Von Volksempfänger bis Volkswagen. „Volksprodukte“ im Nationalsozialismus

Inwiefern stützten sie die Ideologie und das Wertesystem des nationalsozialistischen Regimes?


Hausarbeit (Hauptseminar), 2014
25 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Überblick zur nationalsozialistischen Wirtschaftspolitik

3. Der Begriff „Volk“ in der nationalsozialistischen Ideologie und Konsumgesellschaft

4. „Volksprodukte“ im Dritten Reich
4.1 Volksempfänger
4.2 Volkskühlschrank
4.3 Volkswagen
4.4 Volkswohnungen

5. Fazit

6. Literatur

1. Einleitung

Diese Arbeit wird sich mit den Volksprodukten befassen, die im nationalsozialistischen Regime entwickelt und propagiert wurden. Dabei wird der Schwerpunkt auf einer soziokulturellen-historischen und weniger auf einer wirtschaftlichen Betrachtung liegen. Es soll weniger nach den wirtschaftlichen Erfolgen der Volksprodukte gefragt werden, als nach den ideologischen Werten, die mit ihnen verbunden waren und inwiefern diese Konsumgüter zur Unterstützung – vielleicht sogar Legitimation – des nationalsozialistischen Regimes beitrugen. Dabei orientiere ich mich in der Untersuchung der exemplarisch ausgewählten Produkte hauptsächlich an den ideologisch aufgeladenen Themen des Autarkiegedanken, der Familienpolitik, der Rassenideologie und der daraus folgenden Legitimation der Vormachtstellung des ‚Herrenvolkes‘. Diese Bereiche bilden den Kern der Ideologie des Nationalsozialismus, wobei sie sich gegenseitig ergänzen, überschneiden und auch bedingen. Obwohl der wirtschaftliche Erfolg nicht im Mittelpunkt dieser Arbeit stehen wird, soll trotzdem nach der Relation von Wirtschaft und nationalsozialistischer Politik gefragt und das Verhältnis erklärt werden.

Genauer werde ich fragen, warum der ‚Volksempfänger‘ immer noch ein so bekanntes Produkt des Nationalsozialismus ist und der ‚Volkswagen‘ sogar über den Zweiten Weltkrieg hinaus und bis heute zu großem Ruhm gelangen konnte. Warum hat sich ein Volkskühlschrank dagegen nie durchsetzen können? Und inwiefern zeigen die Volkswohnungen eher die Zukunftsträume für die Zeit nach dem Krieg als die Realität? Die Frage nach der Realität und wie die Menschen trotz der oft harten Wirklichkeit an die oftmals utopisch erscheinenden Versprechen dieser Konsumgüter glauben konnten, stellt sich im Umgang mit der nationalsozialistischen Propaganda oft und öffnet somit die Frage nicht nur nach dem faktischen Konsum, sondern auch nach „einer bloß visionären Konsumgesellschaft und deren Bedeutung in der Politik des Regimes.“[1]

Die Forschung über die Volksprodukte im Dritten Reich führt Wolfgang König an, an dessen Werken ich mich hauptsächlich orientiert habe. Die Grundlagen des nationalsozialistischen Wirtschaftssystems sind Avraham Barkais Werk zu entnehmen und zur NS-Ideologie sei neben weiteren Werken Winfried Noacks gleichnamiges Werk genannt. Einen sehr menschennahen Einblick über die Gesellschaft des Nationalsozialismus geben die zahlreichen Quellen aus Thomas Langes und Gerd Steffens beiden Sammlungen aus dem Zeitraum von 1933 bis 1945. Zum Volksempfänger hat Ansgar Diller sehr viel geforscht und veröffentlicht und in der Forschung zum Wohnungsbau sind Tilman Harlander und Gerhard Fehl zu nennen.

Um sich der Untersuchung der exemplarisch ausgewählten Produkte zu nähern, werde ich zunächst einen Überblick über das nationalsozialistische Wirtschaftssystem geben und im folgenden Kapitel die Bedeutung des Epithetons ‚Volk‘ in der nationalsozialistischen Politik und Gesellschaft untersuchen. Dabei wird die Ideologie und ihre Verwendung in der Konsumgesellschaft des Nationalsozialismus skizziert. Bevor ich dann auf die einzelnen Volksprodukte eingehe, die ich exemplarisch aus einer ganzen Palette an Volksprodukten ausgewählt habe, ist das einleitende Kapitel „Volksprodukte“ im Dritten Reich ein wenig allgemeiner gehalten und soll einen ersten Überblick über ihre Bedeutung und Verwendung geben.

