Lorenz von Stein und der französische Frühsozialismus


Hausarbeit (Hauptseminar), 2014
16 Seiten, Note: 2,3

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Inhalt

1 EINLEITUNG

2 DER FRANZÖSISCHE FRÜHSOZIALISMUS
2.1 SAINT-SIMON
2.2 FOURIER
2.3 BLANC

3 DIE EINFLUSS DER FRANZÖSISCHEN THEORETIKER IM ALLGEMEINEN

4 SCHLUSS

5 LITERATURVERZEICHNIS

1 Einleitung

Das Schaffen Lorenz von Steins lässt sich anhand einer Zäsur in seinem Leben trennen: Die Zeit vor und nach 1855. Die erste Epoche ist bezeichnend für seine rechtswissenschaftlichen und philosophischen Schriften. Stein studierte Philosophie und Rechtswissenschaft in Kiel1 und promovierte danach über die Geschichte des dänischen Zivilprozesses2. Im Studium beschäftigte sich Stein mit den Schriften Hegels, welches der Grund war, nach Berlin zu reisen und diversen Junghegelianern wie beispielsweise Ruge oder Feuerbach in Kontakt zu treten. Im Anschluss daran blieb von Stein für einige Monate in Frankreich.

Seine 1845 erhaltene außerordentliche Professur in Kiel konnte er jedoch nicht lange halten, da er sich zur Zeit des Schleswig-Holsteinischen Krieges bei der historischen Frage nach der Zugehörigkeit Schleswig-Holsteins für Deutschland aussprach und aus diesem Grund vom dänischen König Christian VIII. seines Amtes enthoben wurde. Die Zäsur fand 1855 statt, als Stein nach Wien für eine ordentliche Professur für Politische Ökonomie ging. Dort beschäftigte er sich vorrangig mit volkswirtschaftlichen Schriften und Werken über die Verwaltung, wie dem Lehrbuch der Volkswirtschaft 3, dem Lehrbuch der Finanzwissenschaft 4 oder dem Handbuch der Verwaltungslehre 5.

Der Fokus dieser Hausarbeit liegt auf den Erfahrungen, die Einfluss auf Lorenz von Stein ausübten. Während seines anderthalbjährigen FrankreichAufenthaltes kam er in Kontakt mit den zeitgeschichtlichen Theorien des Sozialismus und des Kommunismus. Da diese politisch-philosophischen Strömungen in Preußen weitestgehend unbekannt waren, schrieb Stein Der Socialismus und Kommunismus des heutigen Frankreichs 6, um das deutsche Publikum mit den französischen Ideen vertraut zu machen .

Im Rahmen seiner Arbeit kam Stein in Kontakt mit den Schriften der Frühsozialisten und den führenden Sozialisten und Kommunisten. Aus der dritten Auflage erwuchs 1850 die Geschichte der socialen Bewegungen in Frankreich von 1789 bis auf unsre Tage 7. Die Ideen, denen Stein während seiner Reisen und Aufenthalte in Frankreich begegnete, beeinflussten sein Denken und seine Ideen. Die Forschung der Jahrhundertwende vertrat die Meinung, dass Marx am Meisten von Stein beeinflusst wurde8. Auch Herbert Uhl widmete seine Dissertation dieser Thematik9. Marx jedoch geriet erst über Stein an die sozialistischen Ideen aus Frankreich und entwickelte daraus die Züge seiner Philosophie.

Diese Hausarbeit wird sich mit der unterrepräsentierten Fragestellung beschäftigen, welche Autoren starken Einfluss auf Stein hatten und inwiefern er von diesen französischen Denkern Ansätze übernahm, die sich in seiner Philosophie niederschlugen. Dazu wird versucht, in Ansätzen die Kerngedanken der wichtigsten Philosophen wiederzugeben und innerhalb Steins Denken zu kontextualisieren. Den größten Einfluss dabei hatte zweifelsohne Henri de Saint-Simon. Ebenfalls Niederschlag in Steins Ideen hatten die Ausführungen Charles Fouriers und Louis Blancs.

Da sich die Anlehnungen voneinander trennen lassen, widmet sich ein jedes Kapitel einem dieser Philosophen. Dabei werden sowohl Kritik, als auch Übernahme oder Weiterentwicklungen seitens Steins betrachtet, um ein transparentes Bild seiner Philosophie zu schaffen. Im Anschluss wird versucht, ein Fazit hinsichtlich der geleisteten Betrachtung zu ziehen, welches Steins Ideen mit denen der französischen Frühsozialisten verbindet und somit sein Denken leichter zugänglich und transparenter werden lässt.

