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Beobachtung gruppendynamischer Prozesse im Unterricht

Título: Beobachtung gruppendynamischer Prozesse im Unterricht

Trabajo de Seminario , 2015 , 27 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Laura Smith (Autor)

Pedagogía - Escuelas pedagógicas
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Der folgende Forschungsbericht stellt eine Analyse von gruppendynamischen Prozessen im Unterricht dar. Besonderes Interesse hinsichtlich der Forschungsfrage gilt der Form der Kommunikation im Offenen Unterricht.

Offene Unterrichtsformen haben in den letzten Jahrzehnten Einzug in die Klassenzimmer erhalten. Die Lehrkraft nimmt im Offenen Unterricht eine andere Rolle ein, als im Frontalunterricht. Dies hat auch Auswirkungen auf die gruppendynamischen Prozesse und die Form der Kommunikation im Unterricht.

Zu Beginn der Arbeit werden relevante theoretische Konstrukte angeführt und erläutert. Anhand dessen wird die Forschungsfrage des Forschungsberichts eingegrenzt. Dabei wird ein Zusammenhang hergestellt zwischen Offenen Unterrichtsformen und den Formen der Kommunikation, welche mit höherer Wahrscheinlichkeit darin stattfinden, verglichen mit dem Frontalunterricht. Danach wird das Forschungsdesign beschrieben. Dies beinhaltet die Methoden der Datengewinnung, der Datenauswertung und der Dateninterpretation. Auch der Rahmen der Untersuchung wird hierbei erläutert.

In einem nächsten Schritt werden die Ergebnisse dargestellt, zusammengefasst und interpretiert. Anhand dieser Erkenntnisse und gewonnenen Daten wird die Forschungsfrage beantwortet. Im Anschluss daran wird über die Tandemwoche reflektiert.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Hintergrund

2.1 Empirische Unterrichtsforschung

2.2 Was ist guter Unterricht?

3. Forschungsfrage

4. Forschungsdesign

4.1 Beobachtung

4.2 Interaktionsanalyse

4.3 Rekonstruktion

4.4 Rahmen der Untersuchung

5. Ergebnisdarstellung

5.1 Offene und frontale Unterrichtssituationen

5.2 Häufigkeitsverteilung der Kommunikationsformen

5.3 Vergleich von Frontalunterricht und Offenem Unterricht

5.4 Zusammenfassung der Ergebnisse

6. Interpretation der Ergebnisse

6.1 Kontexte der Kommunikationsformen

6.1.1 Befehle und Rügen

6.1.2 Richtigstellungen

6.1.3 Feststellungen

6.2 Beantwortung der Forschungsfrage

7. Reflexion der Tandemwoche

7.1 Systemische Ebene

7.2 Unterrichtsebene

7.3 Schülerebene

8. Persönliche Reflexion

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht gruppendynamische Prozesse im Unterricht, wobei der Fokus auf den Unterschieden in der Kommunikationsform zwischen offenem Unterricht und Frontalunterricht liegt. Ziel ist es, evidenzbasiert zu klären, welche spezifischen Interaktionsmuster in unterschiedlichen Unterrichtsformen mit höherer Wahrscheinlichkeit auftreten.

  • Analyse der Kommunikation in verschiedenen Unterrichtssettings
  • Vergleich von Frontalunterricht und offenem Unterricht
  • Erfassung gruppendynamischer Prozesse mittels strukturierter Beobachtung
  • Reflexion der Rolle der Lehrkraft und der schülerzentrierten Lernbegleitung

Auszug aus dem Buch

6.1.1 Befehle und Rügen

Warum werden Befehle und Rügen mit höherer Wahrscheinlichkeit im Offenen Unterricht erteilt? Eine Antwort auf diese Frage kann dadurch gegeben werden, wenn man die Population der Kinder genauer betrachtet. Die Kinder besuchen die dritte Klasse, sind also noch nicht erprobt mit offenen Unterrichtsformen. Oft fehlt ihnen die Routine im Umgang mit Freiarbeitsmaterial. Dies kann dazu führen, dass die Lehrkraft klare Handlungsanweisungen an die einzelnen Kinder geben muss. Konkretes Beispiel hierfür ist die Gruppenarbeit zu den Maßeinheiten, welche im Anhang UE 3/3 zu finden ist. Die Hauptaufgabe der Lehrkraft liegt darin, entweder der ganzen Gruppe, einer Teilgruppe oder einzelnen Kindern Befehle zu geben. Die Kinder waren nicht in der Lage, sich in der Gruppenarbeit selbst zu organisieren, deswegen war es notwendig, dass die Lehrkraft durch konkrete Handlungsanweisungen dafür sorgt, dass für die Kinder arbeitsproduktive Strukturen geschaffen werden.

