Abgrenzung von Märchen und Animationsfilm in "Shrek"

Märchenanalyse nach Max Lüthi


Hausarbeit, 2015
18 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhalt

1 Einleitung

2 „Shrek - Der tollkühne Held“

3 Genre
3.1 Animationsfilm
3.2 Umsetzung des Genre Animationsfilm in „Shrek - Der tollkühne Held“
3.3 Märchen

4 Märchenanalyse
4.1 Märchenmotive in „Shrek - Der tollkühne Held“
4.2 Märchenanalyse nach Max Lüthi
4.2.1 Eindimensionalität
4.2.2 Flächenhaftigkeit
4.2.3 Abstrakter Stil
4.2.4 Isolation und Allverbundenheit
4.2.5 Sublimation und Welthaltigkeit

5 Konzept der Körperlichkeit und Schönheit von Shrek und Fiona im Film „Shrek - Der tollkühne Held“

6 Fazit

7 Literaturverzeichnis

1 Einleitung

„Shrek - Der tollkühne Held“ ist der erste Film von insgesamt vier Episoden auf den ich in meiner Arbeit im Speziellen Bezug nehmen werde. Der Film wurde von den Dreamwork Studios 2001 veröffentlicht. Er begeisterte mit seinem Humor und seiner beeindruckender Animationstechnik nicht nur die kleinen, sondern auch die großen Kinobesucher und konnte somit den erfolgreichsten Kinostart aller Zeiten verbuchen. Doch der Film ist weit mehr als nur eine Geschichte für Kinder, da er sich offenbar auch mit Märchen beschäftigt. Inwieweit er tatsächlich ein Märchen darstellt, soll in meiner Arbeit versucht werden zu klären.

Zu Beginn wird der Inhalt von „Shrek - Der tollkühne Held“ vorgestellt. Weiter erläutere ich beim Punkt Genre zunächst den Begriff des Animationsfilms, gehe kurz auf deren Geschichte ein und werde dann konkret die Herausforderungen und Hintergründe bei der Animationstechnik des Kinofilms aufzeigen. Die Begriffserklärung des Märchens soll auf die Märchenanalyse hinführen. Bei dieser Analyse werde ich zunächst überprüfen, ob die gängigen Märchenmotive, die wir aus unserer Kindheit her kennen, auch im Film vorkommen. In einer weiteren Methode zur Märchenanalyse werden die Märchenformen anhand der Kriterien des Märcheninterpreten Max Lüthi definiert, um anschließend den Film auswerten zu können. Abschließend beschreibe ich noch das Konzept der Körperlichkeit und Schönheit der Figuren Shrek und Fiona. Ein Fazit soll meine Arbeit abrunden.

2 „Shrek - Der tollkühne Held“

Shrek, ein hässlicher grüner Oger, lebt allein in einem dunklen Sumpf und will mit niemanden etwas zu tun haben. Eines Tages trifft er auf einen Esel, der noch dazu sprechen kann und vor Lord Farquaads Soldaten auf der Flucht ist. Als Shrek die Soldaten bekämpft hat, folgt ihm der namenlose Esel. Lord Farquaad beabsichtigt, alle Fabelwesen aus seinem Reich in Ogers Sumpf auszuweisen. Diese versammeln sich sodann in der Nacht vor Shreks Hütte. Shrek macht sich folglich mit Esel auf den Weg zu Farquaads Schloss, damit er seinen Sumpf wieder für sich alleine hat und alle Fabelwesen aus seinem Reich verschwinden.

