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Computerspielsucht. Auswirkungen auf das soziale Umfeld des betroffenen Individuums

Title: Computerspielsucht. Auswirkungen auf das soziale Umfeld des betroffenen Individuums

Term Paper , 2015 , 13 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: René Fenzlein (Author)

Sociology - Media, Art, Music
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In der vorliegenden Hausarbeit geht es um die Frage, welche Auswirkungen eine Computerspielabhängigkeit auf die soziale Umgebung des Spielsüchtigen hat. Die Arbeit soll aufzeigen, welchen Einfluss die immer weiter fortschreitende Technik auf das Individuum und dessen Umfeld nehmen kann. Zum prägenden sozialen Umfeld gehören z.B. Familie und Freundeskreise, sowie Schule und Arbeit. Um den Leser neben dem theoretischen Rahmen die Thematik verständlicher zu machen, werden mehrfach quantitative Studien und Interviews mit betroffenen Spielern herangezogen.

Zunächst werden die Begriffe „Computerspiele“ und „Computerspielsucht“ definiert. Danach werden anhand von epidemiologischen Studien die Verbreitung von Computerspielsucht vorgestellt und zwei Fallbeispiele als Einstieg in das Thema der Hausarbeit angeführt. Der Schwerpunkt der Hausarbeit liegt auf dem darauffolgenden Kapitel, das sich mit den Auswirkungen auf das soziale Umfeld befasst. Die für mich wichtigsten Autoren, um diese Themenstellung bearbeiten zu können, sind Klaus Wölfling, der 2012 ein Werk mit Theorien über Internet- und Computerspielsucht veröffentlichte und Dorothee Mücken, die 2009 für ihre Masterthesis qualitative Interviews zu Symptomatik, Verlauf und Peerbeziehung mit Suchterkrankten Spielern durchführte. Im letzten Abschnitt des Hauptteils geht es um die Frage einer möglichen Wechselwirkung zwischen Ursache und Auswirkung, bzw. ob diese beiden Faktoren sich gegenseitig beeinflussen. Am Ende der Hausarbeit gebe ich ein Fazit, in dem die Ergebnisse und Erkenntnisse noch einmal zusammengefasst werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffserklärungen

2.1 Computerspiele

2.2 Computerspielsucht

3. Computerspielsucht

3.1 Epidemiologie

3.2 Fallbeispiele

3.3 Auswirkungen auf das soziale Umfeld

3.4 Ursache contra Auswirkung – Ein Teufelskreis?

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen einer Computerspielabhängigkeit auf die soziale Umgebung des betroffenen Individuums, wobei insbesondere der Einfluss auf Familie, Freundeskreise sowie Schule und Beruf beleuchtet wird. Die Forschungsfrage fokussiert dabei auf die Dynamik zwischen technischer Entwicklung und sozialer Isolation sowie die mögliche Wechselwirkung von Ursache und Auswirkung bei der Suchtentstehung.

  • Grundlagen der Computerspielsucht und Abgrenzung von exzessiver Nutzung
  • Epidemiologische Verbreitung und empirische Studien zur Computerspielsucht
  • Analyse von Fallbeispielen zur sozialen Vereinsamung
  • Konsequenzen für Ausbildung, Studium und soziale Beziehungen
  • Die Entstehung eines Teufelskreises aus Ursache und Auswirkung

Auszug aus dem Buch

3.3 Auswirkungen auf das soziale Umfeld

Aus den oben skizzierten Fallbeispielen können bereits erste Erkenntnisse gewonnen werden, welche Auswirkungen eine Computerspielabhängigkeit nach sich ziehen kann. In beiden Fällen werden den Individuen über den längeren Zeitraum des exzessiven Computerspielkonsums der Beruf (Ausbildung, Studium) und die soziale Umgebung (Familie, Freunde) immer unbedeutender. Dieses Kapitel geht detailliert auf die Auswirkungen auf das soziale Umfeld des Individuums ein.

