Kuba-Krise 1962 - Quid pro quo?


Hausarbeit (Hauptseminar), 2002

25 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Gliederung

1. Einleitung

2. Der Ost-West-Konflikt als Grundlage sowjetisch-amerikanischer Beziehungen

3. Amerikanische und Sowjetische Außenpolitik nach dem 2. Weltkrieg
3.1. Die amerikanische Angst vor dem sowjetischen Kommunismus
3.2. Amerikanische Weltpolitik
3.3. Sowjetische Politik in den 50er Jahren

4. Kuba im Zentrum des Kalten Krieges
4.1. Amerikanische Politik auf Kuba
4.2. Die Schweinebuchtinvasion

5. Politik in der Krise
5.1. September 1962
5.2. Oktober 1962

6. Die Entscheidungsträger und ihr jeweiliger politischer Hintergrund
6.1. Nikita Chruschtschow
6.2. John F. Kennedy
6.3. Die Beziehung zwischen beiden Staatsoberhäuptern

7. Briefwechsel zwischen Chruschtschow und Kennedy während der Kubakrise
7.1. Nikita Chruschtschow an John F. Kennedy, 26. Oktober 1962
7.2. Nikita Chruschtschow an John F. Kennedy, 27. Oktober 1962
7.3. John F. Kennedy an Nikita Chruschtschow, 27. Oktober 1962
7.4. Nikita Chruschtschow an John F. Kennedy, 28. Oktober 1962
7.5. Der Kompromiss

8. Fazit

9. Schlusswort

10. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Die Kubakrise gilt als der vorläufige Höhepunkt eines nuklearen Wettstreits, der fast schon eine Art Eigendynamik angenommen hatte. Die Sowjetunion und die USA befanden sich zu Beginn der Sechziger Jahre auf einem Konfrontationskurs, der kaum noch von den jeweiligen politischen Systemen gesteuert werden konnte. Es herrschte ein über Jahrzehnte gegenseitig aufgebautes Misstrauen, das sich mit jedem Erfolg im technischen Fortschritt des Gegners steigerte.

Beide Großmächte fanden sich nach jahrelanger Aufrüstung in einer Patt-Situation wieder. Anhand des Staats- und Parteichefs der UdSSR Nikita Chruschtschow und des amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy versuche ich zu verdeutlichen, dass auf einmal - über alle ideologischen und wirtschaftlichen Dimensionen hinweg - die Persönlichkeit und der Verstand der zwei Staatsoberhäupter, und nicht die Technik oder das militärische Potential einer der beiden Staaten, der entscheidenden Auslöser war, um die Kubakrise „friedlich“ zu beenden.

Die eigentlich ‚ideelle’ Aufgabe der UNO, eine globale Katastrophe bereits im Keim zu ersticken, wurde nur noch von einem sehr kleinen Personenkreis ausgeführt, der die Vereinten Nationen lediglich als ver-längerten Arm degradierte und über die Existenz von Millionen von Menschen entschied.

Wie wichtig hierbei vor allem der persönliche Hintergrund bzw. die eigenen Erfahrungen und die bereits gemachten Fehler der beiden Staatsoberhäupter in diesem Konflikt war, versuche ich durch eine kurze Darstellung der Biographien John F. Kennedys und Nikita Chruschtschows zu verdeutlichen. Beide Seiten sollen neutral betrachtet und vor allem der Druck auf beide Personen innerhalb der eigenen Führungsgremien verdeutlicht werden.

Anhand des Briefwechsels zwischen Cruschtschow und Kennedy wird die Diskrepanz zwischen persönlicher Einschätzung der Krise und dem realpolitischen Hintergrund, in dem sich beide bewegten, deutlich. Die Führer der beiden mächtigsten Staaten mussten sich zum Zeitpunkt der Kuba-Krise noch umständlich über Rundfunk und Fernsehen und vor allem durch den Austausch von Briefen über die Botschafter verständigen. Denn im Zeitalter von Telekommunikation, Interkontinentalraketen und der Möglichkeit der Weltraumerforschung, gab es 1962 immer noch keine direkte Kommunikationsver-bindung zwischen Moskau und Washington.[1]

2. Der Ost-West-Konflikt als Grundlage sowjetisch-amerikanischer Beziehungen

Laut Henry Kissinger muss der Ost-West-Konflikt, unabhängig von interpretierbaren ideologischen und wirtschaftlichen Motiven, als eine zwangsläufige Folge der bipolaren Machtverteilung nach 1945 gesehen werden.[2] Eine Zeit, in der der Besitz von Atomwaffen anfing, die Macht eines Staates zu definieren.

