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Konflikte und deren Bewältigung. Ursachen und Lösungsstrategien

Title: Konflikte und deren Bewältigung. Ursachen und Lösungsstrategien

Research Paper (undergraduate) , 2012 , 14 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: B. Sc. Max Ande (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Jeder Mensch erlebt im Laufe seines Lebens unzählige Konflikte und wertet diese zumeist auch eher als ein negatives Ereignis, das es zu vermeiden gilt. Konflikte sind jedoch etwas ganz Natürliches; sie sind ein wichtiger Bestandteil des Evolutionsprozesses, der auf dem „survival of the fittest“-Prinzip basiert.

Dabei geht es nicht ausschließlich um das Überleben des Stärkeren, denn es lassen sich davon auch Akkommodations-und Assimilationsmodelle ableiten. Das heißt, dass ein Individuum sein Wissen über bestimmte Objekte oder Sachverhalte stets an neue Erfahrungen anpassen muss und entgegengesetzt auch eine fortwährende Anpassung von fremden Sachverhalten auf bereits bestehende kognitive Schemata stattfindet. So entwickeln Humanoiden mit der Zeit spezifische Interessen, Bedürfnisse und Ziele, welche für sie einen eher hohen oder niedrigeren Stellenwert einnehmen.

Die Wertung, die ein bestimmtes Ereignis erhält, unterscheidet sich naturgemäß von Individuum zu Individuum, da jeder Mensch durch unterschiedliche Erbanlagen, Umwelten sowie Erfahrungen geprägt ist. Dieser daraus resultierende Individualisierungsprozess wird durch die modernen Lebensformen, die zunehmende Freiheiten sowie Differenzierungsmöglichkeiten bieten, weiter vorangetrieben, was zu einer bis dato unerreichten Komplexität des Einzelnen führt.

Diese, als auch weitere Gegebenheiten, wie der intensivierte Wettbewerbskampf im Beruf oder die einkommensbedingte Chancenungleichheit, verfügen über enormes Konfliktpotential.

Im weiteren Verlauf dieser Studienarbeit wird der Konfliktbegriff näher beleuchtet und dabei sowohl auf die Entstehung, den Umgang, als auch auf mögliche Lösungsstrategien von Konflikten im alltäglichen Leben eingegangen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Konfliktbegriff

2.1. Begriffsdefinition

2.2. Die Bedingungen des interpersonellen Konflikts

3. Die Ursachen für das Entstehen von Konflikten

3.1. Konfliktquellen

3.2. Konfliktgenese

3.3 Konfliktarten

3.4 Folgen von Konflikten

4. Strategien zur Konfliktlösung

4.1. Verschiedene Wege der Konfliktlösung

4.2. Das Harvard Konzept

5. Fazit/Ausblick

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen menschlicher Konflikte, beleuchtet deren Entstehungsursachen sowie unterschiedliche Typologien und erörtert effektive Strategien zu deren Bewältigung, wobei insbesondere der konstruktive Umgang mit Konflikten als Chance für persönliche und systemische Weiterentwicklung im Fokus steht.

  • Analyse des Konfliktbegriffs und der strukturellen Voraussetzungen für interpersonelle Konflikte.
  • Untersuchung der psychologischen und sozialen Konfliktgenese.
  • Systematische Einteilung von Konfliktarten zur besseren Einordnung im Alltag.
  • Darstellung und Bewertung von Konfliktlösungsstrategien, insbesondere des Harvard-Konzepts.
  • Betrachtung der Ambivalenz von Konflikten als potenzieller Motor für Innovation und Veränderung.

Auszug aus dem Buch

3.2. Konfliktgenese

Bei der Konfliktentstehung wird nun im weiteren Verlauf näher auf die Quellen „Konflikt durch Änderung der Person“ und „Allokation knapper Ressourcen“7 eingegangen. Die Quellen „Veränderung externer Regeln“, „(Inter-) kulturelle Konflikte“, werden aufgrund der selbsterklärenden Eigenschaft nicht näher beleuchtet.

Im Hinblick auf einen Konflikt durch die Änderung der Person unterscheidet man zwei Unterteilungen. „Den Wandel in der Bedürfnisausformung sowie den Wandel in der Einstellung eines Individuums.“8

Beim Wandel der Bedürfnisausformung muss festgehalten werden, dass jeder Mensch eine Fülle von Bedürfnissen aufweist, deren Realisierung ihm auch zumeist durch Austauschprozesse mit anderen Individuen gelingt. Zufriedenheit mit dem sozialen System, in dem diese Austauschprozesse von statten gehen, besteht, sobald wenigstens zwei Voraussetzungen erfüllt sind. Erstens muss eine Bedürfnisbefriedigung des Einzelnen durch das soziale System ermöglicht werden und zweitens müssen die Austauschprozesse unter den Individuen auf lange Sicht als gerecht erachtet werden. Es muss für den Einzelnen ein ausgeglichenes „Input-Outcome-Verhältnis“ erkennbar sein.

