Diese Arbeit stellt eine umfangreiche Zusammenfassung über die Grundkenntnisse der Logistik und der Materialwirtschaft dar.
Aus dem Inhalt: Aufgaben der Materialbedarfsplanung, Brutto- und Nettobedarfsermittlung, Bestellpunkt- und -rhythmusverfahren, verschiedene Bedarfsermittlungsmethoden in der Übersicht, Übungsaufgaben, Beschaffung, Angebotsvergleich, ABC-Analyse, Materialportfolio, Lieferantensuche und -bewertung, Produktionssysteme, Arbeitsplanung, Produktionslogistik und Programmierung, u.a.
Inhaltsverzeichnis
1. Einführung in die Materialwirtschaft, Produktionswirtschaft und Logistik
2. Materialbedarfsarten
3. Brutto- und Nettobedarfsermittlung
4. Stückliste
4.1 Strukturstückliste
4.2 Mengenstückliste
4.3 Baukastenstückliste
5. Bestellpunktverfahren
6. Bestellrhythmusverfahren
7. Sicherheitsbestand
8. Meldebestand
9. Wiederbeschaffungszeit
10. Bedarfsermittlung
10.1 Programmorientierte (deterministische) Bedarfsermittlung
10.1.1 Fertigungsstufenverfahren/Baustufeverfahren
10.1.2 Dispositionsstufenverfahren
10.2 Verbrauchsorientierte (stochastische) Bedarfsermittlung
10.2.1 Stochastische Bedarfsermittlungsmethoden
10.2.1.1 Arithmetischer Mittelwert
10.2.1.2 Gleitender Mittelwert
10.2.1.3 Gewichteter gleitender Mittelwert
10.2.1.4 Exponentielle Glättung erster Ordnung
10.3 Korrelations- und Regressionsanalyse
10.4 Subjektive Bedarfsschätzung
11. Beschaffung
11.1 Fertigungstiefe
11.2 Strategische Beschaffung
11.3 Operative Beschaffung
11.4 Optimale Bestellmenge
11.5 Lagerhaltungskostensatz
11.6 Lagerkostensatz
11.7 Lasten- und Pflichtenheft
12. Angebotsvergleich
12.1 Kalkulationsschema Einstandspreis
12.2 Qualitativer Angebotsvergleich
13. ABC-Analyse
14. Materialportfolio
15. Beschaffungsstrategien
16. Lieferantensuche
17. Lieferantenbewertung
17.1 Stärken-Schwächen-Profil
17.2 Punktbewertungsverfahren
17.3 Kennzahlen
18. XYZ-Analyse
19. Produktionssysteme
19.1 Fertigungstypen
19.1.1 Einzelfertigung
19.1.2 Serienfertigung
19.1.3 Variantenfertigung
19.1.4 Massenfertigung
19.2 Produktionsorganisation
19.2.1 Fließfertigung
19.2.2 Werkstattfertigung
19.2.3 Fertigungsinsel
19.2.4 Flexibles Fertigungssystem
20. Arbeitsvorbereitung
20.1 Arbeitsplanung
20.2 Arbeitssteuerung
20.3 Arbeitsplan
20.4 Arbeitsvorgangszone
20.5 Arbeitsplätze
20.6 Fertigungszeiten
20.7 Arbeitsplan & Stückliste
21. Profuktionslogistik
21.1 Produktionsplanung
21.2 Produktionssteuerung
21.3 Produktionsprogrammplanung
21.4 Mengenplanung
21.5 Termin- und Kapazitätsplanung
21.5.1 Durchlaufterminierung
21.5.2 Kapazitätsbedarfsrechnung
21.5.3 Kapazitätsterminierung
21.5.4 Reihenfolgeplanung
21.6 Auftragsveranlassung und Arbeitsverteilung
21.6.1 Zentrale Arbeitverteilung
21.6.2 Dezentrale Arbeitsverteilung
21.7 Kapazitäts- und Auftragsüberwachung
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit vermittelt die grundlegenden Konzepte und Methoden der modernen Materialwirtschaft, Produktionswirtschaft und Logistik. Ziel ist es, die Zusammenhänge zwischen Bedarfsplanung, Beschaffung, Produktionsorganisation und deren Steuerung zu erläutern, um eine effiziente Wertschöpfung in Fertigungsunternehmen zu gewährleisten.
- Grundlagen der Bedarfsplanung und Materialbedarfsarten.
- Methoden der Bedarfsermittlung (deterministisch vs. stochastisch).
- Beschaffungsmanagement, Lieferantenauswahl und Portfolioanalyse.
- Produktionssysteme, -organisation und Fertigungstypen.
- Planung und Steuerung der Produktionslogistik (Durchlaufterminierung, Kapazitätsplanung).
