Modernisierung der Unternehmenskultur bietet.

  • Analyse relevanter Motivationstheorien (Inhalts- und Prozesstheorien)
  • Untersuchung von materiellen und immateriellen Motivationsinstrumenten
  • Evaluation der Bedeutung emotionaler Intelligenz für Führungskräfte
  • Identifikation von Ursachen und Gegenmaßnahmen bei innerer Kündigung
  • Entwicklung eines praxisorientierten Analysetools für KMU

Auszug aus dem Buch

2.1.1. Maslowsche Bedürfnishierarchie

Die Theorie nach Abraham Maslow, besser bekannt als die Bedürfnispyramide, ist eine hierarchische Darstellung menschlicher Bedürfnisse und Motivationen. Ursprünglich (oder ganz weglassen?) als Theorie der humanistischen Psychologie, ist die Bedürfnishierarchie von Maslow ein zentraler Ansatz der Wirtschaftswissenschaften, insbesondere in der Wirtschaftspsychologie.9

Die Bedürfnispyramide ist in fünf Bedürfniskategorien unterteilt, die als Ursprung des menschlichen Handelns gelten und somit die Grundlage der Maslowschen Motivationstheorie bilden.10 Die Bedürfnisse werden unterschiedlich priorisiert, weshalb Maslow diese in eine hierarchische Ordnung bringen konnte.

Bevor die Bedürfniskategorien in der Pyramide dargestellt wurden, unterschied Maslow grundlegend zwischen:11

- Primäre Bedürfnisse: Bedürfnisse biologischen Ursprungs (z.B. Schlaf, Nahrung, Sexualität)

- Sekundäre Bedürfnisse: Bedürfnisse psychischen / sozialen Ursprungs (z.B. soziale Anerkennung, Selbstverwirklichung, Geltungsdrang)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Mitarbeitermotivation ein und erläutert die Forschungsziele sowie den Aufbau der Arbeit.

2. Motivationstheorien: Hier werden die wissenschaftlichen Grundlagen durch die Darstellung von Inhalts- und Prozesstheorien, wie etwa Maslows Bedürfnishierarchie oder Herzbergs Zwei-Faktoren-Theorie, gelegt.

3. Motivationsinstrumente: Das Kapitel analysiert verschiedene materielle und immaterielle Anreizsysteme, die Unternehmen zur Steuerung von Mitarbeiterverhalten einsetzen können.

4. Empirische Untersuchung: Es wird das methodische Vorgehen beschrieben, das auf qualitativen Experteninterviews basiert, um die theoretischen Ansätze in der Praxis zu spiegeln.

5. Auswertung der Ergebnisse: Hier werden die Erkenntnisse der geführten Interviews diskutiert, insbesondere im Hinblick auf Führungsstil, emotionale Intelligenz und individuelle Motivstrukturen.

6. Analysetool: In diesem Kapitel wird ein entwickeltes Tool zur Selbstreflexion für Führungskräfte präsentiert, das konkrete Handlungsempfehlungen liefert.

7. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse und einem Ausblick auf die steigende Bedeutung der intrinsischen Motivation in KMU.

Schlüsselwörter

Mitarbeitermotivation, KMU, Führungskräfte, Anreizsysteme, emotionale Intelligenz, innere Kündigung, Unternehmenskultur, Generation Y, Personalentwicklung, intrinsische Motivation, Leistungsfähigkeit, Arbeitszufriedenheit, Coaching, Unternehmensführung, Mitarbeiterbindung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Erfolgsfaktoren der Mitarbeitermotivation in kleinen und mittleren Unternehmen und entwickelt Ansätze, um diese als strategisches Element zu institutionalisieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Kerngebieten zählen Motivationstheorien, die Gestaltung materieller und immaterieller Anreizsysteme sowie die Rolle der Führungskraft bei der Motivationsförderung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit analysiert, welche Faktoren die Motivation in KMU beeinflussen und wie diese gezielt als Erfolgsfaktor genutzt werden können, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit nutzt eine qualitative Forschungsmethode in Form von Experteninterviews, um theoretische Erkenntnisse durch praktische Expertise aus der Personalberatung und dem Coaching zu ergänzen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Darstellung von Motivationsmodellen, eine detaillierte Analyse von Anreizsystemen und die Auswertung empirischer Ergebnisse aus Experteninterviews.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Mitarbeitermotivation, Führungskultur, emotionale Intelligenz, KMU und intrinsische Anreize definiert.

Welchen Stellenwert nimmt die emotionale Intelligenz ein?

Laut den Experten ist emotionale Intelligenz ein entscheidender Faktor, der maßgeblich über den Erfolg einer Führungskraft entscheidet, sich jedoch nur bis zu einem gewissen Grad erlernen lässt.

Welche Rolle spielt die "Generation Y" in den Untersuchungen?

Die Generation Y stellt neue Anforderungen an die Arbeitswelt, bei denen Sinnhaftigkeit, persönliche Weiterentwicklung und eine positive Arbeitskultur gegenüber reinen Gehaltsanreizen an Bedeutung gewinnen.

Ende der Leseprobe aus 69 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Einflussfaktoren auf die Mitarbeiter-Motivation als Erfolgsfaktor in kleinen und mittelständischen Unternehmen
Untertitel
Eine empirische Analyse
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, München früher Fachhochschule  (Marketing & Sales)
Note
1,7
Autor
Marc Zuleger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
69
Katalognummer
V310791
ISBN (eBook)
9783668098299
ISBN (Buch)
9783668098305
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Motivation Mitarbeitermotivation Führungsstil; Motivationstheorien; Motivationsinstrumente; Intrinsische Motivation; Motivationstool; KMU; Führung; Unternehmensführung; Führungskompetenzen; Extrinsische Motivation; Geschäftsführung;
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marc Zuleger (Autor:in), 2015, Einflussfaktoren auf die Mitarbeiter-Motivation als Erfolgsfaktor in kleinen und mittelständischen Unternehmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/310791
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Leseprobe aus  69  Seiten
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