Der goldene Zweig. Zu Wittgensteins Bemerkungen über Frazers "The Golden Bough"


Bachelorarbeit, 2009

28 Seiten, Note: 5


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Goldene Zweig

3. Wittgensteins Bemerkungen
3.1 Die Idee des Symbolismus und die Sprache

4. Reaktionen auf Wittgensteins Bemerkungen
4.1 Magie und Metaphysik
4.2 Wittgensteins implizierter Anthropologismus

5. Schlussbemerkungen

6. Bibliographische Angaben
6.1 Verwendete Literatur
6.2 Weiterführende Literatur

You ’ ve got to face it, all this stuff about golden boughs and the cycles of nature and stuff just boils down to sex and violence, usually at the same time.

- Sir Terry Pratchett1

1. Einleitung

In seiner Einleitung zu The Golden Bough2 sagt Robert Fraser über das Buch, es sei gleichzeitig eines der meist gekauften und am meisten missverstandenen Bücher der Weltliteratur3. The Golden Bough wird von vielen als Meilenstein in der (Sozial-)Anthropologie, ja in der Wissenschaft überhaupt, angesehen. Noch nie zuvor hatte ein Wissenschaftler ein so umfassendes Werk (12 Bände in der ungekürzten Fassung!) zu Studien über die Magie und die Religion hervorgebracht, wie Sir James Frazer im Jahr 1890. Doch war es vor mehr als hundert Jahren keineswegs ungefährlich ein solches Buch zu verfassen, v.a. in einer Zeit, in der das „taboo“ noch ein viel höheres Ansehen in Gesellschaft und Religion genoss. Daher hatte The Golden Bough von Beginn her - nebst der Kirche - viele Kritiker, aber auch solche, welche die Implikationen des Buches aufgenommen, überarbeitet und weitergeführt haben4. Ein für die Philosophie prominenter Kritiker ist Ludwig Wittgenstein. Kurz nach seiner Rückkehr nach Cambridge (1929), wo er seine philosophischen Lehren wieder aufnahm5, liess er sich aus The Golden Bough vorlesen. Zwar kannte er erst einige Kapitel des Buches, doch verfasste etwa ein Jahr später Kommentare zu einigen Textstellen, unter anderem zur Bedeutung der Ausführung ritueller Praktiken wie das von Frazer beschriebene Beltane-Fest in Schottland und übrigen Teilen Nord- Europas6.

In dieser Arbeit soll zuerst die Entstehung von The Golden Bough beleuchtet werden, um einen sozial-historischen Hintergrund zu geben. Es wird sich zeigen, wie oben bereits angedeutet, dass es keineswegs ein leichtes Unterfangen war, all das Material zu sammeln und zusammenzufügen, welches schliesslich zum Entstehen eines zwölfbändigen Buches geführt hat. Bezüglich des Inhalts sollen nur einige ausgewählte Textpassagen angesprochen werden, welche im direkten Zusammenhang mit Wittgensteins Bemerkungen stehen.

Das vorgängige Ziel dieser Arbeit ist es aber, auf Wittgensteins Bemerkungen einzugehen, sie in einen Bezug zum Primärtext The Golden Bough zu bringen, sowie auf die daraus entstehenden, geschichts-philosophischen Implikationen einzugehen. Um auch hier auf einen historischen Hintergrund zurückgreifen zu können, werde ich einige Worte zur Entstehung von Wittgensteins Bemerkungen verwenden. Danach sollen anhand zweier besonders interessanter Aufsätze die Diskussion zu den Bemerkungen analytisch unterstützt und die wichtigsten Implikationen herausgearbeitet werden.

2. Der goldene Zweig

Die erste Edition von The Golden Bow erschien bereits 1890. Von Beginn weg hat dieses Buch gespaltene Meinungen hervorgebracht. Vor 119 Jahren war das Buch eines jener Sorte, das man bei Kerzenlicht unter der Bettdecke gelesen hat7 und das, noch heute, den Leser aufgrund seiner kulturellen Implikationen entweder begeistert oder verwirrt. Frazers Werk entstand aus einer tiefen Faszination für Religion, in einer Zeit, in der er selbst wohl als Freidenker bezeichnet worden wäre8. Eine typisch viktorianische Verhaltensweise war diejenige gegenüber Tabus: Grenzen der eigenen christlichen Kultur aufgezeigt zu bekommen ist noch das eine, zu weit aber ging es wohl, und wahrscheinlich gilt das für viele Menschen noch heute, wenn die Tabus anderer und - aus viktorianischer Sicht - minderwertigerer Kulturen mit den eigenen verglichen und sogar gleichgesetzt werden, um eine tiefe Gemeinsamkeit unterschiedlicher Wertgebäude aufzuzeigen.