2. Überblick zur nationalsozialistischen Wirtschaftspolitik

Sehr bezeichnend für den Stand der Wirtschaftspolitik im nationalsozialistischen Regime war Hitlers Einstellung, der Wirtschaft instrumentellen Charakter zuzuschreiben:[2] Er brauchte sie, um seine Ziele umzusetzen. So lag das Augenmerk auf einer Rüstungsindustrie, die einen Eroberungskrieg ermöglichen sollte und in der Landwirtschaft stand das von Walter Darré entwickelte „Blut-und-Boden“-Konzept[3] im ideologisch aufgeladenen Mittelpunkt. Auch die Schaffung von Arbeitsplätzen war ein sehr wichtiger Aspekt, um die Wahlversprechen einzulösen und sich der Unterstützung des Volkes sicher zu sein. In der Außenhandelspolitik orientierte man sich am Autarkiegedanken, da Deutschland wirtschaftlich völlig unabhängig werden sollte.[4]

Die angestrebte kapitalistische Konkurrenzwirtschaft war durch sozialdarwinistisches Denken positiv besetzt und wurde als „‚Leistungswettbewerb‘ im Rahmen der politischen Zielvorgaben“ uminterpretiert.[5] Die auf den ersten Blick erfolgreiche Bekämpfung der Arbeitslosigkeit lässt sich – neben den für Aufrüstung und Kriegsvorbereitungen mehr benötigten Arbeitern – auf die Verdrängung der Frauen aus der Arbeitswelt, der Enteignung und ebenfalls Verdrängung von Juden und politischen Gegnern, der Wiedereinführung der Wehrmacht und der Ankurbelung der Wirtschaft durch den Staat durch Aufträge u.a. in den Sektoren Wohnungsbau und Automobilindustrie zurückführen.[6] Die Steigerung der Konsumkraft durch Lohnerhöhung und Arbeitszeitverkürzung wurde abgelehnt, da diese Maßnahmen die Aufrüstung hätten gefährden können und die „Rechnungslegung [wurde] auf die Zeit nach dem Krieg verschoben“.[7] Die Kriegsvorbereitungen wirken so auf den ersten Blick positiv auf die Arbeitslosigkeit und wirtschaftlich wachstumsstimulierend, langfristig gesehen jedoch muss man die Ziele der Nationalsozialisten und ihr Wirtschaftssystem – falls es soweit gekommen wäre – wohl als wachstumsfeindlich einstufen.[8] Was die Wachstumsideologie des Nationalsozialismus angeht, so fasst Ritschel es folgendermaßen zusammen:

„[Es] scheint hierbei nicht das intensive Wachstum durch Vermehrung der Kapitalausstattung und Steigerung der Produktivität im Vordergrund gestanden zu sein. In dieser Hinsicht hat die nationalsozialistische Wirtschaftspolitik sogar eher hemmend gewirkt. Stattdessen war der Nationalsozialismus in seiner malthusianisch geprägten Ideologie auf das extensive Wachstum durch Zugewinn von Land und Ressourcen auf dem Weg des Eroberungskrieges fixiert.“[9]

Der Eindruck eines – durch welche Maßnahmen auch immer – erstmal sehr erfolgreichen, wenn nicht beispiellosen Erfolgs der Arbeitsbeschaffung lässt sich jedoch nicht abstreiten und erklärt die damals entstehende große Anerkennung und Bewunderung im Volk, aber auch über die Grenzen des Deutschen Reiches hinaus, die Deutschland einen großen Prestigegewinn einbrachte.[10]

Der 1936 vorgestellte Vierjahresplan zeigt noch einmal ganz deutlich die Konzentrierung auf die Aufrüstung und bedeutete eine Investitionslenkung der Wirtschaft unter autarkie- und rüstungspolitischen Zielsetzungen.[11] Diese Entwicklung bedeutete für die Investitionsbranche zwar eine sehr positive und profitable Wendung, stellte für die Konsumgüterindustrie jedoch erhebliche Einbußen dar.[12]

3. Der Begriff „Volk“ in der nationalsozialistischen Ideologie und Konsumgesellschaft

Der Begriff „Volk“ nahm in der nationalsozialistischen Ideologie eine zentrale Stellung ein. „Ohne klare Konturen zu gewinnen bezeichnete er eine durch Rasse, Boden und Kultur konstituierte Gemeinschaft.“[13] Die Verwendung des Begriffs sollte vor allem die Abgrenzung zur Vergangenheit – in erster Linie zur Weimarer Republik – darstellen und das Gefühl vermitteln, dass das Volk mitbestimmen durfte oder sein Wille durch Vertreter durchgesetzt wurde.[14]

