Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › History - Miscellaneous

Hofgeschichten. Eine künstliche Insel im Fuschlsee und andere Überraschungen

Title: Hofgeschichten. Eine künstliche Insel im Fuschlsee und andere Überraschungen

Textbook , 2015 , 110 Pages

Autor:in: Dr. Martin Gschwandtner (Author)

History - Miscellaneous
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Die Ortsgeschichte von Hof (seit 1951 Hof bei Salzburg) wurde in der Chronik von Hof bei Salzburg aus dem Jahre 1989 und weiteren Schriften durch verdienstvolle ehrenamtliche Chronisten bereits unter vielen Aspekten bearbeitet (siehe Kapitel 13). Dennoch kommen manchmal wieder durch Zufall oder durch Nachforschung interessante Ereignisse und Sachverhalte an das Tageslicht, die entweder bisher unbekannt, oder in Vergessenheit geraten waren, so dass es sich lohnt, sie aus der Versenkung zu holen und ins Bewusstsein zu rücken. In dieser Schrift soll versucht werden, die Aufmerksamkeit interessierter Leser auf einige solcher Hofgeschichten zu lenken.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Das Schloss Fuschl und seine Umgebung

2.1 Archäologie, das einzigartige Denkmal „Packwerkbau“

2.2 Geschichte bis zur Säkularisation Salzburgs

2.3 Geschichte nach der Säkularisation

2.4 Das Schloss als begehrtes Motiv für Maler und Photographen

3 Grundherrschaften

3.1 Allgemeines

3.2 Kirchliche und weltliche Grundherrschaften in Hof bei Salzburg

4 Der Maler Josef Gerstmeyer in Hof

5 Die Pfarrkirche zum „Hl. Sebastian“ in Hof

6 Joseph Mohr in Hof und das „Kinder-Stille-Nacht“

7 Die Spitzenklöppelei in Hof

8 Die Altersversorgung einst und jetzt

9 Die Wasserkraftnutzung in Hof

9.1 Der hydraulische Widder

9.2 Die Baderbachmühle

9.3 Die Waldachmühle Gössl an der Fuschlerache und die „Maria Theresien-Konzession“.

9.4 Die Konstruktion der Bauernmühle (Gmachlmühle).

9.5 Das Kleinwasserkraftwerk Enzinger an der Fuschlerache

9.6 Der Wasserradantrieb für das Sägewerk Schöndorfer an der Fuschlerache

10 Die „Russenstraße“

11 Das Rätsel „Lodagei“ ist gelöst!

12 Anstelle eines Schlusswortes: Die Schmunzelecke

13 Quellen und Literatur (inkl. bisherige Veröffentlichungen durch Gschwandtner)

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, historisch interessante und teilweise in Vergessenheit geratene Ereignisse sowie Besonderheiten der regionalen Geschichte von Hof bei Salzburg ans Licht zu bringen, um sie einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

  • Archäologische Untersuchung des "Packwerkbaus" im Fuschlsee.
  • Detaillierte Historie des Schloss Fuschl und seiner Besitzerwechsel.
  • Analyse der historischen Grundherrschaften und deren Bedeutung für das bäuerliche Leben.
  • Dokumentation technischer Meilensteine wie des hydraulischen Widders und lokaler Mühlen.
  • Aufarbeitung lokaler kultureller Aspekte wie das "Kinder-Stille-Nacht" und die Spitzenklöppelei.

Auszug aus dem Buch

2.1 Archäologie: Der Packwerkbau, ein einzigartiges archäologisches Denkmal im und am Fuschlsee.

Die systematische Erforschung und Erfassung der Pfahlbauten in den Salzkammergutseen, sowie in den angrenzenden Seengebieten Oberösterreichs und Salzburgs erfolgte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Sie geht auf die Initiative von Dr. Matthäus Much (1832-1909) zurück. Dieser war Jurist, Leiter der Instrumentenbau-Werkstätte für Zithern (und vielleicht auch Geigen) seines Schwiegervaters Anton Kindl und Autodidakt als erfolgreicher Prähistoriker.

Aufgrund seiner umfangreichen Grabungsarbeiten wurde er zum Mitglied der k.k. Zentralkommission zur Erforschung und Erhaltung der Kunst- und historischen Denkmale bestellt. U.a. beschäftigte er sich auch mit Bergbau- und Pfahlbauforschung. Er beschrieb erstmals die rund 350 m westlich des Turmes des Schlosses Fuschl gelegene, künstlich errichtete Insel von etwa 50 m Durchmesser, die auf Grund ihrer Konstruktion als „Packwerkbau“ (auch Moorsiedlung bzw. unechter Pfahlbau) bezeichnet wird. Sie ist durch einen schmalen Wasserlauf vom Land getrennt und heute mit Bäumen bewachsen. Das Bodendenkmal befindet sich auf den Parzellen 270/1 (Seegebiet, KG Fuschl am See, Eigentum der Republik Österreich, Bundesforste), sowie auf den Parzellen 963 und 1035 KG Hof, Gemeinde Hof bei Salzburg) und befindet sich zur Gänze unter Denkmalschutz, sowie im Bereich des Naturschutzgebietes Fuschlsee.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung gibt einen geographischen Überblick über Hof bei Salzburg und beleuchtet die geschichtliche Entwicklung des Ortes seit der ersten urkundlichen Erwähnung.

2 Das Schloss Fuschl und seine Umgebung: Dieses Kapitel behandelt die Baugeschichte des Schlosses, seine wechselhafte Besitzergeschichte und dessen Bedeutung als landschaftliches Motiv.

3 Grundherrschaften: Hier wird das System der grundherrschaftlichen Verwaltung in Hof bis zur Grundentlastung 1848 erläutert.

