Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Geschichte der Wahrnehmung des Down-Syndroms in Österreich. Zuerst einmal richtet sie einen Blick auf die Entdeckungsgeschichte und die Merkmale bzw. Diagnostik des Down Syndroms. Danach wird der Umgang mit behinderten, lebensunwerten Leben aufgezeigt und speziell die Abtreibung betrachtet. Nach eingehender Schilderung der Situation in Österreich wird noch ein Ausblick gegeben.
Fürnschuß-Hofer und Huainigg sind der Meinung, dass Down Syndrom eigentlich keine Krankheit sei und daher auch niemand daran leide. Trisomie 21 ist eine „Spielart des Lebens“, „eine genetische Besonderheit“ und so eher Chance als Manko.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Down Syndrom
- Entdeckung
- Eigenheiten
- Diagnostik
- Umgang mit Leben mit Behinderung
- Platon....
- Judentum - Christentum
- Neunzehntes/Zwanzigstes Jahrhundert
- Zwanzigstes/Einundzwanzigstes Jahrhundert.
- Situation in Österreich
- Ausblick
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit befasst sich mit dem Down Syndrom, einem genetischen Merkmal, das oft mit einer geistigen Behinderung assoziiert wird. Die Autorin analysiert die Geschichte der Entdeckung des Syndroms, beleuchtet verschiedene Perspektiven auf die Integration von Menschen mit Behinderung und diskutiert die aktuelle Situation in Österreich.
- Die Entdeckung des Down Syndroms und seine medizinischen Aspekte
- Die historische Entwicklung des Umgangs mit Menschen mit Behinderungen
- Die Bedeutung von Inklusion und Integration
- Die gegenwärtige Situation von Menschen mit Down Syndrom in Österreich
- Die Rolle der Pränataldiagnostik und ethische Aspekte
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Autorin stellt die Problematik des Down Syndroms anhand persönlicher Erfahrungen vor und zeigt die gespaltene Meinung der Gesellschaft in Bezug auf dieses Thema auf.
- Down Syndrom: Dieses Kapitel beleuchtet die Entdeckungsgeschichte des Syndroms, die verschiedenen Formen, die Symptome und die diagnostischen Verfahren.
- Umgang mit Leben mit Behinderung: In diesem Kapitel werden verschiedene Perspektiven auf die Integration von Menschen mit Behinderung im Laufe der Geschichte betrachtet, beginnend bei Platon bis hin zur modernen Zeit.
- Situation in Österreich: Die Autorin beleuchtet die aktuelle Situation von Menschen mit Down Syndrom in Österreich, einschließlich der politischen und sozialen Rahmenbedingungen.
Schlüsselwörter
Down Syndrom, Trisomie 21, Behinderung, Inklusion, Integration, Pränataldiagnostik, gesellschaftliche Wahrnehmung, Geschichte, Österreich
Häufig gestellte Fragen
Ist das Down-Syndrom eine Krankheit?
In der Arbeit wird die Ansicht vertreten, dass Trisomie 21 eher eine genetische Besonderheit oder eine „Spielart des Lebens“ ist und nicht als klassische Krankheit betrachtet werden sollte, an der man „leidet“.
Wie hat sich der Umgang mit Menschen mit Behinderung historisch gewandelt?
Die Arbeit beleuchtet Perspektiven von der Antike (Platon) über religiöse Einflüsse bis hin zur systematischen Ausgrenzung im 20. Jahrhundert und der heutigen Forderung nach Inklusion.
Welche Rolle spielt die Pränataldiagnostik in der aktuellen Debatte?
Die Diagnostik ermöglicht die frühzeitige Erkennung des Down-Syndroms, was ethische Fragen zur Selektion und zur gesellschaftlichen Akzeptanz von Leben mit Behinderung aufwirft.
Wie ist die Situation für Menschen mit Down-Syndrom in Österreich?
Die Arbeit analysiert die spezifischen politischen und sozialen Rahmenbedingungen in Österreich sowie die Fortschritte und Hindernisse bei der Inklusion.
Was ist der Unterschied zwischen Integration und Inklusion?
Während Integration oft die Anpassung des Einzelnen an ein System meint, zielt Inklusion darauf ab, die Vielfalt als Normalität zu begreifen und gesellschaftliche Strukturen für alle zu öffnen.
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- Ottilie Kumpitsch (Author), 2015, Diagnose Down Syndrom als Todesurteil? Ein Beitrag zur Abtreibungsdebatte in Österreich, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/310831