Frazer genoss zu seiner Schulzeit eine breite Ausbildung, vor allem in der lateinischen und griechischen Sprache und Mythologie9. Später an der Universität studierte er zuerst Philosophie, Griechisch und Latein. So wurde er unter anderem mit der schottischen Epistemologie vertraut, am meisten mit David Humes Treatise of Human Nature10, die den Grundstein zur Betrachtung des menschlichen Glaubens in The Golden Bough legte. Einen gewissen philosophischen Pessimismus, sowie das Wissen um wissenschaftliche Arbeitsweisen und induktive Logik nahm Frazer ebenso mit auf seinen Weg, wie die später folgenden klassischen Studien am Trinity College in Cambridge11.

Im Jahr 1883, im Urlaub in Spanien mit dem Psychologen James Ward, las Frazer die Schrift Primitive Culture von Edward B. Tylor12, dessen Inhalt ihn begeisterte und dazu beitragen sollte, das seine eigene Schrift The Golden Bough entstand. Gemäss Tylor solle vieles im Verhalten des modernen Menschen aus einer Serie von Überbleibseln aus längst vergangenen Zeitaltern herrühren. Ausserdem beruhe der Glaube der grossen Masse auf einer Art moderner Magie. Im gleichen Jahr machte Frazer die Bekanntschaft mit William R. Smith, der, jüngst zum Chef-Redakteur der Encyclopaedia Britannica gewählt, einige Artikel Frazers veröffentlichte. Zwei dieser Artikel sollten für Frazer von besonderer Wichtigkeit sein. Der erste war ‚ Totem ’, der später als stark erweitertes Werk mit dem Titel Totemism and Exogamy 13 veröffentlicht wurde. Der Eintrag ‚ Taboo ’ führte Frazer zum Verfassen seiner Schrift The Golden Bough, welche 1890 veröffentlicht wurde14.

Wie Robert Fraser in seiner Einleitung zu The Golden Bough15 bemerkt, war Frazers ursprüngliche Absicht, eine einzige und komplette Studie zu den frühesten menschlichen Kultur- und Glaubensüberzeugungen in narrativer Form zu verfassen. Zu diesem Zweck las er alles, was er zu nicht-westlichen Kulturen nur lesen konnte, darunter Artikel in ethnographischen Journalen, Memoiren von (ehemaligen) Kolonialverwaltern, oder Beobachtungen von Missionaren. Im Jahr 1887 sandte er Fragebögen zu Menschen, die auf diesem Gebiet arbeiteten, und flocht die Antworten zu Themen wie Heiratsriten, Nachfolgeregelungen, u.ä. in seine Arbeit mit ein, um die eigenen Beobachtungen zu verstärken und von ‚erster’ Hand zu bestätigen.

Schliesslich führten zwei literarische Ereignisse zur Niederschrift und Vollendung von Frazers The Golden Bough. Das erste Ereignis hatte die Form einer Passage aus einer Aeneas-Übersetzung aus der Feder von William Pitt aus dem Jahr 174316. Im sechsten Buch von Virgils Aeneas ist der Protagonist Aeneas auf dem Weg nach Italien, als sein Vater stirbt. Aeneas besucht die Grotte der Sybil in Cumae, um diese um Durchlass in die Unterwelt zu bitten, wo er seinen Vater besuchen will. Sybil gewährt ihm den Zugang, aber nur unter der Bedingung, dass Aeneas einen Schutz mit sich trägt, der ihn wieder zurück in die Welt der Sterblichen führen soll. Folgendes sagt Sybil zu Aeneas:

