Gotteslehre und Christologie Basiswissen


Skript, 2013

36 Seiten


Leseprobe

Inhalt

I. Rahmenvergewisserung
1.Terminologien der christlichen Gottesrede
2.Offenbarung. Glaube. Natürliche Gotteserkenntnis x
Offenbarung:
Glaube:
Natürliche Gotteserkenntnis:

I. Der biblische Gott im Licht kirchlicher Lehre
1.Gottesbilder im AT / Der historische Jesus
2.Der Christus des Glaubens und die trinitarische Sprache des NT x
3.Konzilsentscheidungen I: Trinitarisches Dogma x
4.Konzilsentscheidungen II: Christologisches Dogma (schwierig) x

III. Der biblische Gott im Fokus theologischer Anfragen
1.Das Christliche Credo: Aufbau, Formen, Geschichte Bedeutung x
2.Soteriologie: Bedeutungen vom Tod und Auferstehung Jesu
3.Christologische Ansätze in der Theologiegeschichte
4. Gotteslehre und Christologie im Kontext der Gesamtdogmatik

IV. Der biblische Gott im Feuer öffentlicher Kritik
1. Der neue Atheismus und das Theodizeeproblem
2. Das christliche Gottesbild und die Religionen

I. Rahmenvergewisserung

1.Terminologien der christlichen Gottesrede

- Agnostizismus

- Geisteshaltung, die als Voraussetzung jeder sicheren Erkenntnis empirisch nachprüfbare Argumente verlangt und daher die Erkenntnis Gottes leugnet
- Gott hat keine Bedeutung für uns, man kann nichts von ihm wissen, es gibt zu viele Gottesbilder, Gott zeigt sich nicht eindeutig

- Atheismus

- Theoretische oder gelebte praktische Überzeugung von der Nichtexistenz Gottes
- Es gibt keinen Gott, Gott soll verdrängt werden aus dem Leben
- Theoretischer Atheismus: Sucht nach Gründen, warum es Gott nicht gibt (z.B. Unerkennbarkeit, Leiden der Welt, Theodizeeproblem)
- Praktischer Atheismus: Leben ohne Gott (verbreitete Geisteshaltung)

- Deismus

- Anerkennung der Personalität und des Schöpfungshandeln Gottes, sein weiteres Eingreifen in die Welt (z.B. durch Offenbarung) wird geleugnet
- Gott interessiert sich nicht für die Welt und kann auch nichts für sie tun

- Fideismus

- Erkennungshaltung, wonach der reine Glaube Voraussetzung allen Wissens ist
- Der Glaube hat Vorrang vor der Vernunft, er ist das Fundament des Wissens

- Gottesbeweise

- Versuch auf Grundlage des Glaubens die Existenz Gottes mit rationalen Argumenten allgemein akzeptabel abzusichern
- 5 klassische Gottesbeweise à Letztendlichen Beweis für Gott gibt es nicht

- Immanenz

- Das Ganze des innerweltlichen Seins: Materie, Energie, Geist
- Schöpfung, unsere Welt, Intelligenz, Musik, etc…
- Immanenz ist das, was Gott nicht ist, aber von ihm geschaffen wurde

- Materialismus

- Erklärung der erfahrbaren Welt aus sich selbst heraus. Übernatürliche Offenbarungen oder Transzendenzhinweise werden geleugnet
- Nur Materie (Sichtbare, Habbare) ist relevant, kein Schöpfer
- Die Welt ist selbstverursacht und in sich geschlossen

- Monolatrie

- Verehrung eines Gottes, ohne die Existenz anderer Götter zu bestreiten
- Glaube in Israel ist zu Beginn eine Monolatrie, entwickelt sich aber während der Exilzeit zu strengen Monotheismus à Deuterojesaja: „Die anderen Götter sind nichts“

- Monotheismus

- Es gibt nur einen Gott
- Jessaja: Die anderen Götter sind nichts

- Mysterium tremendum et fascinosum
- Begegnung mit der Majestät Gottes die als anziehend und zugleich erschreckend erfahren wird
- Mystik

- Innerliche Erfahrung der reinigenden, erleuchtenden und einenden Begegnung mit dem Göttlichen (3. Schritte: 1. Reinigung von Sünde 2. Erleuchtung (Begreifen wer Gott ist) 3. Leben mit Gott)
- Gesamtes Christentum ist Mystik (Rätsel ist lösbar, ein Mysterium nicht)
- Etwas unerklärliches, mit dem wir jedoch tief vertraut sind
- Meister Eckhart war Mystiker