Zum Zeitpunkt der Kubakrise war die Entwicklung nuklearer Waffen immer noch jenem exklusiven Kreis der fünf Mächte vorbehalten, die als alliierte Sieger aus dem Zweiten Weltkrieg hervorgegangen waren und deshalb einen ständigen Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen einnahmen. Jedoch nur die Vereinigten Staaten und die Sowjetunion besaßen jene strategischen Arsenale an Interkontinental-raketen, die in der Logik des Ost-West-Gegensatzes Stabilität garantierten.[3] Winston Churchill beschrieb diese Politik als „balance of terror“,[4] die auf den Gedanken der mutual assured destruction basierte. Dahinter verbirgt sich das Kalkül, dass kein nuklearer Erstschlag den Gegner so vernichtend treffen könnte, dass dieser nicht zu einem immer noch verheerenden Zweitschlag in der Lage gewesen wäre.[5] Diese Logik führte allerdings auch dazu, dass Russen und Amerikaner jeden Schritt der jeweils anderen Seite als Bedrohung ihrer eigenen Interessen interpretierten und entsprechend handelten.[6]

3. Amerikanische und Sowjetische Außenpolitik nach dem 2. Weltkrieg

3.1. Die amerikanische Angst vor dem sowjetischen Kommunismus

Die wirtschaftliche und militärische Vormachtstellung der USA bei Kriegsende führte zu einem Anspruch auf eine weltpolitische Führungsrolle. Eine Ausbreitung des Kommunismus dagegen, wie sie die Politik der Sowjetunion vorsah, wurde von den USA als ein durch die UNO-Charta nicht gedeckter Versuch verstanden, die etablierte Ordnung umzustürzen. Bereits lokale Erfolge des Kommunismus wurden als Gefahr betrachtet, eine Kettenreaktion auszulösen, die zum Verlust ganzer Weltregionen und schließlich zum Zusammenbruch der amerikanischen Autorität und Machtposition insgesamt führen könnte. Es schien deshalb nicht nur legitim diese Politik – notfalls sogar gewaltsam – zu verhindern, sondern man verstand es schon fast als eine Art quasireligiöse amerikanische Mission, im Gegenzug freiheitliche Werte und Prinzipien in alle Welt zu tragen.[7]

Doch trotz einer amerikanische Überlegenheit - und zum Zeitpunkt der Kubakrise gab es im Bereich der Atomsprengköpfe ein amerikanisches Übergewicht in der Größenordnung von 17:1[8] - blieb das „Zu-rückdrängen“ des sowjetischen Einflusses eher ein Wunschdenken.[9]

3.2. Amerikanische Weltpolitik

Ab 1949 begannen die USA, ausgehend von der Gründung der NATO, ein weitverzweigtes, die Sowjetunion und die Volksrepublik China umgebendes System von (Defensiv-) Allianzen zu errichten.[10] Diesem Bündnisaufbau folgte parallel sowohl die militärische Aufrüstung, als auch das Ziel einer um-fassenden geistig-materiellen Stärkung, die den kommunistischen Expansionsdrang brechen und eine fundamentale Änderung des sowjetischen Systems möglichst von innen heraus bewirken sollte. Die USA waren zwar keine Kolonialmacht im eigentlichen Sinne, aber „ihre politisch-militärische Präsenz trug nun einen wahrhaft globalen Charakter“.[11]

Neben zahlreichen „öffentlichen“ Interventionen[12] im Ausland sind hier vor allem auch die rechtlich und moralisch eher fragwürdigen Geheimoperationen des CIA zu erwähnen, wie z.B. ihre Beteiligung beim Sturz der nationalistischen Regierung Mossadeq 1953 im Iran oder beim Umsturz des Arbenz Regime in Guatemala 1954.[13] Der Angriff auf Südkorea zog die USA dagegen erstmals in einen von sowjetischen Kräften unterstützten Konflikt.[14]

3.3. Sowjetische Politik in den 50er Jahren

Für die Sowjetunion wandelte sich die weltpolitische Lage Mitte der 50er Jahre ebenfalls. 1956 war man schließlich im Besitz einsatzfähiger Atomwaffen und die ersten gravierenden Probleme, die aus der Überdehnung des sowjetischen Einflussbereiches in den Satellitenstaaten resultierten, nahmen zu. Die militärische Zerschlagung des Volksaufstandes in Ungarn und die Ermordung des amtierenden Minister-präsidenten soll nur einen Ausschnitt sowjetischer Großmachtpolitik darstellen.