2 Der französische Frühsozialismus

Die Frankreich-Reise Steins war in seiner Biographie von entscheidender Bedeutung. Der Aufenthalt in Paris bedeutete für ihn nicht weniger als die Abkehr vom idealistischen Denken und hin zum Realismus10. Der Einfluss der Hegelschen Rechtsphilosophie, die er während seines Studiums kennenlernte, wurde durch die Theorien der Gesellschaft, die er in Frankreich kennenlernte, marginalisiert. In Der Sozialismus und der Kommunismus des heutigen Frankreich verarbeitet Stein seine Erfahrungen und legt den Grundstein seiner Philosophie . „Stein studierte Saint-Simon und Fourier und verkehrte mit Considérant und Louis Blanc.“11 In seinem Erstlingswerk deutet Stein die gesellschaftliche Gegenwart als ein von der Geschichte gebildeten Prozess an12. Dieser Ansatz verknüpfte die historisch gerichtete Argumentation Saint-Simons mit den zeitgeschichtlichen Studien Blancs. Eine Wissenschaft, die sich demnach mit der Gesellschaft beschäftigt, könne die Strukturen der bürgerlichen Gesellschaft erfassen, analysieren und sie vor ihrer revolutionären Entladung abfangen13. Erst 1842 ist ihm überhaupt das Phänomen der Gesellschaft bewusst geworden14.

Der Sozialismus ist für Stein insofern von Bedeutung, als dass er „zu einer >>Wissenschaft der Gesellschaft<< [wird], weil er ein Modell zur Versöhnung von Bourgeoisie und Proletariat anbieten kann“15. Koslowski wehrt sich in seiner Habilitation gegen die gängige Forschungsmeinung und behauptet, dass Stein die Tatphilosophie im französischen Frühsozialismus repräsentiert sieht16. „In der Philosophie der Tat wurde ein historischer Aktivismus des Subjekts zum Träger des geschichtlichen Telos“17. Das Subjekt, der Sozialist, der Wissenschaftler der Gesellschaft, kann in der Lage sein, die Klassengegensätze zu überwinden und so die bereits erwähnte Revolution verhindern.

Nach Durner beinhaltet Der Sozialismus und der Kommunismus des heutigen Frankreich noch mehr, nämlich die Darstellung der Inbesitznahme des Staates durch das Bürgertum18. Die Bourgeoisie missbraucht den Parlamentarismus für ihre Zwecke. Des Weiteren behauptet Durner Folgendes: „Die Interpretation des Parlaments als eines Herrschaftselements der bürgerlichen Klasse scheint auf ihn zurückzugehen.“19 Diese Aussage ist jedoch falsch, da bereits Saint-Simon die Geschichte des Staates mit der des Besitzes in Verbindung setzt20. Dies wird jedoch im Kapitel zu Saint-Simon näher erläutert.

Nach Stein gibt es bis dato drei Geschichtsschreibungen: Zum Einen die der Herrscher, danach entstand die des Rechts und seit Adam Smith die Historiographie des Besitzes. Seiner Zeit lässt Stein eine neue Rolle zukommen. Sie muss die Stellung des Individuums zwischen Staat, Recht und Wirtschaft betrachten und die Geschichtsschreibung der Gesellschaft schreiben21. Diese teilt sich bei Lorenz Stein, wie auch bei den Frühsozialisten, von denen er dieses Strukturmerkmal übernahm, in Besitzende und Nicht-Besitzende22. Retrospektiv herrschte jedoch eine differenziert zu betrachtende „Komplexität der ökonomischen Struktur“, die von der modernen Forschung nachgewiesen wurde und das Strukturmerkmal, welches bei Stein einen „systemischen Stellenwert“ besaß, für Frankreich relativierte23. Nichtsdestotrotz blieb die Unterscheidung nach der Rezeption durch Marx im kollektiven Gedächtnis, auch wenn Fourier und Saint-Simon bereits mit dem Widerspruch von Proletariat und Kapitalisten operierten24.

