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Technostress, Digitale Demenz und iDisorder. Auswirkungen der Informationstechnologie auf die Gesundheit

Erkenntnisse für die Praxis und Ableitung von Lösungsansätzen.

Titel: Technostress, Digitale Demenz und iDisorder. Auswirkungen der Informationstechnologie auf die Gesundheit

Bachelorarbeit , 2015 , 94 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Pflegewissenschaft - Demenz
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In den letzten Jahrzehnten haben sich technologische Neuerungen fortlaufend weiterentwickelt und auch die Perspektive auf Gesundheit und Krankheit hat sich stetig erweitert. Informations- und Kommunikationstechnologien (IKTs) bringen vielerlei positive Effekte mit sich, was Anlass gibt, sie in die Arbeitswelt zu implementieren.

Was dabei jedoch häufig unberücksichtigt bleibt, sind die negativen Begleiterscheinungen der IKTs. Um eine Grundlage für die nachfolgende Untersuchung des Phänomens Technostress und seine Lösungsansätze zu schaffen, wird im folgenden Kapitel zunächst aufgezeigt, was unter den Begriffen Gesundheit, Stress und Technologie im Rahmen dieser Arbeit verstanden wird. Der Fokus liegt hierbei auf ihrer Relevanz für Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Allgemeine Grundlagen

2.1 Gesundheit

2.2 Stress

2.3 Technologie

3 Technostress

3.1 Technostress – definitorische Einordnung

3.2 Abgrenzung weiterer technologieabhängiger Krankheitserscheinungen

3.2.1 „MAIDS“-Syndrom

3.2.2 Digitale Demenz

3.2.3 iDisorder

3.3 Technostress – Ursachen und Entstehung

3.3.1 Ursachen

3.3.2 Darstellung opportuner Stresskonzepte

3.4 Technostress und Gesundheit

3.4.1 Technostress und körperliche Gesundheit

3.4.2 Technostress und psychische Gesundheit

3.5 Technostress, Motivation und Leistungsfähigkeit

3.6 Technostress – Gesundheit und Verantwortlichkeiten

4 Lösungsansätze und künftige Herausforderungen

4.1 Lösungsansätze von Seiten der Arbeitnehmer und Arbeitgeber

4.1.1 Arbeitnehmer

4.1.2 Arbeitgeber

4.2 Weitere Lösungsansätze – Unternehmensextern

4.2.1 Unterstützung von den gesetzlichen Krankenkassen wahrnehmen

4.2.2 „Anti-Stress-Verordnung“

4.3 Ein Blick in die Zukunft

5 Fazit

6 Anhang

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Bachelorthesis untersucht die Auswirkungen von Technostress auf die Gesundheit und Leistungsfähigkeit von Erwerbstätigen. Das primäre Ziel ist es, krankheitsentstehende Faktoren in der modernen Arbeitswelt zu identifizieren und anwendungsbezogene Handlungsmaßnahmen für Arbeitnehmer, Arbeitgeber sowie externe Akteure abzuleiten, um negative Folgen der technologiegestützten Arbeit zu reduzieren.

  • Digitaler Wandel und gesundheitliche Folgen
  • Analyse des Phänomens Technostress
  • Rolle der Führungskräfte und Unternehmensverantwortung
  • Interventionsstrategien im betrieblichen Gesundheitsmanagement

Auszug aus dem Buch

3.3 Technostress – Ursachen und Entstehung

Technostress ist ein komplexes und mehrdimensionales Phänomen, dem ebenso heterogene Ursachen zugrunde liegen, wie es Auswirkungen nach sich ziehen kann. In einer umfassenden Studie aus dem Jahr 2011 von Ayyagarie wurde der Zusammenhang zwischen Technologieeigenschaften und der Manifestation von Technostress untersucht und belegt. Hierbei bezieht sich der Autor auf drei wesentliche Attribute der Informations- und Kommunikationstechnologie, die Benutzerfreundlichkeit, Penetranz und Dynamik. Diese grundlegenden Eigenschaften finden sich modifiziert auch in den Ergebnissen einer Untersuchung von Tarafdar, Tu und Ragu-Nathan aus dem Jahr 2007 wieder, welche sich ebenfalls mit der Entstehung von Technostress befassen. Ist ein Stress auslösender Reiz auf die „Mensch-Maschine-Interaktion“ zurückzuführen, so wird dieser zumeist in einer der fünf folgenden Situationen ausgelöst. Diese werden fernerhin durch mögliche Technostressoren ergänzt. Weitere Stressoren, welche keiner der fünf Gruppen zuzuordnen sind, jedoch durch die Interaktion mit neuen Technologien entstehen, werden additional thematisiert.