Auch die prozentual häufiger auftretenden Rügen lassen sich dadurch erklären, dass den Kindern in Offenen Unterrichtssituationen ein größerer Handlungsspielraum eingeräumt wird. Dies kann dazu führen, vor allem wenn die Kinder mit offenen Unterrichtsmethoden noch nicht erfahren sind, dass dieser Handlungsspielraum ausgenutzt wird. Dies kann Störungen oder zu Lärm hervorbringen, was die Rüge seitens der Lehrkraft nach sich trägt. Dies war vor allem bei der Arbeit an der Lerntheke beobachtbar (vgl. UE 2/8). 5 von 17 Kommunikatinosanlässe beinhalteten Rügen. Dies sind knapp 30%. Es wurde deutlich, dass die Kinder mit dieser Form des Arbeitens noch nicht vertraut waren und daher aufgrund des Lärmes die Rügen notwendig waren, um eine adäquate Arbeitsatmosphäre herzustellen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz der Untersuchung gruppendynamischer Prozesse ein und stellt das Forschungsinteresse an Kommunikationsformen im offenen Unterricht dar.

2. Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel verortet die Arbeit in der empirischen Unterrichtsforschung und diskutiert Kriterien für guten Unterricht unter dem Aspekt der Gruppendynamik.

3. Forschungsfrage: Hier wird das spezifische Forschungsinteresse präzisiert und die leitende Frage nach den häufigeren Kommunikationsformen im offenen Unterricht formuliert.

4. Forschungsdesign: Dieses Kapitel erläutert die methodische Vorgehensweise, insbesondere die nicht teilnehmende, strukturierte Beobachtung mittels Interaktionsanalyse nach Bales.

5. Ergebnisdarstellung: Die erhobenen Daten werden hier quantitativ aufbereitet und die Häufigkeitsverteilungen der verschiedenen Kommunikationsformen im Frontal- und offenen Unterricht gegenübergestellt.

6. Interpretation der Ergebnisse: Die Ergebnisse werden in diesem Kapitel kontextualisiert und erklärt, wobei insbesondere die Gründe für das Auftreten von Befehlen, Rügen und Richtigstellungen diskutiert werden.

7. Reflexion der Tandemwoche: Dieser Abschnitt reflektiert die Erfahrungen der Tandemwoche auf systemischer, unterrichtlicher und Schülerebene.

8. Persönliche Reflexion: Abschließend reflektiert der Autor seine persönliche Entwicklung sowie die gewonnenen Erkenntnisse für den eigenen beruflichen Werdegang.

Schlüsselwörter

Offener Unterricht, Frontalunterricht, Unterrichtsforschung, Gruppendynamik, Interaktionsanalyse, Lehrer-Schüler-Interaktion, Kommunikation, Beobachtung, Unterrichtsqualität, Methodenvielfalt, Referendariat, Tandemwoche, Unterrichtsgestaltung, Differenzierung, Lehrkraftrolle

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert, wie sich die Kommunikation der Lehrkraft im offenen Unterricht im Vergleich zum Frontalunterricht verändert und welche gruppendynamischen Auswirkungen dies hat.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die empirische Unterrichtsforschung, die Analyse von Interaktionsmustern, die Methodenvielfalt sowie die Rolle der Lehrkraft als Lernbegleiter.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Die Forschungsfrage lautet: „Welche Formen der Kommunikation treten mit höherer Wahrscheinlichkeit im Offenem Unterricht auf?“

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Der Autor nutzt eine strukturierte, nicht teilnehmende Beobachtung unter Anwendung einer abgewandelten Interaktions-Prozess-Analyse nach R.F. Bales.

Was wird im Hauptteil der Untersuchung behandelt?

Der Hauptteil umfasst das Forschungsdesign, die quantitative Auswertung der beobachteten Kommunikationsformen sowie eine tiefgehende Interpretation der Ergebnisse anhand spezifischer Unterrichtskontexte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Arbeit?

Schlüsselwörter sind unter anderem Offener Unterricht, Interaktionsanalyse, Unterrichtsforschung, Gruppendynamik und Lehrer-Schüler-Interaktion.

Warum treten Befehle und Rügen laut Analyse häufiger im offenen Unterricht auf?

Dies ist primär auf die fehlende Routine der Kinder im Umgang mit offenen Arbeitsformen zurückzuführen, wodurch die Lehrkraft häufiger korrigierend eingreifen muss, um die Arbeitsfähigkeit aufrechtzuerhalten.

Wie bewertet der Autor die Rolle des Lehrers in offenen Lernsituationen?

Der Autor sieht die Lehrkraft primär als Organisator und Wegbegleiter, der bei Bedarf unterstützt, sich aber bei gelingendem selbstständigem Arbeiten der Kinder zurückhält.

Final del extracto de 27 páginas  - subir

Detalles

Título
Beobachtung gruppendynamischer Prozesse im Unterricht
Universidad
University of Passau
Calificación
1,0
Autor
Laura Smith (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
27
No. de catálogo
V311606
ISBN (Ebook)
9783668104105
ISBN (Libro)
9783668104112
Idioma
Alemán
Etiqueta
beobachtung prozesse unterricht
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Laura Smith (Autor), 2015, Beobachtung gruppendynamischer Prozesse im Unterricht, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/311606
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