Währenddessen bekommt Farquaad von seinem Zauberspiegel drei unverheiratete junge Frauen vorgeschlagen. Denn dieser kann nur dann König werden, wenn er eine Prinzessin heiratet. Lord Farquaad hat sich daraufhin für Prinzessin Fiona entschieden. Fiona ist in einem Schloss eingesperrt und wird von einem bösen, feuerspeienden Drachen bewacht. Im Folgenden beschließt der kleinwüchsige Lord einen Wettkampf zu veranstalten, indem der Ritter der gewonnen hat, die Ehre bekommt Fiona vom Schloss zu befreien. Als jedoch Shrek und sein Begleiter Esel in Farquaads Schloss Duloc eintreten, sollen die Ritter Shrek und Esel ergreifen. Diese besiegen allerdings alle Soldaten, sodass Shrek als Sieger des Turniers hervorgeht. Farquaard schlägt ihm einen Handel vor. Shrek bekommt nur dann seinen Sumpf wieder, wenn er im Gegenzug die Prinzessin Fiona vom Schloss befreit und zu ihm bringt. Daraufhin machen sich Shrek und Esel gleich auf den Weg und ihnen gelingt es die Prinzessin von dem bösen Drachen zu befreien. Am Anfang ist Fiona noch etwas irritiert, sieht doch ihr Retter nicht wie ein gewöhnlicher Prinz aus. Auf dem Weg zurück zu Schloss Duloc kommen sich Shrek und Fiona trotz alldem allmählich näher. Auch Fiona ist nicht wie eine normale Prinzessin, denn auf ihr lastet ein Fluch der sie bei Sonnenuntergang in eine Ogerfrau verwandeln lässt. Eines Nachts wird sie von Esel überrascht und Fiona beichtet ihm von dem Fluch. Nur durch den ersten Kuss ihrer wahren Liebe kann sie davon befreit werden. Shrek will endlich Fiona seine Liebe gestehen, doch hört er nur ein paar Sätze, indem es um ein hässliches Ungeheuer geht und sich niemand in ein Solches verlieben könne. Shrek ist enttäuscht, denn er denkt er sei gemeint. Am folgenden Morgen kommt Lord Farquaad Fiona abzuholen um sie zu heiraten. Fiona aber kann es gar nicht bald genug sein endlich verheiratet zu werden und besteht darauf, dass die Hochzeit noch vor Sonnenuntergang stattfinden soll. Shrek, der traurig in seinen Sumpf zurückgekehrt ist, wird von Esel über die ganze Situation aufgeklärt und kann ihn überreden um Fiona zu kämpfen. Der Drache, der sich in den Esel verliebt hat, fliegt mit Shrek und Esel zu Schloss Duloc, wo die Trauung stattfindet. Kurz vor dem Ja- Wort unterbricht Shrek die Vermählung und Fiona verwandelt sich sogleich in eine Ogerfrau, da es bereits nach Sonnenuntergang ist. Farquaad ist entsetzt und befiehlt den Soldaten Shrek und Fiona zu ergreifen. Esel und Drachen kommen sofort zu Hilfe und Farquaad wird von der Drachendame verschluckt. Shrek gesteht Fiona seine Liebe und küsst sie. „Der Liebe ersten Kuss“ hebt den Fluch auf und Fiona bleibt für immer eine Ogerfrau. (Brüns, 2010, S. 70)

3 Genre

3.1 Animationsfilm

Animation kommt vom lateinischen Wort animare, was so viel heißt wie „zum Leben erwecken“ bzw. von animus, was „Geist, Seele“ bedeutet. Bewegung wurde bereits in den Malereien der Steinzeit oder der Malereien im alten Ägypten in einzelne Bewegungsphasen dargestellt. Die Laterna Magica hat es im Mittelalter ermöglicht, gezeichnete und gemalte Bilder zu projizieren. Anfang des 18. Jahrhunderts konnte man dann schon mit dieser Erfindung bewegte Bilder darstellen. Emile Reynaud zeigte im Jahr 1892 erstmals eine Projektion eines von Hand gezeichneten Filmstreifens. Drei Jahre später stellten die Gebrüder Lumière die erste „photographische“ Filmprojektion vor. Animation findet man heute in vielen Bereichen des Alltags, der Kunst und des Showgeschäfts. Beobachtbar ist ein neuer internationaler Boom, der sich seit den 80iger Jahren entwickelt. Dies erkennt man an der großen Zahl der Produktionsstudios, Animationsfilmfestivals und Fernsehsender. Die Animationstechnik, vor allem die Computeranimation, bietet darüber hinaus durchaus neue Möglichkeiten. (BMBF, 2015)

„Animationsfilm ist die Technik, bei der durch schnelles Anzeigen von Einzel-Animationsfilmbildern für den Betrachter ein bewegtes Bild entsteht“ (Bundesverband Jugend und Film e. V., 2008). Dabei wird beim Betrachter der Eindruck erweckt, die Bilder würden sich flüssig bewegen. (Bundesverband Jugend und Film e. V., 2008)

Bei der Animationstechnik lassen sich verschiedene Arten unterscheiden. So wird beim Zeichentrick direkt auf den Filmstreifen gezeichnet, beim Legetrick hingegen werden Materialien animiert, indem man sie schrittweise verschiebt. Beim Sachtrick werden reale Gegenstände durch Einzelbildschaltung oder Zeitlupe aufgenommen. Der Puppentrick jedoch ist eine spezielle Form der Animation. Hier werden bewegliche Puppen dreidimensional animiert aufgenommen. Die Pixillation ist eine „Technik der Animation, bei der Gegenstände, Menschen oder Ereignisse so aufgenommen werden, dass die Illusion der kontinuierlichen realen Bewegung gebrochen wird. Dies geschieht entweder durch Einzelbildschaltung oder durch die Kopierung einzelner Bilder aus einem kontinuierlich gedrehten Negativ“ (Dagmar Wendelmuth & Izabela Grzywacz, 2004). Eine weitere Art der Animation ist die Computeranimation. Bei dieser Animation werden die Abläufe der Bewegungen durch einen Computer berechnet. (Dagmar Wendelmuth & Izabela Grzywacz, 2004)

3.2 Umsetzung des Genre Animationsfilm in „Shrek - Der tollkühne Held“

Mit „Shrek“ schufen die Digital-Künstler nicht nur eine originalgetreue Nachbildung der Realität, sondern einen hervorragenden Hyperrealismus[1], bei dem man nie ahnen würde, dass die Bilder aus einem Rechner heraus stammen.

