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Rechnungen, Vorsteuerabzug, echte und unechte Steuerbefreiungen

Title: Rechnungen, Vorsteuerabzug, echte und unechte Steuerbefreiungen

Seminar Paper , 2001 , 26 Pages , Grade: Gut

Autor:in: MMag. Thomas Schrott (Author)

Business economics - Accounting and Taxes
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Summary Excerpt Details

Der Seminararbeit "Rechnungen, Vorsteuerabzug, echte und unechte Steuerbefreiungen" liegt mit dem Umsatzsteuerrecht (UStG) aus dem Jahre 1994 österreichisches Recht zugrunde.

Voraussetzung für einen Vorsteuerabzug ist eine den formal-gesetzlichen Kriterien entsprechende Rechnung, weshalb der erste Teil der Arbeit näher auf dies Kriterien eingeht. Dabei werden Sonderfälle ebenso wie der unberechtige und zu hohe Steuerausweis beleuchtet. Ausführungen über Rechnungsänderungen runden den ersten Teil ab.

Im zweiten Teil folgt eine kurze Einleitung in das System des Vorsteuerabzugs und den wesentlichen Unterscheidungsmerkmalen. Schwerpunktmäßig werden dabei abzugsfähige Aufwendungen, deren Voraussetzungen sowie nicht abzugsfähige Aufwendungen sowie der Ausschluss von Vorsteuerabzug diskutiert. Weiters erwähnt wird die Vorsteuerberichtigung, Steuerweiterleitung (Eigenverbrauch), Vorsteuerabzug bei Ausfuhr, Vorsteuerabzug bei Reisekosten und der Vorsteuerabzug nach Durchschnittssätzen.

Das letzte Kapitel befasst sich mit dem Regelwerk der Steuerbefreiungen, wobei neben einer einleitenden Systematik insbesondere auf die echten und unechten Steuerbefreiungen eingegangen wird und diese aufgelistet werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Fakturierung (§ 11)

1.1. Begriff der Rechnung

1.2. Rechnungsmerkmale

1.2.1. Allgemein

1.2.2. Erleichterungen bei der Rechnungsausstellung

1.2.3. Beschreibung und Zeitpunkt der Leistung

1.2.4. Entgelt und Steuerbetrag

1.3. Sonderfälle der Rechnung

1.3.1. Kleinbetragsrechnungen

1.3.2. Gutschriften als Rechnungen

1.3.3. Fahrausweise

1.4. Unberechtigter Steuerausweis

1.5. Fehlerhafter Steuerausweis

1.5.1. Allgemein

1.5.2. Zu hoher Steuerausweis

1.5.3. Zu niedriger Steuerausweis

1.6. Berichtigung der Rechnung - Änderung der Bemessungsgrundlage

2. Vorsteuerabzug (§ 12)

2.1. Allgemeines zum Vorsteuerabzug

2.2. Abzugsfähige Vorsteuern

2.3. Voraussetzungen

2.4. Nicht abzugsfähige Aufwendungen

2.4.1. Überwiegend nicht abzugsfähige Aufwendungen (lit a)

