Vertrauen im Zeichen der Aufklärung

Zum Spannungsverhältnis von Immanuel Kants Anthropologie im 'Zeitalter der Aufklärung' und Johann Christoph Woellners Religionskonservatismus im postfriderizianischen Preußen (1786 – 1797)


Examensarbeit, 2015
49 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Einleitung
§ 1. Die Aufklärung als Epochenbegriff
§ 2. Aufklärung und Gegenaufklärung. Ein (historisches) Spannungsfeld
§ 3. Aufklärung und Gegenaufklärung als Kommunikationsmodell und Pro2ess

ErsterTeil
Aufklärung im 1 8 . J a hrhundert
§ 4. Immanuel Kant: Leben und Werk
4. 1. Einblicke in das Leben des Königsberger Philosophen
4.2. Kants kritischePhilosophie
a. Die 'Kritik derreinen Vernunft (KrV)
b. Die Kritik derpraktischen Vernunft (KpV)
c. Die Kritik derUrteilskraft (KU)
4. 3. Kants essayistisches Werk
a. 'Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?
b. Was heißt: sich im Denken orientieren?
c. Das Bnde aller Dinge
4. 4. Kants spätes Werk
a. Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft (RGV)
§ 5. Die Berliner Aufklärung
5. 1. Historische Prämissen und Wegbereiter
5. 2. Persönlichkeiten
5.3. Organe der Aufklärung

ZweiterTeil
Gegenaufklärung im 18.Jahrhundert
§ 6.Johann Christoph Woellner
§ 7. Friedrich Wilhelm II. und seine Zeit
§ 8. Das Religionsedikt und das Zensurediktvon 1788
8.1. Das Edict, die Religions-Verfassung in den Preußischen Staaten betreffend vom Juli
1788
8. 2. Das Erneuerte Censur-Edictfür die Preußischen Staaten vom Dezember 1788
§ 9. Kant als Opfer der Zensurbestimmungen?

Schluss
Quellen- und Literaturverzeichnis

Meinem lieben Sohn
Julian

gewidmet. Sapere aude!

Vorwort

Die hier vorliegende Arbeit ist gewissermaßen ein Konglomerat meines selbst auferlegten Studiums mit dem Philosophen Immanuel Kant und seiner praktischen Philosophie.

Ich lernte Kant und seine für meines Erachtens wichtigste philosophische Arbeit doch erst wirklich kennen, als ich in einem ethisch - philosophischen Grundlagenstudium (EPG 2) bei Herrn Dr. Aaron Looney (Katholische Fakultät Tübingen) die Schrift Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft1 las und so auch für mich entdeckte. Kants Leben, so eintönig es auch gewesen sein mag (vgl. Heinrich Heine, Zur Geschichte der Religion und Philosophie in Deutschland)2, ist doch so voller Überraschungen und mit genialen Gedanken verbunden, wie es sie in der abendländischen Philosophietradition nur selten gab. Dieses Gedankengut der kantischen Schrift von 1793/94 durfte ich dann weiterhin in meinen historischen Studien unter der Leitung von Herrn Seniorprofessor Doktor Anton Schindling (Philosophische Fakultät Tübingen) fortführen. So wurde mir das weit reichende Ausmaß dieser aufklärerischen Ideen erst dann bewusst, als diese im Hinblick auf Politik und Zeitgeist dieser im 18. Jahrhundert in der sogenannten postfriderizianischen Ära anschaulicher wurde. Dadurch kam es dazu, dass ich unter der Anleitung von Herrn Seniorprofessor Doktor Anton Schindling eine Hausarbeit mit dem Titel: Gescheiterte Aufklärung? Immanuel Kants Fntwurf einer Anthropologie im 'Zeitalter der Aufklärung und dessen Bedrohung im postfriderizianischen Preußen (1784 - 1798) verfasste.

Sie soll als Grundlage für die hier vorliegende wissenschaftliche Abschlussarbeit im Fach Geschichte dienen. Und doch ist sie durchgehend interdisziplinär verwachsen: Die Philosophie trifft auf Geschichte und wird nun mit einem Interpretationsaspekt, den ich im Fachbereich der Germanistik bei Herrn Professor Jürgen Wertheimer (Neuphilologische Fakultät Tübingen)3 aufgegriffen habe, aufbereitet. Daher ist — wie schon oben erwähnt -, diese Arbeit ein Konglomerat, eine Essenz, eine interdisziplinäre Studie und vor allem, worauf ich noch in der Einleitung eingehen werde, eine Arbeit mit höchst brisanten und aktuellem politischen Kern.

