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Umweltfokussiertes Supply Chain Management. Theoretische Betrachtung der Thematik

Titel: Umweltfokussiertes Supply Chain Management. Theoretische Betrachtung der Thematik

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2014 , 15 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Sten Hoffmann (Autor:in)

BWL - Industriebetriebslehre
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ausgehend von der zunehmenden Forderung nach einer unternehmensübergreifenden Umweltschutzorientierung werden im Rahmen dieser Arbeit Ansatzpunkte für eine integrierte ökonomische sowie ökologische Betrachtung von Lieferketten identifiziert.

Die Bedeutung der unternehmensübergreifenden Betrachtung der Wertschöpfungsketten (WK), den sogenannten Supply Chains (SC), nimmt stetig zu. Im Betrachtungsspektrum stehen hierbei Zulieferer, OEMs und Konzerne sowie Endverbraucher. Das Ziel ist eine primär an den Kundenwünschen orientierte, effektivere und effizientere Gestaltung der von der Wettbewerbsstrategie bestimmten Aktivitäten der WK. Jedoch können mit diesen Zieldimensionen eines sog. Supply Chain Managements (SCM) in der Praxis bei weitem noch nicht alle möglichen Einsparpotenziale aufgedeckt werden.

Das Bewusstsein für den Klimawandel sowie das immer stärker aufkommende Umweltbewusstsein ist nicht nur innerhalb der Bevölkerung vorhanden, sondern durchaus auch in der Wirtschaft: Gemäß einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft empfinden aktuell etwas über die Hälfte der befragten Firmen bereits jetzt, sie seien vom Klimawandel betroffen. Vier von fünf deutschen Unternehmen sehen ihre Geschäftstätigkeit vom Klimawandel langfristig beeinflusst. Dies bedeutet, dass Klimarisiken als wirtschaftliche Risiken wahrgenommen werden. Dementsprechend müssen zumindest dessen dramatischste Auswirkungen begrenzt werden. Weswegen sich gerade die Industrieunternehmen dieser Herausforderung stellen müssen und in der Pflicht stehen Beiträge zur Minderung von Klimaschäden zu leisten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Grundlagen des Supply Chain Managements

2.1 Ausgangslage des Lieferkettenmanagements

2.2 Definition und Gegenstand des Supply Chain Managements

2.3 Übergeordnete Ziele des Supply Chain Managements

2.4 Grundlegende Problemfelder des Supply Chain Management

2.5 Integration von Umweltaspekten in das Supply Chain Management

3 Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die Möglichkeiten einer Integration ökologischer Aspekte in das klassische Supply Chain Management (SCM) theoretisch zu untersuchen, um ökonomische und ökologische Potenziale in Lieferketten zu identifizieren und zu verknüpfen.

  • Grundlagen und Herausforderungen des klassischen Supply Chain Managements
  • Notwendigkeit einer unternehmensübergreifenden Umweltschutzorientierung
  • Vergleich von Supply Chain Management, Stoffstrommanagement und Umweltmanagement
  • Konzeption des "Green SCM" zur Optimierung der Wettbewerbsfähigkeit

Auszug aus dem Buch

2.5 Integration von Umweltaspekten in das Supply Chain Management

WK sind nicht nur aus rein ökonomischer Sicht zu betrachten. Annähernd jede Wertschöpfungsaktivität ruft simultan zu ihrem ökonomischen Nutzen auch eine ökologische Belastung hervor. Den Ausschlag hierfür geben die für die Produktion relevanten Materialien und Energien sowie die bei der Produktion anfallenden Reststoffe wie bspw. Produktionsausschüsse, die entsorgt werden müssen, sofern sie nicht erneut in die Produktion mit eingebunden werden können. Ausgehend von diesen Umwelteinwirkungen einer jeden Produktion wird deutlich inwieweit nicht nur eine ökonomische sondern eine ökologische Betrachtung innerhalb der WK eine Rolle spielt.

Die Umweltrelevanz von WK ergibt sich aus drei wesentlichen Parametern, die sich aus dem strukturellen Design der Kette, d.h. die Zusammensetzung der WK und die räumliche Verteilung der IP innerhalb der Kette, dem Transformationsprozessen in und zwischen den einzelnen Akteuren der Kette sowie dem Endprodukt der Kette zusammensetzen. Anhand der Ausprägungen dieser Parameter ist es möglich das Ausmaß der von der jeweiligen WK ausgehenden Umweltauswirkung zu bestimmen.

Der betriebliche Umweltschutz ist gegenwärtig in beinahe jedem Industriebetrieb integriert, jedoch geht dieser oft über die natürlichen Unternehmensgrenzen nicht hinaus, wodurch Umweltschutzaktivitäten ausschließlich nur bei den einzelnen IP praktiziert werden und es annähernd kein Gesamtkonzept innerhalb der SC Netzwerke gibt, welches die ökologischen Prozesse innerhalb der WK betrachtet. Dementsprechend ist es von Nöten die Umweltschutzbestrebungen insbesondere an den Schnittstellen zwischen den Unternehmen zu installieren, so dass die gesamte SC nicht nur in einem gemeinsamen ökonomischen Kontext steht, sondern auch die ökologische Betrachtung innerhalb der Prozesse und Strukturen der WK installiert wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Die Arbeit thematisiert die zunehmende Bedeutung unternehmensübergreifender Wertschöpfungsketten und motiviert die Notwendigkeit, ökonomische Ziele mit ökologischen Anforderungen zu verbinden.