- Offenbarung

- Selbstkundgabe Gottes jenseits menschlicher Wunschvorstellungen
- Gott ist transzendent, es gibt keine Brücke zu ihm
- Gott muss sich selbst erklären, denn nur er kennt sich

- Pantheismus

- Gott ist mit der Welt identisch. Die erfahrbare Wirklichkeit gilt als eine Entfaltung des Göttlichen, nicht als Ergebnis eines freien, schöpferischen Aktes von ihm
- Gott ist nicht der Grund der Welt, die Welt selbst ist etwas göttliches und damit auch der Mensch

- Polytheismus
- Es gibt mehrere, viele Götter

- Rationalismus
- Geisteshaltung, nach der dem bloßen Denken ein höherer Stellenwert im Erkennungsprozess zukommt als der Empirie oder der Offenbarung
- Glaube ist völlig durchschaubar, Trinität kann durch Denken einsichtig gemacht werden à Alles kann in Vernunftgründe aufgelöst werden, alles ist logisch à Vernunft löst Glaube auf

- Theismus

- Vorstellung von der Existenz eines personalen und in der Welt wirkenden Gottes
- Gott existiert, ist Schöpfer der Welt, ist Person, man kann zu ihm Beten
- Gegenteil von Atheismus
- Gott handelt in der Welt (Unterschied zum Deismus)

- Theophanie

- Erscheinung und Selbstoffenbarung Gottes vor Menschen (biblisch)
- Pfingstwunder und Stürme sind Theophanien

- Transzendenz

- Das absolut jenseitige, unerkennbare, zugleich alles Umgreifende Sein Gottes
- Bereich Gottes jenseits alles denkbaren und einsehbaren
- Gegenteil von Immanenz (aber nicht zu streng unterscheiden, Immanenz ist kein abgeschlossener Bereich)
- Transzendenz kann nur über Verneinung beschrieben werden
- Transzendenz übersteigt das Immanente, aber greift es

- Trinität

- Der eine Gott in 3 Personen, Dreifaltigkeit
- In sich Liebe, Fruchtbar und Gemeinschaft
- Trinität deutet biblisches Geschehen aus

2.Offenbarung. Glaube. Natürliche Gotteserkenntnis x

Offenbarung:

- Objektive Komponente: Offenbarung ist Vorgabe, Geschehen und Ereignis: Gott tut sich von sich aus in der Welt kund und bewegt sich auf den Menschen zu (objektives Geschehen)
- Subjektive Komponente: Offenbarung als subjektive Aneignung dessen, was geschehen ist
- Glaube und Reaktion der Menschen auf die Offenbarung kommen hinzu
- Hl. Schrift ist nur Urkunde (Beschreibung der Offenbarung), nicht Offenbarung selbst

- Offenbarung selbst ist Gott und nicht die Bibel (Christentum und Judentum sind keine Buchreligionen)
- Offenbarung ist Jesus Christi (und dessen Biographie), Offenbarung ist trinitarisch
- Empfänger und Deuter der Offenbarung ist immer eine Gemeinschaft von Menschen (Israel, Kirche)

Glaube:

- Glauben ist kein Instrumentar exakter Wissensfeststellung
- Glaube ist Antwort auf die Offenbarung Gottes
- Glaube hat zwei Dimensionen:
- Existenzelle Dimension (Grundhaltung)
- Glaube ist eine Art von Bündnis und hat eine personale Komponente
- Man überlässt sich dem Weg eines anderen, auf etwas vertrauen das sich bewährt hat (Israel vertraut auf Gott); Vertrauen auf Gott durchdringt das ganze Leben
- Inhalte des Glaubens
- Jahwe ist der einzig wahre Gott (Monotheismus), dieser ist ansprechbar und spricht auch mich an
- Glaube soll gelebt werden (wichtig!)
Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten
- Offenbarung allein genügt nicht
- Glaube des Menschen muss darauf antworten, und umgekehrt
- Offenbarung ist Gemeinschaftsunternehmen zwischen Gott und Mensch
- Woher weiß die Dogmatik über Gott?
- 5 Erscheinungsorte des Glaubens (5 Theologiki = Bezeugungsinstanzen der Offenbarung), zeigen jeweiliges Wissen über Gott
- Müssen alle Ernstgenommen werden und in gleichem Verhältnis interpretiert werden, halten sich gegenseitig im Lot
- Stehen alle in Beziehung zueinander
- Sind vom heiligen Geist Gottes durchwirkt (Inspiration der Hl. Schrift)
- Müssen innerhalb einer Glaubensgemeinschaft interpretiert werden
- Bringen gemeinsam das wesentliche des christlichen Glaubens zum Ausdruck

