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Wolfgang Klafki. Kritik an der klassische Bildungstheorie. Ein Konzept zur neuen Allgemeinbildung: 'epochaltypische Schlüsselprobleme'

Title: Wolfgang Klafki. Kritik an der klassische Bildungstheorie. Ein Konzept zur neuen Allgemeinbildung: 'epochaltypische Schlüsselprobleme'

Term Paper (Advanced seminar) , 2002 , 15 Pages

Autor:in: Claudia Schütt-Breitkopf (Author)

Pedagogy - General
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Summary Excerpt Details

Diese Arbeit setzt sich kritisch mit Wolfgang Klafkis Werk: „Zweite Studie, Grundzüge eines neuen Allgemeinbildungskonzepts. Im Zentrum: Epochaltypische Schlüsselprobleme“ auseinander. Zunächst wird Klafkis Position in der geisteswissenschaftlichen Pädagogik skizziert, um den Entstehungs- und Begründungszusammenhang seines neuen Allgemeinbildungskonzepts nachvollziehen zu können. Hiernach soll geklärt werden, warum Klafki der Auffassung ist, das die geisteswissenschaftliche Pädagogik ein neues Allgemeinbildungskonzept braucht und es soll auch verdeutlicht werden, warum es für uns Pädagogen von Bedeutung ist, sich mit der klassischen Bildungstheorie auseinanderzusetzen. Anschließend wird im zweiten Kapitel Klafkis Analyse des Begriffs Bildung dargestellt, um schließlich im dritten Kapitel sein neues Allgemeinbildungskonzept vorzustellen. Ausschließlich soll hier auf Klafkis 5. Begriffsbestimmung, nämlich die epochaltypischen Schlüsselprobleme eingegangen werden, da diese im Zentrum seines neuen Konzepts stehen, während die übrigen acht Begriffsbestimmungen lediglich benannt werden sollen. Aus Gründen der Übersichtlichkeit werden sowohl innerhalb der Kapitel, als auch am Ende der jeweiligen Kapitel Klafkis Aussagen kommentiert und vor allem dann kritisiert, sobald der Verfasser dieser Arbeit auf Brüche oder Widersprüche in Klafkis Gedankengängen stößt. Im Anschluß an diese Darstellung soll Klafkis neues Allgemeinbildungskonzept bewertet werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Klafkis Position in der geisteswissenschaftlichen Pädagogik

1.1 Klafkis Kritik an der klassischen Bildungstheorie von Wilhelm von Humboldt

1.2 Die Bedeutung der klassischen Bildungstheorie für heutige Pädagogen

2. Analyse des Begriffs Bildung

2.1 Bildung als Oberbegriff unseres pädagogischen Tuns

2.2 Die politische Bedeutung des Begriffs Bildung

3. Klafkis zeitgemäßes Allgemeinbildungskonzept

3.1 Klafkis fünfte Bestimmung des Begriffs Bildung

3.2 Klafkis Vorstellung von Meinungsbildung bei Kindern

3.3. Wandel der Gesellschaft und Bedeutung für den Unterricht

4. Bewertung von Wolfgang Klafkis Ansatz der epochaltypischen Schlüsselprobleme

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit setzt sich kritisch mit Wolfgang Klafkis Konzept der Allgemeinbildung auseinander, wobei der Fokus insbesondere auf der theoretischen Fundierung und praktischen Anwendbarkeit der "epochaltypischen Schlüsselprobleme" liegt. Ziel ist es, Klafkis Position innerhalb der Pädagogik zu verorten und seine Argumentation sowie die daraus abgeleiteten Forderungen einer wissenschaftlichen Prüfung zu unterziehen.

  • Kritische Reflexion der klassischen Bildungstheorie nach Humboldt.
  • Analyse der Funktion von "Bildung" als pädagogischem Oberbegriff.
  • Untersuchung der Bedeutung epochaltypischer Schlüsselprobleme für den Unterricht.
  • Diskussion zur Meinungsbildung von Kindern im schulischen Kontext.
  • Bewertung der gesellschaftspolitischen Implikationen von Klafkis Bildungsansatz.

Auszug aus dem Buch

3.1 Klafkis fünfte Bestimmung des Begriffs Bildung

Klafkis fünfte Bestimmung des Begriffs Bildung stellt er in das Zentrum seines neuen Ansatzes von Allgemeinbildung. Diese Bestimmung des Bildungsbegriffs sind die epochaltypischen Schlüsselprobleme, die auch in seinem Konzept den größten Raum einnehmen.