2.4.2. Krafträder, PKW, Kombi (lit b)

2.5. Ausschluss vom Vorsteuerabzug

2.6. Vorsteuerberichtigung – Änderung des Verwendungszweckes

2.7. Steuerweiterleitung bei Eigenverbrauch

2.8. Vorsteuerabzug bei Ausfuhr gebrauchter Kraftfahrzeuge

2.9. Vorsteuerabzug bei Reisekosten (§ 13)

2.10. Vorsteuerabzug nach Durchschnittssätzen (§ 14)

3. Steuerbefreiungen (§ 6)

3.1. Allgemein

3.2. Echte Steuerbefreiung

3.2.1. Ausfuhrlieferungen

3.2.2. Lohnveredelung an Gegenständen der Ausfuhr

3.2.3. Umsätze für die Seeschiffahrt und für die Luftfahrt

3.2.4. Grenzüberschreitende Güterbeförderung/Personenbeförderung

3.2.5. Lieferung von Gold an Zentralbanken

3.2.6. Vermittlungsleistungen

3.2.7. Lieferung an nicht EU- Abnehmer zur vorübergehenden Verwendung

3.3. Unechte Steuerbefreiung

3.3.1. Umsätze der Sozialversicherungs- und Fürsorgeträger

3.3.2. Umsätze im Geld und Kreditverkehr

3.3.3. Bestimmte Verkehrssteuerbelastete Umsätze

3.3.4. Umsätze der Blinden

3.3.5. Umsätze von privaten Schulen

3.3.6. Vorträge, Kurse, Filmaufführungen öffentl. rechtl. Körperschaften und Volksbildungsvereinen

3.3.7. Umsätze der Bausparkassen- und Versicherungsvertreter

3.3.8. Umsätze der gemeinnützigen Sportvereine

3.3.9. Pflege- und Tagesmütter oder Pflegeeltern

3.3.10. Vermietung /Verpachtung

3.3.11. Leistungen von Wohnungseigentumsgemeinschaften

3.3.12. Umsätze der Kranken, Pflegeanstalten, Alters und Blindenheime...

3.3.13. Umsätze aus der Tätigkeit eines Arztes...

3.3.14. Leistungen der Zahntechniker

3.3.15. Lieferung von menschlichen Organen, Frauenmilch und Blut

3.3.16. Kranken- und Verletztenbeförderung

3.3.17. Kindergärten, Jugend-, Erziehungsheime u.dgl.

3.3.18. Theater, Konzerte, Museen etc.

3.3.19. Lieferungen und Entnahmen von Gegenständen

3.3.20. Umsätze von Kleinunternehmern

3.3.21. Leistungen von Zusammenschlüssen von Unternehmen

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Seminararbeit befasst sich mit den umsatzsteuerlichen Regelungen zur Rechnungslegung, den Voraussetzungen und Einschränkungen beim Vorsteuerabzug sowie den unterschiedlichen Arten der Steuerbefreiungen nach dem UStG 1994. Das Ziel der Arbeit ist es, die systematischen Zusammenhänge innerhalb der Unternehmerkette aufzuzeigen und die rechtlichen Anforderungen an ordnungsgemäße Rechnungen sowie deren steuerliche Konsequenzen zu erläutern.

  • Grundlagen der ordnungsgemäßen Rechnungsstellung und Rechnungsmerkmale
  • Systematik und Voraussetzungen des Vorsteuerabzugs sowie Ausschlussgründe
  • Differenzierung zwischen echter und unechter Steuerbefreiung
  • Besonderheiten bei Sonderfällen wie Gutschriften oder Reisekosten
  • Methoden der Vorsteuerberichtigung und Durchschnittssatzbesteuerung

Auszug aus dem Buch

1.1. Begriff der Rechnung

Damit der Unternehmer als Leistungsempfänger vom Vorsteuerabzug gebrauch machen kann, benötigt er, mit Ausnahme von der EUSt, eine ordnungsgemäße Rechnung. Die Rechnung ist eine Urkunde, d.h. ein Schriftstück zur Abrechnung der Leistung eines Unternehmers. Darunter fallen auch Quittungen, Abrechnungen, Gegenrechnungen, Frachtbriefe und Erlagscheine. Rechnungen über Innenumsätze berechtigen aber nicht zum Vorsteuerabzug. Eine Bezeichnung als „Rechnung“ ist nicht erforderlich. Führt ein Unternehmer steuerpflichtige Lieferungen oder sonstige Leistungen aus, so ist er laut § 11 Abs 1 berechtigt, Rechnungen auszustellen, in denen die Steuer gesondert ausgewiesen wird.

Gleichzeitig besteht die Verpflichtung auf Verlangen Rechnungen auszustellen, wenn der Unternehmer steuerpflichtige Lieferungen oder sonstige Leistungen an einen anderen Unternehmer für dessen Unternehmen ausführt. Dieser Anspruch ist vom Leistungsempfänger notfalls zivilrechtlich durchzusetzen. Durchschriften und Abschriften der Rechnungen sind vom ausstellenden Unternehmer sieben Jahre lang, eventuell auch in Form von Datenträgern, aufzubewahren.