2.1 Saint-Simon

Stein kam ebenfalls in Kontakt mit den Schriften der einflussreichsten französischen Frühsozialisten Henri de Saint-Simon und Charles Fourier25. Saint-Simons Schriften, die er zusammen mit seinem Sekretär August Comte verfasste, messen der Gesellschaft eine ungemeine Bedeutung bei, die auch Stein in seinen Werken übernahm. Saint-Simon wehrte sich gegen die Historiographie seiner Zeit, welche sich nur auf die Darstellung von Macht und der Mächtigen fokussierte und dabei Gegensätze, wie sie sich beispielsweise in den Klassen niederschlugen, vernachlässigten26. Saint- Simon stellte den Klassenkampf zwischen Besitzenden und Nicht- Besitzenden in den Vordergrund seiner Betrachtungen27. Auch wenn er, wie es im weiteren Verlauf noch in Bezug auf den Begriff industriel zu klären sein wird, sich in den Grenzen feudaler Strukturen bewegte, so suchte er jedoch nach Gesetzen, die Einfluss auf die Geschichte hatten. Aus diesem Grund bezeichnete Stein ihn als den ersten Sozialisten28.

Der wissenschaftliche Zugang, den Saint-Simon durch seine Betrachtungen aufwarf, wurde von Stein immer wieder übernommen und weiterentwickelt. Obwohl Saint-Simon zwischen Politik und Wirtschaft unterschied, sind diese Bereiche für Stein nicht zu trennen29. Aus diesem Grund erkennt er die Relevanz einer Wissenschaft der Ökonomie an30. Die Teilbereiche der Gesellschaft müssten erkannt und wissenschaftlich fundiert werden. Saint- Simons Schriften sollten nicht dazu dienen, ein Gesellschaftssystem zu entwickeln, sondern den Prozess wissenschaftlich aufzubereiten31. Das sowohl von Saint-Simon, als auch von Stein verfolgte τέλος ist der Konzept einer harmonischen Gesellschaft32. Stein jedoch distanziert sich von der Comteschen33 Idee einer Geschichte, die in Stadien verläuft. Seine Geschichtsphilosophie folgt dem Konzept einer Kulturkreistheorie, in der sich die Zustände der Gesellschaft durch politische Prozesse erneuern34.

Die Steinsche Idee der Strukturierung einer neuen Gesellschaft, die die Versöhnung von Proletariat und Kapitalisten erreichen kann, hat ihre Wurzeln in dem saint-simonschen System des Industrialisme. Im Industrialisme beherrscht sich das Gewerbe selbst, in ihm sind alle Kräfte der Gesellschaft verankert35. Dieser Schwerpunkt Saint-Simons, dieser Terminus bezog sich jedoch zu Zeit seiner Ausarbeitung noch auf eine feudale Gesellschaft, wie sie in Frankreich zur Wende des 19. Jahrhunderts vorherrschte. Die Weiterentwicklung durch Stein und die Saint-Simonisten elaborierte diese Theorie und passte sie an die sich entwickelnden kapitalistischen Strukturen an36. „Ein Industrieller ist der, der arbeitet um der Gesellschaft die Mittel zur Befriedigung ihrer Bedürfnisse oder ihrer Wünsche zu verschaffen“37. Saint-Simon bezieht sich dabei auf gesellschaftlich nützliche Arbeit38. Diese Einschränkung entzieht der Klasse der Besitzenden und der daraus resultierenden Befreiung von Arbeit ihre Legitimationsgrundlage, weil bspw. Die Bourgeoisie eine für die Gesellschaft nicht nützliche Gruppierung bildet. Stein bezeichnet Saint-Simon deswegen als denjenigen, der den Liberalismus als „Ideologie des Besitzbürgertums erkannt und früh zwischen Liberalismus und Industrie geschieden“39 habe. Nur, dafür aber Alle Arbeitenden stellen die Klasse der Industriel. Für Stein liegt darin der Grundstein der Bildung einer neuen Arbeitsgesellschaft40.

Die Basis dieser sozialen Organisation ist Eigentum41. „Bei Stein wie bei Saint-Simon ist diese Klasse die nützlichste von allen, denn die ganze Masse des arbeitenden Volkes hat nur eine Aufgabe, die, durch den erworbenen Besitz die materielle Unabhängigkeit jedem einzelnen zu sichern“42.

Die oben genannten Ausführungen Durners, der in seinem Buch die antiparlamentarischen Tendenzen in Deutschland zusammenfasste, sind also nur bedingt falsch, da Stein im deutschen Sprachraum neu mit dieser Idee war, sie jedoch von Saint-Simon übernahm. Der französische Einfluss auf Stein im Kontext des Eigentums hatte zur Folge, dass er sich von der Hegelschen Schule löste. Der Frühsozialismus machte Stein deutlich, dass Eigentum nicht die absolute Bedingung für die Persönlichkeit ist43. Andererseits negierte Stein seine Ansichten nicht, sondern blieb bei seiner Kritik an der sozialistischen Literatur, die das Eigentum in seiner gegenwärtigen Form abschaffen wollten44. Die Steinsche Wirtschaftsanthropologie, die Wissenschaft vom sozialen Charakter der Ökonomie, basiert jedoch auf einer „egalitären Erwerbsgesellschaft“45.