Somit bleibt mir nur noch an dieser Stelle den erwähnten Lehrenden zu danken und vor allem Herrn Seniorprofessor Doktor Anton SCHINDLING, der mir im Laufe des Geschichtsstudiums immer mit bestem Rat und ausdauernder und beispielloser Kenntnis in historiographischen Fragen zur Verfügung stand.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Einleitung

Die jüngsten Anschläge in der Pariser Redaktion der Satirezeitschrift Charlie Hebdo vom 17. Januar 2015 zeigten auf sehr grausame Art und Weise, dass es in unserer vermeintlich aufgeklärten Gesellschaft, in der Werte wie Freiheit und Individualismus propagiert werden, sich wohl doch immer noch verkrustete Strukturen offenbaren können. Doch kann von einer auf geklärten Gesellschaft insgesamt gesprochen werden? Ist es nicht doch nur die westliche, also das abendländische Gebiet der Erde? Muss es zu einer weiteren, umfänglicheren Aufklärung kommen? Muss gar die ganze Welt auf geklärt werden?

Doch was ist überhaupt Aufklärung? Wer klärt wen auf? Was muss auf geklärt, also erhellt werden? Diese Fragen stellen sich nicht nur heute im 21. Jahrhundert in Europa oder anderen Gebieten der Erde, sondern diese Fragen standen vermehrt und ganz eindeutig in den geistigen Hochburgen Europas im 18. Jahrhundert auf der Tagesordnung. Zahlreiche Intellektuelle, Verbände und Zirkel, Staatsmänner als auch Gelehrte waren auf der Suche nach Aufklärung. Und vor allem erst einmal auf der Suche nach einer Antwort auf die Frage, was denn überhaupt Aufklärung sei?

Im Mittelpunkt dieser Arbeit, denn zur wissenschaftlichen Aufarbeitung dieses Komplexes der Aufklärung gibt es zahlreiche Veröffentlichungen, soll der Konflikt zwischen zwei Männern historisch aufgearbeitet werden. Jene sind: der Königsberger Philosoph und Dozent an der hiesigen Universität in Preußen Immanuel Kant (1724 — 1804) und der gelehrte und konservative Untertan Friedrich Wilhelms II. von Preußen:Johann Christoph Woellner (1732 — 1800). Dieses Spannungsverhältnis, wie es schon der etwas ungelenke Titel der Arbeit verspricht, soll dazu dienen, jenes „Zeitalter der Aufklärung“, wie Kant es nannte, zu beschreiben, zu analysieren, als auch — und das ist wohl meines Erachtens die wichtigste Aufgabe des Historikers -, die Parallelen zur heutigen Zeit zu entdecken.

Daher hat sich der Autor dieser Arbeit gedacht, jene Untersuchung in zwei Teile zu gliedern: die Aufklärung und die sogenannte 'Gegenaufklärung', zu welchem Begriff im Anschluss noch diskutiert wird.

D. h., im ersten Teil wird Immanuel Kant einleitend vorgestellt, sein Werk programmatisch angerissen, als auch jenes 'Zeitalter' mit den wichtigsten Vertretern und deren Arbeiten präsentiert. Dieser Teil wird dann im folgenden zweiten Teil kontrastiert mit derjenigen Seite, die wider der Aufklärung im postfriderizianischen Zeitalter, also ab 1786 mit dem Amtsantritt des Neffen von Friedrich dem Großen (Friedrich II.), Friedrich Wilhelm II., agierte. Federführend ist meines Erachtens der „intrigante Pfaffe“, wie ihn Friedrich der Große nannte, - Johann Christoph Woellner. Er erstellte und vollführte das Religionsedikt von 1788 und arbeitete un­zeitgemäß gegen die damalige Aufklärungskultur.

Soweit zum groben Inhalt der beiden Teile. Doch zunächst einmal sollten Begriffe wie Aufklärung, Gegenaufklärung beschrieben und diskutiert werden. Der Epochenbegriff soll erläutert werden als auch moderne Interpretations aspekte, die die Aufklärung als Prozeß und als Kom­munikationsmodell beschreiben.

§ 1. Die Aufklärung als Epochenbegriff.