4 Der Maler Josef Gerstmeyer in Hof: Der Abschnitt widmet sich dem Wirken des Landschaftsmalers Gerstmeyer und seiner künstlerischen Dokumentation des Ortes.

5 Die Pfarrkirche zum „Hl. Sebastian“ in Hof: Dieses Kapitel beschreibt die Geschichte der Pfarrkirche, ihre Ausstattung sowie die nach dem Brand 1859 erfolgte Wiedererrichtung.

6 Joseph Mohr in Hof und das „Kinder-Stille-Nacht“: Hier wird der Aufenthalt des Stille-Nacht-Dichters Joseph Mohr in Hof und die Entdeckung des speziellen Kinder-Weihnachtsliedes behandelt.

7 Die Spitzenklöppelei in Hof: Ein Abriss über die Geschichte und Bedeutung der Hausindustrie der Spitzenklöppelei im 17. bis 19. Jahrhundert.

8 Die Altersversorgung einst und jetzt: Dieses Kapitel stellt das historische System des Einliegerwesens der modernen Seniorenfürsorge gegenüber.

9 Die Wasserkraftnutzung in Hof: Detaillierte Darstellung verschiedener technischer Anlagen, von hydraulischen Widdern bis zu alten Mühlen und Kleinkraftwerken.

10 Die „Russenstraße“: Hintergrund und Baugeschichte der Straßenverbindung zwischen Hof und Thalgau unter Einsatz russischer Kriegsgefangener.

11 Das Rätsel „Lodagei“ ist gelöst!: Eine etymologische Untersuchung der rätselhaften Namensbezeichnung für die Region Schroffenau.

12 Anstelle eines Schlusswortes: Die Schmunzelecke: Ein abschließender Teil mit humorvollen oder kuriosen Anekdoten zur Gemeindegeschichte.

13 Quellen und Literatur (inkl. bisherige Veröffentlichungen durch Gschwandtner): Verzeichnis der verwendeten Quellen, Literatur und ein Überblick über das Gesamtwerk des Autors.

Schlüsselwörter

Hof bei Salzburg, Schloss Fuschl, Packwerkbau, Grundherrschaft, Joseph Mohr, Stille-Nacht, Spitzenklöppelei, Wasserkraft, Hydraulischer Widder, Russenstraße, Einliegerwesen, Lodergei, Regionalgeschichte, Mühlen, Heimatkunde

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit primär?

Die Arbeit befasst sich mit verschiedenen Facetten der Ortsgeschichte von Hof bei Salzburg, wobei ein besonderer Fokus auf bisher weniger bekannten Ereignissen und historischen Besonderheiten liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder des Buches?

Die zentralen Themen umfassen die Geschichte des Schlosses Fuschl, die archäologische Bedeutung des Packwerkbaus, das historische Grundherrschaftssystem, die lokale Wasserkraftnutzung, sozialgeschichtliche Aspekte wie das Einliegerwesen sowie kulturelle Traditionen.

Welches primäre Ziel verfolgt der Autor?

Der Autor möchte bisher verborgene oder in Vergessenheit geratene Aspekte der Regionalgeschichte ins Bewusstsein der Leser rufen und die Erforschung der Lokalhistorie fördern.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Die Arbeit basiert auf intensiven Archivrecherchen, der Auswertung historischer Quellen (wie Katasterpläne und Pfarrmatriken) sowie der dendrochronologischen Untersuchung von Bauholz.

Was wird im Hauptteil des Buches behandelt?

Im Hauptteil werden detailliert die Geschichte des Schlosses Fuschl, die sozialen Strukturen der Grundherrschaft, die Entwicklung der Wasserkraftnutzung (Mühlen, Widder, Kleinkraftwerke), die Webereitradition (Lodergei) und die Biografie lokal wirkender Persönlichkeiten beleuchtet.

Welche Keywords charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Schlüsselwörter sind Hof bei Salzburg, Schloss Fuschl, Packwerkbau, Grundherrschaft, Einliegerwesen und Regionalgeschichte.

Was genau ist der „Packwerkbau“ im Fuschlsee?

Es handelt sich um eine prähistorische, künstlich errichtete Insel, die aufgrund ihrer Konstruktionsweise aus Astwerk und Pfählen ein einzigartiges archäologisches Denkmal darstellt.

Welche Rolle spielt der „hydraulische Widder“ für Hof?

Der hydraulische Widder ist eine technische Rarität der Wasserversorgung, die in Hof zur automatischen Wasserförderung in höher gelegene Gehöfte genutzt wurde.

Wie löst der Autor das Rätsel um den Namen „Lodagei“?

Durch die Auswertung historischer Quellen identifiziert er den „Loder“ als Weber grober Wolltücher (Loden), was die Bezeichnung als Gegend der Loderweber plausibel macht.

Excerpt out of 110 pages  - scroll top

Details

Title
Hofgeschichten. Eine künstliche Insel im Fuschlsee und andere Überraschungen
Author
Dr. Martin Gschwandtner (Author)
Publication Year
2015
Pages
110
Catalog Number
V311308
ISBN (eBook)
9783668102668
ISBN (Book)
9783668102675
Language
German
Tags
Archäologische Rarität Packwerksbau Schloss Fuschl Fuschlsee Altersversorgung einst und jetzt Bauernmühle Die Russenstraße das Kinder-Stille-Nacht Grundherrschaften Hof bei Salzburg Hof Regionalgeschichte
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dr. Martin Gschwandtner (Author), 2015, Hofgeschichten. Eine künstliche Insel im Fuschlsee und andere Überraschungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/311308
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  110  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint