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Derivate. Unerlässliches Element im Bankgeschäft?

Titel: Derivate. Unerlässliches Element im Bankgeschäft?

Hausarbeit , 2014 , 23 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Ridvan Yildirim (Autor:in)

BWL - Bank, Börse, Versicherung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Bedeutung derivativer Finanzinstrumente für Kreditinstitute, aber auch für Unternehmen und Investoren, wird auf der Grundlage unterschiedlicher auf dem Kapitalmarkt getätigter Beobachtungen deutlich. Sei es der enorm rasche Wertwachstum, der sich im letzten Jahrzehnt exponentiell entwickelt hat, oder die dauerhaft steigende Anzahl gehandelter Kontrakte, die die Notwendigkeit von Derivaten begründen.

Im Vordergrund steht immer die Absicherungs- und Spekulationsfunktion derivativer Finanzinstrumente, die ihre immense Bedeutung fundiert. Vor allem führt aber die Möglichkeit, unterschiedliche Geschäfte abzusichern und dementsprechend Risiken zu steuern dazu, dass derartige Finanzinstrumente als das Herzstück eines funktionierenden Kapitalmarkts gesehen werden (vgl. Poole, Spooner, 2010).

Zweifellos hängt nicht nur die Wirtschaftlichkeit der (Bank-)Geschäfte von der Risikosteuerung ab, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit einer Bank. Demzufolge nehmen derivative Finanzinstrumente für das Risikomanagement einer Bank einen hohen Stellenwert ein, da sie die vorteilhaftesten Finanzinstrumente im Hinblick auf die Absicherungsfähigkeit und Bilanzierung auswählt (vgl. Gebhardt, Fiolka, 2012).

In der vorliegenden Arbeit wird der zentralen Frage nachgegangen, warum derivative Finanzinstrumente als unerlässliches Element in Bankgeschäften gelten und wie sich diese in Kreditinstituten bilanzieren lassen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Risiken in Bankgeschäften

2.1 Aktienkursrisiken

2.2 Bilanzrelevantes Zinsrisiko einer Bank

3. Derivative Finanzinstrumente

3.1 Einsatz von Futurekontrakten zur Lenkung des Aktienkursrisikos

3.2 Einsatz von Zinsswaps zur Lenkung von Zinsrisiken

4. Bilanzierung derivativer Finanzinstrumente nach dem HGB

4.1 Bilanzierung von Derivaten im Handelsbestand

4.2 Bilanzielle Bewertung von Derivate (kein Handelsbestand)

4.3 Bildung von Sicherungsbeziehungen gemäß dem Anschaffungskostenprinzip

5. Vergleich mit den Regelungen der IFRS

6. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung derivativer Finanzinstrumente als unerlässliches Element im Bankgeschäft, insbesondere im Kontext des Risikomanagements und der Bilanzierung nach HGB und IFRS.

  • Analyse bankbetrieblicher Risiken wie Aktienkurs- und Zinsänderungsrisiken.
  • Funktionsweise und Einsatzgebiete derivativer Finanzinstrumente (Futures und Swaps).
  • Bilanzielle Bewertungsvorschriften nach dem Handelsgesetzbuch (HGB).
  • Vergleich der nationalen Bilanzierung mit internationalen IFRS-Regelungen.
  • Bedeutung der Risikosteuerung für die Wettbewerbsfähigkeit von Banken.

Auszug aus dem Buch

3. Derivative Finanzinstrumente

Derivative Finanzinstrumente lassen sich durch das zeitliche Auseinanderfallen von Erfüllungs- und Verpflichtungsgeschäften (schwebende Geschäfte) charakterisieren. Somit liegt ein schwebendes Vertragsverhältnis vor, wenn sein Gegenstand erst zu einem späteren Zeitpunkt erfüllt wird. Demnach ist es unerheblich, ob der Käufer bei Vertragsabschluss über die notwendigen liquiden Mittel beziehungsweise der Verkäufer über die gehandelten Güter verfügt. Aufgrund dessen werden Derivategeschäfte auch Termingeschäfte genannt, da die Erfüllung des Geschäfts zu einem beschlossenen zukünftigen Zeitpunkt stattfinden wird (vgl. Schüwer, Steffen, 2010, S. 35). Die Wertentwicklung eines Derivats ist abhängig von einem Basiswert, den eine Marktvariable darstellt (Zinssatz, Aktienkurs etc.) (vgl. BT-Drs., 2008a, S. 114).