Aufklärung. Ein Begriff, eine Epoche, eine Idee. Doch so selbstverständlich dieser Begriff in aller Munde ist, so selbstverständlich zeitliche Grenzen und Persönlichkeiten herangezogen werden um normierende Grenzlinien zu setzen und so selbstverständlich man davon ausgeht, was Aufklärung eigentlich bedeutet, so schnell kann man bei genauerer Betrachtung eines Besseren belehrt werden. Verschiedenste Begriffe in verschiedenster Zeit und in verschiedenster geografischen Lage — vornehmlich aber in Europa — bilden den historisch herausragenden Komplex der Aufklärung. Dieses neuzeitliche Phänomen der Geistesgeschichte ist eine Bewegung oder vielmehr ein Prozeß4, der den Menschen „aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit“5, so Kant, in eine neue Sphäre der Auto­nomie geleiten soll.

Kant stellt folgende These auf: „A ufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündig­keit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. [...] Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufklärung.“6

Immanuel Kant leitet hier also eine neue Art oder vielmehr eine revolutionäre Denkweise ein, die den Menschen mündig machen soll. Aufklärung hier — und das gilt seit 1691 im deutschsprachigen Raum!7 - nicht als anachronistischer Begriff, was in den meisten Fällen bei Epochenbezeichnungen vorkommt, sondern vielmehr als Bezeichnung, die sich die Menschen des 18. Jahrhunderts bzw. viele Intellektuelle selbst gaben. So existieren eben in Deutschland die „Aufklärer“, in Frankreich die „gens de lettres“ (= Schriftsteller) oder „philosophes“ (= Philosophen) und in Italien die „illuminati“ (= Freimaurer). Eine spezifisch englische Bezeichnung gibt es nicht, dafür widerrum mehrere verschiedensprachige Bezeichnungen für die Aufklärung an sich, was den Aspekt der Selbstbezeichnung wieder deutlich macht: Aufklärung in Deutschland, lumière in Frankreich, enlightment in England und illuminismo in Italien.8 Die Epoche der deutschen Aufklärung ist nur sehr vage zu beschreiben. Fixierpunkte bilden aber vorallem Christian Thomasius (1655-1728) und die damit anschließende Schulphilosophie von Leibniz und Wolff.

§ 2. Aufklärung und Gegenaufklärung. Ein (historisches) Spannungsfeld.

So unzulänglich als auch schwer periodisierbar die Aufklärung auch ist, so difizil verhält es sich ebenfalls mit einem weiteren Begriff, der seit den 1980er Jahren vermehrt im wissenschaftlichen Diskurs auftaucht: die sogenannte 'Gegenauf - k l ä r u n g'. Der Historiker Isaiah Berlin fasste diverse Persönlichkeiten, die wider der Aufklärung handelten, unter dem Begriff der „Counter - Enlightment“ zusammen.9 Eine Gruppe also von Außenseitern, die dem Rationalismus der neuen Bewegung im Wege stand? Nicht ganz, denn es gab nie die eine Aufklärung, der einer Aufklärung gegenüber stand, sondern vielmehr mehrere Aufklärungen, die sich im Laufe des 18. Jahrhunderts entwickelten und positionierten. Es kann nicht von der einen Aufklärung gesprochen werden. Die Epoche der Aufklärung muss daher als historischer Quellenbegriff gefasst werden und die Nennung des Begriffes 'Gegenaufklärung' sollte möglichst neutral verwendet werden. Gegenaufklärung bezeichnet damit — anders als bei der Aufklärung — einen anachronistischen Begriff, der ordnenden und normierenden Charakter besitzt. Entscheidend ist die Perspektive! Somit stellt Kant quasi den 'Gegenaufklärer' dar, sofern man aus der Perspektive der katholischen Aufklärung argumentiert, auch wenn es zunächst gänzlich unverständlich und absurd erscheint.

Johann Christoph Woellner muss demnach als reaktionärer Kopf einer konservativen Bewegung angesehen werden, die der modischen Aufklärungswelle in Preußen nach dem Tode Friedrichs II. einhalt gebot.

§ 3. Aufklärung und Gegenaufklärung als Kommunikationsmodell und Prozeß.