Der letzte Aspekt, bei dem sich starke Parallelen zwischen Stein und Saint- Simon aufweisen lassen, ist die Idee des sozialen Königtums. Im deutschsprachigen Raum wird diese Theorie Stein zugeschrieben, jedoch geht sie auf Saint-Simon zurück und aufgrund ihrer systematischen Darlegung hat Stein sie nur geringfügig verändert. Das Konzept des sozialen Königtums basiert auf einer Struktur, bei der die Monarchien ähnlich einer Pyramide auf die Arbeiter aufbauen46. Damit das Königtum weiterhin Bestand haben kann, müssen Monarchie und die industriel verknüpft werden. Nach Saint-Simon haben die Könige jedoch noch nichts für die Existenzsicherung der Arbeitenden getan47. Auch nach der Französischen Revolution hat sich nichts an der Verbindung getan48. Stein fußte seinen Ansatz auf dieser Theorie und übernahm die Wechselseitigkeit des Verhältnisses von Monarchen und Arbeitern49. Die Arbeiter produzieren Güter für die Gesellschaft und schaffen so die materielle Grundlage. Im Gegenzug wird die Monarchie, der Staat, „zum Anwalt der Unterdrückten“50. Durch existenzsichernde Maßnahmen und die Gewährleistung der Exekutive garantiert der Monarch seinen Arbeitern die Möglichkeit, die o.g. eine Aufgabe51 zu sichern.

Ein weiterer Frühsozialist, dessen Schriften Stein studierte, war Charles Fourier.

2.2 Fourier

Bereits vor Saint-Simon war Fourier derjenige, welcher dem ökonomischen Element für die gesellschaftliche Entwicklung große Bedeutung beimaß52. Fouriers Annahme, dass sich die Unruhe in der Gesellschaft auf Armut zurückzuführen lässt, mündet in der Forderung, dass die Lohnstruktur für alle Individuen angemessen sein soll. Fourier gilt als bekanntester Vertreter des bedingungslosen Grundeinkommens als Folge aus den Ungleichheiten innerhalb der Gesellschaft. In Steins Theorie lässt sich kein Einfluss der letzten Forderung finden, die Annahme, die Fourier trifft, jedoch schon. Wie bereits erwähnt, ist die Gesellschaftswissenschaft in der Lage, die Strukturen zu analysieren und somit die revolutionäre Entladung zu verhindern. Die soziale Frage, die Frage nach dem Umgang und der Auflösung der Armut der arbeitenden Bevölkerung, wurde zum Kern von Steins Schriften. Für ihn war die Entstehung der sozialen Frage an die der bürgerlichen Klasse gebunden, da die Bourgeoisie ihren Wohlstand zu Lasten der Arbeiter nahm53. Fourier bzw. der Fourierismus wollte sich auf Wissen gründen und, ebenso wie Saint-Simon, eine soziale Wissenschaft anstreben54. Steins Schlussfolgerung ist die, dass unter der Obhut des Staates die divergierenden Interessen innerhalb der Gesellschaft ausgeglichen werden müssen.

Stein vertritt keinen libertären Sozialismus, wie Fouriers Ausrichtung betitelt wird, sondern einen preußischen Konservativismus. Besonders deutlich wird dies am Beispiel des Eigentums. Dort unterscheiden sich Fourier und Stein, da Fourier eine genossenschaftliche Struktur des Kapitals unterstützt. Für Stein jedoch widerspricht dies der Bedingung menschlicher Freiheit, da erst durch Eigentum die Freiheit der Person wirklich werden kann55.