Ist für einen Humanoiden ein Ungleichgewicht des „Input-Outcome-Verhältnisses“, also eine unfaire Behandlung zu seinem Nachteil ersichtlich, ist dadurch nur noch eine eingeschränkte Befriedigung seiner Bedürfnisse möglich. Weitaus gravierendere Folgen als das bloße Empfinden ungerechter Behandlung entstehen, wenn durch den oder die Mitmenschen die Befriedigung eigener Bedürfnisse in Gefahr gerät. Diese Bedrohung wird als starke Zwangslage erlebt, was eine sachlich-nüchterne Betrachtung erschwert und in den meisten Fällen zu emotionsbetontem, aggressivem Verhalten führt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Natürlichkeit von Konflikten als Bestandteil der menschlichen Entwicklung ein und skizziert das Ziel der Arbeit, Entstehung und Bewältigung von Konflikten zu untersuchen.

2. Der Konfliktbegriff: Dieses Kapitel definiert den Konfliktbegriff und analysiert die drei notwendigen Bedingungen für das Entstehen eines interpersonellen Konflikts.

3. Die Ursachen für das Entstehen von Konflikten: Hier werden die verschiedenen Konfliktquellen, die Entstehung durch Verhaltensänderungen sowie spezifische Konfliktarten und deren Folgen erläutert.

4. Strategien zur Konfliktlösung: Dieses Kapitel stellt sowohl formelle als auch informelle Lösungswege vor und detailliert das Harvard-Konzept als zielgerichtetes Verhandlungsverfahren.

5. Fazit/Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und plädiert dafür, Konflikte nicht nur negativ zu bewerten, sondern als Chance zur persönlichen Veränderung zu nutzen.

Schlüsselwörter

Konfliktmanagement, Interpersoneller Konflikt, Harvard-Konzept, Bedürfnisausformung, Konfliktgenese, Konfliktlösung, Soziales System, Input-Outcome-Verhältnis, Zielerreichung, Win-Win-Situation, Kommunikation, Konfliktpotenzial, Verhandlungsführung, Verhaltensmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Studienarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die theoretischen Grundlagen von Konflikten und untersucht, wie diese entstehen, welche Arten von Konflikten existieren und welche Strategien zu einer konstruktiven Konfliktlösung führen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Arbeit konzentriert sich auf die Definition des Konfliktbegriffs, die psychologischen Bedingungen der Konfliktentstehung sowie die praktische Anwendung von Lösungsansätzen wie dem Harvard-Konzept.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die Entstehung von Konflikten zu schaffen und aufzuzeigen, wie diese durch verschiedene Strategien erfolgreich bewältigt werden können, um eine positive Veränderung zu erzielen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Studienarbeit, die auf einer Literaturanalyse und der Anwendung psychologischer sowie soziologischer Konzepte basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Konfliktursachen, die Differenzierung von Konfliktarten, die Analyse von Folgen sowie die Vorstellung von Strategien zur Konfliktlösung auf formeller und informeller Ebene.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Konfliktmanagement, Harvard-Konzept, Bedürfnisausformung, Konfliktgenese, interpersoneller Konflikt und Win-Win-Situation.

Warum spielt die "Bedürfnisausformung" eine so große Rolle für die Entstehung von Konflikten?

Da sich die Bedürfnisse eines Individuums im Lebensverlauf ständig wandeln, kann ein Ungleichgewicht im sozialen Austausch entstehen, das zu einem Gefühl der ungerechten Behandlung führt und somit als Keimzelle für Konflikte dient.

Was genau zeichnet das Harvard-Konzept in der Konfliktlösung aus?

Das Harvard-Konzept trennt sachlich zwischen Mensch und Problem und strebt eine Win-Win-Lösung an, bei der die individuellen Bedürfnisse aller Beteiligten im Vordergrund stehen, anstatt nur eine Position zu verteidigen.

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Details

Title
Konflikte und deren Bewältigung. Ursachen und Lösungsstrategien
College
Hochschule für Gesundheit und Sport, Ismaning
Grade
2,0
Author
B. Sc. Max Ande (Author)
Publication Year
2012
Pages
14
Catalog Number
V311300
ISBN (eBook)
9783668100725
ISBN (Book)
9783668100732
Language
German
Tags
Konfliktmanagement Management konflikt konflikte genese bewältigung harvard konzept Konfliktgenese
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
B. Sc. Max Ande (Author), 2012, Konflikte und deren Bewältigung. Ursachen und Lösungsstrategien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/311300
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