Die augenscheinliche Binarität des Kommunikationsmodells ’Aufklärung’ ist prozeßhaft zu verstehen. Das helle Licht der Aufklärung bringt nicht nur Erleuchtung und klärt nur auf, wie es auch vom meteorologischen Jargon herrührt, sondern es bringt auch Schatten und Dunkelheit. So ist die metapherhafte Darstellung auf den Punkt gebracht. Aufklärung ent-mythisiert, schafft allerdings gleichzeitig wieder einen Mythos, der in geraumer Zeit erneut aufgeklärt werden muss.

Der Prozeß der Aufklärung ist daher gleichzusetzen mit der Wahrheitsfindung. Das Ideal, das Fixum, ist eine Amplitude der Gesellschaft. Kant beschreibt dies so auch in der Religionsschrift, wenn er von einem Staate Gottes auf Erden spricht. Diesen Staat gibt es nicht, es wird ihn nie geben. Doch wir dürfen darauf hoffen, dass er irgendwann einmal entsteht. So auch die Aufklärung. Kant klärte auf, Intellektuelle und Literaten taten dies eben so und sogar der Herrscher eines Staates tat dies: Preußen war am Ende des 18. Jahrhunderts ein Staat im ’Zeitalter der Aufklärung’.

„Dabei erweist sich, daß die Aufklärng [sic!], die zu keinem Zeitpunkt als vollendet und abgeschlossen bezeichnet werden kann, nur als Prozeß zu verstehen ist, der verschiedene Phasen durchlief, in denen verschiedene Themen und Probleme im Vordergrund standen - ·“10

Das hier dargestellte Spannungsfeld zwischen den Aufklärern des 18.Jahrhunderts und den sogenannten Gegenaufklärern ist damit prädestiniert, einen historischen Wert zu erhalten. Politik, Gesellschaft, Kunst und Religion vereinen sich in diesem aufreibenden Spektrum der Historiographie.

„Unterschiedliche Denkansätze und kritische Fragen, Bemühungen um weiterführende Erkenntnis und neue Erklärungsversuche griffen zu verschiedenen Zeiten ineinander und trieben sich gegenseitig an. [...]. Erst die Vielheit solcher Schritte aus unterschiedlichen Motiven, ihr spannungsreiches Zusammenwirken und die daraus resultierende Dynamik konstituierten den Prozeß der Aufklärung.“11

Erster Teil.

Aufklärung im 18. Jahrhundert

Der Affe. Ein Fabelchen.

Ein Affe stekt' einst einen Hain Von Zedern Nachts in Brand,

Und freute sich dann ungemein,

Als er's so helle fand.

„Kommt Brüder, seht, was ich vermag; Ich, - ich verwandle Nacht in Tag!“

Die Brüder kamen und groß und klein, Bewunderten den Glanz Und alle fingen an zu schrein:

Hoch lebe Bruder Hans!

„Hans Affe ist des Nachruhms werth, Er hat die Gegend aufgeklärt.“

§ 4. Immanuel Kant: Leben und Werk.

„[...] kein Licht der Welt, sondern ein ganzes stralendes Sonnensystem auf einmal [...]“12

Jean Paul über Kant am 13.Juli 1788

Wie bereits erwähnt, soll im ersten Teil — dem Teil der Aufklärung im ausgehenden 18. Jahrhundert - der Philosoph Immanuel Kant eine wichtige Rolle spielen. Daher nun ein Umriss seiner Person und seinem Lebenswerk, das entscheidenden Einfluss auf die nach ihm folgende abendländische Philosophie als auch auf die Akzentuierung der modernen Auffassung der Aufklärung ausübte und noch immer ausübt. Weiterhin im Fokus — neben der angestrebten Philosophie und der konsequenten Anthropologie Kants -, das Netzwerk der preußischen

Aufklärungskultur — vornehmlich Königsberg und Berlin — und vorallem die stark konzentrierte programmatische Schrift „Beantwortung der Frage: Was ist

Aufklärung?“, die Kant innerhalb dieses ’Zeitalters der Aufklärung’ und des aufgeklärt-gelehrten Zirkels im Dezember 1784 verfasste. Denn: Die Person Kants und sein philosophisches Werk bilden eine Einheit, die paradigmatisch dafür steht, was Aufklärung bieten kann und soll.

Des Weiteren stellt Kant innerhalb dieses Forschungsspektrums ein einzigartiges Paradebeispiel dar, da er (1) in seiner Zeit, sowie heutzutage, einen der einflussreichsten Denker im deutschsprachigen Raum repräsentiert, (2) er direkten Kontakt mit der Zensurbehörde in Preußen hatte (Königliches Rescript)^ (3) eine bemerkenswerte Arbeit innerhalb der Religionsforschung vorlegte (1794, Oie Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft) und (4) trotz seiner lokalen Beschränktheit in Königsberg unschätzbaren Einfluss auf die Berliner Aufklärung ausübte (Biester, Mendelssohn etc.).