Derivate dienen der Absicherung von Risiken oder Spekulationszwecken. Angesichts der unterschiedlichen vertraglichen Vereinbarungen lassen sich Termingeschäfte in zwei Grundformen unterteilen: in die unbedingten und bedingten Termingeschäfte. Bestehen feste Verpflichtungen und somit verbindliche Vereinbarungen zwischen Vertragspartnern, liegen unbedingte Termingeschäfte vor. Bedingte Termingeschäfte lassen sich durch ein sogenanntes Wahlrecht charakterisieren, das dem Käufer eines solchen Termingeschäfts eingeräumt wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der Derivate als zentrales Instrument der Risikosteuerung in Banken sowie Skizzierung des weiteren Arbeitsverlaufs.

2. Risiken in Bankgeschäften: Darstellung operativer Risiken, mit Fokus auf Zinsänderungs- und Aktienkursrisiken und deren Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit von Kreditinstituten.

3. Derivative Finanzinstrumente: Erläuterung der Grundlagen von Termingeschäften sowie der Einsatzmöglichkeiten von Futures und Zinsswaps zur Risikolenkung.

4. Bilanzierung derivativer Finanzinstrumente nach dem HGB: Analyse der bilanziellen Behandlung von Derivaten unter Berücksichtigung von Handelsbestand, Bewertungskonzepten und Sicherungsbeziehungen.

5. Vergleich mit den Regelungen der IFRS: Gegenüberstellung der nationalen Rechnungslegung nach HGB mit internationalen Standards (IAS 39) hinsichtlich der Bewertung von Finanzinstrumenten.

6. Zusammenfassung und Ausblick: Resümee über die zentrale Rolle von Derivaten im Bankwesen unter Berücksichtigung von Bilanzierungsaufwand und strategischem Nutzen.

Schlüsselwörter

Bankgeschäft, Derivative Finanzinstrumente, Risikomanagement, Hedging, HGB, IFRS, Zinsänderungsrisiko, Aktienkursrisiko, Termingeschäfte, Zinsswap, Bilanzierung, Bewertungseinheit, Imparitätsprinzip, Handelsbestand, Finanzmarktrisiken.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert, warum derivative Finanzinstrumente als ein unerlässliches Element im Bankgeschäft betrachtet werden und wie diese korrekt bilanziert werden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf der Identifikation von Bankrisiken, dem Einsatz von Derivaten zur Risikosteuerung sowie der bilanziellen Behandlung dieser Instrumente nach nationalen und internationalen Vorschriften.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, die Notwendigkeit von Derivaten im Risikomanagement aufzuzeigen und die komplexen bilanzrechtlichen Anforderungen bei deren Einsatz zu erläutern.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Untersuchung geltender Rechnungslegungsvorschriften, ergänzt durch die Veranschaulichung an praktischen Beispielen.

Was behandelt der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung bankbetrieblicher Risiken, die Vorstellung von Derivatarten wie Zinsswaps und Futures sowie die detaillierte bilanzielle Bewertung nach dem HGB und IFRS.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Publikation?

Wichtige Begriffe sind Risikomanagement, Derivate, HGB, IFRS, Zinsänderungsrisiko und Hedge Accounting.

Wie unterscheidet sich die Bilanzierung nach HGB von den IFRS?

Während das HGB stark durch das Realisations- und Imparitätsprinzip geprägt ist, fokussieren sich die IFRS stärker auf die Informationsfunktion für Investoren und bieten unterschiedliche Bewertungsansätze wie den Fair-Value.

Welche Rolle spielen Zinsswaps innerhalb der untersuchten Instrumente?

Zinsswaps nehmen eine herausragende Stellung bei der außerbilanziellen Steuerung von Zinsrisiken ein, da sie eine hohe Effektivität bei der Neutralisierung von Zinsänderungsrisiken bieten.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Derivate. Unerlässliches Element im Bankgeschäft?
Hochschule
Universität Kassel  (Fachbereich Wirtschaftswissenschaften)
Note
1,7
Autor
Ridvan Yildirim (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
23
Katalognummer
V313016
ISBN (eBook)
9783668117341
ISBN (Buch)
9783668117358
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bilanzierung von Derivaten Derivate IFRS Derivate HGB Derivate Bilanzierung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ridvan Yildirim (Autor:in), 2014, Derivate. Unerlässliches Element im Bankgeschäft?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/313016
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Leseprobe aus  23  Seiten
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