Drängt dich jedoch so innige Liebe, so grosses Verlangen, Zweimal den stygischen See zu durchschwimmen, des Tartarus Nächte Zweimal zu sehen, willst gern du die furchtbaren Nöte bestehen, Höre, was erst erst noch zu tun dir befohlen. An schattigem Baume Birgt sich im Dunkeln ein Zweig, die Gerte von Gold und die Blätter, Heilig ist und geweiht der Herrin der Tiefe. Und Wälder Hüllen ihn ein, und die Nacht der finsteren Täler umringt ihn; Aber keiner vermag in die Tiefe der Erde zu wandeln, Bis er vom Baume gepflückt den Sprössling mit goldenem Laube. Diesen bestimmt die schöne Proserpina sich als ihr eignes Opfergeschenk. Ist der eine gebrochen, so fehlt nie ein andrer, Golden wie er, und es grünt die Rute von gleichem Metalle. (Aeneis, Sechster Gesang, 133-144)17

Das also ist wohl eine der ersten Erwähnungen dieses mystischen goldenen Zweiges, wenn nicht sogar die erste. Welcher Art dieser Zweig zugehörig ist, kann wohl nie genau geklärt werden, obwohl viele der Ansicht sind, darunter auch Frazer, dass es sich um einen Mistelzweig handeln muss. Wichtiger aber ist zu erwähnen, gemäss Fraser18, dass es im vierten Jahrhundert n. Chr. einen Gelehrten namens Servius gab, der die eben zitierten Zeilen Vergils kommentierte und erläuterte. Gemäss Servius’ Kommentar floh Orestes mit seiner Schwester Iphigenia, nachdem er König Thoas in Taurica getötet hatte, nach Aricia, ein kleines Dorf wenige Kilometer von Rom entfernt, wo er einen Diana-Tempel gründete. In diesem Tempel, so die Sage, befand sich ein Baum, mit dessen abgebrochenem Ast (nur!) Sklaven, unter der Herrschaft des Königs Hyppolutos, den amtierenden Tempel-Priester zum Duell auf Leben und Tod herausfordern und, sollte der Sklave siegen, einen Führungswechsel des herrschenden Kultes herbeiführen konnten19.

Im Jahr 1889 wurde Frazers Aufmerksamkeit auf Ausgrabungen in der Nähe von Aricia gelenkt, auf ein kleines Dorf mit dem Namen Nemi20. Während dieser Ausgrabungen wurden Hinweise auf einen Diana-Kult freigelegt, u.a. Statuetten letztgenannter. Jedoch wurden keine Beweise entdeckt, die einen Nachfolgeritus, wie oben beschrieben, belegt hätten.

Ein Schriftstück aus der Feder des Gelehrten Pausanias21, der im zweiten Jahrhundert n. Chr. schrieb, erweckte bei Frazer besonderes Interesse:

There he [Hippolytus] reigned and there he dedicated to Artemis a precinct, where down to my time the priesthood of the goddess ist he prize of victory in a single combat. The competition is not open to free men, but only slaves who have run away from their masters. (Pausanias, ii. 27. 4; meine Hervorhebung)22

Den gleichen Nachfolgeritus in Nemi beschreibend, war es ein besonderes Detail, das den schottischen Gelehrten genauer hinschauen liess. Die Phrase ‚ down to my time ’ implizierte, dass der Kult von Nemi kein blosser Mythos war, denn er schien sich bis in die Zeit von Pausanius durchgesetzt zu haben23. Ein weiterer Antrieb, sein Buch zu Ende zu schreiben und schnellstmöglich zu veröffentlichen, fand Frazer in John Pinkerton’s Werk General Collection of the Best and Most Interesting Voyages and Travels 24. In diesem Werk entdeckte Frazer einen Hinweis auf das Königreich Malabar im Süden Indiens. Dort, so Pinkerton, gebe es einen ähnlichen Kult, wie jener in Nemi. Der Raja Malabars sei nämlich verpflichtet gewesen, sich alle 12 Jahre einem Nachfolgeritus, ähnlich dem von Nemi, zu stellen. Nur war es in Malabar allen offen, den amtierenden Herrscher zum Zweikampf heraus zu fordern25.