Es war ein „virtueller Wald“ mit Milliarden von Blättern nötig und Kleidung, die Falten warf und wie echte Textilien auf Licht reagierte. Man würde subtile Stimmungen wiedergeben müssen - von zartem Nebel im frühmorgendlichen Wald, bis hin zum rauchenden Kessel eines vulkanischen Drachenhorstes. (Hopkins, 2004, S. 22)

Herausfordernd waren auch Naturelemente wie Regen, Wind oder Feuer, aber auch Fließbewegungen, sowie ein überzeugender Lichteinfall (Hopkins, 2004, S. 22). Um die fünfhundert Kontrollpunkte für die Bewegungen für Körper und Gesicht, die zudem noch Gefühle ausdrücken sollen, die 36 verschiedenen virtuellen Schauplätze, sowie die vielen Lebewesen zu erschaffen, arbeiteten bei einem Budget von 70 Millionen Dollar, 275 Künstler über drei Jahre an dem Film. Erstmals gelang es in „Shrek - Der tollkühne Held“ ein Maß an menschlichen Ausdrucksvermögen zu schaffen, das überzeugte. „Shrek“ wäre ohne dieses System nicht möglich gewesen. Das Verfahren der Gesichtsanimation folgt der realen Nachbildung der hochkomplexen Gesichtsmuskulatur des menschlichen Körpers. (Hopkins, 2004, S. 150)

Auch bei der Fortsetzung von „Shrek 2 - Der tollkühne Held kehrt zurück“ wurde das Animationssystem wesentlich weiterentwickelt. Die CGI-Punkte[2] wie Haare, Bäume, Fell, Blätter, Stoffe, Wasser, Regen wurden so realitätsnah wie möglich gestaltet, wobei der Hyperrealismus nicht verloren gehen sollte. Somit konnte man die Schwierigkeit meistern, den gestiefelten Kater, sowie Shrek als auch Esel, die alle drei unterschiedliche Texturen aufweisen, nass werden zu lassen und danach wieder zu trocknen. (Friedrich, 2007, S. 300)

Wenn man sich den Inhalt auf Seite 2 durchliest, erkennt man schnell, dass sich „Shrek“ in vollem Umfang als „Anti-Disney-Film versteht, nimmt er doch die stilbildende anthropomorphe Niedlichkeit der Disney-Ästetik gekonnt aufs Korn […]“ (Friedrich, 2007, S. 298). In „Shrek“ sind Extreme des Genrebrauchs nicht selten, so wird zum Beispiel das Reich Duloc von Lord Farquaad in kalten Farben gehalten, der Pfefferkuchenmann aufs übelste gefoltert, sowie Kröte und Schlange zu Luftballons aufgeblasen, als Shrek und Fiona im Liebesflirt durch die Gegend laufen. Auch als die Prinzessin eines Morgens mit einem Vögelchen um die Wette trillert, was auf „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ anspielt, platzt der kleine Vogel, welcher drei Eier brütete. Fiona und Shrek aßen die Eier dann zum Frühstück. Solche einschneidenden Szenen sollen eben nicht nur Kinder ansprechen, sondern auch das erwachsene Publikum, wobei die kindlichen Zuschauer natürlich nicht vertrieben werden sollen. Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences richtete aufgrund hierfür eine eigene Oscar- Kategorie für den Animationsfilm ein. Der erste Preisträger dafür war „Shrek“. Wie oben schon erwähnt ist der Film eine Provokation gegenüber dem Studio von Walt Disney. Dies wird deutlich indem Schneewittchen und die sieben Zwerge auf der Flucht vor Farquaad sind, der übrigens dem damaligen Chef von Disney Michael Eisner ähnlich sieht.