4. 1. Einblicke in das Leben des Königsberger Philosophen.

Immanuel Kant, geboren am 22. April 1724 in Königsberg und dort am 12. Februar 1804 verstorben, wuchs unter streng pietistischen Verhältnissen als Sohn eines einfachen Handwerkers auf. Mit acht Jahren wurde der junge Immanuel vom Wolffianer F. A. Schultz auf Grund seiner geistigen Fähigkeiten entdeckt und auf das renommierte Fridericianum in Königsberg geschickt. Schon achtjahre später (1740) immatrikuliert er sich an der heimischen Universität zu Königsberg und beginnt mehr oder weniger selbständig, Philosophie, Naturwissenschaften, insbesondere Mathematik, und lateinische Klassiker intensiv zu studieren.

[...]


1 KANT, Immanuel: Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft. Hrsg. v. Rudolf MALTER. Stuttgart 2012.

2 Vgl. Heinrich Heine: Zur Geschichte der Religion und Philosophie in Deutschland. Hrsg. u. eingel. von Wolfgang HARICH. Berlin 1956.

3 Anm.: Das Hauptseminar 'Vertrauen — das Gefühl hinter den Gefühlen' im Bereich der Komparatistik / Germanistik von Herrn Prof. Dr. Jürgen WERTHEIMER, fand im Wintersemester 2014/ 2015 an der Universität Tübingen statt.

4 Anm.: Zu dem prozeßartigen Charakter der Aufklärung im § 3 mehr.

5 Immanuel Kant. Werke in sechs Bänden. Bd. 6. Hrsg. v. Rolf TOMAN. Köln 1995. S. 162.

6 Was ist Aufklärung? Thesen, Definitionen, Dokumente. Hrsg. v. Barbara STOLLBERG — RILINGER. Stuttgart 2010. S. 9.

7 Vgl. WALTER, Gerrit. „Aufklärung“. In: Enzyklopädie der Neuzeit. Teil 4 (Friede — Gutsherrschaft). Hrsg. v. FriedrichJAEGER. Stuttgart 2006. Sp. 791.

8 Ebd.

9 Vgl. JUNG, Theo: Gegenaufklärung: Ein Begriff zwischen Aufklärung und Gegenwart. In: Perspektiven der Aufklärung: zwischen Mythos und Realität. Hrsg. v. Dietmar J. WETZEL. München 2012. S. 87.

10 VIERHAUS, Rudolf: Aufklärung als Prozeß — der Prozeß der Aufklärung. In: Aufklärung als Prozeß. Hrsg. v. Rudolf VIERHAUS. Hamburg 1988. S. 5.

11 Ebd. S. 6.

12 KOCH, Oliver: Individualität als Fundamentalgefühl. Zur Metaphysik der Person bei Jacobi und Jean Paul. Hamburg 2013. S. 165.

* Vermutlich johann Friedrich ZÖLLNER in der Dezemberausgabe der Berlinischen Monatsschrift von 1784, Band 4, S. 480.

Ende der Leseprobe aus 49 Seiten

Details

Titel
Vertrauen im Zeichen der Aufklärung
Untertitel
Zum Spannungsverhältnis von Immanuel Kants Anthropologie im 'Zeitalter der Aufklärung' und Johann Christoph Woellners Religionskonservatismus im postfriderizianischen Preußen (1786 – 1797)
Hochschule
Eberhard-Karls-Universität Tübingen  (Seminar für Neuere Geschichte)
Note
1,0
Autor
Jahr
2015
Seiten
49
Katalognummer
V311454
ISBN (eBook)
9783668110083
ISBN (Buch)
9783668110090
Dateigröße
743 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
kant, immanuel, philosophie, praktische, wöllner, friedrich der große, preußen, was ist aufklärung, aufklärung, vertrauen, religionsedikt, zensur, pressefreiheit, berliner aufklärung, friedrich wilhelm ii, aufsatz, königsberg, nicolai, berliner monatsschrift, zirkel
Arbeit zitieren
Terence Weißbrodt (Autor), 2015, Vertrauen im Zeichen der Aufklärung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/311454

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