Seit dem UStG 1994 werden auch Anzahlungen mit einer USt belastet, was gleichzeitig aber auch den die Anzahlung leistenden Unternehmer zum Vorsteuerabzug berechtigt. Aus diesem Grund muss der Unternehmer, der eine Anzahlung erhält, darüber auch eine den allgemeinen Anforderungen entsprechende Rechnung ausstellen. Bei der Endrechnung werden bereits geleistete Anzahlungen und die darauf entfallende Steuer entsprechend abgezogen. Für Rechnungen gelten nachfolgende Formvorschriften.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Fakturierung (§ 11): Dieses Kapitel erläutert die gesetzlichen Anforderungen an eine ordnungsgemäße Rechnung, notwendige Rechnungsmerkmale sowie Sonderfälle wie Kleinbetragsrechnungen und Gutschriften.

2. Vorsteuerabzug (§ 12): Hier werden die Voraussetzungen, abzugsfähige Vorsteuern, Ausschlussgründe und Methoden zur Berichtigung sowie die Besteuerung nach Durchschnittssätzen detailliert behandelt.

3. Steuerbefreiungen (§ 6): Das Kapitel gliedert die Steuerbefreiungen in echte und unechte Befreiungen und stellt die jeweiligen Auswirkungen auf den Vorsteuerabzug dar.

Schlüsselwörter

Umsatzsteuergesetz, Rechnung, Vorsteuerabzug, Steuerbefreiung, echte Steuerbefreiung, unechte Steuerbefreiung, Fakturierung, Kleinbetragsrechnung, Bemessungsgrundlage, Steuerbetrag, Unternehmenskette, Eigenverbrauch, Vorsteuerberichtigung, Durchschnittssätze, UStG 1994

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die zentralen Aspekte des österreichischen Umsatzsteuerrechts (UStG 1994) mit Fokus auf die Rechnungslegung, die Systematik des Vorsteuerabzugs und die Unterscheidung zwischen steuerbefreiten Umsätzen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Hauptthemen umfassen die formellen Anforderungen an Rechnungen, die Bedingungen für den Vorsteuerabzug sowie die verschiedenen Kategorien der Steuerbefreiung innerhalb der Unternehmenskette.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die systematische Aufbereitung der steuerlichen Rahmenbedingungen für Unternehmer, insbesondere um die Belastung durch die Umsatzsteuer korrekt abzuwickeln und Vorsteuerpotenziale rechtssicher zu nutzen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine dogmatische Analyse und Aufarbeitung der gesetzlichen Bestimmungen des UStG 1994 unter Einbeziehung relevanter Fachliteratur und Kommentarwerke zum österreichischen Steuerrecht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Bereiche Rechnungslegung, Vorsteuerabzug und Steuerbefreiungen, wobei detailliert auf Paragraphen, Sonderfälle und Ausnahmen eingegangen wird.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind UStG 1994, Vorsteuerabzug, Rechnung, echte/unechte Steuerbefreiung, Fakturierung und Bemessungsgrundlage.

Was unterscheidet eine echte von einer unechten Steuerbefreiung?

Bei der echten Steuerbefreiung bleibt das Recht auf Vorsteuerabzug erhalten, während bei der unechten Steuerbefreiung kein Vorsteuerabzug zulässig ist, was oft zu einer kumulativen Steuerbelastung führt.

Was ist die Funktion der "Nachholwirkung" bei Steuerbefreiungen?

Die Nachholwirkung tritt ein, wenn eine echte Steuerbefreiung in der Unternehmenskette durch einen nachfolgenden steuerpflichtigen Umsatz unterbrochen wird, wodurch die Befreiung ihre Wirkung verliert.

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Details

Title
Rechnungen, Vorsteuerabzug, echte und unechte Steuerbefreiungen
College
University of Innsbruck  (Institut für Revision, Treuhand und Rechnungswesen)
Course
Grundlagen der Steuerlehre
Grade
Gut
Author
MMag. Thomas Schrott (Author)
Publication Year
2001
Pages
26
Catalog Number
V31242
ISBN (eBook)
9783638323048
ISBN (Book)
9783638651233
Language
German
Tags
Rechnungen Vorsteuerabzug Steuerbefreiungen Grundlagen Steuerlehre
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
MMag. Thomas Schrott (Author), 2001, Rechnungen, Vorsteuerabzug, echte und unechte Steuerbefreiungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/31242
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