Steins Deutung, dass man erst die Geschichte verstehen kann, wenn das Wesen des Menschen verstanden wurde, liegt der Fourierschen Trieblehre sehr nahe56. Das Wesen des Menschen beinhaltet die Begründung für die Geschichte. Steins Würdigung lobt die Lehre von den Trieben, da sie das irdische Glück anstreben. Fourier konstruierte kein christliches System, wie Saint-Simon dies tat, sondern vertrat einen atheistischen Standpunkt und die Vervollkommnung des Menschen im Diesseits57. Die Arbeit ist im Wesen des Menschen verankert und Teil der materiellen Bestimmung58. Aus diesem Grund fordert Fourier ein Recht auf Arbeit, welches dem Bedürfnis nach Arbeit gerecht wird und dem Wesen des Menschen entspricht59. Die Arbeit, die Teil des menschlichen Triebes ist, muss dessen Bedürfnisse stimulieren und nicht nur der materiellen Befriedigung dienen. Deswegen entwickelt Fourier das Prinzip der anziehenden Arbeit, die der Selbstverwirklichung des Individuums nachkommt60. Auch wenn Stein das Recht auf Arbeit nicht unterstützt, so ist die Trieblehre für ihn jedoch von Bedeutung, da sie die Abstraktionsebene verließ und sich des Individuums annahm und sich dem Leben zuwandte61. Trotz seines Lobes relativiert Stein die Fourierschen Aussagen, da er sie für undeutsch hält. Im deutschen Sprachraum wandte sich seit Kant die Philosophie von den Trieben hin zur Logik62. Die Trieblehre bezieht sich, nach Stein, nur auf den französischen Sprachraum.

2.3 Blanc

Stein nahm während seines Aufenthaltes in Frankreich nicht nur die Schriften einiger Frühsozialisten wahr, sondern auch Kontakte zu führenden Sozialisten wie beispielsweise Louis Blanc auf63. Insbesondere Blancs Werk histoire de dix ans 64 übte starken Einfluss auf Stein aus. Dieses Werk spiegelt das Julikönigtum in Frankreich wieder und analysiert das Verhältnis von Besitzenden und Nicht-Besitzenden in Verbindung mit dem Königtum65. Auch wenn Stein die politische Haltung Blancs ablehnte, so befürwortete er doch die Notwendigkeit einer Geschichtsforschung, die die gesellschaftliche Gegenwart aus der Geschichte heraus begründet66. Die Termini peuple bzw. Proletariat und Bourgeoisie übernahm Stein von Blanc und führte sie durch sein Werk im deutschsprachigen Raum ein67. Im Gegensatz zu Saint-Simons libertären Staatsbegriff sah Blanc in seiner Gesellschaftsreform den Staat als Lenker an, welcher einen starken Einfluss auf die gesellschaftlichen Prozesse ausüben sollte68. Steins Ansatz eines Staatssozialismus kollaboriert mit Blancs Ansichten über den Staat. Die unbedeutende Rolle, die Saint-Simon dem Staat zukommen lässt69, wird bei Blanc in das Gegenteil verkehrt und erhält eine zentrale Position in Bezug auf die Gesellschaft.

Doch auch Blancs Ziel einer Gesellschaft, welches er ihn organisation du travail 70 ausführte, strebt die simultane Harmonisierung der gesellschaftlichen Gruppierungen im Arbeitsprozess an71. Die Aussöhnung zwischen dem Proletariat und der Bourgeoisie war und blieb integraler Bestandteil der Steinschen und Blancschen Theorie.

3 Die Einfluss der französischen Theoretiker im Allgemeinen

Ein weiterer Theoretiker, welcher jedoch als Liberalist und nicht als Frühsozialist eingestuft wird, ist Benjamin Constant. Seine Theorie eines Königtums als neutrale Autorität, die sich den gesellschaftsnivellierenden Kräften entgegensetzen soll, dient als Ausgangspunkt für den Steinschen Ansatz72. Der Unterschied zwischen Constants und Steins Königtum ist die Frage nach der Macht des Königtums. Constant vertritt die Theorie des Königtums als Ausgleichsmacht im Verfassungsbau, welche die Gesellschaft intakt hält. Stein definiert die Monarchie in seinem Königtum der sozialen Reform als einen starken Akteur, welcher Einfluss auf die gesellschaftlichen Tendenzen nimmt73.

Wie bereits bei Fouriers Schriften, so sind die politischen Theorien in Frankreich grundsätzlich als undeutsch eingestuft worden. „Sozialismus und Kommunismus wurden ihrem Wesen nach als typische Erscheinungen des französischen Volksgeistes begriffen, die also in dieser Gestalt für Deutschland nicht in Frage kommen könnten“74. Nichtsdestotrotz hatte die Lektüre Saint-Simons und Fouriers insofern Einfluss auf Stein, als dass sein Blick auf die sozialen Gegensätze der sich ausbildenden modernen Industriegesellschaft mitsamt der sozialen Frage gelenkt wurden75. Vielmehr begreift Stein die frühsozialistischen Theorien und den daraus erwachsenen Antagonismus im Kontext der Zeitgeschichte Frankreichs76.