Die virtuelle Welt gibt dem Nutzer die Möglichkeit, nicht-reale Beziehungen einzugehen, sowie den sozialen Status unabhängig von persönlichen oder materiellen Voraussetzungen zu erringen. Mit der Vertiefung sozialer Bindungen und Verpflichtungen innerhalb der Spielergemeinschaften bekommt der Spieler ein Gefühl der Anerkennung, das er in der äußeren realen Welt nicht bekommen würde. Je attraktiver die virtuelle Welt wird und je mehr Selbstwertsteigerungen der Nutzer durch sie erfährt, desto schwieriger wird es für ihn, sich der künstlich entstandenen Welt zu entziehen und sich mit alltäglichen Problemen der realen Welt auseinanderzusetzen. Im Gegensatz zum virtuellen Raum verliert die reale Welt im Entwicklungsverlauf der Abhängigkeit immer mehr an Attraktivität.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit erläutert das Ziel der Untersuchung, den Einfluss der modernen Technik auf das soziale Umfeld Spielsüchtiger anhand von theoretischen Rahmen und Interviews aufzuzeigen.

2. Begriffserklärungen: Dieses Kapitel definiert die grundlegenden Konzepte von Computerspielen als virtuelle Räume und Computerspielsucht als eine Form der stoffungebundenen Verhaltenssucht.

3. Computerspielsucht: Der Hauptteil analysiert die Verbreitung des Phänomens, illustriert Auswirkungen durch Fallbeispiele und untersucht die schädlichen Folgen für den Alltag und soziale Bindungen.

4. Fazit: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass Computerspielsucht tiefgreifende soziale Konsequenzen hat und die Gefahr aufgrund der ständigen Weiterentwicklung von Spielen auch künftig bestehen bleibt.

Schlüsselwörter

Computerspielsucht, Verhaltenssucht, soziale Isolation, soziale Umgebung, Online-Spiele, exzessive Computernutzung, epidemiologische Studien, virtuelle Welten, Teufelskreis, Stressbewältigung, Jugendalter, Spielsucht, soziale Bindungen, Leistungsabfall, psychische Abhängigkeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Thematik der Computerspielsucht und analysiert, welchen Einfluss exzessives Spielen auf die soziale Umgebung, wie Familie, Freunde, Schule und Beruf, hat.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Definition von Sucht im virtuellen Raum, die epidemiologische Datenlage, die soziale Isolation von Spielern sowie die Wechselwirkung zwischen Suchtursachen und deren Folgen.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, welche konkreten Auswirkungen eine Computerspielabhängigkeit auf das soziale Umfeld eines betroffenen Individuums hat und ob sich hierbei ein Teufelskreis entwickelt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender epidemiologischer Studien, Auswertungen von Interviews mit Betroffenen sowie empirische Untersuchungen zur Computerspielnutzung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung epidemiologischer Daten, die Präsentation von Fallbeispielen, eine detaillierte Analyse der Auswirkungen auf soziale Kontakte und die Diskussion einer Wechselwirkung zwischen Ursache und Auswirkung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Computerspielsucht, soziale Isolation, Verhaltenssucht, virtuelle Welten und die Auswirkungen auf das soziale Umfeld.

Wie lässt sich laut Autor der "Teufelskreis" bei Spielsüchtigen beschreiben?

Der Autor beschreibt ein Wechselspiel, bei dem Stress als Ursache für exzessives Spielen dient, welches wiederum langfristig das Stresserleben steigert, wodurch das Bedürfnis nach Flucht in die virtuelle Welt weiter zunimmt.

Welche Rolle spielt die Familie im Kontext der Spielsucht laut der Arbeit?

Die Familie fungiert oft als Ankerpunkt, an dem die Konflikte deutlich werden. Die Arbeit verdeutlicht, dass die soziale Bindung zur Familie durch die Entfremdung des Spielsüchtigen oft schwer geschädigt wird.

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Details

Title
Computerspielsucht. Auswirkungen auf das soziale Umfeld des betroffenen Individuums
College
University of Frankfurt (Main)
Course
Technik und soziale Praktik
Grade
2,3
Author
René Fenzlein (Author)
Publication Year
2015
Pages
13
Catalog Number
V312568
ISBN (eBook)
9783668115675
ISBN (Book)
9783668115682
Language
German
Tags
computerspielsucht auswirkungen umfeld individuums
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
René Fenzlein (Author), 2015, Computerspielsucht. Auswirkungen auf das soziale Umfeld des betroffenen Individuums, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/312568
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