Wenn es stimmte, dass diese Riten einen gemeinsamen Ursprung hatten, wieso sollten es dann nicht mehr, wenn nicht alle anderen Riten, auch haben? Dem läge dann einen gemeinsamen Korpus menschlicher Prinzipien darüber zugrunde, wie die Menschen ihr Leben organisieren und strukturieren. Frazer war demzufolge daran, ein Werk über die Geschichte menschlichen Denkens26 zu verfassen, ein Buch über menschliche Denkprozesse, die in ihren Grundzügen, global gesehen, auf einen gemeinsamen Ursprung zurückgeführt werden konnten, in ihrer Ausführung und Ausgestaltung jedoch unterschiedlich waren27.

3. Wittgensteins „Bemerkungen über Frazers The Golden Bough“

Im Jahr 1929 kehrte Wittgenstein nach Cambridge zurück um neue philosophische Thesen auszuarbeiten. Anfang 1930 wurden ihm Teile von The Golden Bough vorgelesen . Im Sommer 1930 schrieb er seine Bemerkungen über Frazers Werk von Hand nieder, um sie ein Jahr später einem Schreiber zu diktieren. Die meisten dieser Notizen flossen mit in sein Manuskript ein, an dem er von 1930 bis 1932 arbeitete. Diese Schrift war eine von vielen Vorarbeiten, das zu erschaffen, was später unter dem Namen Philosophische Untersuchungen 1953 postum veröffentlicht werden sollte. Die Kommentare über Frazer umfassen lediglich 10 Seiten des insgesamt 776 Seiten umfassenden Typoskripts, das im Gespräch mit Friedrich Waismann28 entstand und auch unter dem Namen des „Grossen Typoskripts“ bekannt ist29. Rush Rhees30 beschreibt die Entstehung der Notizen wie folgt:

Wittgenstein began writing on Frazer in his manuscript book on June 19, 1931, and he added remarks during the next two or three weeks.. It was probably in 1931 that he dictated to a typist the greater part of the manuscript books written since July 1930, often changing the order of remarks and details of the phrasing, but leaving large blocks as they stood. (He rearranged the material again and again later on.) This particular typescript runs to 771 pages. It has a section, just under ten pages long, of the remarks on Frazer, with a few changes in order and phrasing. . . . He wrote the second set of remarks - and they were only rough notes - years later; not earlier than 1936 and probably after 1948. They are written in pencil on odd bits of paper; probably he meant to insert the smaller ones in the copy of the one-volume edition of The Golden Bough that he was using.31

Wittgenstein war bereits wieder nach Cambridge zurückgekehrt und hatte seine Tätigkeit wieder aufgenommen, als er eine Begegnung mit einem italienischen Ökonomen hatte, die ihn dazu veranlasste, seine bisherigen Theorien betreff der Sprache und der Logik neu zu überdenken, die Sprache stärker als Bestandteil der menschlichen Art, und nicht so sehr als Gegenstand der Logik zu betrachten. Diese neue Herangehensweise, der Miteinbezug des praktischen Aspektes der Sprache, hat Wittgenstein vielleicht dazu veranlasst, sich ein Jahr später von Dr. Drury32 aus The Golden Bough vorlesen zu lassen. Trotz der Tatsache, dass sie nur ein Stück weit durchgekommen waren, schrieb Wittgenstein bereits im nächsten Jahr seine Bemerkungen nieder, und das, obwohl sie das vorangehende Semester nicht weitergelesen hatten33.

De Zengotita34 bemerkt in seinem Aufsatz, dass Wittgensteins fünf erste Bemerkungen des handschriftlichen Manuskriptes in der Typoskript-Version weggelassen wurden. Dies waren die folgenden:

[...]


1 Pratchett, Sir Terry: The Light Fantastic. Berkshire: Colin Smythe Limited, 1986, S. 96.

2 Frazer, Sir James George: The Golden Bough. A Study in Magic and Religion . A new abridgement from the second and third edition. With a preface by Robert Fraser (Hg.). New York: Oxford University Press,[1890] 2009.