Im Oktober 1957 gelang es der Sowjetunion als erstes Land einen Satelliten in die Erdumlaufbahn zu schießen und bereits einen Monat später mit „Sputnik II“ einen Zweiten. Da dieser das fünffache Gewicht seines Vorgängers hatte, ging man in den USA angesichts solch schwerer Satelliten davon aus, dass die Sowjets im Besitz riesiger Raketen und neuartiger Treibstoffe sein mussten. Es bestand die Gefahr, dass die UdSSR in der Lage seien, Atombomben von irgendeinem Punkt der Erde auf die USA zu schießen.[15]

4. Kuba im Zentrum des Kalten Krieges

4.1. Amerikanische Politik auf Kuba

Die USA verfolgten auf Kuba eine ähnlich interventionistische Politik wie in anderen latein-amerikanischen Staaten auch. Denn obwohl sich Washington seit 1934 dazu verpflichtet hatte, sich aus den inneren Angelegenheiten Kubas herauszuhalten, behielten sie nicht nur eine militärische Basis in Guantánamo Bay, sondern dominierten auch die Wirtschaft und die Politik der Insel.[16]

1959 stürzte Fidel Castro die korrupte und unpopuläre Diktatur von Fulgencio Batista und rief zur Revolution auf, um die kubanische Gesellschaft zu erneuern. Castros erklärtes Ziel war die Beseitigung der ökonomischen Abhängigkeit der Insel von den USA, was ihn nicht nur in Konflikt mit amerika-nischen Wirtschaftsinteressen brachte, sondern auch eine Unterstützung durch die von den USA domi-nierte Weltbank verhinderte. Als er daraufhin die Sowjetunion um Hilfe ersuchte, antwortete Washington mit Wirtschaftssanktionen und im Januar 1961 mit dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen.[17]

Man sah in Castros Kuba die Gefahr, der Ausgangspunkt einer sowjetisch gestützten Revolution zu sein, die sich auf ganz Lateinamerika hätte ausbreiten können. Gerade aber diese Anti-Castro-Politik schien genau das zu fördern, was die USA verhindern wollten. Chruschtschow bemerkte gegenüber Kennedy 1961 auf der UN-Konferenz in Wien daher auch: „Castro is not a Communist, but US policy can make him one. US policy is grist on the mill of Communists, because US actions prove that Communists are right.”[18]

4.2. Die Schweinebuchtinvasion

Diese permanente und zum Teil auch „erfolgreiche“ amerikanische Politik der Einmischung, führte direkt zum Desaster der Schweinebucht-Invasion auf Kuba im April 1961.

Kennedy warf während seines Wahlkampfes 1960 der Eisenhower-Administration vor, bei Castros Machtübernahme auf Kuba versagt zu haben. Er versprach, im Falle seiner Wahl, das „systemfremde“ kommunistische Regime zu beseitigen und ließ durch den CIA 1.400 Exil-Kubaner zu Soldaten ausbil-den.[19] Der im Grunde „schlecht ausgebildete, undisziplinierte und mangelhaft versorgte Trupp kubanischer Söldner“[20] wurde am 17. April 1961 von Castros Armee vernichtend geschlagen.

Diese fehlgeschlagene Invasion wurde ein militärisches und politisches Fiasko und ließ Zweifel an Kennedys Fähigkeiten aufkommen, in internationalen Angelegenheiten erfolgreich zu agieren. Die ameri-kanisch-sowjetischen Beziehungen wurden durch die Invasion erheblich beschädigt und veranlassten die Sowjetunion, ihre militärische Hilfe für Castro zu erhöhen, um zukünftige Angriffe abzuwehren.[21]

Sergo Mikojan, Chefredakteur von „America Latina“ (Moskau) und Sohn eines früheren Mitglieds des Präsidiums der KPdSU und engem Vertrauten Chruschtschows beschrieb die Situation wie folgt:

„Die Amerikaner riefen Reservisten ein, initiierten das Projekt „Mongoose“[22], um Castro zu stürzen, konzentrierten Streitkräfte in der Karibik und so weiter und so fort. Aus all diesen Gründen dachten wir, eine Invasion stünde unmittelbar bevor.“[23]

[...]


[1] Broderick, Jim, “Berlin and Cuba: Cold War Hotspots”, in: History Today (GB), 48, 12 (1998), S. 29.

[2] Heideking, Jürgen, Geschichte der USA, Tübingen: UTB 1996, S. 345.

[3] Schöllgen, Gregor, Was hat der Ost-West-Konflikt in der Weltpolitik bewirkt?, in: Karl Kaiser, Hans-Peter Schwarz (Hrsg.), Weltpolitik im neuen Jahrhundert, Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2000, S. 72.