In seiner ideologischen Zielsetzung sollte im deutschen Volk die „Autonomie individueller Entscheidungen […] der Einheit einer Volksgemeinschaft weichen, die sich kollektiv dem Willen eines Führers unterwarf.“[15] Der schnelle Wandel zu einer solchen Volksgemeinschaft hin wird von Thomas Lange und Gerd Steffens im ersten Band ihrer Quellensammlung Der Nationalsozialismus wie folgt skizziert:

„Die Zerstörung der demokratischen Institutionen durch Aufheben der Bürgerrechte in der Verordnung vom 28.2.1933 (‚Reichsbrandverordnung‘ […]) und die Selbstentmachtung des Reichstags im ‚Ermächtigungsgesetz‘ vom 23.3.1933 […] bilden zusammen mit der Verfolgung und Entrechtung der politischen Gegner den demonstrativ repressiven Teil der Herstellung der ‚Volksgemeinschaft‘[…].“[16]

Der Begriff der Volksgemeinschaft „bedeutete […] die Negierung aller Unterschiede in Herkunft, Stand, Beruf, Vermögen, Bildung, Wissen, Kapital‘“[17] und wurde so zum feststehenden Begriff in der nationalsozialistischen Propaganda. Ausgeschlossen von dieser angeblich alles überwindenden Gemeinschaft waren – ganz im Sinne der nationalsozialistischen Rassenlehre – Juden und andere „Fremdvölkische“.[18],[19] Die nationalsozialistische Konsumgesellschaft war somit auch eine Rassegesellschaft. Außerdem war sie mehr Zukunftswunsch als Tatbestand. Natürlich wurde im Dritten Reich konsumiert, jedoch sind seine Anfänge noch stark durch die Wirtschaftskrise und die hohe Arbeitslosigkeit gezeichnet und die völlige Konzentration auf die Aufrüstung später und schließlich der Eintritt des Kriegs führten eher zu einem Mangel an Konsumgütern. Wenn man über eine nationalsozialistische Konsumgesellschaft und die Einstellung des Regimes zum Konsum spricht, sollte man daher nicht nur betrachten „was faktisch konsumiert werden konnte, sondern auch was in den Erwartungshorizont der Bevölkerung gebracht wurde“.[20] Viele der Volksprodukte fallen nämlich genau in den Bereich, den man als ‚für nach dem Krieg geplant‘ bezeichnen kann und eher die Vorstellungen und Ziele des Regimes charakterisieren.

4. „Volksprodukte“ im Dritten Reich

Bereits vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten waren sogenannte ‚Volksprodukte‘ etablierter Bestandteil der Konsumindustrie. „In ihnen spiegelten sich sowohl Vermarktungshoffnungen der Unternehmen wie Konsumwünsche der Bevölkerung.“[21] Durch die politische Aufwertung des Epithetons ‚Volk‘ (wie in Kapitel 3 erläutert) erhielten auch die Volksprodukte große Popularität.[22] Die Propagierung und Bewerbung von Volksprodukten erfuhr ihren Höhepunkt in den Jahren 1933/34. Später wurde die freie Verwendung des Begriffs verboten und durfte nur noch vom 1933 gegründeten Werberat der deutschen Wirtschaft vergeben werden.[23] Dadurch gingen ‚Volks‘-Produktbezeichnungen zwar zurück, verschwanden jedoch nicht ganz.

„Die von den Nationalsozialisten intendierte Einengung des Begriffs ‚Volk‘ in Produktbezeichnungen besaß eine formale und eine substanzielle Komponente. Formal bezog sie sich auf vom Staat autorisierte und von staatsnahen Institutionen (wie der Volkswagen durch die DAF) oder von der Industrie in Gemeinschaftsarbeit (wie der Volksempfänger) erzeugte Produkte […]. Substanziell wurde den Volksprodukten ein niedriger Preis und eine hohe Qualität zugeschrieben.“[24]

Einige Volksprodukte, die diesen Aspekten entsprechen, werden im Folgenden näher betrachtet. Die hier angeführten Produkte können dabei nur als exemplarische, wenn auch bedeutende Auswahl einer ganzen Palette an Volksprodukten betrachtet werden.[25]

4.1 Volksempfänger

Auch wenn der Volksempfänger keinesfalls eine Erfindung der Nationalsozialisten war[26], so kann man ihn doch zu den bekanntesten und auch wichtigsten Volksprodukten zählen. Das Hauptmerkmal eines Volksempfängers sollte sein niedriger Preis sein, um für jeden Haushalt erschwinglich zu sein.[27] Trotzdem sollte er von guter Qualität sein.