In den “Shrek“- Filmen werden die Märchenzutaten geistreich vermischt mit Musicals, Buddy Movie, sowie Liebes- als auch Abenteuerfilm. Außerdem finden sich in den Filmen Erfolgssongs und Filmzitate aus bekannten Disney Klassikern wie z. B. aus „Peter Pan“. Als der Feenstaub der Fee auf den Esel regnet und er dann fliegen kann schreit er „ich kann fliegen“, die drei Schweinchen riefen dann ebenfalls „er kann fliegen, er kann fliegen“. Die Simpsons, Matrix oder Hawaii Five-0 sind weitere TV- Serien bzw. Filmklassiker, aus denen in den „Shrek“- Filmen zitiert wird.

Die Märchentraditionen in den „Shrek“ Filmen sind nicht immer treu gehalten. So werden die gute Fee oder Aschenputtel als Medienstars oder der böse Drache als Weibchen, das sich in den Esel verliebt, dargestellt. Außerdem werden die für Märchen typischen Regeln, dass das Schöne als das Gute bzw. das Hässliche als das Böse dargestellt wird gebrochen und widersprüchlich dargestellt. (Friedrich, 2007, S. 297 - 301)

3.3 Märchen

Das Wort „Märchen“ kommt aus dem Mittelhochdeutschen „maere“, was so viel wie Nachricht, Kunde, Erzählung bedeutet. Es ist „eine kurze, mündlich oder schriftlich verbreitete Prosaerzählung, die von fantastischen Zuständen und Vorgängen berichtet“ (Frater, 2014). Eigentlich waren Märchen nur für Erwachsene gedacht. Doch wegen ihrer Irrationalität wurden sie im Verlauf des 19. Jahrhunderts der Kinderliteratur zugeordnet.

In einem typischen Märchen findet man das Fantastische, Unwirkliche und Wunderbare. Auch der Ort und die Zeit der Handlung werden nur allgemein angegeben. Es treten nicht menschliche Wesen auf und Tiere können sprechen. Außerdem muss immer ein Held eine Aufgabe lösen, die meist ein glückliches Ende findet. (Fieberg, 2004, S. 51)

4 Märchenanalyse

4.1 Märchenmotive in „Shrek - Der tollkühne Held“

„Es war einmal…“, diesen Anfangsteil kennt fast jeder von uns aus Märchen, die wir in der Kindheit vorgelesen bekommen haben. Auch am Anfang des Films „Shrek - Der tollkühne Held“ erscheint ein Märchenbuch, dessen Seiten umgeblättert werden und eine Stimme aus dem Märchenbuch liest vor.

Es war einmal eine schöne Prinzessin. Aber sie war mit einem bösen Fluch belegt, der nur von der Liebe erster Kuss gebrochen werden konnte. Sie war eingesperrt in einer Burg, bewacht von einem schrecklichen feuerspeienden Drachen. Viele tapfere Ritter hatten versucht, sie aus diesem entsetzlichen Gefängnis zu befreien, aber keinem war es gelungen. Sie wartete im Drachenturm, im obersten Raum des höchsten Turmes auf ihre wahre Liebe und der wahren Liebe erster Kuss. (2001, TC 00:00:33 – 00:01:16)

Doch dann reißt eine Hand die Seite aus dem Märchenbuch. Eine Stimme ist zu hören „Hahahahaha, darauf kann sie lange warten. Ah, was für ein Haufen Sch…!“ (2001, TC 00:01:17). Aus einem Toilettenhäuschen wird die Spülung betätigt und heraus kommt eine grüne, große Gestalt. Bereits hier merkt der Zuschauer, dass es sich nicht um ein typisches Märchen handeln wird. Dennoch gibt es in „Shrek“, wie in den meisten traditionellen Märchen, einen Prinzen, eine schöne, verzauberte

[...]


[1] Kunstrichtung, künstlerische Ausrichtung, die eine fotografisch genaue, detailgetreue Darstellung anstrebt (Bibliographisches Institut GmbH, 2015, Hyperrealismus)

[2] Computer-Generated Imagery: Als CGI bezeichnet man den Gebrauch von Verfahren der elektronischen Bilderzeugung und -bearbeitung, um Spezialeffekte zu erzeugen oder zu intensivieren oder auch um ganz eigene Bilder, Bildschichten, Hintergründe etc. herzustellen (Wulff, 2015)

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Details

Titel
Abgrenzung von Märchen und Animationsfilm in "Shrek"
Untertitel
Märchenanalyse nach Max Lüthi
Hochschule
Universität Passau
Note
1,0
Autor
Jahr
2015
Seiten
18
Katalognummer
V310899
ISBN (eBook)
9783668096486
ISBN (Buch)
9783668096493
Dateigröße
487 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
abgrenzung, märchen, animationsfilm, shrek, märchenanalyse, lüthi
Arbeit zitieren
Stephanie Bichler (Autor), 2015, Abgrenzung von Märchen und Animationsfilm in "Shrek", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/310899

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