3 Fraser 2009: ix.

4 Siehe z.B.: Hodgart, Matthew: “In the Shade of the Golden Bough”. Twentieth Century 157 (1955), S. 111-119.

5 Ludwig Wittgenstein unterbrach seine Tätigkeit in Cambridge während des 1. Weltkrieges, diente an der

Ostfront und geriet in italienische Gefangenschaft. Nach dem Krieg war er als Volksschullehrer tätig, zu welcher Zeit er ein ,,Wörterbuch für Volksschulen” (1926) verfasste (Grabner-Haider 2006: 178).

6 De Zengotita, Thomas: On Wittgenstein’s Remark’s on Frazer’s Golden Bough. In: Cultural Anthropology 4.4 (Nov., 1989), S.390-398, S.390. Wittgenstein bezieht sich mit seinen Kommentare[n] besonders auf Buch 1 (The King of the Wood), Buch 2 (Killing the God) und auf Buch 3 (The Golden Bough).

7 Fraser 2009: ix.

8 Fraser 2009: x.

9 Fraser 2009: xii.

10 Hume, David: A Treatise of Human Nature: Being an Attempt to Introduce the Experimental Method of Reasoning into Moral Subjects. London, 1739-1740.

11 Fraser 2009: xiii.

12 Edward Burnett Tylor (1832-1917), der englische Quäker und Anthropologe, der mit seiner Schrift Primitive Culture christliche Werte des 17. Jahrhunderts angriff und erschütterte.

13 Frazer, James George: Totemism and Exogamy. Macmillan and Co.: London, 1935-1937.

14 Frazer, James George: The Golden Bough. A study in Magic and Religion. Macmillan and Co.: London, 1890.

15 Fraser 2009: xv.

16 ibidem: xv.

17 Publius Vergilius Maro: Aeneis. Epos in zwölf Gesängen. Unter Verwendung der Übertragung Ludwig Neuffers, übersetzt und herausgegeben von Wilhelm Plankl, unter Mitwirkung von Karl Vretska. Stuttgart: Philipp Reclam jun. GmbH, 1989, S. 144.

18 Fraser 2009: xvii.

19 Fraser 2009: xvii-xix.

20 Karte siehe Appendix.

21 Zitat siehe Kommentar 4.

22 Fraser 2009: xix.

23 Fraser 2009: xix.

24 Pinkerton, John: A general collection of the best and most interesting voyages and travels in all parts of the worlds, many of which are now first translated into English. Vol 3/17. London: Longman, 1808-1814.

25 Fraser 2009: xix-xx.

26 Angenommen, Frazer hätte mit seiner Theorie eines gemeinsamen Ursprungs aller menschlicher Riten recht, dann liegt es nahe, dass die Denkprozesse, die hinter der Entstehung der Nachfolgeriten steckten, untersucht werden müssten, um die Entwicklung der Riten verstehen zu können. Eine Annahme, die Wittgenstein anfocht, wie wir später sehen werden.

27 ibidem: xx.

28 Siehe Waismann, Friedrich: Logik, Sprache, Philosophie. Gordon Baker und Brian MacGuiness (Hgs.), Stuttgart: Reclam, 1976.

29 Schulte 2001: 15.

30 Rhees, Rush (Ed.): Ludwig Wittgenstein: Bemerkungen über Frazers “The Golden Bough”. Synth è se 17, 1967; S. 233-245.

31 zitiert in: Rudich&Stassen 1971: 84.

32 Dr. Maurice O'Connor Drury, ein ehemaliger Student und lebenslanger Freund Ludwig Wittgensteins

33 Rhees 1979: v.

34 De Zengotita 1989: 390.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten

Details

Titel
Der goldene Zweig. Zu Wittgensteins Bemerkungen über Frazers "The Golden Bough"
Hochschule
Universität Bern  (Institut für Philosophie)
Note
5
Autor
Jahr
2009
Seiten
28
Katalognummer
V312616
ISBN (eBook)
9783668114043
ISBN (Buch)
9783668114050
Dateigröße
609 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Philosophie, Anthropologie, Rituale, Sir J. G. Frazer, Ludwig Wittgenstein;, Bemerkungen, Magie, Mythologie, The Golden Bough;, Der goldene Zweig, rituelle Praktiken, Killing the God, The King of the Wood
Arbeit zitieren
Philipp Brunner (Autor), 2009, Der goldene Zweig. Zu Wittgensteins Bemerkungen über Frazers "The Golden Bough", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/312616

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