Preußen wird für Stein immer wieder zum Bezugspunkt seiner Schriften. Der geschichtliche Staat als historisch gewachsenes Institut ist nach Stein absolut sittlich. Diese Möglichkeit wurde dem französischen Staat jedoch durch die französische Revolution entrissen77. Der französische Staat wird von der Bourgeoisie getragen und repräsentiert damit nicht alle Interessen der Gesellschaft. Dies führt zu einer Instabilität und des ständigen Potenzials einer Revolution. Als Gegenkonzept nennt Stein aus diesen Gründen immer wieder den preußischen Staat, welcher Partikularinteressen abwehrt und das Gemeinwohl in den Vordergrund rückt78.

4 Schluss

Wie diese Arbeit zeigen konnte, greift Stein die Theorien der bedeutendsten französischen Frühsozialisten auf und bindet ihre Ideen in seine Geschichtsphilosophie mit ein.

Die Theorien, die Stein in Frankreich kennenlernte, veranlassten ihn dazu, sich von der Hegelschen Rechtsphilosophie zu distanzieren und einen realistischeren Standpunkt einzunehmen. Dieser Zugang ermöglichte es Stein, sich dem Sozialismus, welcher in Frankreich fruchtbaren Boden in der Philosophie fand, wissenschaftlich anzunähern.

Stein lehnte den Parlamentarismus ab, da er das Herrschaftsinstrument der Bourgeoisie war und die peuple, das Proletariat, nicht in den politischen Prozess mit einbezog. Die Klassendivergenz der genannten Gruppen sind zentral in Steins Werk.

„Durch diese Verbindung von Sozialismus und Proletariat kommt Stein eine wichtige Rolle in zweifacher Hinsicht zu: Indem er die sozialistische Ideologie aus der Interessenlage einer Gesell- schaftsklasse erklärt, wird er zum Vorläufer der Wissenssoziologie und indem er das Proletariat zum Träger des Sozialismus macht, verleiht er diesem erst seinen eigentlichen revolutionären Charak- ter.“79

Doch Stein vertrat keine revolutionäre Entladung der sozialen Frage. Seine Ideen strebten nach einem harmonischen Gesellschaftszustand. Da dies durch eine verwaltende Instanz nicht möglich sein konnte, knüpfte er an das saint-simonistische Konzept des sozialen Königtums an. Das wechselseitige Verhältnis von Monarchie und der arbeitenden Klasse basiert auf einem not- wendigen Austausch von produzierten Gütern gegen die Garantie der Exis- tenzsicherung. Die vorherrschende Armut, die nach Fourier in der Unruhe der Gesellschaft resultiert, ging als soziale Frage in die philosophischen Schriften des französischen Frühsozialismus ein. Nach Stein kann nur der Staat als Lenker, nicht als neutrale Instanz, den Klassengegensatz aufheben und Bourgeoisie und Proletariat harmonisch zusammenführen.

Der grundsätzliche Blick auf die sozialen Gegensätze in der Gesellschaft sind ein Verdienst der Steinschen Studien in Frankreich. Der Mensch und sein Wesen stehen im Vordergrund der Betrachtungen. Diese Erkenntnis knüpfte an Fouriers Trieblehre an, welche das Wesen der Geschichte nur über den Menschen erklärbar macht.

Der Mensch steht in enger Verbindung mit der Ökonomie und der Arbeit. Die Arbeit gewährleistet das Eigentum, welches für Stein elementarer Bestandteil für die Freiheit der Persönlichkeit ist. Die freie Arbeit ist des Weiteren der Grundstein einer neuen Erwerbsgesellschaft.

Wie gezeigt werden konnte, sind die Ideen Steins eng mit denen Fouriers, Saint-Simons und Blanc verwoben. Der anderthalbjährige Aufenthalt in Paris führte dazu, dass sich Stein in Teilen von der Hegelschen Rechtsschule löste und sich der französischen Gesellschaftslehre zuwandte. Sein Werk vereint beide Schulen.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass ohne Steins Der Socialismus und Kommunismus des heutigen Frankreichs die französischen Gesellschaftslehren im deutschsprachigen Raum keinen Zugang gefunden hätten und Marx' Werdegang, der sich in terminologischer Hinsicht auf dieses Werk stützt, anders verlaufen wäre.

5 Literaturverzeichnis

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Herbert Uhl: Lorenz von Stein und Karl Marx. Zur Grundlegung von Gesell schaftsanalyse und politischer Theorie 1842-1850. Tübingen 1977.

[...]