2 Grundlagen des Supply Chain Managements: Dieses Kapitel erläutert die Definition, Ziele und Problemfelder des SCM und führt die Integration von Umweltaspekten als notwendige Erweiterung des Managementkonzepts ein.

2.1 Ausgangslage des Lieferkettenmanagements: Es werden die Herausforderungen durch Globalisierung, zunehmende Marktkonkurrenz und die Ineffizienz lokaler Optimierungen innerhalb traditioneller Lieferketten dargestellt.

2.2 Definition und Gegenstand des Supply Chain Managements: SCM wird als umfassende Managementphilosophie definiert, die den gesamten Produktlebensweg partnerschaftlich plant und steuert.

2.3 Übergeordnete Ziele des Supply Chain Managements: Das Kapitel beschreibt Strategien wie Just-in-Time-Lieferungen und Informationsflussoptimierung zur Steigerung der Wettbewerbsvorteile und Kundenzufriedenheit.

2.4 Grundlegende Problemfelder des Supply Chain Management: Hier werden systemische Probleme wie mangelndes Vertrauen, inkompatible Organisationsstrukturen und defizitäre Informationsbasen als Barrieren für erfolgreiches SCM identifiziert.

2.5 Integration von Umweltaspekten in das Supply Chain Management: Es wird die Notwendigkeit dargelegt, über den rein betrieblichen Umweltschutz hinauszugehen und ökologische Faktoren strukturell in die gesamte Wertschöpfungskette zu integrieren.

3 Resümee: Die Arbeit schließt mit der Feststellung, dass das "Green SCM" als integrierte Verknüpfung von ökonomischer und ökologischer Perspektive einen entscheidenden Erfolgsfaktor für moderne Unternehmen darstellt.

Schlüsselwörter

Supply Chain Management, Wertschöpfungskette, Green SCM, Umweltmanagement, Stoffstrommanagement, Logistik, Nachhaltigkeit, Klimawandel, Wettbewerbsvorteil, Prozessoptimierung, Unternehmensübergreifende Koordination, Ressourcenmanagement

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Betrachtung des Supply Chain Managements und untersucht, wie umweltrelevante Aspekte in dieses Managementkonzept integriert werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Definition und Ziele des Supply Chain Managements, die Identifikation systemischer Problemfelder sowie die Verbindung zwischen logistischer Effizienz und ökologischer Verantwortung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist die theoretische Herleitung eines umweltfokussierten Supply Chain Managements (Green SCM) zur Optimierung der Wettbewerbsfähigkeit unter ökologischen Gesichtspunkten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und nutzt einen vergleichenden Ansatz zwischen klassischem SCM, Umweltmanagement und Stoffstrommanagement.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Grundlagen des Lieferkettenmanagements, die Herausforderungen bei der Implementierung sowie die Umweltrelevanz von Wertschöpfungsketten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen Green SCM, Wertschöpfungskette, Prozessoptimierung, Nachhaltigkeit, ökonomische und ökologische Potenziale sowie unternehmensübergreifende Koordination.

Was versteht man unter dem in der Arbeit genannten "Green SCM"?

Das Green SCM ist eine Erweiterung des klassischen SCM, das identische Zielvorgaben wie Kosteneffizienz und Durchlaufzeitreduktion verfolgt, diese jedoch konsequent um ökologische Betrachtungsweisen ergänzt.

Warum ist das klassische Lieferkettenmanagement laut Autor für die Zukunft problematisch?

Das klassische Management ist oft durch lokale Optimierungen, mangelnde Durchgängigkeit und eine geringe Reaktionsfähigkeit auf kurzfristige Marktveränderungen gekennzeichnet.

Welche Rolle spielt Vertrauen bei der Implementierung eines SCM-Systems?

Vertrauen ist ein kritischer Erfolgsfaktor, da fehlende Transparenz und Angst vor Datenmissbrauch zwischen den Kooperationspartnern die notwendige Vernetzung und den Informationsaustausch massiv behindern.

Welchen Stellenwert nimmt die Schnittstellenproblematik ein?

Die Optimierung von Schnittstellen wird als essenziell erachtet, da erst durch den Abbau von Informationsbarrieren und die Synchronisation von Materialflüssen eine ganzheitliche Effizienzsteigerung möglich ist.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Umweltfokussiertes Supply Chain Management. Theoretische Betrachtung der Thematik
Hochschule
Leibniz Akademie Hannover - Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Hannover
Note
1,0
Autor
Sten Hoffmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
15
Katalognummer
V311143
ISBN (eBook)
9783668099234
ISBN (Buch)
9783668099241
Sprache
Deutsch
Schlagworte
umweltfokussiertes supply chain management theoretische betrachtung thematik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sten Hoffmann (Autor:in), 2014, Umweltfokussiertes Supply Chain Management. Theoretische Betrachtung der Thematik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/311143
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Leseprobe aus  15  Seiten
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