Techno-overload beschreibt Situationen, in denen die Nutzer durch die Präsenz der Informations- und Kommunikationstechnologien gezwungen sind, länger und schneller zu arbeiten. Insbesondere durch die Einbettung von Computer, Internet und die simultane Entwicklung der Speichertechnologie in den Arbeitsalltag, hat sich das Informationswachstum kolossal beschleunigt. Das „digitale Universum“ verdoppelt sich alle 18 Monate und bedingt eine exponentiell wachsende Informationsmenge, von welcher lediglich ein Bruchteil von einem einzigen Menschen bewältigt werden kann. Darüber hinaus sind die darin enthaltenen Informationen weder alle korrekt noch immerzu hilfreich. Dadurch kristallisiert sich ein möglicher Technostressor heraus. Die Informationsüberflutung. Von dieser sind insbesondere indirekte Mitarbeiter eines Unternehmens betroffen, die täglich mit einer Flut an relevanten und irrelevanten Informationen konfrontiert werden. Diesbezüglich fällt das Medium E-Mail, als größte Datenmenge des Internets, ins Auge. Nach der Berechnung einer Studie des Henley Management Colleges in Großbritannien, aus dem Jahr 2007, verbringt ein Manager durchschnittlich 3,5 Jahre seines Lebens mit dem Lesen irrelevanter E-Mails.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Die Arbeit beleuchtet den digitalen Wandel und führt in die Thematik ein, dass technologische Fortschritte trotz positiver Aspekte auch Schattenseiten in Form von Technostress bergen.

2 Allgemeine Grundlagen: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe Gesundheit, Stress und Technologie, um eine Basis für die weitere Analyse zu schaffen.

3 Technostress: Hier erfolgt eine detaillierte Auseinandersetzung mit Technostress, dessen Ursachen, Definition und Abgrenzung zu anderen technologieabhängigen Störungen sowie dessen Auswirkungen auf Gesundheit und Leistungsfähigkeit.

4 Lösungsansätze und künftige Herausforderungen: Es werden konkrete Strategien zur Stressprävention auf Mitarbeiter-, Arbeitgeber- und Unternehmensebene sowie ein Ausblick auf zukünftige Entwicklungen aufgezeigt.

5 Fazit: Die Arbeit fasst zusammen, dass Technostress ein ernstes, unterschätztes Phänomen ist, das eine bewusste Verantwortung der betrieblichen Akteure erfordert.

6 Anhang: Enthält ergänzende Dokumentationen zur Arbeit.

Schlüsselwörter

Technostress, Digitalisierung, betriebliches Gesundheitsmanagement, Stressbewältigung, Informationsüberflutung, Arbeitsschutz, psychische Gesundheit, Arbeitsplatzgestaltung, Multitasking, Achtsamkeit, Salutogenese, Führungskultur, Arbeitsbelastung, Technologieabhängigkeit, Prävention

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert die Auswirkungen moderner Informations- und Kommunikationstechnologien auf das Wohlbefinden und die Gesundheit von Beschäftigten am Arbeitsplatz.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Fokus?

Die Arbeit thematisiert insbesondere das Phänomen Technostress, die psychischen Folgen der ständigen Erreichbarkeit, die Rolle von Führungskräften und die Möglichkeiten des betrieblichen Gesundheitsmanagements.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Technostress als relevantes betriebswirtschaftliches und gesundheitliches Risiko zu identifizieren und konkrete Handlungsstrategien zur Prävention und Reduktion zu entwickeln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Studien und Stresskonzepte, wie etwa dem transaktionalen Stressmodell nach Lazarus und dem Konzept des 6. Kondratieff-Zyklus.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Begriffe, die Analyse der Ursachen von Technostress sowie die Ausarbeitung von Lösungsansätzen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Kernaspekte werden durch Begriffe wie Technostress, Digitalisierung, Prävention, psychische Gesundheit und betriebliches Gesundheitsmanagement abgebildet.

Wie unterscheidet sich Technostress von gewöhnlichem Stress?

Technostress ist spezifisch auf die Interaktion mit modernen Informationstechnologien zurückzuführen, wie etwa Techno-overload, Techno-invasion oder Techno-complexity.

Welche Rolle spielen die gesetzlichen Krankenkassen bei der Lösung?

Krankenkassen fungieren als externe Partner, die durch Präventionsangebote, finanzielle Zuschüsse und Beratung bei der Implementierung von Gesundheitsmaßnahmen in Betrieben unterstützen.

Warum ist das Thema für Unternehmen wirtschaftlich relevant?

Da stressbedingte Erkrankungen zu hohen Fehlzeiten und sinkender Produktivität führen, ist die Investition in gesundheitsförderliche Maßnahmen auch ein betriebswirtschaftlicher Erfolgsfaktor.

Welche Bedeutung haben "Achtsamkeit" und "Singletasking"?

Diese Ansätze werden als zentrale Bewältigungsstrategien für Arbeitnehmer vorgestellt, um der Informationsflut und Zerstreuung entgegenzuwirken und die Konzentrationsfähigkeit zu erhalten.

Ende der Leseprobe aus 94 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Technostress, Digitale Demenz und iDisorder. Auswirkungen der Informationstechnologie auf die Gesundheit
Untertitel
Erkenntnisse für die Praxis und Ableitung von Lösungsansätzen.
Hochschule
Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen; Standort Nürtingen
Note
1,7
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
94
Katalognummer
V311848
ISBN (eBook)
9783668107885
ISBN (Buch)
9783668107892
Sprache
Deutsch
Schlagworte
informationstechnologie stress gesundheit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2015, Technostress, Digitale Demenz und iDisorder. Auswirkungen der Informationstechnologie auf die Gesundheit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/311848
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Leseprobe aus  94  Seiten
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