1 Heinz Grossekettler: Lorenz von Stein (1815-1890). Überblick über Leben und Werk. Volkswirtschaftliche Diskussionsbeiträge, Bd. 258. Münster 1998. S. 1.

2 Lorenz von Stein: Die Geschichte des dänischen Zivilprozesses und das heutige Verfah- ren. Als Beitrag zu einer vergleichenden Rechtswissenschaft. Kiel 1841.

3 Lorenz von Stein: Lehrbuch der Volkswirtschaft. Wien 1858.

4 Lorenz von Stein: Lehrbuch der Finanzwissenschaft. Leipzig 51885.

5 Lorenz von Stein: Handbuch der Verwaltungslehre. Stuttgart 31887.

6 Lorenz von Stein: Der Socialismus und Kommunismus des heutigen Frankreichs. Ein Bei- trag zur Zeitgeschichte. Leipzig 1842.

7 Lorenz von Stein: Geschichte der sozialen Bewegungen in Frankreich von 1789 bis auf unsre Tage. Leipzig 1850.

8 Eva Meyer: Lorenz von Stein und die Anfänge des Sozialismus in Deutschland. Frankfurt/Main 1965. S. 95.; Vgl. Werner Sombart: Sozialismus und soziale Bewegung im 19. Jahrhundert. Jena 1897.; Georg Adler: Die Anfänge der Marxschen Sozialtheorie und ihre Beeinflussung durch Hegel, Feuerbach, Stein und Proudhon. In: Festschrift für Adolf Wagner. Leipzig 1905.

9 Vgl. Herbert Uhl: Lorenz von Stein und Karl Marx. Zur Grundlegung von Gesellschafts- analyse und politischer Theorie 1842-1850. Tübingen 1977.

10 Heinz Nitzschke: Die Geschichtsphilosophie Lorenz von Steins. Ein Beitrag zur Geistes- geschichte des neunzehnten Jahrhunderts. München 1931. S. 125.

11 Wolfgang Durner: Antiparlamentarismus in Deutschland. Würzburg 1997. S. 39.

12 Vgl. Dirk Blasius: Lorenz von Stein als Geschichtsdenker. In: Dirk Blasius/Eckart Panko- ke: Lorenz von Stein. Geschichts- und gesellschaftswissenschaftliche Perspektiven. Darmstadt 1977. S. 3-76. S. 27.

13 Vgl. Blasius: Stein als Geschichtsdenker. S. 28.

14 Vgl. Heinz Nitzschke: Die Geschichtsphilosophie Lorenz von Steins. Ein Beitrag zur Geis- tesgeschichte des neunzehnten Jahrhunderts. München 1931. S. 126.

15 Raimund Hörburger: Steins Sozialismusverständnis von 1842. In:Roman Schnur (Hg.): Staat und Gesellschaft : Studien über Lorenz von Stein. Berlin 1978. S. 185-203. S. 190.

16 Vgl. Stefan Koslowski: Zur Philosophie von Wirtschaft und Recht. Lorenz von Stein im Spannungsfeld zwischen Idealismus, Historismus und Positivismus. Berlin 2005. S. 65.

17 Jürgen Stahl: Junghegelianischen 'Tatphilosophie' in ihrem Verhältnis zu Fichte. In: Fichte-Studien Bd. 37. Amsterdam-New-York 2013. S. 109-124.

18 Vgl. Durner. Antiparlamentarismus. S. 39.

19 Ebd.

20 Vgl. Ernst Grünfeld: Lorenz von Stein und die Gesellschaftslehre. Jena 1910. S. 132.

21 Vgl. Dirk Blasius: Lorenz von Stein. In: Hans-Ulrich Wehler (Hg.): Deutsche Historiker. Göttingen 1971. S. 25-38. S. 29.

22 Vgl. Blasius: Stein als Geschichtsdenker. S. 14.

23 Ebd. S. 14f.

24 Ebd. S. 13.

25 Vgl. Blasius: Lorenz von Stein. S. 27.

26 Ebd. S. 31.

27 Vgl. Grünfeld: Gesellschaftslehre. S. 132.

28 Vgl. Uhl: Stein und Marx. S. 102.

29 Vgl. Hörburger: Sozialismusverständnis. S. 189.

30 Vgl. Uhl: Stein und Marx. S. 103.

31 Vgl. Hörburger: Sozialismusverständnis. S. 189.

32 Vgl. Volker Müller: Staatstätigkeit in den Staatstheorien des 19. Jahrhunderts. Opladen 1991. S. 325.

33 Das positivistische Drei-Stadien-Gesetz Comtes aus den 1830er-Jahren hat seine Ur- sprünge in den Theorien Condorcets und Saint-Simons. Comte war mehrere Jahre Se- kretär Saint-Simons und entwickelte Grundzüge seiner positivistischen Theorien aus den Ideen Saint-Simons und des Saint-Simonismus.