Auszug aus dem Buch
ABC-Analyse:
Die ABC-Analyse verfolgt das Ziel, Prioritäten zu setzen oder Wichtiges von weniger Wichtigem zu unterscheiden. Dadurch gelingt es, Ressourcen im Einkauf nach streng rationalen Gesichtspunkten so einzusetzen, dass sie auf diejenigen Bereiche gelenkt werden, die den höchsten Nutzen versprechen. Die ABC-Analyse basiert auf der 80/20-Regel.
Ziele der ABC-Analyse ist:
• das Wesentliche vom Unwesentlichen zu trennen,
• Transparenz und Vergleichsmaßstäbe zu schaffen,
• die Ansatzpunkte für Verbesserungen (z. B. Rationalisierungsmaßnahmen) zu identifizieren,
• materialwirtschaftliche Entscheidungen zu fundamentieren.
Die Rangfolge bzw. Klassifikation in der ABC-Analyse stellt sich in der Materialwirtschaft, je nachdem welcher Bereich untersucht wird, wie folgt dar:
• A: wichtig / hochwertig / umsatzstark
• B: mittelwichtig / mittelwertig / mittlere Umsatzstärke
• C: weniger wichtig / niedrigwertig / umsatzschwach
Zusammenfassung der Kapitel
Materialbedarfsarten: Definiert die verschiedenen Bedarfsstufen, vom Primärbedarf über Sekundär- bis zum Tertiärbedarf, als Basis der Materialwirtschaft.
Brutto- und Nettobedarfsermittlung: Erläutert die Berechnung des Bedarfs durch Stücklistenauflösung unter Berücksichtigung von Lagerbeständen.
ABC-Analyse: Beschreibt ein Verfahren zur Priorisierung von Materialien nach ihrer Wert- und Umsatzbedeutung.
XYZ-Analyse: Klassifiziert Materialien nach ihrer Verbrauchsstruktur und Prognosegenauigkeit.
Fertigungstypen: Unterscheidet verschiedene Produktionsformen wie Einzel-, Serien-, Varianten- und Massenfertigung.
Produktionsorganisation: Stellt verschiedene Anordnungsprinzipien für Arbeitsplätze vor, etwa Fließfertigung oder Werkstattfertigung.
Produktionsplanung: Behandelt die planerischen Schritte von der Programmplanung bis zur Termin- und Kapazitätsplanung.
Schlüsselwörter
Materialwirtschaft, Produktionswirtschaft, Logistik, Bedarfsplanung, Stückliste, ABC-Analyse, XYZ-Analyse, Beschaffungsstrategie, Fertigungstypen, Produktionsorganisation, Durchlaufterminierung, Kapazitätsplanung, Lieferantenbewertung, Fertigungstiefe, Optimale Bestellmenge
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die wesentlichen Disziplinen der industriellen Wertschöpfungskette: die Materialwirtschaft, die Produktionswirtschaft und die Logistik.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen umfassen die Bedarfsermittlung, Beschaffungsstrategien, Lieferantenmanagement, Produktionssysteme sowie die detaillierte Planung und Steuerung von Produktionsaufträgen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Vermittlung fundierter Methoden zur wirtschaftlichen Planung und Steuerung von Materialflüssen und Produktionsprozessen.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Es werden klassische betriebswirtschaftliche Analyseverfahren wie die ABC- und XYZ-Analyse, statistische Mittelwertberechnungen, Regressionsanalysen sowie Modelle zur Losgrößen- und Kapazitätsplanung verwendet.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Bedarfsplanung, die strategische und operative Beschaffung inklusive Angebotsvergleichen sowie eine umfassende Darstellung von Produktionssystemen und der Auftragsabwicklung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den zentralen Begriffen zählen Materialbedarfsarten, Stücklistenauflösung, Fertigungsstrategien, Durchlaufterminierung und Kapazitätsmanagement.
Wie unterscheidet sich die ABC- von der XYZ-Analyse?
Die ABC-Analyse klassifiziert Materialien nach ihrem Wertanteil (Wichtigkeit), während die XYZ-Analyse die Materialien nach ihrer Verbrauchsregelmäßigkeit und Vorhersagegenauigkeit bewertet.
Was ist der Unterschied zwischen der zentralen und dezentralen Arbeitsverteilung?
Bei der zentralen Verteilung übernimmt ein Leitstand die Steuerung mit Gesamtübersicht, während bei der dezentralen Verteilung der Meister die Reihenfolge direkt in der Werkstatt unter höherer Eigenverantwortung festlegt.
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- Felix Franke (Author), 2014, Materialwirtschaft und Logistik. Ein Überblick, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/311431