Die vorliegende Untersuchung thematisiert die Schreibanlässe in der Schreibwerkstatt. Das Hauptaugenmerk der Untersuchung richtet sich auf eine ausführliche Betrachtung zu den Schreibanlässen in der Schreibwerkstatt. In dieser Arbeit werden ferner besondere Aktivitäten in der Schreibwerkstatt betrachtet. Die Arbeit soll des Weiteren einen Einblick in die Arbeit mit den Schreibanlässen ermöglichen.
Inhaltsverzeichnis
1. Zur Bedeutung von Schreibanlässen
2.1 Zu den Schreibanlässen
2.2 Das Abschreiben
2.3 Das Aufschreiben und Auswendigschreiben
2.4 Das Nachschreiben oder das Diktat
2.5 „Zehn kleine Schreiberlein“
2.6 Änderung der Perspektive der Geschichte
2.7 Paralleltexte oder Gegentexte schreiben
2.8 Reizwort
2.9 Objekte als Reizwörter
2.10 Bilder
2.11 Zu Musik schreiben
2.12 Das Gedicht in Listenform
2.13 „Elfchen“
2.14 Gedicht „Haiku“
2.15 Schneeballgedicht
3. Besondere Aktivitäten in der Schreibwerkstatt
3.1 Das Lesen
3.2 Das Sammeln von interessanten Zitaten oder Metaphern aus dem Alltag
3.3 Textklinik
3.4 Die Inventur
3.5 Wortgeschenke
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht die Bedeutung und den Einsatz verschiedener Schreibanlässe innerhalb einer Schreibwerkstatt, um die Schreibkompetenz von Lernenden gezielt zu fördern. Dabei wird analysiert, wie unterschiedliche methodische Zugänge und Aktivitäten den Schreibprozess anregen und strukturieren können.
- Grundlegende Bedeutung von Schreibanlässen im Unterricht
- Methodische Vielfalt kreativer Schreibaufgaben
- Strukturierung von Schreibprozessen durch spezifische Regeln und Impulse
- Bedeutung besonderer Aktivitäten wie Textkritik und Bestandsaufnahme
Auszug aus dem Buch
2.4 „Zehn kleine Schreiberlein“
FRITZSCHER (2008, 13) habe folgende Schreibaufgabe ausgeführt, die wie folgt aussehe. Zuerst geben die Schreiber an, wie viel Zeit sie heute für das Schreiben aufbringen können. Dabei sollte minimal 10 Minuten geäußert werden. Diese Angaben werden anschließend an die Tafel angeschrieben. Hierbei werden sie in einer Reihenfolge angeordnet. Derjenige, der viel Zeit angegeben habe, stehe an der Spitze der Liste. Nachfolgend schreibt jeder Teilnehmer den Anfang einer Geschichte, die frei ausgewählt wird. Im Anschluss daran werde nach der angegebenen Reihenfolge vorgelesen. Nachdem der Schreiber den Anfang seiner Geschichte vorgelesen habe, werde gemeinsam eine Entscheidung getroffen, wie die Fortsetzung der Geschichte aussehe. Anschließend überlasse der Schreiber den Anfang dieser Geschichte der Gruppe und mache seine Fortsetzung ganz woanders. Dann fange der zweite Schreiber an der angegebenen Reihe an und zwar nach derselben Vorgehensweise. Die Arbeit in der Gruppe laufe so ab, bis kein Schreiber bleibe. Diese Schreibaufgabe fördere in erster Linie die Sozialkompetenz bei den Teilnehmern.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Zur Bedeutung von Schreibanlässen: Das Kapitel erläutert die zentrale Rolle von Schreibanlässen bei der Verbindung von Schreibintentionen und Schreibformen unter Einbeziehung verschiedener didaktischer Ansätze.
2.1 Zu den Schreibanlässen: Hier erfolgt eine Differenzierung verschiedener Schreibformen und Aufgabenstellungen, die in der Schreibwerkstatt zur Anwendung kommen, von klassischen Übungen bis hin zu kreativen Impulsen.
3. Besondere Aktivitäten in der Schreibwerkstatt: Dieser Abschnitt behandelt ergänzende Tätigkeiten wie das Vorlesen, die Textklinik und die Inventur, die den Schreiballtag sinnvoll strukturieren und unterstützen.
Schlüsselwörter
Schreibwerkstatt, Schreibanlässe, Schreibkompetenz, kreatives Schreiben, Schreibprozess, Sozialkompetenz, literarisches Schreiben, Schreibimpulse, Textklinik, Schreibdidaktik, Schreibaufgaben, Schreibspiele, Perspektivenwechsel, Wortgeschenke, Schreibmethoden.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit dem Einsatz von Schreibanlässen in der Schreibwerkstatt als Instrument zur Förderung der Schreibkompetenz bei Lernenden.
Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?
Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung von Schreibanlässen, die methodische Aufbereitung kreativer Schreibaufgaben sowie die Einbettung in den schulischen bzw. werkstattorientierten Kontext.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, einen fundierten Einblick in die Arbeit mit Schreibanlässen zu geben und aufzuzeigen, wie diese gezielt zur Motivation und Strukturierung von Schreibprozessen eingesetzt werden können.
Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung und Zusammenfassung fachdidaktischer Literatur und bewährter Praxisbeispiele von Autoren wie Fritzscher, Böttcher und Vopel.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung zahlreicher konkreter Schreibanlässe (wie Diktate, Haikus oder Perspektivwechsel) und die Beschreibung begleitender Aktivitäten zur Prozesssteuerung wie der Textklinik oder der Inventur.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind insbesondere Schreibwerkstatt, Schreibanlässe, kreatives Schreiben, Schreibkompetenz und didaktische Schreibmethodik.
Wie unterscheidet sich die Schreibaufgabe „Zehn kleine Schreiberlein“ von klassischen Ansätzen?
Diese Methode fördert nicht nur das individuelle Schreiben, sondern legt einen starken Fokus auf die Sozialkompetenz durch die Gruppenarbeit und das gemeinschaftliche Fortführen von Geschichten.
Was versteht der Autor unter der „Textklinik“?
Die Textklinik dient als Raum für „gescheiterte“ Texte, die durch Überarbeitung und konstruktives Feedback seitens der Teilnehmenden wieder aufgegriffen und verbessert werden können.
- Citar trabajo
- Mag. Mohamed Chaabani (Autor), 2015, Schreibanlässe in der Schreibwerkstatt, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/311282