- Hl. Schrift

- grundlegend für die Dogmatik
- hinter Hl. Schrift steht das Leben der Kirche, der Apostel
- ist inspiriert auf verschiedene Arten
- Verbalinspiration (Wort für Wort wurde Bibel von Gott diktiert)
- trifft nicht zu, da unterschiedliche Beschreibungen von Geschehnissen (Schöpfungsberichte)
- Realinspiration (Nicht jedes einzelnes Wort ist inspiriert, sondern die Sachverhalte, die sich auf das Heil des Menschen beziehen
- Bund mit Menschen àwird mit Liedern, Hymnen beschrieben
- Personalinspiration (Geist Gottes bedient sich der Menschen, die etwas von Gott erfahren haben
- Lebensgeschichten diesen Personen sind inspiriert

- Tradition
- gehört eng zu Hl. Schrift
- Tradition ist das in einer Glaubensgemeinschaft gläubige Gelebte (=Glaubensauffassung)
- Liturgie der Kirche (Wie man einen Gottesdienst hält)
- Überlieferung von Gebräuche der Kirche
- Steht nicht alles in der heiligen Schrift
- Doppelte Dimension:
- „ich halte fest an dem, was eines Tages geschehen wird“
- Verbindung mit Vergangenheit
- Immer tieferes Verstehen der Überlieferung und evtl. Korrektur dieser
- Offenheit für Zukunft
- Durch Tradition wissen wir etwas von Gott
- Tradition ist ein lebendiger Strom, darf nicht eingefroren werden

- Glaubenssinn der Gläubigen
- Gläubige wissen, was katholisch ist und was nicht
- Nicht eigene Ideen oder revolutionäres, sondern Verständnis der Hl. Schrift und Tradition
- Christlicher, katholischer Instinkt was Glaubensaussage ist
- Glaubenssinn wird durch hl. Schrift und Tradition genährt

- Wissenschaftliche Theologie
- Glaubenssinn ist damit eng vernetzt
- = Interpretation der Offenbarung
- Theologie ist Erscheinungsort der Glaubens
- Glaube muss rational durchdacht werden, keine reine Gefühlsreligion
- Dialog mit dem Denken der Zeit
- Funktion der Kritik an kirchlichen Leben

- Lehramt
- Instanz des Glaubens
- = Äußerung von Papst und Bischöfen in Glaubensdingen, Überlieferung der großen Konzilien à Festlegung von verbindlichen Normen
- Einheit der Kirche soll durch Lehramt garantiert werden
- in Streitsituationen hat das Lehramt das letzte Wort
- Ursprung der Kirche soll lebendig gehalten werden
- Außerordentliches Lehramt sind Konzilien
Keine Instanz darf vernachlässigt werden sonst gerät das Schiff in Schieflage

Natürliche Gotteserkenntnis:

- Man kann mit dem Verstand aus den Werken der Schöpfung die Existenz Gottes erkennen;
- 1. Vat. Konzil definierte diesen Grundsatz

I. Der biblische Gott im Licht kirchlicher Lehre

1.Gottesbilder im AT / Der historische Jesus

- Alles was über Gott geglaubt wird, kommt in Leben Jesu zum Vorschein
- In Jesus ist das Wort Gottes Fleisch geworden (Grundlage der Christologie)

- Mit historischer Existenz von Jesu steht und fällt der Glaube
- Glaubensaussage ruht auf den historischen Ereignissen

- Eigenschaften Gottes

„Eigenschaften“ ist strenggenommen der falsch Begriff, denn Gott ist keine Person (haben einen Ursprung, sind beschreibbar)

- Es gibt keine „Eigenschaften“ Gottes
- Man kann nur in Analogien von Gott sprechen
- menschliche Eigenschaften werden auf Gott übertragen
- Ideal einer gemeinsamen Kategorie mit Gott lässt sich nicht verwirklichen
- Eigenschaften Gottes sind etwas ganz anderes als menschliche Eigenschaften (Gott ist schön, man kann irdische Kategorie nicht als Maßstab nehmen)

- allgegenwärtig
- Gott ist ein Gott der Menschen, nicht der Orte

- allmächtig
- Gott ist die alles bestimmende Wirklichkeit
- Nichts passiert, was nicht Wille Gottes ist
- Allmacht Gottes wird angerufen, wenn der Mensch in Not ist