34 Vgl. Koslowski: Wirtschaft und Recht. S. 151.

35 Ebd. S. 201.; Vgl. Grünfeld: Gesellschaftslehre. S. 130.

36 Vgl. Blasius: Stein als Geschichtsdenker. S. 12.

37 Vgl. Uhl: Stein und Marx. S. 102; dieses Zitat stammt nicht von Uhl, sondern wurde eben- falls als Zitat gekennzeichnet, jedoch ohne einen Quellenverweis anzugeben. Wahr- scheinlich stammt es aus einer Schrift Steins, in der über Saint-Simons Konzept reflektiert wird.

38 Ebd.

39 Vgl. Koslowski: Wirtschaft und Recht. S. 201.

40 Ebd. S. 316.

41 Vgl. Grünfeld: Gesellschaftslehre. S. 130.

42 Vgl. Hörburger: Sozialismusverständnis. S. 195.

43 Ebd. S. 194.

44 Vgl. Koslowski: Wirtschaft und Recht. S. 314f.

45 Ebd. S. 314.

46 Vgl. Dirk Blasius: Lorenz von Steins Lehre vom Königtum der sozialen Reform und ihre verfassungspolitischen Grundlagen. in: Ernst Forsthoff (Hg.): Gesellschaft-Staat-Recht. Frankfurt/Main 1972. S. 549-572. S. 557.

47 Ebd. S. 556f.

48 Vgl. Koslowski: Wirtschaft und Recht. S. 319.

49 Vgl. Blasius: Königtum. S. 557.

50 Vgl. Müller: Staatstätigkeit. S. 326.

51 Vgl. Hörburger: Sozialismusverständnis. S. 195.

52 Vgl. Grünfeld: Gesellschaftslehre. S. 134.

53 Vgl. Blasius: Stein als Geschichtsdenker. S. 17.

54 Vgl. Katharina Ibrahim: Gesellschafts- und Geschichtstheorie Lorenz von Steins. Herausbildung, Formierung und Wandel seiner Ansichten zwischen 1839 und 1856. Lorenz-von-Stein-Institut für Verwaltungswissenschaften. Kiel 1993.S. 50.

55 Vgl. Uhl: Stein und Marx. S. 109.

56 Vgl. Nitzschke: Geschichtsphilosophie. S. 130.

57 Vgl. Grünfeld: Gesellschaftslehre. S. 135.

58 Vgl. Uhl: Stein und Marx. S. 110.

59 Vgl. Grünfeld: Gesellschaftslehre. S. 135.

60 Vgl. Müller: Staatstätigkeit. S. 271.

61 Vgl. Koslowski: Wirtschaft und Recht. S. 85.

62 Vgl. Uhl: Stein und Marx. S. 106.

63 Vgl. Blasius: Stein als Geschichtsdenker. S. 25.

64 Louis Blanc: Histoire de dix ans. 1830-1840. Bruxelles 41845.

65 Vgl. Blasius: Lorenz von Stein. S. 32.

66 Ebd. S. 32f.

67 Vgl. Ibrahim: Gesellschaftstheorie. S. 45f.

68 Vgl. Grünfeld: Gesellschaftslehre. S. 136.

69 Vgl. Müller: Staatstätigkeit. S. 266.

70 Louis Blanc: Organisation du travail. Paris 51847.

71 Vgl. Ibrahim: Gesellschaftstheorie. S. 49.

72 Vgl. Blasius: Königtum. S. 561.

73 Ebd.

74 Ibrahim: Gesellschaftstheorie. S. 35.

75 Vgl. Blasius: Lorenz von Stein. S. 27.

76 Ebd.

77 Vgl. Blasius: Stein als Geschichtsdenker. S. 32.

78 Vgl. Blasius: Stein als Geschichtsdenker. S. 35.

79 Hörburger: Sozialismusverständnis. S. 188.

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Details

Titel
Lorenz von Stein und der französische Frühsozialismus
Hochschule
Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Note
2,3
Autor
Jahr
2014
Seiten
16
Katalognummer
V311367
ISBN (Buch)
9783668099661
Dateigröße
502 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
lorenz, stein, frühsozialismus
Arbeit zitieren
Maximilian Wilms (Autor), 2014, Lorenz von Stein und der französische Frühsozialismus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/311367

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