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Strukturale Merkmale von Kultur

Title: Strukturale Merkmale von Kultur

Seminar Paper , 2004 , 14 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Simone Grau (Author)

Social Work
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In der nun folgenden Hausarbeit möchte ich strukturelle Merkmale von Kultur herausarbeiten und darstellen. Dies geschieht mit in diesem Zusammenhang unerlässlichen, Begriffserklärungen. Es soll eine Sensibilisierung für kulturspezifische Eigenarten und Differenzen erzeugt werden, die mir als unerlässlich für einen toleranten Umgang mit dem ,Anderen’ und ,Fremden’ erscheint.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Kultur

1.1 Kulturrelativismus

1.2 Kulturuniversalismus

2. Ethnie

2.1 Ethnozentrismus

3. Nationalstaat

4. Migration

5. Der/die/das Fremde

Schluss

Zielsetzung und Themenbereiche

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, strukturelle Merkmale von Kultur zu identifizieren und zu erläutern, um eine Sensibilisierung für kulturspezifische Unterschiede zu fördern. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie ein tieferes Verständnis für das „Andere“ und „Fremde“ zu einem toleranten gesellschaftlichen Umgang beitragen kann.

  • Grundbegriffe und Definitionen von Kultur und Ethnizität
  • Gegenüberstellung von Kulturrelativismus und Kulturuniversalismus
  • Die Rolle des Ethnozentrismus in interkulturellen Begegnungen
  • Strukturen und Modelle von Nationalstaatlichkeit und Migration
  • Die Vielschichtigkeit und Wahrnehmung des „Fremden“

Auszug aus dem Buch

5. Der/die/das Fremde

Karlstadt: Wir haben in der letzten Unterrichtsstunde über die Kleidung des Menschen gesprochen und zwar über das Hemd. Wer von euch kann mir nun einen Reim auf Hemd sagen?

Valentin: Auf Hemd reimt sich fremd!

Karlstadt: Gut – und wie heißt die Mehrzahl von fremd?

Valentin: Die Fremden,

Karlstadt: Jawohl, die Fremden. – Und aus was bestehen die Fremden?

Valentin: Aus „frem“ und aus „den“.

Karlstadt: Gut – und was ist ein Fremder?

Valentin: Fleisch, Gemüse, Obst, Mehlspeisen und so weiter.

Karlstadt: Nein, nein, nicht was er isst, will ich wissen, sondern wie er ist.

Valentin: Ja, ein fremder ist nicht immer ein Fremder.

Karlstadt: Wieso?

Valentin: Fremd ist der Fremde nur in der Fremde.

Karlstadt: Das ist nicht unrichtig. – Und warum fühlt sich ein Fremder nur in der Fremde fremd?

Valentin: Weil jeder Fremde, der sich fremd fühlt, ein Fremder ist und zwar solange, bis er sich nicht mehr fremd fühlt, dann ist er kein Fremder mehr.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung legt den Grundstein für die Untersuchung kultureller Merkmale und betont die Notwendigkeit einer bewussten Auseinandersetzung mit Differenzen für ein tolerantes Miteinander.

1. Kultur: Dieses Kapitel definiert Kultur als komplexes Orientierungssystem und Repertoire an Symboldeutungen, das stetigem Wandel unterliegt.

1.1 Kulturrelativismus: Hier wird der Ansatz vorgestellt, dass verschiedene Kulturen gleichwertig nebeneinander existieren und individuelle Denk- und Handlungsweisen prägen.

1.2 Kulturuniversalismus: Dieses Kapitel kontrastiert den Relativismus mit der Annahme, dass es kulturübergreifende Gemeinsamkeiten oder Universalien gibt.

2. Ethnie: Die Untersuchung befasst sich mit der sozialen Konstruktion von Ethnizität und der Abkehr von rein abstammungsbasierten Definitionen.

2.1 Ethnozentrismus: Das Kapitel analysiert die Tendenz, die eigene Kultur als Maßstab für alles zu setzen und damit verbundene Überlegenheitsansprüche.

3. Nationalstaat: Hier werden verschiedene Formen von Nationalstaaten unterschieden, etwa ethnisch begründete versus politische oder ethnisch plurale Modelle.

4. Migration: Das Kapitel beleuchtet Ursachen und Folgen von Migration sowie den Anpassungsdruck, dem sowohl Migranten als auch die Aufnahmegesellschaft ausgesetzt sind.

5. Der/die/das Fremde: Anhand eines Dialogs und soziologischer Kategorisierungen wird die Vielschichtigkeit und Mehrdeutigkeit des Begriffs „Fremdsein“ erforscht.

Schluss: Die Schlussbemerkung plädiert für ein Bewusstsein, in dem die kulturellen Vorstellungen anderer Menschen als ebenso wertvoll betrachtet werden wie die eigenen.

Schlüsselwörter

Kultur, Kulturrelativismus, Kulturuniversalismus, Ethnie, Ethnozentrismus, Nationalstaat, Migration, Anpassungsstress, Fremdsein, Interkulturelle Kompetenz, Soziales Konstrukt, Identität, Diversität, Orientierungssystem.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den strukturellen Merkmalen von Kultur und den damit verbundenen Herausforderungen im Kontext der interkulturellen Sozialen Arbeit.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen umfassen Kulturtheorien, ethnische Identität, staatliche Zugehörigkeit, Migrationsprozesse und die psychologische sowie soziale Wahrnehmung des „Fremden“.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist eine Sensibilisierung für kulturspezifische Eigenarten, um ein tieferes Verständnis für den „Anderen“ zu erlangen und einen toleranten Umgang zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Aufarbeitung und Analyse fachwissenschaftlicher Literatur und Definitionen, ergänzt durch einen beispielhaften analytischen Dialog.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die theoretischen Konzepte von Kultur, Ethnie und Nationalstaat erläutert sowie die Dynamiken von Migration und die Bedeutung des „Fremdseins“ differenziert dargestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Schlüsselbegriffe sind Kultur, Ethnozentrismus, Migration, Identität und interkulturelle Kompetenz.

Wie wird das Konzept des Nationalstaats in der Arbeit differenziert?

Die Autorin unterscheidet zwischen ethnisch begründeten, politischen und ethnisch pluralen Nationalstaaten, um aufzuzeigen, dass Nationalität nicht zwangsläufig an eine gemeinsame Ethnie gebunden ist.

Welche Rolle spielt der „fremde“ in Bezug auf die Aufnahmegesellschaft?

Das Dokument betont die Wechselseitigkeit: Der Migrant erlebt die Gastkultur als fremd, wird aber gleichzeitig von der Aufnahmegesellschaft oft als „Fremder“ oder „Eindringling“ wahrgenommen.

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Details

Title
Strukturale Merkmale von Kultur
College
University of Applied Sciences Ludwigsburg
Course
Seminar
Grade
2,0
Author
Simone Grau (Author)
Publication Year
2004
Pages
14
Catalog Number
V31208
ISBN (eBook)
9783638322829
Language
German
Tags
Strukturale Merkmale Kultur Seminar
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Simone Grau (Author), 2004, Strukturale Merkmale von Kultur, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/31208
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