Nach Klafki sind die Probleme die für unsere Epoche kennzeichnend sind, Frieden, Umwelt, Soziale Ungleichheit, Erfahrungen mit der Liebe.

Der Leser fragt sich an dieser Stelle, warum ausgerechnet diese Themen als Probleme für unsere Epoche kennzeichnend sein sollen. Schließlich dürften auch im 17. Jahrhundert die gleichen Probleme von Belang gewesen sein.

Nach der Benennung der epochaltypischen Schlüsselprobleme erläutert Klafki, wie Bildung in der Schule auf diese epochalen Schlüsselprobleme eingehen kann:

Zusammenfassung der Kapitel

1. Klafkis Position in der geisteswissenschaftlichen Pädagogik: Dieses Kapitel verortet Klafki in der pädagogischen Tradition und beleuchtet seine Kritik an der klassischen Bildungstheorie von Wilhelm von Humboldt.

2. Analyse des Begriffs Bildung: Hier wird untersucht, warum Klafki trotz moderner Einwände am Bildungsbegriff als zentralem Oberbegriff für pädagogisches Handeln festhält.

3. Klafkis zeitgemäßes Allgemeinbildungskonzept: Der Hauptteil stellt Klafkis neunfache Bestimmung des Bildungsbegriffs vor, mit speziellem Fokus auf die epochaltypischen Schlüsselprobleme und deren praktische Umsetzung im Unterricht.

4. Bewertung von Wolfgang Klafkis Ansatz der epochaltypischen Schlüsselprobleme: Das abschließende Kapitel resümiert kritisch die logische Konsistenz und wissenschaftliche Basis von Klafkis Entwurf, insbesondere hinsichtlich seiner globalen Geltungsansprüche.

Schlüsselwörter

Allgemeinbildung, Wolfgang Klafki, Bildungstheorie, epochaltypische Schlüsselprobleme, Geisteswissenschaftliche Pädagogik, Friedenserziehung, Umweltbildung, Soziale Ungleichheit, Didaktik, Meinungsbildung, Schulentwicklung, Bildungspolitik, Emanzipation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine kritische Auseinandersetzung mit dem Werk "Zweite Studie, Grundzüge eines neuen Allgemeinbildungskonzepts" von Wolfgang Klafki.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Weiterentwicklung der Bildungstheorie, die Bedeutung des Bildungsbegriffs sowie die Konzentration auf epochaltypische Schlüsselprobleme.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Prüfung der theoretischen Stringenz von Klafkis Ansatz und die kritische Hinterfragung seiner Begründungen für ein neues Allgemeinbildungskonzept.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin wählt einen diskursiv-kritischen Ansatz, bei dem Klafkis Thesen analysiert und fortlaufend auf Brüche, Lücken oder Widersprüche hin kommentiert werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse des Bildungsbegriffs sowie eine detaillierte Auseinandersetzung mit Klafkis fünfter Bestimmung, den epochaltypischen Schlüsselproblemen, und deren Implikationen für die Schule.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Bildung, Klafki, Allgemeinbildung, Schlüsselprobleme und geisteswissenschaftliche Pädagogik definiert.

Warum kritisiert die Autorin die Auswahl der Schlüsselprobleme durch Klafki?

Die Autorin moniert, dass Klafki die Auswahl seiner Schlüsselprobleme nicht ausreichend wissenschaftlich herleitet und die historische Perspektive vernachlässigt.

Wie bewertet die Autorin Klafkis Idee der internationalen Rahmenthemen?

Sie betrachtet das Konzept als vermessen, da nationale Unterschiede in Geschichte, Kultur und sozialen Bedingungen eine globale Definition von Themen kaum zulassen.

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Details

Title
Wolfgang Klafki. Kritik an der klassische Bildungstheorie. Ein Konzept zur neuen Allgemeinbildung: 'epochaltypische Schlüsselprobleme'
College
University of Duisburg-Essen
Course
Bildungstheorie und Didaktik
Author
Claudia Schütt-Breitkopf (Author)
Publication Year
2002
Pages
15
Catalog Number
V31333
ISBN (eBook)
9783638323734
Language
German
Tags
Klassische Bildungstheorie Wolfgang Klafki Grundzüge Allgemeinbildungskonzepts Zentrum Epochaltypische Schlüsselprobleme Bildungstheorie Didaktik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Claudia Schütt-Breitkopf (Author), 2002, Wolfgang Klafki. Kritik an der klassische Bildungstheorie. Ein Konzept zur neuen Allgemeinbildung: 'epochaltypische Schlüsselprobleme', Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/31333
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