[4] Paterson, Thomas G. (Hrsg.), ”Dean Rusk and other Leaders on the Lessons of the Missile Crisis, 1982, in: Major Problems in American Foreign Policy Volume II: Since 1914, Lexington 1989, S. 527.

[5] Schöllgen, Gregor, Ost-West-Konflikt, S. 72-73.

[6] Heideking, Jürgen, Geschichte der USA, S. 345.

[7] Ebda. S. 343.

[8] Interview mit Sergo Mikojan, Chefredakteur von „America Latina“ (Moskau) über die sowjetische Sicht der Kuba-Krise nach 25 Jahren, 13. Okt. 1987, in: Greiner, Bernd, Die Kuba-Krise: 13 Tage im Okt.: Analyse, Dokumente, Zeitzeugen. Schriften der Hamburger Stiftung für Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts; Band 7, Nördlingen: Greno-Verlag, 1988, S. 408.

[9] Heideking, Jürgen, Geschichte der USA, S. 380.

[10] Z.B. der Bagdad-Pakt, ein von den USA und Großbritannien mit der Türkei organisierter Verteidigungspakt gegen die UdSSR im Mittleren Osten, dem der Irak und ab 1955 der Iran und Pakistan angehörten.

[11] Heideking, Jürgen, Geschichte der USA, S. 355-61.

[12] Unterstützung des ägypt. Herrschers Nasser 1955, Stabilisierung Jordaniens 1957 mit Flottendemonstrationen, Wirtschafts- und Militärhilfe sowie begrenzter militärischer Intervention im Libanon 1958.

[13] Krakau, Knud, Außenbeziehungen der USA, 1945-1975, in: Willi Paul Adams, Peter Lösche (Hrsg.), Länderbericht USA, Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 1998, S. 177-184.

[14] Jessup, John E., U.S. Relations with Russia, in: Chase, Harold W. (Hrsg.), Dictionary of American History Vol VI, New York: Charles Scribner’s Sons 1976, S. 179.

[15] www.kssursee.ch (Sputnik-Schock und Wettrüsten)

[16] Shensa, Paul (Hrsg.), The Ascent of Liberalism, Charter 30, in: America’s History, New York: Worth Publishers 1997, S. 929.

[17] Heideking, Jürgen, Geschichte der USA, S. 384.

[18] Memorandum eines Gesprächs zwischen Kennedy und Chruschtschow auf der Konferenz in Wien am 3. Juni 1961, in: Chang, Laurence; Kornbluh, Peter (Hrsg.), The Cuban Missile Crisis, 1962; a national Security Archive Documents Reader, New York: The New Press 1992, S. 11-16.

[19] White, Mark J., The Cuban missile crisis, Basingstoke: Macmillan, 1996, S. 235.

[20] Neue Züricher Zeitung, Nr. 45, 24.02.1998, Ausland, CIA-Bericht zum Schweinebucht-Fiasko auf Kuba.

[21] Shensa, Paul (Hrsg.), America’s History, S. 929.

[22] Operation Mongoose steht für eine von Robert Kennedy initiierte amerikanische Politik der Sabotageakte und verdeckter Operationen auf Kuba.

[23] Interview mit Sergo Mikojan, in: Greiner, Bernd (Hrsg.), Die Kuba-Krise, S. 404.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten

Details

Titel
Kuba-Krise 1962 - Quid pro quo?
Hochschule
Universität zu Köln  (Historisches Seminar - Anglo-Amerikanische Abteilung)
Veranstaltung
Hauptseminar: Geschichte der USA 1945-1963
Note
1,0
Autor
Jahr
2002
Seiten
25
Katalognummer
V31315
ISBN (eBook)
9783638323611
ISBN (Buch)
9783638934725
Dateigröße
551 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Die SU und die USA befanden sich zu Beginn der 60er Jahre auf einem Konfrontationskurs, der kaum noch von den jeweiligen politischen Systemen gesteuert werden konnte. Anhand des Staats- und Parteichefs der UdSSR Chruschtschow und des amerikanischen Präsidenten J.F.Kennedy wird verdeutlicht, dass - über alle ideologischen und wirtschaftlichen Dimensionen hinweg - die Persönlichkeit und der Verstand der zwei Staatsoberhäupter der entscheidende Auslöser war, um die Kubakrise "friedlich" zu beenden.
Schlagworte
Kuba-Krise, Quid, Hauptseminar, Geschichte
Arbeit zitieren
Thorsten Volberg (Autor:in), 2002, Kuba-Krise 1962 - Quid pro quo?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/31315

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