Zuerst werden die Personendaten der fiktiv gewählten Person beschrieben, indem die allgemeinen und biometrischen Daten dargestellt werden.
Danach folgt die Durchführung des Beweglichkeitstest nach JANDA. Dieser wird für folgende Muskelgruppen durchgeführt:
- Brustmuskulatur (M. pectoralis major)
- Hüftbeugemuskulatur (speziell M. iliopsoas)
- Kniestreckmuskulatur (speziell M. rectus femoris)
- Kniebeugemuskulatur (Mm. ischiocrurales)
- Wadenmuskulatur (Mm. triceps surae)
Die Ergebnisse werden anschließend mit den Normwerten verglichen.
Darauf folgt die Trainingsplanung des Beweglichkeits- und Koordinationstrainings.
Zum Schluss wird eine Literaturrecherche durchgeführt.
Inhaltsverzeichnis
1 PERSONENDATEN
2 BEWEGLICHKEITSTESTUNG
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING
4 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING
5 LITERATURRECHERCHE
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit hat zum Ziel, ein individuelles Trainingsprogramm für die Bereiche Beweglichkeit und Koordination zu erstellen, das speziell auf die Bedürfnisse einer Turnerin zugeschnitten ist. Die Forschungsfrage fokussiert dabei auf die praktische Anwendung sportwissenschaftlicher Erkenntnisse zur Steigerung der Leistungsfähigkeit sowie der Lösung muskulärer Dysbalancen.
- Durchführung einer fundierten Beweglichkeitsdiagnostik nach JANDA
- Erstellung eines strukturierten Dehnprogramms unter Berücksichtigung verschiedener Dehnmethoden
- Konzeption eines propriozeptiven Koordinationstrainings mit Steigerung der Komplexität
- Analyse aktueller wissenschaftlicher Studien zu den Effekten von Dehnübungen
Auszug aus dem Buch
Testdurchführung Brustmuskulatur (M. pectoralis major)
Die Probandin befindet sich in Rückenlage auf der Behandlungsliege. Die Beine sind angewinkelt, um das Becken zu fixieren. Der zu testende Arm der Probandin ist im Schultergelenk abduziert und außenrotiert und hat im Ellenbogengelenk einen 90° Winkel. Als Messbereich gilt die Position des Oberarmes zur Horizontalen. Es ist wichtig, das bei der Ausführung, das Becken und die Lendenwirbelsäule stets auf der Liege fixiert bleiben (vgl. Eifler, 2014, S.37).
Zusammenfassung der Kapitel
1 PERSONENDATEN: In diesem Kapitel werden die biometrischen Daten, die sportliche Vorgeschichte sowie die individuellen Trainingsmotive der Testperson erfasst und analysiert.
2 BEWEGLICHKEITSTESTUNG: Hier wird die Muskelfunktionsprüfung nach JANDA detailliert beschrieben, um den Ist-Zustand der Beweglichkeit verschiedener Muskelgruppen zu ermitteln.
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING: Auf Basis der Testergebnisse wird ein Dehnprogramm erstellt, das gezielt auf die Anforderungen des Turnens und die Nackenverspannungen der Probandin eingeht.
4 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING: Dieses Kapitel widmet sich der Entwicklung eines propriozeptiven Trainingsplans zur Verbesserung des Gleichgewichtssinns, gegliedert in zehn methodisch ansteigende Übungen.
5 LITERATURRECHERCHE: Hier werden zwei wissenschaftliche Studien untersucht, welche die Auswirkungen von Dehnprogrammen auf die Kraftleistung und die muskuläre Stabilität kritisch beleuchten.
Schlüsselwörter
Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, JANDA, Propriozeption, Gleichgewichtssinn, Dehnmethoden, Muskelfunktionsprüfung, Sportartspezifisches Training, Leistungssport, Turnen, Leistungsfähigkeit, Muskelverspannungen, Krafttraining, Trainingsplanung, Biomechanik.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Erstellung und Begründung eines zielgerichteten Beweglichkeits- und Koordinationstrainings für eine turnende Testperson.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der Muskelfunktionsdiagnostik, der Planung propriozeptiver Trainingsreize und der wissenschaftlichen Einordnung von Dehntechniken.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist die Verbesserung der sportartspezifischen Beweglichkeit und des Gleichgewichts, um die Leistung im Turnen zu optimieren und Nackenbeschwerden zu lindern.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird das vereinfachte manuelle Testverfahren in Anlehnung an JANDA zur Beweglichkeitsdiagnostik sowie eine literaturbasierte Trainingslehre angewandt.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Ist-Analyse (Testung), die konkrete Trainingsgestaltung mit methodisch-didaktischen Prinzipien und die Reflexion mittels Literaturstudien.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zentrale Begriffe sind Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, Propriozeption, Muskelfunktionsprüfung und Trainingsplanung.
Warum spielt der Leistenbruch in der Anamnese keine Rolle für das aktuelle Training?
Da der Leistenbruch sechs Jahre zurückliegt und laut Dokumentation völlig verheilt ist, bestehen keine Einschränkungen für die geplante Trainingsbelastung.
Warum wird im Koordinationstraining der Schwierigkeitsgrad gesteigert?
Die Steigerung folgt methodisch-didaktischen Prinzipien (Vom Einfachen zum Komplexen) und der Nutzung instabiler Untergründe, um die propriozeptive Anpassung zu maximieren.
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- Annalena Peiffer (Author), 2014, Trainingsplan für ein Beweglichkeits- und Koordinationstraining, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/311220