- allwissend
- hat mit Gerechtigkeit Gottes zu tun
- durchschaut den Menschen bis auf den Grund seines Herzens

- unveränderlich
- Wille Gottes kann von keiner Macht bedroht werden
- Schicksal ist persönlicher Wille Gottes
- Gott kann nicht durch Opfer, Deal, Hinterhalt umgestimmt werden

- verborgen
- „niemand hat Gott je gesehen“
- trotzdem weiß jeder Mensch, was Gott von ihm will
- er ist verborgen, damit du ihn suchst, wenn du ihn gefunden hast ist er unendlich

- weisheitlich
- mehr als Wissen
- Vorstellung, das Gottes Wissen über innerste Zusammenhänge jeden Menschen zu einem gelungenen Leben führt
- Fähigkeit zuzuhören

- zornig
- nicht zu verwechseln mit Wut Gottes, nicht die Kehrseite der Liebe
- Glut und Heftigkeit seiner Treue à Ausdruck seiner Gerechtigkeit
- „ihr wisst genau was zu tun ist, aber tut genau das Gegenteil!“
- Israel soll Weg der Gerechtigkeit gehen

- barmherzig
- Gott hat ein Herz für die Armen
- auch der schuldbeladene Mensch hat bei Gott eine Heimat

- ewig
- Gott hat keinen Anfang und kein Ende, ist erhaben über die Zeit
- Ewigkeit = Fülle des Lebens, Leben ohne Abstriche ohne Sättigung àDies wird Gott uns eines Tages schenken

- gerecht
- gnädig
- Zuwendung Gottes
- heilig
- Heiligkeit = Transzendenz, weil er ganz anders ist
- Große Distanz zur Welt
- sündenlos, souverän
- innerstes Wesen Gottes, das wir nicht erblicken können

- herrlich
- Gott ist der Herr (ein Du bestimmt, nicht das Schicksal)
- Herrlichkeit ist die Wucht, mit der sich das Göttliche zeigt
- nicht beschreibbar nur durch Beten anerkennbar

- treu
- Auf Gott ist Verlass, wird zu meinem Gunsten handeln
- er hält die Treue, weil er einen Bund geschlossen hat

- unendlich
- nicht an Zeit und Raum gebunden, aber Schöpfer davon
- Tod kann unendlichen Gott keine Grenze setzen

- unsichtbar
- wegen dem Sündenfall sind wir getrennt von ihm
- und aufgrund der Verstopfung der Herzen Israel
- Menschen mit reinen Herzen sehen Gott

- Diese Eigenschaften Gottes formen das Gottesbild Israels
- Gott ist ein Gegenüber (sieht mich, kennt mich)
- Gott ist Schöpfer der Welt, aber nicht mit ihr identisch
- Gott ist der ganz andere, Gott ist treu, für den Menschen da

Jesus von Nazareth

- Auftreten Jesu verkompliziert Gottesbild
- Eindruck Jesu muss so überwältigend gewesen sein, dass Juden die Jesus kannten sagten: „Jesus ist der Herr“
- Revolution: Erste Christen wagen dies zu behaupten, dass er der Sohn ist. Ihm (als Mensch) wurde ein göttlicher Titel zugesprochen
- Der unsichtbare Gott ist in Jesus, weil er der Sohn ist, sichtbar geworden.
- „Eigenschaften“ von Gott werden auf Jesus übertragen

- Was kann man verlässlich über Jesus sagen? (aus christlichen Quellen)

- Geburtsort
- Betlehem (ungesichert)

- Geburtsjahr
- Ca. 6 Jahre v. Chr.

- Öffentliches Auftreten
- Ca. 28 n. Chr.

- Todesdatum
- 14. Nisan (7. April 30 n. Chr.)

- Heimatort
- Nazaret (galiläisches Dorf)

- Familie
- Vater Josef (Bauhandwerker)
- Mutter Maria
- stammen aus einfachen Verhältnissen

- Zeitliches Umfeld
- Herodes Antipas (4v. – 39 n. Chr.)
- Kaiser Augustus (27v. – 14. Chr.)