Die Nationalsozialisten waren sich von Beginn an über die propagandistische Funktion des Rundfunks bewusst. So verkündete Goebbels bereits 1933 nach den für die Nationalsozialisten enttäuschenden Wahlen:

„Der Rundfunk muß der Regierung die fehlenden 48 Prozent zusammentrommeln, und haben wir sie dann, muß der Rundfunk die 100 Prozent halten, muß sie verteidigen, muß sie so innerlich durchtränken mit den geistigen Inhalten unserer Zeit, daß niemand mehr ausbrechen kann.“[28]

Die Nationalsozialisten griffen demnach die vorhandenen Ideen, deren Entwicklung durch die Weltwirtschaftskrise zum erliegen gekommen war, nach ihrer Machtergreifung schnell auf und beauftragten verschiedene Firmen und Einzelpersonen mit der Entwicklung eines passenden Geräts.[29] Goebbels „wünschte sich ein Gerät, mit dem der örtliche Bezirkssender sowie der Deutschlandsender einwandfrei empfangen werden [konnten]“[30], damit „die nationalsozialistische Führung die Möglichkeit [erhielt], schnell und unmittelbar die ‚Volksgemeinschaft‘ zu erreichen.“[31] Auf seine Initiative hin „verpflichteten sich alle großen Hersteller, [das ausgewählte Modell] gemeinsam zu produzieren“[32], wobei die Hauptarbeit beim Heinrich-Hertz-Institut und Gustav Leithäuser lag.[33] Der Preis wurde bei 76 RM festgelegt und das primär entwickelte Modell wurde mit der Typbezeichnung VE 301 versehen – „als Reminiszenz an die nationalsozialistische Machtergreifung am 30. Januar.“[34] Unter großer Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit und großem Werbeaufwand wurde der VE 301 auf der Funkausstellung 1933 vorgestellt, wo Vertreter der Regierungsspitze und Hitler persönlich ihn in Augenschein nahmen. Die dem Gerät beigemessene Bedeutung wird im folgenden Ausschnitt aus Goebbels Eröffnungsrede zur Funkausstellung am 18. August 1933 deutlich:

[...]


[1] Heßler, Martina: „Elektrische Helfer“ für Hausfrau, Volk und Vaterland. Ein technisches Konsumgut während des Nationalsozialismus. In: Verein deutscher Ingenieure (Hrsg.): Technikgeschichte. Band 68. Berlin 2001. S. 203.

[2] Vgl. König, Wolfgang: Volkswagen, Volksempfänger, Volksgemeinschaft. „Volksprodukte“ im Dritten Reich: Vom Scheitern einer nationalsozialistischen Konsumgesellschaft. Paderborn 2004. S. 220f. Außerdem Benz, Wolfgang / Graml, Hermann / Weiß, Hermann (Hrsg.): Enzyklopädie des Nationalsozialismus. München ²1998. Daraus: Wippermann, Wolfgang: Ideologie. S. 17f.

[3] Dieses propagierte die Agrarwirtschaft als ‚urdeutsch‘ und die Bauern als reinrassigste und fruchtbarste Urquelle des deutschen Volkstums. Vgl. hierzu weiterführend Barkai, Avraham: Das Wirtschaftssystem des Nationalsozialismus. Ideologie, Theorie, Politik. 1933-1945. Frankfurt/Main 1988. Darin besonders: Die Landwirtschaft als ständewirtschaftliches Modell ab S. 131.

[4] Vgl. hierzu Barkai, S. 162f.

[5] König (2004), S. 220.

[6] Vgl. Barkai, S. 150-162.

[7] König (2004), S. 243.

[8] Vgl. Ritschl, Albrecht: Die NS-Wirtschaftsideologie – Modernisierungsprogramm oder reaktionäre Utopie? In: Michael Prinz und Rainer Zitelmann (Hrsg.): Nationalsozialismus und Modernisierung. Darmstadt 1991. S. 48f.

[9] Ebd. S. 70.

[10] Vgl. Barkai, S. 158.