- inhaltlicher Einfluss
- Wurde von Johannes dem Täufer getauft

- Kern seiner Botschaft:
- Basileia:
- Primat der unverdienten Gnade
- Notwendigkeit zur Umkehr

- Lebenswelt
- Ländlich-agrarischer Raum

- Charakteristika
- Wandercharismatische Existenz
- Wunderhandlungen

- Ethik
- Normenentschärfung (Sabbatfrage, Reinheitsgebote
- Normenverschärfung (Ehescheidung)

- Ursache für Hinrichtung
- Konflikt mit der Jerusalemer Tempelaristokratie

- Hinrichtungsort
- Hügel Golgota àschärfste Form der Hinrichtung

2.Der Christus des Glaubens und die trinitarische Sprache des NT x

- Von einer stimmigen Christologie hängt Lehre von Gott ab
- Kyrios wird auf Jesus von Nazareth angewendet à Wie steht dann dieser Jesus zu Gott?
- Historische Persönlichkeit ist belegbar
- Wiederständig Ereignisse
- Ziemlich sicher: Taufe durch Johannes (à Messias lässt sich taufen; Wie passt das Zusammen?)
- Kreuzigung; Schändlichster Tod
- Christologie und Gotteslehre greifen eng ineinander
- Auf historischen Jesus beruht jetzt auch der Christus des Glauben
- Was hat nun die Kirche gelehrt?

- Christentum steht und fällt mit dem Bekenntnis das Christus wahrer Mensch und wahrer Gott ist, genau das ist das Spannungsfeld, das geklärt werden muss
- Das ein Gott Mensch sein soll ist für die Antike schwierig zu begreifen
- Dass Jesus Gott war ist schwierig für die Menschen heutzutage
- Was hätte das für Folgen wenn Christus nicht wahrer Mensch gewesen wäre?

- Doglitismus: Menschheit ist Instrument (Schein), aber nicht mit seiner Person identisch (àFolgerung: Scheinleben und Scheintod)
- Adoktianismus: Normaler Mensch wie wir, aber aufgrund seiner Verdienste hat ihn Gott zu seinen Sohn ernannt (Jesus ist von Anfang an Mensch und Gott)
- Konzil von Ephesus: Maria ist Gottesgebärerin
- Unser Menschsein würde nicht berührt werden, keine Erlösung; Es bliebe die Kluft zwischen Menschen und Gott bestehen, Abwertung des Irdischen (àGnostische Irrlehre: Gott ist reiner Geist: Mit Leiblichkeit hat er nichts zu tun àmuss Leiblichkeit ablegen)
- Menschsein gehört zu seiner personalen Identität (Nimmt nicht nur Gestalt an!)

- Er ist uns in allen gleich außer der Sünde

- Gehört die Sünde zum Menschsein?

- Gott hat den Menschen ohne Sünde gewollt
- Sünde ist Zeichen der Freiheit der Menschen, kommt nicht vom Schöpfer selbst àMan wird erst ganz Mensch wenn man der Sünde entgeht

- Jesus ist aber auch wahrer Gott

- Spaltet bis heute Juden von Christentum

- Tun Jesus wird gedeutet (evokativ)

- Umgang mit dem Gesetz
- Jesus vergibt Sünden
- Jesus verkündet das Reich Gottes und verknüpft es mit seiner eigenen Person und seinen Wirken (eigentlicher Anhaltspunkt für die Christologie à Reich Gottes in Person)
- Theologische Etappen in der Reflexion um die beiden Naturen Christi (Arbeitsblatt)

- Wo das Reich Gottes Wirklichkeit wird, entsteht eine neue Wirklichkeit

- Deswegen:
- Heilung von kranken
- Zuwendung zu ausgestoßenen
- Ostererzählungen
- Keine Sünde, kein Egoismen

- Der Gott Israel ist aber nicht in Jesu reinkaniert
- Gott wäre sonst in der Welt ertrunken
- Logos ist Mensch geworden
- Sohn auf Vater bezogen (àIch kann als Mensch eine Beziehung zu Gott haben)

- Jesus ist unvermischt (Unvermischt & Ungetrennt)
- Sonst wäre etwas entstanden das weder Gott noch uns was angeht
- Abstrichlos und Ganz Mensch, und zugleich Ganz Gott
- Inkarnationsgeheimnis: Wie der Vater (Gott) und die Mutter (Maria)

[...]

Ende der Leseprobe aus 36 Seiten

Details

Titel
Gotteslehre und Christologie Basiswissen
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München  (Katholische Theologie)
Veranstaltung
Gotteslehre und Christologie
Autor
Jahr
2013
Seiten
36
Katalognummer
V311947
ISBN (eBook)
9783668135697
ISBN (Buch)
9783668135703
Dateigröße
753 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
gotteslehre, christologie, basiswissen
Arbeit zitieren
Michael Reinke (Autor), 2013, Gotteslehre und Christologie Basiswissen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/311947

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