[11] Vgl. König (2004), S. 221.

[12] Vgl. König (2004), S. 221.

[13] König (2004), S. 232.

[14] Beispielsweise seien hier die Begriffe „Volkskanzler“, „Volksgerichtshof“, etc. genannt. Siehe dazu auch die entsprechenden Stichworte bei Benz.

[15] Lange, Thomas / Steffens, Gerd: Der Nationalsozialismus. Band 1. Staatsterror und Volksgemeinschaft. 1933-139. Schwalbach 2009. S. 64.

[16] Lange, S. 64.

[17] Haibl, Michael: [Volksgemeinschaft] In: Benz Benz, Wolfgang / Graml, Hermann / Weiß, Hermann (Hrsg.): Enzyklopädie des Nationalsozialismus. München ²1998. S. 786, zitiert nach Reinhard Höhn: Rechtsgemeinschaft und Volksgemeinschaft (1935).

[18] Vgl. Pollmeier, Heiko: [Fremdvölkische] In: Benz (1998). S. 471.

[19] Zum Ausschluss der Juden aus der Volksgemeinschaft siehe auch Ernst Forsthoff: Der totale Staat. Hamburg 1933, S. 38f. Als Auszug unter dem Titel Die Illusion der Zugehörigkeit, 1933 zu finden in Thomas Langes und Gerd Steffens Quellensammlung Der Nationalsozialismus. Band 1. Staatsterror und Volksgemeinschaft. 1933-139. Schwalbach 2009. S. 205. Außerdem die Auszüge aus: Ayaß, Wolfgang (Hrsg., Bearb.): „Gemeinschaftsfremde“. Quellen zur Verfolgung von „Asozialen“ 1933-1945. Materialien aus dem Bundesarchiv Heft 5. Koblenz 1998. S. 95-97, 115f., 134. Zusammengefasst unter dem Titel Volksgemeinschaft als „eugenische Utopie“ – die „Ausmerzung“ der „Gemeinschaftsfremden“ in ebd. Quellensammlung S. 109-112.

[20] Heßler, S. 203.

[21] König (2004), S. 226f.

[22] Vgl. ebd., S. 230.

[23] Vgl. ebd, S. 230, 234.

[24] Ebd., S. 235.

[25] Zur Lektüre über weitere Volksprodukte sei Wolfgang Königs Werk Volkswagen, Volksempfänger, Volksgemeinschaft. „Volksprodukte“ im Dritten Reich: Vom Scheitern einer nationalsozialistischen Konsumgesellschaft empfohlen (s. Literaturverzeichnis).

[26] Vgl. Diller, Ansgar: Der Volksempfänger. Propaganda- und Wirtschaftsfaktor. In: Studienkreis Rundfunk und Geschichte. 9. Jahrgang Nr. 3. 1983. S. 140. König, S. 32ff.

[27] Vgl. Kaiser, Wolf: [Volksempfänger]. In: Benz (1998), S. 785f.

[28] Zitiert nach Diller, Asgar: Rundfunkpolitik im Dritten Reich (Rundfunk in Deutschland 2). München 1980. S. 144.

[29] Vgl. König (2004), S. 33.

[30] Diller (1983), S. 141.

[31] König (2004), S. 81.

[32] [Volksempfänger], S. 785.

[33] Vgl. König (2004), S. 36. Zur ausführlichen Lektüre über die Entwicklung siehe König, S. 33ff.

[34] König (2004), S. 37.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten

Details

Titel
Von Volksempfänger bis Volkswagen. „Volksprodukte“ im Nationalsozialismus
Untertitel
Inwiefern stützten sie die Ideologie und das Wertesystem des nationalsozialistischen Regimes?
Hochschule
Universität Duisburg-Essen  (Historisches Insitut)
Veranstaltung
Konsumindustrie und Konsumkultur im 20. Jahrhundert
Note
1,0
Autor
Jahr
2014
Seiten
25
Katalognummer
V310927
ISBN (eBook)
9783668100664
ISBN (Buch)
9783668100671
Dateigröße
473 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
NS-Zeit, Nationalsozialismus, Volksprodukte, Volkswagen, Volksempfänger, Volkskühlschrank, Volkswohnung, Wertesystem, Ideologie, Konsumindustrie, Konsumkultur
Arbeit zitieren
Veronika Firmenich (Autor), 2014, Von Volksempfänger bis Volkswagen. „Volksprodukte“ im Nationalsozialismus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/310927

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